Home Sport

PRESSEMITTEILUNG 28.12.2020

Gottesdienste künftig nur noch mit maximal 200 Teilnehmern möglich – OB Putz fordert Bürger zur Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und AHA-Regeln auf

Die 7-Tage-Inzidenz in der kreisfreien Stadt Landshut ist über die Weihnachtsfeiertage wieder deutlich angestiegen und liegt am heutigen Montag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts mit einem Wert von 325,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern den vierten Tag in Folge über der Marke von 300. Das Infektionsgeschehen ist damit im Vergleich zum bayerischen Landesdurchschnitt, der aktuell rund 167 beträgt, stark erhöht. Neben den bekannten Infektionsfällen in mehreren Seniorenheimen, einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende und in einem Großbetrieb sind laut Gesundheitsamt auch zahlreiche Neuinfektionen im privaten Umfeld für den Anstieg der Inzidenz verantwortlich. Um das Ansteckungsrisiko für die Bürger zu reduzieren, wird die Stadt daher mit Wirkung zum morgigen Dienstag, 29. Dezember 2020, ihre Infektionsschutzmaßnahmen in Ergänzung zu den landesweit gültigen Regelungen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erneut verschärfen. Die entsprechende neue Allgemeinverfügung hat Oberbürgermeister Alexander Putz heute unterschrieben.

Dieser Schritt sei zwar nötig, aber längst nicht ausreichend, um die Situation zu verbessern, sagt Putz und wendet sich mit einem dringenden Appell an alle Bürger. „Die Lage ist sehr, sehr ernst. Jeder und jede Einzelne muss auch im privaten Bereich konsequent die Abstands- und Hygieneregeln und insbesondere die bekannten Kontaktbeschränkungen einhalten. Das gilt gerade auch an Silvester, denn das Coronavirus ist an Feiertagen leider nicht weniger ansteckend als im Alltag.“ Etwaige Feiern müssten daher unbedingt auf den engsten Familienkreis beschränkt bleiben. „Solange wir noch nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung haben, ist das Vermeiden von Kontakten das einzig wirksame Mittel gegen das Virus.“ Wie angespannt die Situation derzeit ist, werde bei einem Blick in die regionalen Kliniken deutlich, betont Putz: „Die Zahl der Patienten, die wegen Covid-19 stationär behandelt werden müssen, steigt seit Tagen wieder stark an. Betroffen sind übrigens auch Jüngere unter 50 Jahren. Intensivbetten sind in der Region Landshut kaum noch frei“, so der Oberbürgermeister. „Um es ganz klar zu sagen: Wenn wir die Zahl der Neuinfektionen nicht schnellstens spürbar senken, wird die Überlastung unseres Gesundheitssystems die unweigerliche Folge sein.“

Die im Rahmen der neuen Allgemeinverfügung erlassenen Maßnahmen der Stadt Landshut sehen unter anderem eine Begrenzung der Höchstteilnehmerzahl an Versammlungen im Sinne des Art. 8 GG unter freiem Himmel vor: Bei diesen Veranstaltungen – also bei Demonstrationen – sind künftig nur noch maximal 10 Personen erlaubt. Selbstverständlich gelten ergänzend auch für diesen Bereich weiterhin die landesweiten Regelungen, insbesondere die Maskenpflicht und der Mindestabstand.

Weitere Einschränkungen betreffen Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften: Diese bleiben grundsätzlich zwar gestattet, die Höchstteilnehmerzahl wird jedoch auf 100 begrenzt. Im Freien, wo das Ansteckungsrisiko als geringer einzuschätzen ist, sind bis zu 200 Teilnehmer erlaubt. Die Regelungen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – unter anderem Maskenpflicht auch am Platz, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen verschiedener Hausstände und das Verbot des Gemeindegesangs – sind natürlich weiterhin zu beachten.

In Seniorenheimen werden Besuche ab morgen auf maximal 60 Minuten beschränkt. Im Anschluss daran ist der jeweilige Besuchsraum mindestens fünf Minuten lang intensiv zu durchlüften. Außerdem müssen die Bewohner bei sogenannten Familienheimfahrten mit Übernachtung bei ihrer Rückkehr einen negativen PCR-Test bzw. POC-Test vorlegen bzw. in Zimmerquarantäne bleiben, bis ein entsprechend negativer Test vorliegt. In Krankenhäusern im Stadtgebiet müssen Besucher zudem verpflichtend eine FFP2-Maske tragen, soweit im Rahmen des Hausrechts der jeweiligen Einrichtung nicht schärfere Regelungen für den Zutritt bzw. den Besuch gelten.

Der vollständige Text der Allgemeinverfügung wird im Amtsblatt der Stadt Landshut sowie auf der Homepage der Stadt unter www.landshut.de veröffentlicht.

 

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, was sich in 2020 ALLES ändern wird?  Ein nicht unbedeutender Teil unseres Lebens wurde auf den Kopf gestellt. ALLES musste ruhen, ALLES wurde entschleunigt, ALLES musste neu durchdacht werden, ALLES musste neu organisiert werden, ALLES hat eine neue Struktur, ALLES ist jetzt anders.

Auch bei uns – beim TSV Landshut-Auloh – mussten wir schnell umdenken und handeln:
Unsere Fußballer haben im ersten Lockdown umgehend die Aktion „Helfen statt Trainieren“ ins Leben gerufen. Unsere Jazzabteilung hat durch Videos, Online-Unterricht oder auch Verlegung der Stunden in den Saal unseres Sportheimes erfolgreich alles versucht, den Jazzunterricht aufrecht zu erhalten. Der Fußballplatz wurde zeitweise umfunktioniert zu einer Gymnastikwiese. Den Kindern wurden Anregungen für Beschäftigung daheim gegeben. Das Corona-Team hat permanent und zeitnah die Hygienevorschriften erstellt, aktualisiert und für die Einhaltung gesorgt. Die Mitglieder, Gäste und Zuschauer haben sich an die Regeln gehalten und somit einen relativ reibungslosen Ablauf gewährleistet.

Wir als Verantwortliche waren und sind begeistert, dass wir diese Herausforderung gemeinsam mit Euch so gut gemeistert haben.

Wir, die Vorstandschaft, der Ausschuss, die Funktionäre, die Aktiven und alle Mitglieder haben uns wirklich außerordentlich über den Einsatz und die Kreativität unserer Übungsleiter gefreut, die in diesem Jahr zu diversen Änderungen im gewohnten Ablauf gezwungen waren. Das Engagement, das ihr – also alle unsere ehrenamtlichen Übungsleiter – gezeigt habt, war einfach großartig!!! Darauf können wir alle wirklich stolz sein. DANKESCHÖN!!!

Aber nicht nur den Funktionären und Übungsleitern gilt unser Dank, sondern auch allen unseren Mitgliedern, und dabei meinen wir wirklich jeden einzelnen!
DANKE dafür, dass ihr uns treu geblieben seid und DANKE für eure Disziplin und Euer Verständnis für die jeweils geltenden Hygienevorschriften.

In 2020 hatten wir zwar so gut wie keine Mitgliederneuzugänge (wer fängt mit Sport an, wenn es kein Sportangebot gibt?), demgegenüber aber auch nur sehr wenige Austritte. Ihr habt das eingeschränkte Sportangebot, das wir ja nicht verschuldet haben, nicht für Corona-bedingte Kündigungen genutzt und unterstützt uns auch weiterhin mit Eurem Mitgliedsbeitrag! Für diese Loyalität unserem Verein gegenüber sagen wir ebenfalls noch einmal DANKE! Unser Verein hat aktuell 1082 Mitglieder (2,5% Mitglieder weniger als per 31.12.2019).

Finanziell ist das Jahr trotz vieler Einbußen durchaus zufriedenstellend gelaufen. Uns ist es trotz schwerer Zeiten gelungen, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wegfallende Kosten (v.a. für Strom, Flutlicht, Einkäufe, …) aber auch unterstützende Maßnahmen der Politik (wobei hier die Verdopplung der Vereinspauschale erwähnt werden kann) haben dazu beigetragen, dass die wegfallenden Einnahmen teilweise kompensiert werden konnten.

Bedauerlicherweise konnten wir unsere schon komplett vorbereitete Mitgliederversammlung mitsamt Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften nicht im März 2020 und auch nicht im weiteren Jahresablauf abhalten. Die Mitgliederversammlung musste ersatzlos entfallen. Den damals bereits im Februar erstellten Jahresbericht finden Sie als .pdf-Datei auf unserer Internetseite unter folgendem Link: Jahresbericht 2019
Rechtzeitig informieren wir Sie – und natürlich auch unsere zu ehrenden Mitglieder – über die Anfang 2021 geplante Mitgliederversammlung für 2020.

Nun befinden wir uns am Jahresende 2020 im zweiten Lockdown. Wird jemals ALLES wieder so sein wie früher? Wie lange werden die Einschränkungen noch andauern?
Wir wissen es nicht! Aber wir wissen: ALLES Jammern nützt nichts und wir werden weiterhin ALLES dafür tun, dass der „Ball weiter rollt“.

Wir als Funktionäre freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit Euch, sei es auf der Terrasse, am Spielfeldrand, in der Gaststätte, in der Turnhalle, bei Auftritten unserer tollen Jazztänzerinnen, bei Turnieren der Stockschützen, beim gemeinsamen Sport, beim Kinderfasching, beim Maibaumaufstellen, beim Weinfest, auf der Christbaumversteigerung, auf der Mitgliederversammlung, bei so vielem, … .

Nutzen wir die Zeit, um die kleinen Dinge im Leben wieder mehr wertzuschätzen. Bleibt gesund und ALLES Gute für das neue Jahr!

Euer Sportverein
TSV Landshut-Auloh e.V.

In Bewegung bleiben und den Kopf frei bekommen.

Vorsichtig aber gezielt geht die Planung für den 5. Landshuter Firmenlauf für 2021 weiter. „In Absprache mit allen Beteiligten arbeiten wir an einer Durchführung am 17. Juni 2021. Sollte im Juni der Lauf in gewohnter Weise immer noch nicht stattfinden können, sind wir bereits in Vorbereitung für einen Plan B“, geben sich die Organisatoren ideenreich. Positiv bleibend, wurde ein Trainingszeitband an alle bisher teilgenommenen Firmen versandt, um die Motivation für die Bewegung und den Austausch zwischen den Kollegen weiter zu fördern.

Das Laufen im Freien ist eine der letzten sportlichen Möglichkeiten, die gerade bleibt, um sich fit zu halten. Dies wird leider für alle speziell über die Wintermonate erst einmal so bleiben und bestimmt für die ein oder andere Überraschung auf der Rangliste im Juni sorgen. Anmeldungen sind erst nach den Faschingsferien über die neue Internetseite www.landshuter-firmenlauf.de möglich. Achtung: Die Startplätze werden speziell in diesem Jahr begrenzt sein.
Foto: Anja Spies

CSU-Ortsvorsitzender Ludwig Zellner im Hohlweg am Birkenberg, der das zentrale Element des “geplanten Landschaftsschutzgebietes Rosental und Buchberg” bildet und jetzt unter Schutz gestellt werden soll.

CSU-OV Achdorf fordert Landschaftsschutzgebiete

Der CSU-Ortsverband Landshut-Achdorf mit dem Vorsitzenden Ludwig Zellner fordert die Stadt Landshut auf, das Verfahren zur Unterschutzstellung der geplanten Landschaftsschutzgebiete “Rosental und Buchberg” sowie “Metzental” einzuleiten.
Seit über einem Jahr gibt es um diese beiden geplanten Landschaftsschutzgebiete in der Öffentlichkeit heftige Diskussionen. Auslöser waren der Bauwunsch an der Falkenstraße direkt neben dem Hohlweg, der das zentrale Element des geplanten Landschaftsschutzgebietes Rosental darstellt, sowie die Baumfällungen im Metzental vor wenigen Wochen. Seitdem gibt es vermehrt wieder verschiedene Aktivitäten der Bürger in Achdorf zur Sicherung dieser Gebiete für die Natur und dafür, dass das Zubauen der Naturlandschaft  verhindert wird. Beide Areale waren in letzter Zeit auch mehrfach auf der Tagesordnung des Bausenats und Umweltsenats.
Seit dem ersten Landschaftsplan 1985 sind diese Areale als “geplante Landschaftsschutzgebiete” dargestellt. Der CSU-Ortsverband Achdorf ist der Meinung, dass der Ortsrand im tertiären Hügelland in seiner landschaftlichen Vielfalt gesichert werden sollte. Die Gebiete haben auch hohe Bedeutung für die Naherholung. Der CSU-Ortsvorsitzende Zellner konstatiert, die Corona-Pandemie habe eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig attraktive Naherholungsgebiete für die Menschen seien, um im Lockdown wenigstens Spaziergänge in Stadtnähe unternehmen zu können. Das wurde daher von der Bevölkerung sehr stark in Anspruch genommen. Durch den enormen Bevölkerungszuwachs in den vergangenen Jahren und die ungeheuer stark gestiegenen Immobilienpreise nimmt der Druck auf Baulandausweisung enorm zu. Deshalb ist es dringend geboten, dass die Stadt an den Ortsrändern klare Grenzen aufzeigt, indem die beiden geplanten Landschaftsschutzgebiete endlich ausgewiesen werden. Städtebaulich sinnvolle Arrondierungen, die dem Schutzzweck und dem Naturschutz nicht zuwider laufen, sind – laut Ludwig Zellner- möglich, wie die Erfahrung vergangener Verfahren lehrt.
Das LSG “Rosental und Buchberg” hieß früher “Birkenberg und Buchberg” und ist ca. 24 ha groß. Nach dem geltenden Landschaftsplan wird es als “sehr wertvoll” eingestuft. Die Beschreibung lautet: Wertvolle strukturreiche Magerstandorte, Ranken, Hecken und Hohlwege in bewegter Topographie, Teilflächen als gesetzlich geschützte Biotope, wertvoll für Landschafts- und Ortsbild sowie Erholung. Aus geländemorphologischer Sicht und hinsichtlich der Bestandsgröße des Arten- und Strukturreichtums sehr wertvoll. Geomorphologische Bedeutung: Hang- und Steillagen landschaftsgestalterische Bedeutung, Erholungsgebiet.
Das LSG “Metzental” ist ca. 10 ha groß. Die Beschreibung lautet: gesetzlich geschützter Kalkmagerrasen, wichtig auf Grund hoher Arten- und Strukturvielfalt, Erhalt des Siedlungs- und Landschaftsbilds, Biotopverknüpfung, Bodenschutz. Geomorphologische Bedeutung: Hang- und Steillagen, landschaftsgestalterische Bedeutung, Erholungsgebiet.
Foto: Ludwig Zellner