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Westumfahrung Landshut

Mit großer Freude begrüßt das Aktionsbündnis “Pro-Westtangente” das Ergebnis des gestrigen Bürgerentscheids in der Stadt Landshut. Fraktionsvorsitzender Rudolf Schnur (CSU) und die Stadträte Dagmar Kaindl (CSU), Bernd Friedrich (Bürger für Landshut), Hans-Peter Summer (LM), Robert Neuhauser (Bayernpartei), Norbert Hoffmann (FDP), Thomas Haslinger (Junge Liste), Ludwig Schnur (Junge Union), sowie Andreas Löscher und Georg Baumann(Vorsitzende BfL), Alfons Bach, Ortssprecher Münchnerau, Bernd Einmeier (liberaler Mittelstand) und die gesamte Stadtratsfraktion der Freien Wähler, MdL Widmann , Fraktionsvorsitzender Robert Mader, 3.Bürgermeister Erwin Schneck, Ludwig Graf und Klaus, zeigten sich hoch erfreut über die deutliche Zustimmung der Landshuter zum Bau einer Westtangente. Gleichzeitig bedanken sich die Initiatoren des Bürgerbegehrens bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung, insbesondere auch bei den vielen Helfern, die fleißig Unterschriften gesammelt haben. Nachdem sich die Mehrheit der Landshuter für die Westtangente ausgesprochen hat, hoffen die Mitglieder des Aktionsbündnisses “Pro-Westtangente” nun auf eine möglichst rasche Umsetzung.

Zahlen und Fakten sprechen für Westtangente

Endspurt bei den Bürgerbegehren: Wenige Tage vor der Abstimmung über eine äußere Westtangente in der Stadt Landshut haben die Mitglieder des Aktionsbündnisses “Pro-Westtangente” im Steakhouse “El Rancho” bei ihrer Abschlussveranstaltung den Endspurt eingeläutet. Neben einem kurzen Überblick über die Aktionen der vergangenen Monate, erläuterten die Vertreter der CSU, der FDP, der Landshuter Mitte, der Bürger für Landshut, der Bayernpartei, der Jungen Union und der Freien Wähler, noch einmal die Vorteile einer Westtangente. Hervorgehoben wurde, dass die Stadt Landshut nachwievor stark wächst. Bei einem Zuzug von ca. 1.500 Menschen pro Jahr, hat Landshut nun fast 71.000 Einwohner. Eine Entlastungsstraße im Westen ist deshalb dringend erforderlich. Nach dem vorliegenden Verkehrsgutachten wird der Straßenverkehr in den nächsten Jahren weiter deutlich zunehmen. Ohne die Westtangente wird es mit Sicherheit in Zukunft noch zu wesentlich mehr Staus kommen als derzeit.
Die Westumfahrung im Stadtgebiet Landshut ist auch Voraussetzung für eine gemeinsame Lösung der Verkehrsprobleme mit dem Landkreis Landshut. Die Vertreter des Aktionsbündnisses wiesen erneut daraufhin, dass 10 % weniger Verkehr an den Brennpunkten nachgewiesenermaßen 50 % weniger Stau bedeutet. Die geplante Brücke über die Isarau beeinträchtigt weniger als 1 % der Fläche des dortigen Auwaldes. Über das Naherholungsgebiet Flutmulde führen insgesamt 5 große Brücken, ohne dass die Erholungsfunktion nennenswert beeinträchtigt wäre. Nochmals: die Westtangente wird zu einer erheblichen Verkehrsentlastung im Stadtgebiet führen. Laut dem Gutachten von Prof.Dr. Kurzak (August 2017) gibt es auch eine deutliche Entlastung, wenn die Westtangente an der B11 endet: Eine Entlastung um 3.500 Fahrzeuge pro Tag in der Watzmannstraße und um 3.700 Fahrzeuge in der Klötzlmüllerstraße. Gleichzeitig wird der Rennweg pro Tag um ca. 800-1.400 Fahrzeuge entlastet, die Schwimmschulstraße um bis zu 2.400 Fahrzeuge. Am Achdorfer Isarsteg sind es ca. 1.000 Kfz weniger am Tag und auch die Veldener Straße wird um ca. 600 Fahrzeuge entlastet. Für die Luitpoldstraße ergeben sich je nach Straßenabschnitt 2.000-4.000 Fahrzeuge weniger am Tag. Diese bedeute eine jährliche Entlastung von ca. 5 Mio. Fahrzeugen im Stadtgebiet Landshut.
Diese deutliche Verkehrsentlastung führt zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität im Stadtbereich, da gleichzeitig die Lärm-und Feinstaubbelastung sinkt. Die Feinstaubbelastung ist bei gleichmäßig fließendem Verkehr deutlich geringer als bei Stausituationen, dies ist durch verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen belegt.
Die Mitglieder des Aktionsbündnisses bitten die Landshuter Wählerinnen und Wähler deshalb am kommenden Sonntag zur Abstimmung zu gehen und sich für die Zukunft Landshuts zu entscheiden.

Foto: Stadträte Norbert Hoffmann, Dagmar Kaindl, Ortsprecher Münchnerau Alfons Bach, Stadträte Robert Mader, Willi Hess,Ludwig Graf, Rudolf Schnur, Klaus Pauli, Robert Neuhauser, Lothar Reichwein

Unternehmer Marco ALTINGER: Forderung der Grünen zum Sonderplenum

 

Leiden die Grünen in Landshut unter Paranoia?

 

Die Grünen im Landshuter Stadtrat fordern ein Sonderplenum zum anstehenden Bürgerentscheid über den Bau der Westtangente.

Sie werfen dem Oberbürgermeister vor, dass er dem Bürgerwillen nur eine geringe Bedeutung zumisst. Da muss man sich schon fragen, ob da logisch gedacht wird. Es wird einen Bürgerentscheid über das Thema geben! Der Bürgerwille wird also absolut zum Ausdruck gebracht. Im Stadtrat sind bereits alle Argumente ausgetausch, sogar der Feriensenat beschäftigt sich noch mit dem Thema. Ein Sonderplenum würde nur weitere Kosten für den Bürger verursachen, aber keinen weiteren Erkenntnisgewinn in der Sache bringen. Wir alle können beim Bürgerentscheid unsere Stimme abgeben und dieses Votum wird dann gelten.

Also, liebe Grüne: Mal einen Gang runterschalten.

 

Marco Altinger

 

Für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur in der Region

Befürworter der äußeren Westumfahrung Landshuts übergaben rund 3.000 Unterschriften an Landrat Dreier

Eine mögliche Landshuter Westumfahrung hätte auch große Vorteile für die Umlandgemeinden – deshalb haben sich Landkreisbürger ebenfalls der Unterschriftensammlung des Aktionsbündnisses für eine äußere Westumfahrung angeschlossen, die einen Bürgerentscheid zu diesem Thema in Landshut zum Ziel hatte. Am Vormittag überreichte Initiatorin MdL Jutta Widmann gemeinsam mit weiteren Befürwortern die Unterschriftsliste an Landrat Peter Dreier.

Stadträtin Jutta Widmann sprach von einem „Geschenk“, was für den Landrat aber auch mit einem Handlungsauftrag verbunden sei: Denn die Westumfahrung der Stadt sei ein erster, wichtiger Schritt, denn Verkehrsgutachten zeigten laut Widmann, dass die Westumfahrung für eine spürbare Verkehrsentlastung im Stadtgebiet sorgen würde. Langfristiges Ziel müsse aber ein vollständiger Ringschluss sein. Dafür müssen aber auch die Landkreis-Gemeinden mit ins Boot geholt werden: „Natürlich gibt es bei jedem großen Bauprojekt Betroffene und Einwendungen – doch auch diese werden wie die gesamte Region von einer leistungsfähigen Infrastruktur und einer spürbaren Verkehrsentlastung der Stadt- und Ortsdurchfahrten profitieren. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten von der Kommunalpolitik, dass sie solche Projekte voranbringt – das hat die Unterschriftensammlung des Aktionsbündnisses mit rund 3.000 Unterschriften aus dem Landkreis klar gezeigt“, macht Dreier deutlich.

Dabei waren sich die Anwesenden einig, dass nur eine ganzheitliche und sinnvolle Verkehrsplanung in West und Ost die Verkehrsprobleme Landshuts lösen wird und bestehende Verkehrsadern miteinander verbunden werden müssen, um die leistungsstarke Region weiter zu fördern. Insbesondere mit den Gemeinden Kumhausen und Tiefenbach müsse frühzeitig das Gespräch gesucht werden, da diese zwar von der Trasse am meisten betroffen wären, davon aber auch in städtebaulicher Hinsicht äußerst profitieren könnten.

Parallel zur Bundestagswahl am 24. September 2017 sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Landshut aufgerufen, sich an dem Bürgerentscheid über die Westtangente zu beteiligen.

 

Anlage: Das Aktionsbündnis gegen Stau für eine äußere Westumfahrung Landshuts mit Initiatorin MdL Jutta Widmann übergaben die gesammelten Unterschriften der Landkreisbürger an Landrat Peter Dreier.

 

Westumfahrung von Landshut

 

Am Dienstag, 04. April 2017, um 14.00 Uhr, bietet die CSU-Senioren-Union zusammen mit dem CSU-Ortsverband Nikola eine Informationsveranstaltung zum Thema „Westumfahrung von Landshut“ in der Sportgaststätte des ETSV 09 Landshut an.

                   

Die Aktualität des Themas ergibt sich aufgrund eines erneut angestrebten Bürgerbegehrens („Stoppt den STAU“), nachdem sich im Oktober 2012 die Landshuter Bürgerinnen und Bürger gegen weitere Planungen für eine Umfahrung der Stadt im Westen entschieden haben. Wegen der stetig zunehmenden Verkehrsbelastung zeigen aktuellere Umfragen, dass einem solchen Projekt mittlerweile wohl eine deutliche Mehrheit positiv gegenüber steht.

 

Der Referent Dr. Werner Weigl ist Bauingenieur. Er berät und plant im gesamten Spektrum des Bauingenieurwesens mit Schwerpunkt Verkehrsinfrastruktur. Im Gegensatz zur oft emotionalen politischen Diskussion sollen bei diesem Fachvortrag sachliche Fakten und Argumente in den Vordergrund gestellt werden. Dabei wird der Referent auch auf den damaligen Stand der Machbarkeitsstudie und deren mögliche Einbindung in aktuell laufende Überlegungen eingehen.

 

Alle Interessierten sind zu dem Vortrag herzlich eingeladen.