Home Tags Posts tagged with "Vertreibung"

Vertreibung

Zum Bild: Rechts am Bildrand ist kein deutscher, sondern ein tschechischer Uniformträger zu sehen!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerschaft,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich ein zu unserem

Monatstreffen

am Freitag, den 10. Juli 2015 um 19:30 Uhr

in die „Tafernwirtschaft Schönbrunn“.

Für dieses Treffen konnten wir Herrn Hans J. Kupke,

Vorsitzender der Landsmannschaft Schlesien, als

Referenten gewinnen. Er wird zusammen mit Herrn Dr.

Hans Mirtes (Autor zahlreicher Publikationen) zum Thema

„70 Jahre nach der Vertreibung“

Schicksale aus erster Hand

referieren.

Beide Referenten haben die Vertreibung bewusst miterlebt und können aus eigener Erfahrung

über die damals erlitten Schicksale erzählen.

Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen.

Ihr Ortsverband Landshut-Stadt OST

Rudolf Schnur                              Georg Stemberger

Ortsvorsitzender, Stadtrat                 Stellv. Ortsvorsitzender

Email: schnur@rathaus.LA                 georg.stemberger@gmail.com

Kontonummer/Spendenkonto unseres Ortsverbandes Landshut-Stadt Ost:

IBAN: DE04 7435 0000 0020 5783 09 Sparkasse Landshut

10_07_2015_OV_La_Ost_Monatstreffen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerschaft,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich ein zu unserem Monatstreffen

am Freitag, den 10. Juli 2015 um 19:30 Uhr in die „Tafernwirtschaft Schönbrunn“.

Für dieses Treffen konnten wir Herrn Hans J. Kupke, Vorsitzender der Landsmannschaft Schlesien, als Referenten gewinnen. Er wird zusammen mit Herrn Dr. Hans Mirtes (Autor zahlreicher Publikationen) zum Thema „70 Jahre nach der Vertreibung“ – Schicksale aus erster Hand

referieren. Beide Referenten haben die Vertreibung bewusst miterlebt und können aus eigener Erfahrung über die damals erlitten Schicksale erzählen.

Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen.

Ihr Ortsverband Landshut-Stadt OST

Rudolf Schnur                                                 Georg Stemberger

Ortsvorsitzender, Stadtrat                           Stellv. Ortsvorsitzender

Email: schnur@rathaus.LA                       georg.stemberger@gmail.com

Kontonummer/Spendenkonto unseres Ortsverbandes Landshut-Stadt Ost: IBAN: DE04 7435 0000 0020 5783 09 Sparkasse Landshut

In einer „70-Jahre-Gedenk-Aktion“, eingeleitet und vermittelt durch Stadtrat Rudi Schnur, mit seinem Ortsverbands-Stellvertreter Georg Stemberger vom CSU-OV-Landshut-Ost konnten Vertreter der Landsmannschaft Schlesien Nieder- und Oberschlesien Orts- und Kreisverband Landshut e.V., Vorstandsvorsitzender Hans J.Kupke sowie der Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Landsmannschaft, Hans Joachim Lodermeier eine Reihe von Büchern über die Vertreibung aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten entgegennehmen. Spender war der Autor Dr. Mirtes aus Frontenhausen, der im Rahmen des Gedenkens an die Flucht aus ehemals deutschen Ostgebieten vor 70 Jahren, diesen Rückblick möglich machte.

Studiendirektor a.D. Dr. Hans Mirtes, geboren in Mies im Egerland, hat als Kind die Vertreibung bewusst miterlebt. Nach dem Schulbesuch in Herzogenaurach und Erlangen wurde er zunächst zum Industriekaufmann ausgebildet. Nach einigen Jahren der Berufstätigkeit in einem großen Industriebetrieb, studierte er an der Fachhochschule Nürnberg Betriebswirtschaft. Dem schlossen sich einige Jahre beruflicher Tätigkeit in mittlerer Position in der Industrie an. Ein Zweitstudium an der Universität in der Fächerkombination Wirtschaftswissenschaften und Geographie wurde mit dem 1. Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium abgeschlossen. Neben seiner Lehrtätigkeit an Wirtschaftsschule und Gymnasium Seligenthal in Landshut schrieb er seine Doktorarbeit und promovierte mit der Gesamtnote magna cum laude mit den Thema „Das Fersental und die Fersentaler. Zur Geographie und Geschichte und Volkskunde einer deutschen Sprachinsel in Trentino/Norditalien”.

Dr. Mirtes ist ebenso Herausgeber und Verfasser zahlreicher heimatgeschichtlicher Publikationen. In seinem Buch: Flucht, Vertreibung, Ansiedlung, Integration, erzählen Vertriebene ihre Schicksale. Zwölf Zeitzeugen berichten, wie sie nach schlimmsten Erlebnissen nach Ende des II. Weltkrieges ihr Leben gemeistert haben, bzw. ihre Angehörigen es hingeben mussten. Sie berichten aus den folgenden historischen Vertreibungsgebieten wie Memelland, Ostpreußen, Westpreußen, Danzig, Pommern, Schlesien, Sudeten- und Karpatenland und Russland.

Die Landsmannschaft Schlesien verbringt die Bücher in ihre jetzige Unterkunft in  der ehemalien  Martinsschule und hofft mit den dort ebenfalls vertretenen Landsmannschaften, diese Bücher einmal im geplanten zentralen „Haus der Heimat“ irgendwo in Landshut unterzubringen und sie für die Öffentlichkeit zugängig zu machen.

Hans J. Kupke, Vorsitzender der Landsmannschaft Schlesien NS/OS Landshut,  bedankte sich bei Dr.  Mirtens für die großzugüge Spende und versicherte, dass daran auch die anderen Landsmannschaft teilhaben werden. Das Thema Flucht und Vertreibung ist  gerade 70 Jahre nach Kriegsende von Bedeutung. Wie Kupke ausführte, darf das damit in Verbindung stehende Leid und Elend von 15 Millionen Ostdeutscher  schon aus Gründen den Zukunftssicherung nicht in Vergessenheit geraten, ohne dass dabei neuer Hass oder neues Unrecht entstehen sollen. Georg Stemberger, der auch stellv. Vorsitzender der Jungen Union in Landshut ist, zeigte sich an den Informationen und Darstellungen der Augenzeugen interessiert und sicherte zu, dieses historische Ereignis in der Jungen Union zu diskutieren.

0 2029

Normalerweise ignoriere ich die Geschichtsklitterungen, doch irgendwann reißt auch einem ruhigen Menschen der Geduldsfaden. Einen der größten Völkermorde (nach UN-Definition) in der Menschheitsgeschichte – nämlich die Vertreibung von rund 17 Millionen Deutschen mitsamt der Ermordung von 2 bis 3 Millionen davon – zum “Recht” umzudeklarieren, dazu gehört schon eine gehörige Portion Chuzpe. Von ähnlicher Dreistigkeit ist die Stimmungsmache gegen die korrekte Aussage, dass die nationalistische Regierung in Polen 1939 unbedingt einen Krieg wollte und ihre Truppen 1939 lange vor den Deutschen (teil-)mobilisierte, um sich weitere deutsche Gebiete anzueignen. Die über das “Recht des Stärkeren” erfolgten Annexionen nach dem 1. Weltkrieg sowie der teilweise erfolgreiche völkisch-polnische Terror in Oberschlesien 1918ff. hatten Teilen der polnischen Eliten Appetit auf mehr gemacht. Das sind historische Wahrheiten, auch wenn Sie diese nicht wahrhab
en wollen, weil sie dem Märchen “Die Deutschen sind immer an allem Schuld” widersprechen.

BERLIN/ESPELKAMP (Eigener Bericht) – Kurz vor seiner diesjährigen Zentralveranstaltung zum “Tag der Heimat” in Berlin bietet der Bund der Vertriebenen (BdV) zum wiederholten Male einem Leugner der deutschen Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg öffentlichen Raum. Vor dem 1. September 1939 hätten starke Kräfte in Polen einen Krieg gegen Deutschland befürwortet und sich Gebietsgewinne versprochen, wird der Hauptredner auf der BdV-Regionalveranstaltung zum “Tag der Heimat” am vergangenen Sonntag in Espelkamp (Nordrhein-Westfalen) zitiert: “Die polnische Regierung trägt eine Mitverantwortung”. Der Redner wurde vom örtlichen BdV in Kenntnis seiner revisionistischen Ansichten eingeladen, um über die Entstehung der deutsch-polnischen Grenze zu sprechen. Sein Auftritt ist beileibe kein Einzelfall: BdV-Funktionäre, die Zweifel an der deutschen Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg erkennen ließen oder sonst revisionistische Thesen vertraten, gehören bis heute dem Stiftungsrat der staatlichen “Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung” an. Der “Tag der Heimat” wird Anfang September bundesweit begangen, um – wie in jedem Jahr – die im Potsdamer Abkommen völkerrechtlich verbindlich festgelegte Umsiedlung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg als angebliches Unrecht zu brandmarken.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58420