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Vergärungsanlage

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Der Umschlag- und Behandlungsplatz für Grüngut darf nicht nach Dirnau!

Die Mitinitiatoren des Bürgerbegehrens „Pro Trinkwasser und Atemluft“, Sabine Lindinger und Hans-Helmut Krause, zeigen die mehr als 300 Unterschriften die bisher geleistet wurden. Durch den Beschluss des Umweltsenates, die Prüfung des Standortes Dirnau weiter zu betreiben sowie die Aussage der Stadtverwaltung anlässlich der Bürgerversammlung am 4. Oktober 2012 in der Sparkassenarena, dass die Untersuchungen noch andauern, können gegenwärtig keine konkreten Maßnahmen geplant oder ergriffen werden.

Dies soll uns Bürger von Auloh nicht davon abhalten, mit unseren Unterschriften die Basis zu schaffen, zu gegebenem Zeitpunkt auf das Vorgehen der Stadt zu reagieren. Die Mächtigkeit von Bürgern, die ihr Anliegen in Form eines Bürgerbegehrens formulieren wurde am 14. Oktober 2012 eindrucksvoll bewiesen.

In der besagten Bürgerversammlung wurde auch auf die neue Trassenführung der B15 neu hingewiesen, die, nach der Isarquerung genau über die ehemalige Standortschießanlage führen würde. Die Kreuzung mit der LA 14 wäre dann eine Ideale Abfahrt für Lastwagen zur Anlieferung von Bio-Abfall, der dann in der geplanten Vergäranlage verwertet werden könnte. Hier hilft es nicht sich aus diesem Grund gegen die B15 neu zu stellen. Vielmehr muss verhindert werden, dass in Dirnau diese Vergäranlage platziert wird. Dieser Standort wäre auch um einiges unattraktiver, wenn der Umschlag- und Behandlungsplatz für Grüngut erst gar nicht nach Dirnau käme.

Welche Bioabfälle in die Vergäranlage kämen kann noch niemand mit Sicherheit sagen. Da auch von Organischen Abfällen, darunter fallen z.B. Fleischabfälle die Rede ist, ist das, was nach dem Vergärprozess übrig bleibt höchst problematisch. Antibiotikum aus den Fleischrückständen und angereicherte Pestizide aus den Bioabfällen aus der Landwirtschaft machen das, was aus der Vergäranlage herauskommt alles andere als Bio.

Unabhängig von der B15 neu, mit einem Anschluss an die LA 14, blieben auf der LA 14 immer noch die Lastkraftwagenbewegungen für den Transport der verbrennbaren Grüngut-Anteile vom Umschlagplatz zum Biomasseheizkraftwerk.

Leisten Sie durch Ihre Unterschrift auf den Listen des Bürgerbegehrens „Pro Trinkwasser und Atemluft“ einen Wertvollen Beitrag zu einem Lebenswerten Auloh, das nicht im Verkehr erstickt und von Gestank bedroht wird und zum Werterhalt Ihrer Wohnimmobilien, die sicherlich einen wesentlichen Beitrag Ihrer Altersvorsorge bilden.

 

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Die Stadtteilgruppe Ost blickte anfangs auf den großen Erfolg der Veranstaltung mit dem Präsidenten des Bundes der Steuerzahler, Rolf von Hohenhau, zurück. Danach befassten sich die Mitglieder unter der Leitung von Heinrich Karl in ihrer jüngsten Sitzung erneut mit den verschiedenen Problemen in ihrem Zuständigkeitsbereich.
Einmal mehr wurde über die Verkehrssituation auf der Konrad-Adenauer-Straße gesprochen. Gestärkt durch die Antwort des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, der feststellte, dass die Bundesfernstraße B 15 neu und eine mögliche Entlastungsstraße Ost (Ortsstraße) keinerlei Konkurrenz bedeuten, und getragen durch Dutzende von verärgerten Bürgern wird dieses Thema Hauptinhalt der Stadttteilgruppenarbeit bleiben.
Mit Verwunderung wurde über die Antwort des Oberbürgermeisters an Stadtrat Rudolf Schnur, dass es nicht angebracht sei, staubedingte längere Anfahrtszeiten für Rettungskräfte als lebensbedrohlich darzustellen, diskutiert.
Herr Maassen vom Bürgerbegehren Landshuter Osten Staufrei – JETZT “Entlastung für Alle”, referierte über die jetzige und zukünftige Verkehrssituation im Osten der Stadt, man wünscht sich eine Entlastungsstrasse Ost die schon seit Jahrzehnten im Flächennutzungsplan unter Punkt 5  geführt ist. Hier ist dringender Handlungsbedarf nötig da die Situation jetzt schon untragbar ist für Anwohner und Pendler, der Osten benötigt die Entlastung seit Jahren, die im Westen von den Bürgern nicht gewünscht wird und eine Erforderlichkeit dahingestellt ist.
Herr Hans-Helmut Krause, Mitinitiator des Bürgerbegehrens “Pro Trinkwasser und Atemluft” informierte die Anwesenden über die Informationen, die er aus der zweiten Lesung des Umweltsenates zur geplanten Verlegung des Umschlag
und Behandlungsplatzes für Grüngut sowie der geplanten Errichtung einer Vergärungsanlage für nichtholziges Grüngut, Bioabfällen und bisher nicht genutzten organischen Abfällen in Dirnau gewonnen hatte. Die Auswahl der ehemaligen Standortschießanlage in Dirnau ist nicht nachvollziehbar. Die Stadt hat ein Vorkaufsrecht an dem, dem Bund gehörenden
Grundstück. Von diesem Vorkaufsrecht soll Gebrauch gemacht werden. Das Gelände muss allerdings erst noch für die Nutzung hergerichtet werden. Nach der Inbetriebnahme wird der LKW-Verkehr auf der LA14 erheblich zunehmen.
Die geplante Vergäranlage soll an eine für den Schwerverkehr gut erreichbaren Stelle liegen. Es wird hier von einem Autobahn- oder Bundesstraßenanschluss gesprochen. Mit der Weiterführung der B15 neu wird Dirnau auch diesen Anforderungen gerecht.
Die Stadt versucht die Bürger gegenwärtig zu beschwichtigen und später vor vollendete Tatsachen zu stellen.
Um dies abzuwenden bittet Herr Krause die Stadteilgruppe um aktive Unterstützung bei der Sammlung von Unterschriften.
Die bereits zahlreich geäußerten Befürchtungen der zunehmenden Stellplatznot im Bereich des ehemaligen Geländes der Schochkaserne werden gerade wieder bei Großveranstaltungen auf dem Messegelände, wie den Flohmarkt, demonstriert.
Auch die Ereignisse und die Berichterstattungen über die sogenannte “Todesbaustelle” an der Niedermayerstraße waren Anlass zur ausführlichen Erörterung. Die meisten der Anwesenden haben, wie viele andere Bürger auch, mehrmals schwere Lasten über der nicht abgesperrten Fahrbahn schweben sehen und sich gefragt, ob das gut geht. Stadtrat Schnur verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass er bereits mehrfach bei Polizei und Straßenverkehrsamt unzureichende Verkehrssicherungsmaßnahmen dargestellt hat.
Mit freundlichen Grüßen
Rudolf Schnur
Stellvertretender Stadtteilgruppensprecher Landshut-Ost, Stadtrat
Oderstraße 13, 84036 Landshut
Ruf 0871 52324, Fax 0871 51739, Mobil 0172 8905283, Strompost: schnur@landshut.org