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Stromtrassen

Hauptversammlung des CSU-OV Landshut-Ost mit Neuwahlen

Der Ortsvorsitzende, Stadtrat Rudolf Schnur, begrüßte insbesondere den Kreisvorsitzenden und MdL Helmut Radlmeier, der sich im Vorfeld bereits bereit erklärt hatte, die Wahlleitung zu übernehmen. Der Landtagsabgeordnete berichtet über aktuelle Themen aus dem bayerischen Landtag und ging dann auf die Erfolge des Ortsverbandes Landshut-Ost ein.
Er führte aus, dass der Mitglieder- und Zuwachsstärkste Ortsverband in Landshut durch seine regelmäßigen Treffen, die als Informations- und Anlaufstelle dienen seit vielen Jahren die erforderliche Bürgernähe gezeigt wird.

Helmut Radlmeier ging in seinem politischen Bericht auf die Herausforderung im Stadtosten ein. Dazu gehört die Stromtrassenführung ebenso, wie die B 15neu und der noch noch nicht abgeschlossene Breitbandausbau.
Der Bildungs- und Kulturpolitiker hob die Bedeutung der Hochschule Landshut für die Stadt hervor und freute sich gemeinsam mit dem Vorstandsteam über deren gute Entwicklung.
Gemeinsam mit Rudolf Schnur stellte er das Engagement ihrer Fraktion in Sachen Entlastungsstraße West dar und ging auf die vielfältige und erfolgreiche Arbeit der Fraktion ein. Insbesondere die einmütigen Weichenstellungen bei der Verabschiedung des Haushaltes seien hierbei sehr erfreulich.

Gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden wurden auch die Themen Stadttheater, Klinikum, ILS / Feuerwehr, Schulsanierungen und –neubauten, sowie bezahlbarer Wohnraum angesprochen.

Damit war bereits zum Rechenschaftsbericht des Ortsvorstandes übergeleitet, der ohne Aussprache angenommen wurde.

Bei der Neuwahl wurde sowohl der Ortsvorsitzende Rudolf Schnur, als auch seine bisherigen Stellvertreter Hans-Helmut Krause, Georg Stemberger und Ludwig Schnur einstimmig wiedergewählt.

Als Schatzmeister wurde Manfred Wimmer berufen und die Schriftführung obliegt nunmehr Claudia Krause. Als Beisitzer wurde gewählt: Dr. Thomas Kiermeier, Heinz Popp, Anton Schwarz, Markus Beis, Doris Schnabel und Günther Fohrer.
Der harmonisch verlaufenen Neuwahl schloss sich ein gemütliches Beisammensein an., bei dem bereits die nächsten Veranstaltungen angesprochen wurde.
 

 

 

 

Durch neue Leitungen mehr Strom transportieren
Im deutschen Stromnetz wächst die Strommenge aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen. Dieser Strom muss über große Entfernungen in Ballungsräume und Industrieschwerpunkte transportiert werden. Um über die bestehenden Stromtrassen eine höhere Maximalleistung führen zu können, bieten sich neu entwickelte Hochtemperatur-Leiter an. Das BINE-Projektinfo „Der heiße Draht im Netz“ (13/2016) stellt die neuen Leitungen vor. Bei vergleichbarem Leiterquerschnitt kann sich durch diese die Transportfähigkeit vorhandener Trassen nahezu verdoppeln.

Mit steigendem Stromdurchfluss erwärmen sich Freileitungen infolge des elektrischen Widerstands. Derzeitige Leitungen setzen dem Ferntransport kurzfristig anfallender, regionaler Stromüberschüsse im Netz Grenzen, da sie nur für eine Temperatur von höchstens 80 °C ausgelegt sind. Neu entwickelte Hochtemperatur-Leiterseile halten dauerhaft Temperaturen bis 210 °C aus. Dadurch wird es möglich, höhere Strommengen zu transportieren und somit Netzengpässe zu vermeiden. Im Inneren der Leitung kommen Verbundwerkstoffe auf Basis von Kohlefasern und Aluminium-Keramik sowie spezielle Aluminium- und Stahllegierungen zum Einsatz. Damit wurde das Problem eines stärkeren Durchhängens bei höheren Temperaturen gelöst. Die neuen Leitungen hängen weniger durch als die bisherigen.

Die neuen Hochtemperatur Leiter können die Flexibilität im Netz für kurzzeitige Strommaxima erhöhen. Standardmäßig werden Freileitungen in Deutschland unterhalb der möglichen Höchstleistung betrieben. Das Institut für Hochspannungstechnik der RWTH Aachen hat das Forschungsprojekt gemeinsam mit Industriepartnern durchgeführt.

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Die neuen Hochtemperatur-Leiter halten bis zu 210 °C aus und können dadurch größere Strommengen transportieren. (© 3M Deutschland GmbH)

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Sowohl die Drähte im Kern als auch die Aluminium-Zirkonium Drähte im Mantel tragen zur Zugfestigkeit bei. (© 3M Deutschland GmbH)