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Stiftspropst Monsignore Dr. Franz Joseph Baur

Bildtext: Stiftspropst Monsignore. Dr. Franz Joseph Baur dankte bei der Beisetzung der Gebeine der früheren ehrwürdigen Brüder des Klosters Loreto Friedhofsverwalter Stephan Zellner (rechts) und der Stadt.

 

 

Erinnerung an verstorbene Franziskaner

Dauerhaften Ruheplatz geschaffen: Gebeine aus ehemaligem Klosterfriedhof beigesetzt

Auf dem Gelände des ehemaligen Loreto-Klosters hat sich ein Friedhof des Fanziskaner-Ordens befunden. Im Zuge der dort erfolgenden Bauarbeiten wurde der Klosterfriedhof aufgelöst und die Gebeine entnommen. Nun wurde auf dem Hauptfriedhof eine letzte Ruhestätte gefunden – am Donnerstag fand die Wiederbeisetzung der Gebeine in kleinem Kreis durch Stiftspropst Monsignore. Dr. Franz Joseph Baur statt.

Die Stadt Landshut hat auf den städtischen Friedhöfen mehrere Gräber noch bestehender oder aufgelöster Orden. Nachdem der Klosterfriedhof aufgelöst wurde, war es der städtischen Friedhofsverwaltung ein Anliegen, für die Gebeine einen dauerhaften letzten Ruheplatz zu finden. Die Stadt hat daher im alten Teil des Hauptfriedhofs ein Wandgrab für die Gebeine zur Verfügung gestellt. Stiftspropst Monsignore. Dr. Franz Joseph Baur dankte der Stadt für diesen würdigen Umgang. Der neue Eigentümer des Klostergeländes wird zudem eine Gedenktafel an die Wandnische anbringen lassen, die an die verstorbenen Franziskaner erinnert.

 

Foto: Stadt Landshut

Bildtext: Zu Ehren des Stadtpatrons, dem Heiligen Sebastian, lädt die Stadt am Sonntag, 20. Januar, zum Gottesdienst in die Martinskirche ein, den Stiftspropst Monsignore Dr. Franz Joseph Baur zelebrieren wird. Teilnehmen werden auch Oberbürgermeister Alexander Putz, die Bürgermeister und Stadträte.

 

Sebastianiamt in der Martinskirche

Am Sonntag, 20. Januar, um 11 Uhr, findet in der Martinskirche das Sebastianiamt der Stadt Landshut statt. An diesem Gottesdienst zu Ehren des Stadtpatrons, den Stiftspropst Monsignore Dr. Franz Joseph Baur zelebrieren wird, nehmen Oberbürgermeister Alexander Putz, die Bürgermeister, und die Stadträte teil. Die Landshuter Turmbläser und der Achdorfer Männerchor umrahmen die Feier wieder mit Franz Köglers „Landshuter Messe”. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zum Gottesdienst eingeladen.

Die Verehrung des Heiligen Sebastian als Patron gegen die Pest und andere Seuchen geht bis in das siebte Jahrhundert zurück. Da er der Legende nach als Offizier der kaiserlichen Leibwache unter Kaiser Diokletian gegen Ende des dritten Jahrhunderts wegen seines christlichen Glaubens mit Pfeilen durchschossen wurde, sind diese Pfeile auch Kennzeichen in den Darstellungen. Schon vor dem Bau der Sebastianikirche an der Zweibrückenstraße wurde der Heilige in Landshut hoch verehrt. Es ist bekannt, dass Herzog Heinrich der Reiche im Jahr 1450 an der Pest starb und dass ihr im Jahr 1495 in Landshut an die 3000 Menschen zum Opfer fielen. Also war es wohl ein Anliegen der gesamten Stadtbevölkerung das Kirchlein dem Heiligen Sebastian zu weihen. Die Verehrung zeigte sich auch in der zeitlichen Ausdehnung des Festes, um möglichst vielen Berufsgruppen die Gelegenheit zu einem eigenen Sebastianiamt zu geben. Sie regte ebenso Dichter und Komponisten an, Lieder zu Ehren des Stadtpatrons zu schaffen. Erhalten geblieben und auch immer noch zum Sebastiani-Fest gesungen wird die „Landshuter Messe für Bläser, Männerchor und Volksgesang” des 1986 verstorbenen Chordirektors Franz Kögler.

 

Foto: Stadt Landshut

 

Bildtext: Anwesende Personen der Einweihung waren unter anderen: Oberbürgermeister Alexander Putz, der Leiter des Baureferates, Leitender Baudirektor Johannes Doll, der Leiter des Amts für Gebäudewirtschaft, Gerhard Mayer, Verwaltungsbeirat der Feuerwehr und Stadtrat, Rudi Schnur, Projektleiter im Amt für Gebäudewirtschaft, Johann Luginger

 

Einweihung der neuen Feuerwehrfahrzeughalle der Hauptfeuerwache

 

Oberürgermeister Alexander Putz ist sichtlich froh, der Feuerwehr die Fahrzeughalle übergeben zu können

 

Stadtbrandrat Gerhard Nemela begrüßte die verantwortlichen Ausführenden des Neubaus

 

Einweihung der neuen Feuerwehrfahrzeughalle der Hauptfeuerwache

Nach einer gut eineinhalbjährigen Bauzeit hat am Donnerstagmorgen Oberbürgermeister Alexander Putz gemeinsam mit Stadtbrandrat Gerhard Nemela die neue Feuerwehrfahrzeughalle der Hauptfeuerwache offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

 

Der zunehmende Einsatzumfang der Feuerwehr erforderte höhere Lagerkapazitäten beispielsweise für Gerätschaften und Einsatzmittel; darüber hinaus waren die Einstellmöglichkeiten von Großfahrzeugen durch die im Gebäudebestand nur circa 3,50 Meter hohen Einfahrtstore begrenzt.

Der Neubau wurde darum so konzipiert, dass Schwerlastregale eingebaut werden konnten und somit entsprechende Lagerungen möglich sind. Die Einfahrtstore sind 4,50 Meter hoch und damit für größere Fahrzeuge ausgelegt. Zudem wurde aus einer Stahlkonstruktion eine Übungsplattform für Simulations- und Ausbildungszwecke der Feuerwehrdienstleistenden realisiert. Der erdgeschossige Bau wurde in Stahlbetonfertigteilbauweise errichtet, die Pultdachfläche ist für eine PV-Anlage vorbereitet. Die Gesamtnutzfläche beträgt circa 365 Quadratmeter.

Von der Feuerwehr Landshut wurden unter anderem die Planung und der Aufbau der Schwerlastregale ausgeführt.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf etwa 971.000 Euro. Nach Abzug einer finanziellen Förderung von circa 123.000 Euro investiert die Stadt über 848.000 Euro.

 

Die kirchliche Segnung erfolgte durch Stiftspropst Monsignore Dr. Franz Joseph Baur.

 

Chronologischer Ablauf

07.12.2015 Antrag auf Gewährung einer Zuwendung nach FWZR bei der Regierung von Niederbayern

22.02.2016 Erteilung der Baugenehmigung

12.02.2016 Zuschussbewilligung nach den FWZR durch die Regierung von Niederbayern

29.08.2016 Baubeginn

01.06.2018 Nutzungsaufnahme

Planungsbeteiligte waren:

Projektleitung: Stadt Landshut, Baureferat – Amt für Gebäudewirtschaft – Architektur und Brandschutznachweis: Bauforum Architekten & Ingenieure, Landshut – Tragwerksplanung: Götsche Beratende Ingenieure PartGmbB, Landshut – Prüfstatik: Landesgewerbeanstalt Bayern, Zweigstelle Landshut – Elektroplanung: Ingenieurbüro Sterr, Landshut – H/L/S-Planung: Ingenieurgesellschaft für technische Gebäudeausrüstung mbH, München – EnEV-Berechnung: Ing. Büro Siegfried Kirner, Hohenthann – Baugrunduntersuchung: TBU Geotechnik GmbH, Unterhaching – SiGeKo: Herr Ulrich Hückinghaus (Stadt Landshut)

Bei den Planungen und Bauausführungen war die Freiwillige Feuerwehr Landshut mit eigebunden.

 

Flächen/Kubatur der Fahrzeughalle:

Geschossfläche 363,29 m² – Bruttorauminhalt 2.205,18 m³ – Gesamtlänge 26,09 m – Gesamtbreite 14,02 m – Fläche Übungsplattform 5,5 x 5,0 m – Höhe Übungsplattform 4,50 m

Kosten;

Grundstück 0,00 € – Herrichten und Erschließen 21.250,00 € – Bauwerk – Baukonstruktion 490.010,00 € – Bauwerk – Technische Anlagen 165.611,68 € – Außenanlagen 62.723,95 € – Ausstattung und Kunstwerk 10.000,00 € – Baunebenkosten 221.600,00 €

Gesamtkosten gerundet:  971.100,00 Euro

Finanzierung:

Regierung v. Niederbayern

Zuschuss nach den Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinien 123.000,00 €

Eigenmittel Stadt Landshut 848.100,00 €

Gesamtkosten 971.100,00

Am Bau beteiligte Firmen (Hauptgewerke):

Baumfällarbeiten: Froschauer Landshut – Baumeisterarbeiten: Breiteneicher Vilsbiburg – Stahlbauarbeiten und Dach: Gruber Stahlbau Unterdietfurt – Heizung- und Sanitärarbeiten: Bernkopf Arnstorf – Fernwärmübergangsstation: Stadtwerke Landshut – Abgasabsaugung: Ecovent Lübbecke – Sektionaltore: Seiler&Heinzel Ergolding – Elektroarbeiten: Danner Obergangkofen – Anschaltung der Haustechnik: Klein Altdorf -Metallbauarbeiten – Fenster und Türen: Brummer Metallbau Tiefenbach Kr. Passau – Abdichtungsarbeiten: Erdinger Dachdeckerei – Bodenbeschichtung Halle: Fechner Roth/Wallesau – Übungsplattform: Finsterwald Dingolfing – Außenanlagen: Haun Landshut

 

Die neue Fahrzeughalle mit den dazugehörenden Gerätschaften

 

*ENDE*

 

Fotos: h.j. lodermeier