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Stahlskulptur

Skulpturenrundgang zu der Ausstellung

„Robert Schad. Tanz IV – Skulptur. Stahl. Stadt

Öffentliche Führung

Samstag, 23. August 2014, um 11 Uhr

Treffpunkt: Skulpturenmuseum im Hofberg

Anmeldung erforderlich unter Tel: 0871/89021 oder skulpturenmuseum@landshut.de

Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Unübersehbar stehen sie da – KENDER, ZMORG, SYRIMM. Vor der Heilig-Geist-Kirche, in der Freyung, auf der Mühleninsel und an weiteren markanten Orten der Innenstadt fanden sie ihren Platz. Von Mai 2014 bis März 2015 sind die monumentalen Stahlskulpturen im Rahmen des Skulpturenprojektes ‚Robert Schad. Tanz IV – Skulptur. Stahl. Stadt’ noch zu Gast in Landshut.

Tanzende Linien aus tonnenschwerem Stahl winden sich und zeichnen sich in rostbraunen Farben am Himmel ab. ‚Tanz’ nannte der Stahlbildhauer Robert Schad seine Inszenierung. Kann in ZMORG und SUBIRAT ein Tänzer erkannt werden? Werden die weichen Bewegungen eines Walzers, die schnellen eines Sambas oder doch eher ein rhythmischer Free Style gezeigt? Der Künstler Robert Schad setzt der Fantasie keine Grenzen – er setzt sie frei. Bei der Führung am 23. August werden ausgewählte Stahlriesen vorgestellt.

Das Skulpturenmuseum im Hofberg hat den international bekannten, 1953 geborenen Stahlbildhauer nach Landshut eingeladen. Schad gilt als einer der souveränsten Künstler, wenn es darum geht, in weit angelegten räumlichen Situationen Großskulpturen wirksam zu inszenieren. Dies ist ihm auch in Landshut gelungen. Das Skulpturenprojekt steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst Dr. Ludwig Spaenle.

Nun laden die stählernen Riesen ein, mit ihnen in einen Dialog zu treten: Was oder wer ist KENDER? Wie wirkt ZMORG in der Landshuter Stadt? Und warum beschreibt SYRIMM einen solchen Bogen?

Im Rahmen dieser Skulpturinstallation gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm und Führungsangebote. Näheres unter .skulpturenmuseum-im-hofberg.de.

Bei Interesse an der Führung am 23. August 2014 um 11 Uhr wird um eine Anmeldung im Skulpturenmuseum unter Tel: 0871/89021 oder unter skulpturenmuseum@landshut.de gebeten. Der Treffpunkt ist im Skulpturenmuseum im Hofberg. Das Skulpturenprojekt ‚Robert Schad. Tanz IV’ bietet so viele Möglichkeiten, sich der Kunst anzunähern – warum sich also nicht mal in den Bann bewegten Stahls ziehen lassen?

Es tut sich was in Landshut. Der Aufbau

Vier große Schwertransporter bahnen sich ihren Weg in die Innenstadt Landshuts. Jetzt ist es soweit. Sie kommen: KENDER, VARULL, ZMORG und die anderen. Noch sieht man sie nicht – die monumentalen Stahlskulpturen des international agierenden Bildhauers Robert Schad. Auch SYRIMM und SUBIRAT haben eine lange Reise hinter sich: von Linz nach Landshut. Endlich haben sie ihr Ziel erreicht. Es ist noch früh als die Klappe des ersten Lasters geöffnet wird. Es geht los: Der Kran wird in Position gebracht, die Anspannung steigt. Die erste tonnenschwere Stahlskulptur verlässt den Transporter. Langsam, ganz langsam wird NAME von dem Kran in die Luft gezogen. Die Blicke wandern ein Stückchen nach oben. Hoffentlich geht alles gut. Die Skulptur schwankt leicht. Nur noch ein bisschen nach rechts, dann hat sie ihren Standort vor …..erreicht. Das circa …. qm große Loch ist bereits vorbereitet. Hier muss NAME hinein. Jetzt ist Teamarbeit gefordert. Gemeinsam wird die Stahlskulptur auf das Kiesbett manövriert. Sie steht. Doch steht sie so richtig? Der Stahlbildhauer Robert Schad muss korrigieren. Eine Winzigkeit noch nach rechts. Jetzt ist es perfekt. Das Loch mit dem Kiesbett kann wieder geschlossen werden. Mit Schaufeln wird Erde aufgeschüttet und die vorher fein säuberlich ausgestochene Grasdecke wird wieder darüber gelegt und leicht festgedrückt. Fertig. Zumindest mit der ersten Skulptur – und das in weniger als …. Stunden. Man liegt gut in der Zeit. Jetzt folgen nur noch zwölf weitere Stahlskulpturen. Das sollte an zwei Tagen zu schaffen sein. Nun muss aber erst einmal der Kran wieder abgebaut werden und der nächste Standort in Angriff genommen werden: ……Hier steht schon NAME bereit und wartet, mit dem Kran in die Luft gehoben zu werden. Kein Problem – NAME steht bald in der von Robert Schad gewünschten Position.

An allen markanten Orten der Stadt wird sich dieser Aufbauprozess wiederholen: auf der Mühleninsel, vor der Heilig-Geist-Kirche, vor der Stadtresidenz und dem Rathaus, auf dem Franziskanerplatz, an der Martinskirche, auf dem Dreifaltigkeitsplatz und in der Freyung.

Das Skulpturenmuseum im Hofberg hat den international bekannten Stahlbildhauer Robert Schad nach Landshut eingeladen. Eines der prominentesten Beispiele seines künstlerischen Schaffens ist das 2007 entstandene 34 m hohe ‚Kreuz für Fatima’, das heute im Zentrum der dortigen Wallfahrtsstätte steht. Schad gilt als einer der souveränsten Künstler, wenn es darum geht, in weit angelegten räumlichen Situationen Großskulpturen wirksam zu inszenieren.

Das Skulpturenprojekt ‚Robert Schad. Tanz IV. Skulptur. Stahl. Stadt’ wird von der Ausstellung ‚Robert Schad. Skulptur und Zeichnung’ im Kunstraum LAProjects in der Kirchgasse begleitet. Eröffnet wird diese Ausstellung am 23. Mai und ist bis 19 Juli 2014 zu sehen.

Den großen Auftakt des Skulpturenprojektes bildet dann die Eröffnung am Samstag, den 24. Mai um 11 Uhr auf der Mühleninsel. Mit Picknickkörben und Decken ausgerüstet wird hier ein Skulpturen-Picknick gefeiert.

 

Das Skulpturenprojekt ‚Robert Schad. Tanz’, das für ein knappes Jahr in Landshut Station macht, bietet so viele Möglichkeiten, sich der Kunst anzunähern – allein der Aufbau dieser tonnenschweren Stahlskulpturen ist schon sehenswert. Da freut man sich fast schon wieder, dem Kran bei den Abbauarbeiten zuzusehen. Vorher heißt es aber erstmal für die riesigen Kunstwerke: Vorhang auf!