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Stadtwerke Landshut

PRESSEMITTEILUNG
Die für 3. August angekündigten Arbeiten zum Fernwärme-Hausanschluss in der Zwerggasse müssen um eine Woche auf Montag, 10. August, verschoben werden. Im Rahmen der Arbeiten wird die Zwerggasse in Höhe des Anwesens Haus-Nummer 287 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Stellplätze beziehungsweise Innenhöfe und Tiefgaragen in der Zwerggasse und Steckengasse sind grundsätzlich nur über die Steckengasse erreichbar. Damit die Steckengasse sowie die Schirmgasse während der Sperrung angefahren beziehungsweise wieder verlassen werden können, wird die derzeit bestehende Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Die betroffenen Anlieger, die bereits von den Stadtwerken über die Baumaßnahme informiert wurden, werden nochmals um Verständnis gebeten. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 21. August.

Das Sportbecken (Bild) sowie das Mehrzweckbecken stehen im Freibad ab Mittwoch schon ab 7:30 Uhr für die Schwimmer bereit.

Die Stadtwerke Landshut erweitern die Öffnungszeiten für das Stadtbad. Ab Mittwoch, 15.07.2020, können Badegäste schon ab 7:30 Uhr statt wie bisher ab 9 Uhr in die Schwimmschule. Ab 7:30 Uhr können Schwimmer im Sportbecken und im Mehrzweckbecken ihre Bahnen ziehen, ab 9 Uhr ist dann die gesamte Beckenlandschaft einschließlich Herrenbecken, Kinderbecken und Plansch-Insel geöffnet.

Aufgrund der Auflagen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und des Rahmenkonzepts für Sport bzw. Kureinrichtungen, Thermen und Bäder der Bayerischen Staatsregierung wurden die Öffnungszeiten für die Freibad-Saison zunächst von 9 bis 20 Uhr festgelegt, da die Umsetzung der Maßnahmen erhöhten Personaleinsatz erforderte. Inzwischen wurde das Stadtbad-Team für den Rest der Saison personell verstärkt, sodass nun eine Verlängerung der Öffnungszeiten für zwei Becken erfolgen kann.

Das Abstandsgebot gilt auch in den einzelnen Schwimmbecken. Daher gibt es eine Personenzahlbegrenzung: Im Sportbecken dürfen maximal 136 Personen gleichzeitig sein, im warmtemperierten Mehrzweckbecken 24 Personen. Insgesamt können dann 160 Personen zwischen 7:30 Uhr und 9 Uhr gleichzeitig schwimmen. Ab neun Uhr sind auch Herrenbecken (für maximal 51 Personen), Kinderbecken (für maximal 77 Personen), sowie die Planschinsel (maximal sechs Personen) geöffnet. Die Zählung übernimmt im Sportbecken ein digitaler Zähler. Bei den anderen Becken wird an höher frequentierten Tagen mittels Armbändchen-Ausgabe gezählt. Aus diesen Gründen gibt es auch nur die ausgeschilderten Zugänge zu den Becken. Insgesamt dürfen sich 1.000 Personen gleichzeitig auf dem Freibad-Gelände aufhalten.

Ein Freibad-Besuch erfolgt bei den Stadtwerken ohne Online-Reservierungspflicht, da ein digitales Zählsystem am Eingang und Ausgang die Anzahl der Besucher erfasst. Lediglich das ausgefüllte Kontaktdatenformular muss an der Kasse abgegeben werden. Wie viele Besucher aktuell im Bad sind, ist sowohl auf www.stadtwerke-landshut.de abrufbar als auch am Eingang über einen Monitor ersichtlich. Weitere Informationen zum Freibad-Besuch sowie zu den Eintrittspreisen sind auf der Stadtwerke-Homepage veröffentlicht: https://www.stadtwerke-landshut.de/stadtbad/freibad/

Foto: © Stadtwerke Landshut

Der zweite Erfahrungsbericht, heute zum Thema Ladeinfrastruktur. Besonders interessant für alle die nicht die Möglichkeit haben ihr E-Fahrzeug zu Hause aufzuladen.

Auch dieses mal freue ich mich über Kommentare b.z.w gibt es ja vielleicht komplett andere Erfahrungen.

Mail an: team@klartext.la

Hilfreiche Informationen zum Thema E-Mobilität im Stadtgebiet Landshut gibt es hier: https://www.stadtwerke-landshut.de/mobilitaet/e-tankstellen/

 

 

Auch im Becken darf nur eine bestimmte Anzahl von Schimmern sein. Darum sind die Becken mit Flatterbändern umringt.

Viele Änderungen durch staatliche Vorgaben für die Freibad-Saison 2020

Rund vier Wochen später als noch vor Corona geplant, freuen sich die Stadtwerke das Freibad für ihre Badegäste ab 15.06.2020 doch noch öffnen zu dürfen.

Aufgrund der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und den Vorgaben aus dem Rahmenhygienekonzept Sport mussten die Stadtwerke Landshut allerdings zahlreiche Vorkehrungen treffen, sodass der Freibad-Besuch in dieser Saison anders verläuft als gewohnt. Die Stadtwerke bitten alle Stadtbad-Besucher um Verständnis und vor allem darum, sich an die Vorgaben zu halten.

Die getroffenen Maßnahmen können sich auch wieder ändern. Die Regeln und Rahmenbedingungen werden selbstverständlich fortlaufend angepasst, sobald neue Verordnungen und Vorgaben veröffentlicht werden.

Die Änderungen erscheinen auf den ersten Blick sehr umfangreich. Die Informationen sind aber auch über Beschilderungen auf dem Gelände verteilt, sodass sich kein Badegast alles auf einmal merken muss.

Folgende Veränderungen gelten in dieser Saison:

Allgemeines

  • Es gelten für alle Badegäste Verhaltens- und Hygieneregeln. Die wichtigsten sind: Abstand von 1,5 Metern halten (möglichst auch in den Becken), regelmäßig an den bereitgestellten Desinfektionsspendern Hände desinfizieren und in jedem Fall den Anweisungen des Aufsichtspersonals Folge leisten. Eltern werden gebeten, ihre Kinder über die Regeln aufzuklären und darauf zu achten, dass diese eingehalten werden.

 

  • Gemäß den Vorgaben machen die Stadtwerke darauf aufmerksam, dass Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit COVID-19 Fällen hatten, sich gesundheitlich angeschlagen fühlen, unter Fieber oder einer Erkrankung der Atemwege jeglicher Schwere leiden, nicht ins Stadtbad dürfen.

 

  • Für Badegäste besteht am Eingangsbereich und in allen geschlossenen Bereichen (z. B. in der Gastronomie, bei den Umkleidespinten oder in den WCs) Maskenpflicht. Beim Sonnenbaden auf der Liegewiese und im Wasser ist keine Mund-Nase-Bedeckung erforderlich.

 

  • Aufgrund der zahlreichen Vorschriften, welche die Stadtwerke einhalten müssen, ist einerseits der Aufwand hoch, insbesondere bei der Aufsicht, andererseits sind die Ressourcen begrenzt. Darum werden die Öffnungszeiten geändert: Das Stadtbad ist diesen Sommer Montag bis Sonntag von 09:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Badeschluss ist um 19.45 Uhr.

Eintritt und Eingangsbereich

  • Es gibt zwei ausgeschilderte Kassen – eine neben der Eingangstür am Hallenbad, eine zum Eingang ins Freibad. Eine bargeldlose Bezahlung ist möglich. Der Kassenautomat steht nicht zur Verfügung.

 

  • Beim Kauf eines Tickets muss ein ausgefülltes Kontaktdatenformular, das von den Stadtwerken bereitgestellt wird, abgebeben werden. DieKontaktdatenerfassung erfolgt von einer Person pro Haushalt gemäß der bayernweiten Regelung. Formulare liegen am Eingangsbereich bereit. Die Stadtwerke empfehlen, das Formular bereits im Vorfeld von der Homepage herunterzuladen, auszudrucken und zu Hause auszufüllen. So kann die Wartezeit im Eingangsbereich deutlich verkürzt werden.

 

  • Der Einlass von Kindern unter 14 Jahren ist nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder für die Betreuung zuständigen Erwachsenen erlaubt.

 

  • Aufgrund der Corona-bedingten Besucherbegrenzung werden 2020 keine Saisonkarten angeboten. Hintergrund ist, dass die Stadtwerke durch die Besucherbegrenzung Saisonkarten-Inhabern keinen Eintritt garantieren können. Es kann zudem nicht ausgeschlossen werden, dass das Bad durch neue Vorgaben wieder geschlossen werden muss. Ansonsten bleiben alle Tarife gleich.

 

  • Es dürfen sich maximal 1.000 Besucher gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten. So soll sichergestellt werden, dass die Abstandsregelungen eingehalten werden können. Der Mindestabstand von 1,5 Metern gilt auf dem gesamten Gelände einschließlich der Becken.

 

  • Für die Zählung wurde im Eingangs- und Ausgangsbereich ein digitales Zählsystem installiert. Sowohl über einen Bildschirm im Eingangsbereich als auch über www.stadtwerke-landshut.de sollen Badegäste in Echtzeit über eine Anzeige sehen können, ob im Bad freie Kapazitäten vorhanden sind und wie hoch die Auslastung ist.

 

  • Eine Vorabreservierung von Freibadbesuchen ist nicht möglich.

 

Beckenbereiche und Liegewiese

  • Nach derzeitigem Wissensstand können sich Viren (z. B. Grippe- oder Corona-Viren) nicht über das Chlorwasser übertragen. Dennoch gilt auch in den Becken das Abstandsgebot von 1,5 Metern zur nächsten Person. Deswegen gibt es für die Becken ebenfalls eine Personenzahlbegrenzung. Daher werden die Beckenbereiche nur über einen Ein- und Ausgang zugänglich sein. Beim Sportbecken ist ein weiteres digitales Zählsystem geplant. In den anderen Becken erfolgt die Zählung über die Aufsichtspersonen bzw. über die Verteilung von Armbändern, die nach dem Schwimmen an der Ausgabestelle wieder zurückgegeben werden müssen.

 

So viele Personen dürfen maximal gleichzeitig im genannten Becken sein:

Sportbecken mit Sprunggrube:          136 Personen

Kinderbecken:                                  77 Personen

Mehrzweckbecken:                            24 Personen

Herrenbecken:                                  51 Personen

Plansch-Insel:                                   6 Personen

Rutsche/Rutschenbecken:                 nicht verfügbar

 

  • Die Beckenumgebungen (z. B. Terrassen am Hallenbad, seitliche Liegefläche am Sportbecken, Umgebungen der weiteren Becken) stehen deshalb nicht als Liegefläche zum Verweilen zur Verfügung. Die Beckenumgebungen sollen nach dem Schwimmen wieder zügig verlassen werden. Die Wiesenflächen können unter Einhaltung des Abstandsgebots weiträumig zum Verweilen genutzt werden. Die Stadtwerke bitten alle Badegäste um gegenseitige Rücksichtnahme.

 

  • Die Wasserattraktionen wie Massagedüsen oder Schwallduschen im Mehrzweckbecken bleiben leider außer Betrieb. Ebenso die 80-Meter-Rutsche samt Rutschenbecken.

 

  • Der Sprungturm wird zeitweise unter Aufsicht geöffnet.

Umkleide und Sanitärbereiche

  • Die Umkleiden und warmen Duschen im Umkleidebereich in der Nähe des Haupteingangs bleiben geschlossen. Die Einzelumkleiden (blaue Iglus) auf dem Gelände dürfen jeweils von einer Person genutzt werden. Die Spinde außerhalb der Umkleiden dürfen zur Aufbewahrung ebenfalls genutzt werden. Dauerumkleidekabinen werden ebenfalls in dieser Saison nicht vermietet.

Die Stadtwerke empfehlen allen Badegästen, bereits umgezogen ins Freibad zu kommen und Wertsachen zu Hause zu lassen.

 

  • Die Kaltduschen an den Becken sowie die WC-Anlagen können unter Wahrung der Hygieneregeln genutzt werden.

 

  • Die Reinigungs- und Desinfektionsintervalle auf dem Gelände werden erhöht und entsprechen den Vorgaben der Hygieneanforderungen.

Freizeitangebot

Der Basketball- und Beachvolleyballplatz sowie der Seilzirkus bleiben vorerst geschlossen, da Körperkontakt beim Sport vermieden werden soll. Der Spielplatz im Kleinkinderbereich ist geöffnet, Eltern müssen allerdings darauf achten, dass ihre Kinder die Abstände einhalten.

Gastronomie

Für alle Besucher, die einen kleinen oder großen Hunger verspüren, hält der Freibadkiosk unter Einhaltung der Hygieneregeln ein reichhaltiges Angebot bereit. Dort gelten dieselben Hygieneregeln wie andernorts in der Gastronomie. Der Wirt behält sich vor, den Kiosk bei regnerischem und/oder kühlem Wetter den Kiosk zu schließen bzw. das Angebot zu reduzieren.

Bitte an alle Besucher:

Die Stadtwerke haben in den letzten Wochen viel Aufwand betrieben, das Stadtbad unter den geltenden Bedingungen überhaupt öffnen zu können. Daher bitten sie nochmals alle Besucher eindringlich darum, sich an die Regeln zu halten und den Anweisungen der Stadtbad-Mitarbeiter Folge zu leisten. Nur so können alle miteinander beitragen, dass das Stadtbad geöffnet bleiben kann.

Bild: © Stadtwerke Landshut

 

PRESSEMITTEILUNG
Wie bereits berichtet, verlegen die Stadtwerke seit Anfang April in der Luitpoldstraße eine neue Wasserhauptleitung. Ab Dienstag, 2. Juni, erfolgen nunmehr die abschließenden Anschlussarbeiten im Kreuzungsbereich zum Rennweg auf der Seite REWE-Markt beziehungsweise Hotel Luitpold. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Samstag, 6. Juni.
Für die Dauer der Arbeiten steht im Rennweg nur mehr die Einfahrtsspur entlang des Hotels Luitpold zur Verfügung. Die Ausfahrt Rennweg in Richtung Luitpoldstraße wird für den gesamten Verkehr gesperrt. Anlieger können damit nur mehr bis zum unmittelbar gesperrten Bereich vor der Kreuzung Rennweg/Luitpoldstraße, das heißt bis zum Lebensmittelmarkt zufahren und den Rennweg auch nur in stadtauswärtiger Richtung wieder verlassen.
Die Umleitung erfolgt über Rupprechtstraße – Luitpoldstraße und ist entsprechend ausgeschildert.
Der aus Richtung Luitpoldstraße kommende Verkehr wird während der gesamten Bauphase aufrechterhalten. Es bestehen jedoch weiterhin die Beschränkungen beziehungsweise Sperrungen einzelner Fahrspuren auf der Luitpoldstraße.
Von der Sperrung sind auch die Stadtbuslinien 9 und 11 betroffen, die ebenfalls die Umleitungsstrecke fahren: Richtung Hauptbahnhof fahren die Busse ab der Haltestelle „Einselestraße“ über die Haltestelle „Rupprechtstraße“ bis Hauptbahnhof. Richtung LA Park/Gündlkofen verkehren die Busse ab dem Hauptbahnhof über die Haltestelle „Rupprechtstraße“ bis „Einselestraße“ und fahren dann unverändert weiter.
Die Haltestellen „Prof.-Buchner-Straße“ und „Rennweg“ können in dieser Zeit nicht angefahren werden. Es wird gebeten, hierzu die entsprechenden Hinweise an den Fahrplanaushängen zu beachten.
Die Zufahrten zu den im gesperrten Bereich liegenden Anwesen und Stellplätzen sind in der Regel auch während der Baumaßnahme gewährleistet.

Foto: Stadtwerke Landshut

PRESSEMITTEILUNG
Am Montag, 25. Mai, um 16 Uhr, findet der Werksenat statt. Die Sitzung wird in der Großen Kantine der Stadtwerke an der Christoph-Dorner-Straße 9 (Sozialgebäude 201, 2. Stock) abgehalten, um den nötigen Sicherheitsabstand sowohl für die Sitzungsteilnehmer als auch für die Besucher gewährleisten zu können. Interessierte Bürger können die Sitzung von den Besucherplätzen aus mitverfolgen. Der Einlass, der nicht über den Haupteingang, sondern über den Nebeneingang erfolgt, ist ausgeschildert und erfolgt vor Sitzungsbeginn. Beim Betreten muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen und das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden. Die Tagesordnung enthält zwei öffentliche Punkte und zwar die Behandlung eines Antrags zu Kurzumtriebsplantagen sowie die Beschlussfassung über das Projekt „HyBayern“ (Grüne Wasserstoff-Modellregion in den Landkreisen Landshut, Ebersberg und München). Die Tagesordnung samt Sitzungsunterlagen der öffentlichen Punkte sowie weitere Sitzungstermine können auch auf dem Bürgerinfoportal der Stadt unter www.landshut.de eingesehen werden; dort sind außerdem die Beschlussfassungen zu vorhergehenden öffentlichen Sitzungen abrufbar.
Foto: klartext.LA

Ab Montag, 25. Mai 2020, fahren die Abendlinien wieder. An den Wochenenden gibt es allerdings vorerst noch eine Einschränkung: Da die Gastronomiebetriebe nur bis 22 Uhr öffnen dürfen, gelten am Freitag und Samstag ebenfalls die Fahrpläne wie Montag bis Donnerstag. Die Fahrpläne an Sonn- und Feiertagen gelten unverändert. Seit vergangenem Wochenende fahren schon die sonn- und feiertags wieder regulär.

Was ist sonst noch zu beachten? Für das Fahren mit den Stadtbussen gilt die Maskenpflicht. Die vordere Einstiegstür bleibt noch bis auf Weiteres geschlossen. Der Einstieg in den Bus erfolgt über die hinteren Türen. Der Fahrerbereich ist zum Fahrgastbereich abgesperrt. Dadurch ist der Fahrer geschützt und darf ohne Maske fahren. Ein Fahrscheinverkauf im Bus findet vorübergehend nicht statt. Die Kontrollen im Bus sind ebenfalls ausgesetzt.

Für die Einhaltung des Mindestabstandes im Bus ist jeder Fahrgast eigenverantwortlich. Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass sie nicht vorhersagen und nicht beeinflussen können, wo und auf welcher Linie wie viele Fahrgäste fahren. Sollte der Mindestabstand vorübergehend nicht möglich sein, sollten sich die Fahrgäste möglichst nicht von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen.

Unabhängig davon bitten die Stadtwerke darum, generell die Hygieneregeln und die Husten- und Nießetikette zu beachten.

Bild: Liniennetzplan der Abendlinie © Stadtwerke Landshut

Die Stadtbusse fahren ab heute, 17. Mai 2020 sonn- und feiertags wieder regulär. Nach fünf Wochen Corona bedingter Pause wird dann wieder das gesamte Liniennetz der Stadtwerke in Landshut, Ergolding, Altdorf und Kumhausen an den Sonn- und Feiertagen gemäß Fahrplan bedient.

Der Fahrbetrieb an Sonn- und Feiertagen war Anfang April wegen der staatlich verordneten Ausgangsbeschränkungen und der damit einhergehenden kaum vorhandenen Fahrgäste vorübergehend eingestellt worden.

Für Personen, die in systemrelevanten Bereichen arbeiten und sonn- und feiertags gewöhnlich mit dem Bus von der Wohnung zur Arbeitsstätte fahren, gab es eine Übergangslösung: Sie konnten bis einschließlich 10. Mai 2020 ein Taxi für die Fahrt im Bedienungsgebiet der Stadtwerke Landshut nutzen. Die Mehrkosten für die Taxifahrt haben die Stadtwerke übernommen. Bisweilen wurden zwölf Taxirechnungen bei den Stadtwerken eingereicht. Sollten Betroffene noch eine Rechnung aus den letzten fünf Wochen zur Erstattung einreichen wollen, bitten die Stadtwerke, dies bis spätestens 31. Mai 2020 zu erledigen. Alle Infos sowie das dafür notwendige Formular sind unter www.stadtwerke-landshut.de erhältlich.

Was ist sonst noch zu beachten? Für das Fahren mit den Stadtbussen gilt weiterhin die Maskenpflicht. Die vordere Einstiegstür bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Der Einstieg in den Bus erfolgt über die hinteren Türen. Der Fahrerbereich ist zum Fahrgastbereich abgesperrt. Dadurch ist der Fahrer geschützt und darf ohne Maske fahren. Ein Fahrscheinverkauf im Bus findet vorübergehend nicht statt. Die Kontrollen im Bus sind ebenfalls ausgesetzt.

Für die Einhaltung des Mindestabstandes im Bus ist jeder Fahrgast eigenverantwortlich. Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass sie nicht vorhersagen und nicht beeinflussen können, wo und auf welcher Linie wie viele Fahrgäste fahren. Sollte der Mindestabstand vorübergehend nicht möglich sein, sollten sich die Fahrgäste möglichst nicht von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen.

Unabhängig davon bitten die Stadtwerke darum, generell die Hygieneregeln und die Husten- und Nießetikette zu beachten.

Der Abendlinienbetrieb ruht weiterhin. Ab welchem Datum diese Linien wieder fahren, hängt von weiteren Lockerungen ab, zum Beispiel von längeren Öffnungszeiten für die Gastronomie bis in die späteren Abendstunden oder der Öffnungserlaubnis für Kinos.

 

Mehrstufige Maßnahmenpläne für Versorgungssicherheit

Ab Montag bleiben alle Schulen und Kitas geschlossen. Deswegen fahren bis mindestens 17. April keine Busse der Schüler- und Berufslinien im Bedienungsgebiet der Stadtwerke Landshut. Das betrifft alle 500er-Linien in der Tarifzone 100 des LAVV. Alle anderen Linien (Stadt-, Abend- und Expresslinien) fahren weiterhin regulär.

Die Stadtwerke Landshut haben im ÖPNV genauso wie in der Energie- und Wasserversorgung sowie der Abwasserentsorgung einen besonderen Versorgungsauftrag. Es gibt viele Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind. Aktuell spricht seitens des Gesundheitsamts nichts dagegen, die Stadtbusse zu nutzen. Die Busse werden täglich intensiv gereinigt. Die Stadtwerke appellieren allerdings an die Eigenverantwortung und Rücksichtnahme der Fahrgäste, die Husten- und Nies-Etikette und vor allem die Handhygiene einzuhalten.

Das Stadtbad Landshut wird ab Samstag, 14.03.20, vorsorglich vorübergehend geschlossen. Hintergrund ist, dass derzeit größere Menschenansammlungen vermieden werden sollen. Da im Stadtbad naturgemäß viele Menschen zusammenkommen, ist die Schließung eine reine vorbeugende Maßnahme. Grippe- und auch die Coronaviren können nach derzeitigem Kenntnisstand nicht über chlorhaltiges Schwimmbadwasser übertragen werden. Die Stadtwerke Landshut werden für die Dauerkartenbesitzer, deren Karte noch bis Mitte Mai gültig ist, eine Regelung überlegen und über die örtlichen Medien und der Stadtwerke-Homepage informieren. Wie lange das Stadtbad vorsorglich geschlossen bleibt, ist derzeit noch nicht klar.

Die Versorgungssicherheit der Bürger hat bei den Stadtwerken oberste Priorität. Die Stadtwerke Landshut haben daher für alle Versorgungsbereiche und für die Abwasserentsorgung mehrstufige Maßnahmenpläne erstellt, um die Energie- und Wasserversorgung sowie die Abwasserentsorgung auch im Ernst- bzw. Notfall sicherstellen zu können. Die Maßnahmen greifen individuell je nach Lage und werden kontinuierlich den neuen Gegebenheiten angepasst.

 

PRESSEMITTEILUNG
Bitte aus Landshut findet Gehör
Thema Mikroverunreinigungen auf der Agenda

Wie steht es um die Wasserwerte der Isar hinsichtlich Mikroverunreinigungen? Das herauszufinden war Gegenstand einer Messung vor gut einem Jahr, welche die Stadtwerke und das Referat für Gewässerschutz bei der kommunalen und häuslichen Abwasserentsorgung des Bayerischen Landesamts für Umweltschutz (LfU) vorgenommen haben. Ein wesentliches Ergebnis: Arzneimittelrückstände fallen im Vergleich zu Modell- und Messwerten an anderen Kläranlagen in Landshut tendenziell höher aus – vermutlich aufgrund der derzeit noch eingesetzten alten Verfahrenstechnik. Die Stadtwerke und das LfU gehen daher davon aus, dass sich die Werte nach dem Umbau der Kläranlage in eine einstufige Biologie, die derzeit geplant wird, deutlich verbessern werden.
Wesentlich bemerkenswerter war allerdings die Erkenntnis, dass die Verbesserungsmaßnahme in Landshut in der Gesamtschau kaum ins Gewicht fällt. Das LfU kommt zum Schluss: „Die Ergebnisse der Stoffflussmodellierung zeigen, dass die Situation der Isar auf Höhe Landshut geprägt ist von den Einleitungen des Ballungsraums München. Die Einträge der Kläranlage Landshut sind zwar nicht zu vernachlässigen, aber im Vergleich untergeordnet.“ Das bedeutet: Die Einträge aus dem Großraum München müssen zuvorderst reduziert werden, sonst sind die Erfolge der Landshuter Mühen marginal.

In einem gemeinsamen Werk- und Umweltsenat Ende April 2019 beschlossen Oberbürgermeister Alexander Putz und Stadträte deswegen, das LfU und die Landshuter Landtagsabgeordneten zu bitten, dass diese auf den Freistaat und die Stadt München einwirken. „Um die Belastung der Isar mit anthropogenen Spurenstoffen auf ein unbedenkliches Niveau zu reduzieren, ist es unumgänglich, die Einträge aus dem Großraum München zu reduzieren“, schrieb Oberbürgermeister Alexander Putz an die Abgeordneten und das LfU. Freistaat und die Landeshauptstadt sollten daher gemeinsam für eine Entlastung der Mikroverunreinigungen im Großraum München sorgen. Denn eine vierte Reinigungsstufe ist teuer. Für sie gibt es derzeit noch keine gesetzliche Verpflichtung. Es handelt sich um eine freiwillige Maßnahme aus Vorsorgegründen. In Folge gibt es auch (noch) keine Fördermöglichkeiten.

Die Bitte aus Landshut fand Gehör: Die Landtagsabgeordneten bekundeten ihre Bereitschaft, sich für die bessere Reinigung von Mikroverunreinigungen in Gewässern einzusetzen. Das LfU und das Staatsministerium für Umwelt und
Verbraucherschutz erarbeiten derzeit ein Konzept für die Nachrüstung ausgewählter Kläranlagen mit einer vierten Reinigungsstufe. Das LfU schreibt dazu: „Ein wesentliches Kriterium für die Kläranlagenauswahl ist dabei die im Verhältnis zum erforderlichen Aufwand erreichbare Verminderung der Spurenstofffracht und der dadurch erzielbare Effekt im Gewässer. Die Münchner Kläranlagen nehmen dabei eine zentrale Rolle für mögliche Maßnahmen an der Isar ein.“ Und auch der Stadtentwässerung München ist die Problematik bewusst. Um die Herausforderung konkret angehen zu können, ist allerdings zunächst der Gesetzgeber gefordert, klare Vorgaben zu machen, Grenzwerte festzulegen und Fördermöglichkeiten zu regeln.
Oberbürgermeister Alexander Putz dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz im Sinne des Gewässerschutzes. Um die Mikroverunreinigung nachhaltig zu verringern, bedarf es einer ganzheitlichen Lösung: „Von der Quelle bis zur Mündung – hier braucht es die Solidarität und die Anstrengungen eines jeden Anliegers.“

Soweit die Pressemitteilung der Stadt Landshut und nachstehend der Anstoß dafür: