Home Tags Posts tagged with "Stadtwerke Landshut"

Stadtwerke Landshut

von links: Michael Blumenstein neben dem VW ID.3, Ali Cengiz (BOSCH-Dienst Cengiz in Altdorf) und Markus Förster (Umweltzentrum am Neckarplatz)

Tag 4 der ID.3 Deutschlandtour neigt sich dem Ende entgegen.
Heute haben wir in Landshut noch beim Umweltzentrum / der LA-Umwelt gGmbH vorbeigeschaut. Rudolf Schnur,  Ali Cengiz und Markus Förster erklärten, was sie in der Stadt und dem Landkreis Landshut außer der Landshuter Umweltmesse seit fast 10 Jahren auf die Räder stellen. Zum Beispiel bereits 2013 einen im Eigen-Umbau elektrifizierten 1er BMW und später die Vermittlung einer Umrüstung eines ehemaligen Diesel-Stadtbusses auf 100 % Elektroantrieb.
Markus Förster hat bereits mehrere Kurz-Filme über Elektromobilität erstellt um durch Umweltbildung die Verbraucher dem Thema und den Fahrzeugen näher zu bringen.

Die drei Vorreiter der Elektromobilität in Landshut liessen sich von Michael Blumenstein ausführlich über seine Erkenntnisse und Erlebnisse auf der Deutschlandtour berichten.
Beim Abschied wünschten sich alle die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und den Austausch im kommenden Jahr zu intensivieren.

Und es gab es eine schöne Überraschung bei der Ankunft am Neckarplatz: es gibt eine – kostenfreie – Ladesäule direkt am Platz. Dank den Stadtwerken Landshut und dem Ersuchen des Umweltzentrum am Neckarplatz.
Das ist sehr erfreulich und unterstützt die E-Motorisierung.


Eine Erkenntnis nach über 2.200 km durch Deutschland: Stromtanken ist supereinfach, wenn man der einzige Kunde ist.

Text und Fotos:
Michael Blumenstein, www.autoflotte.de
Rudolf Schnur, www.LA-umwelt.de

 

Ein Blick zurück zum Anfang kann nicht schaden. Der Grund für die Errichtung einer
Erdgastankstelle war in den Jahren 2005 / 2006 die Luftreinhaltung und der Klima-/Umweltschutz. Von Anfang an war klar, dass es nicht um finanziellen Gewinn geht.
23 % weniger CO2 und motorbedingt weder Ruß noch Feinstaub in der Atemluft:




Fotos und Dokumente: Archiv Klartext.LA

Das kam in den letzten 15 Jahren leider häufig vor und schreckt eher davor ab sich ein CNG-Kfz zuzulegen.

Übergangsfrist bis 31.02.2022 – Haslinger: „Wirtschaftlichkeit nicht gegeben“

Der Vertrag zum Betrieb einer Compressed Natural Gas (CNG)-Zapfsäule zwischen den Stadtwerken Landshut und der OMV-Tankstelle an der Siemensstraße wird in absehbarer Zeit beendet. „Das hat das Werksenatsgremium gestern einstimmig in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen“, teilt der Vorsitzende des Werksenats und Zweiter Bürgermeister, Dr. Thomas Haslinger, mit.

Der seit 15 Jahren bestehende Vertrag endet am 31.03.2021, ohne dass es einer Kündigung bedarf. „Aufgrund der inzwischen geringen Zulassungszahlen von CNG-Fahrzeugen ist auf absehbare Zeit der Betrieb nicht wirtschaftlich darzustellen“, erklärt Haslinger. 38 CNG-Fahrzeuge sind in der Stadt Landshut zugelassen und 114 im Landkreis. In den letzten Jahren verursachte der Betrieb der CNG-Tankstelle ein jährliches Defizit zwischen 35.000 und 75.000 Euro jährlich in den Büchern der Stadtwerke.

Die CNG-Fahrzeughalter wollten die Werksenatsmitglieder aber nicht vor unvermittelte Tatsachen stellen. „Wir müssen den CNG-Fahrern schon etwas Zeit geben, sich auf die neue Rahmenbedingungen einzustellen“, erklärt Haslinger. Nach intensiver Diskussion des Gremiums sei man sich einig geworden, dass die Stadtwerke übergangsweise eine Vertragsverlängerung bis längstens 31.03.2022 verwirklichen sollen. Die Verlängerung war insbesondere auch ein Anliegen des CSU-Stadtrats Ludwig Schnur.
Rudolf Schnur hatte dagegen einen Tag vor der Sitzung einen Dringlichkeitsantrag mit zahlreichen Fragen formuliert, für einen Weiterbetrieb plädiert und war auch bei der Sitzung als außerordentliches Mitglied – ohne Stimmrecht – anwesend.

Mittelfristig sei nach Informationen der Stadtwerke in Landshut West eine Tankstelle geplant, die neben konventionellen Zapfsäulen und E-Ladestationen auch wieder eine CNG-Zapfsäule sowie eine Wasserstoff-Tankmöglichkeit anbieten möchte. „Sollte diese alternative CNG-Tankmöglichkeit im Landshuter Westen schon vor dem 31.03.2022 gegeben sein, können die Stadtwerke die Vertragsverlängerung auch vorher beenden“, erläutert der Werksenatsvorsitzende die Beschlusslage. Sollte sie jedoch nicht verwirklicht werden, endet der Vertrag zum Betrieb der CNG-Zapfsäule an der Siemensstraße trotzdem am 31.03.2022. Voraussetzung dafür ist, dass auch die OMV der Vertragsverlängerung zustimmt.

Foto: Klartext.LA

 

Der Strompreis bleibt für 2021 über alle Tarife im Stromnetz der Stadtwerke Landshut stabil. Das Erdgas kostet ab 1. Januar 2021 hingegen etwas mehr. Für die Erdgasversorgung steigt der Arbeitspreis um 0,25 Cent (0,0025 Euro) pro Kilowattstunde (kWh) und der Grundpreis um 0,05 Euro pro Monat. Das beschlossen am Dienstagnachmittag, 10. November 2020, die Mitglieder des Werksenats in nicht öffentlicher Sitzung für den Grund- und Ersatzversorgungstarif einstimmig. Die Preisänderung gilt auch für den ÖkoGasflexi- und flexiGas-Tarif. Pro Monat bedeutet dies bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh Erdgas Mehrkosten von 4,22 Euro.

Die Preise für die Erdgasbeschaffung sind deutlich gesunken und werden von den Stadtwerken auch 1:1 an die Kunden weitergegeben. Allerdings reicht das nicht aus, um die Mehrkosten des CO2-Preises und die gestiegenen Netznutzungsentgelte auszugleichen. Alleine durch den CO2-Preis und ohne die Weitergabe der Kostenvorteile aus der Beschaffung würde sich die Kilowattstunde Erdgas um 0,54 Cent erhöhen.

Was ist der CO2-Preis? Um den CO2-Ausstoß deutlich zu senken, hat die Bundesregierung das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) beschlossen. Dieses legt fest, dass ab 2021 ein CO2-Preis von zunächst 25 Euro pro Tonne CO2 auf „in Verkehr gebrachte Brenn- und Kraftstoffe“ erhoben wird, um so die Klimawende voranzutreiben.

Die Preise für Erdgas waren bei den Stadtwerken zuletzt seit 2017 stabil. „Im Vergleich zu anderen Stadtwerken liegen wir mit unseren Preisen auch für 2021 für Erdgas etwas unterhalb des Mittelfelds“, sagte Werkleiter Armin Bardelle während der Sitzung. Alle Erdgas-Kunden erhalten in den kommenden Tagen ein entsprechendes Preisinformationsschreiben von den Stadtwerken.

Gute Nachrichten hatte Bardelle in Sachen Strompreis. Dieser bleibt dank der Marktpreisentwicklung im kommenden Jahr über alle Tarife im Stadtwerke-Stromnetz stabil.

 

Die Fraktion der CSU / LM / JL / BfL beschäftigt sich seit längerem mit der Thematik Netzstabilität / Stromnetzschwankungen. In den vergangenen Wochen wurde solche Vorfälle mehrfach registriert. Durch Netzschwankungen können erhebliche Schäden hervorgerufen werden. So können sich medizinische Geräte ebenso wie EDV-Anlagen, Sicherheitseinrichtungen und Maschinen ein- oder ausschalten, defekt werden oder vollständig ausfallen. Und er letzten Fraktionssitzung wurde daher nachfolgender Antrag einstimmig auf den Weg gebracht:

An den Stadtrat der Stadt Landshut

Rathaus

                                                                                                  Landshut, 29.10.2020

Dringlichkeits-Antrag

Im nächsten Werksenat berichtet die Werkleitung über die in letzter Zeit festgestellten Spannungseinbrüche im 110-kV-Netz, Netzschwankungen/Stromausfälle in Teilen des Stadtgebietes, sowie über die bisherigen Abhilfemaßnahmen bzw. Mängelrügen.

Gibt es Schadensmeldungen die auf diese Ereignisse zurückzuführen sind?

Welche Maßnahmen sind denkbar um die Netzstabilität und Versorgungssicherheit im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Landshut künftig zu gewährleisten?

Begründung:
Eine qualitativ hervorragende Energieversorgung benötigen Haushalte und Betriebe; ganz wichtig dabei ist die Netzstabilität. Technisch bedingt entstehen neben der eigentlichen Leistung im Netz auch unerwünschte Spannungsschwankungen durch sogenannte Blindleistung. Als Folge von Netzschwankungen wird die Lebensdauer von Geräten erheblich verkürzt und Defekte und Ausfälle von elektrotechnischen Einrichtungen verursacht (dadurch entstehen Schäden für Menschen, Volkswirtschaft und Umwelt).

Laut Bayernwerk Netz GmbH, sorgen zunehmende dezentrale Erzeugung und damit auch ein höherer Verkabelungsgrad dafür, dass höhere Kompensationen solcher Effekte nötig werden. Deshalb wurde bereits im Umspannwerk Pleinting und werden an sechs weiteren Standorten im Bayernwerk-Netzgebiet Spulen in der Größe von Eisenbahnwaggons aufgebaut. Die 180 Tonnen schwere und rund vier Millionen Euro teure Spule ist in Pleinting bereits ans Netz gegangen und sorgt dafür, dass die Energie für Kochen, Waschen, Handyladen und mehr immer mit der genau richtigen Power in den Haushalten ankommt.


Für die Fraktion der CSU / LM / JL / BfL

Rudolf Schnur, Vorsitzender

Ein großflächiger Stromausfall hat heute Nacht zu mehreren Einsätzen und Wachbestzungen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut geführt. Nach dem Stromausfall gegen 2:35 wurden der Feuerwehr zunächst ein Schmorgeruch im Bereich des Ländtores sowie ein steckengebliebener Aufzug in der Breslauer Straße gemeldet. Aus diesem Grund wurden die Löschzüge Stadt, Achdorf und Schönbrunn alarmiert, ebenso das THW Landshut. Durch die alarmierten Kräfte wurde zum einen die Notstromversorgung der Wachen Achdorf und Schönbrunn mit den dort stationierten Notstromaggregaten aufgebaut (die Hauptfeuerwache verfügt über eine feste unabhängige Stromversorgung) und zum anderen machten sich Einsatzkräfte zur Abwicklung der Einsätze auf den Weg. Der Aufzug in der Breslauer Straße konnte durch die Feuerwehr mittels Spezialwerkzeug geöffnet werden. Im Bereich des Ländtores und der Ländgasse wurde die Drehleiter an mehreren Standpunkten in Stellung gebracht und die Dächer – unter anderem auch die Baustelle der Residenz – von oben mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Parallel wurden auch die Wohnungen der Mitteiler kontrolliert. Die Absuche verlief ohne Ergebnisse. Es wird vermutet, dass der Geruch von den anspringenden Notstromaggregaten der Kaufhäuser am Ländtor stammte. Der dritte Einsatz führte die Feuerwehr zur Alarmanlage eines Einkaufsmarktes in der Inneren Münchner Straße. Nach einer kurzen Kontrolle stellte sich heraus, dass der (vermutlich ebenfalls durch den Stromausfall) ausgelöste Alarm von der Einbruchsalarmanlage stammte. Die Sache wurde daraufhin an die Polizei übergeben. Nachdem im Stadtgebiet nach einer knappen Stunde der Strom wieder da war, wurden die Notstromaggregate kurz vor 4:00 Uhr zurückgebaut und die Wachbesetzungen aufgelöst.
Foto: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut

In der Nacht zum Freitag kam es in der Stadt Landshut zu einem großflächigen Stromausfall. Ursache war ein Schalterfall im Schalthaus Ost um 2:37 Uhr. Infolge dessen waren die Gebiete Schönbrunn, Auwaldsiedlung, Auloh, Moniberg, Hofberg, Innenstadt, Achdorf, das Industriegebiet sowie Teile des Nikolaviertels bis 3:29 Uhr ohne Strom. Das Team der Rufbereitschaft der Stadtwerke Landshut arbeitete nach Eingang der Störmeldung sofort daran, die betroffenen Haushalte schnellstmöglich wieder an das Stromnetz anzuschließen. Nach 52 Minuten waren schließlich wieder alle Stadtgebiete mit Strom versorgt.

Foto: Symbolbild, Stadtwerke Landshut

Stadtwerke informieren zu neuen Vorgaben

Aufgrund der Corona-Pandemie reagieren Bund und Länder mit massiven Kontaktbeschränkungen, um die Neuinfektionszahlen zu senken und wieder nachverfolgen zu können. Davon betroffen ist auch das Stadtbad der Stadtwerke Landshut. Hallenbad und Sauna müssen deshalb ab Montag, 02.11.2020, schließen. Nach derzeitigem Stand soll der sogenannte „Lockdown light“ vier Wochen dauern.

Saison- und 10er-Karten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Ob und in welcher Höhe es eine Rückerstattung für die Saisonkarten-Inhaber für die Zeit der Schließung gibt, darüber möchten die Stadtwerke erst am Ende der Hallenbad-Saison entscheiden, da weitere Lockdowns bis Mitte Mai 2021 nicht ausgeschlossen werden können.

Die Abendlinien fahren in jedem Fall bis einschließlich Freitag, 06.11.2020. Ob die Abendlinien während des gesamten November-Lockdowns weiterfahren, darüber entscheidet der Aufgabenträger (Stadt Landshut) am Mittwochspätnachmittag, 04.11.2020, im Finanz- und Wirtschaftsausschuss in öffentlicher Sitzung.

Das Kundenzentrum in der Altstadt 74 bleibt zu den üblichen Servicezeiten (Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr sowie Samstag 9 bis 13 Uhr) geöffnet.

Foto: Stadtwerke Landshut

Ver.di hat für morgen zu einem bundesweiten Warnstreik im ÖPNV aufgerufen. Davon sind auch die Stadtwerke betroffen. Nach Informationen der Stadtwerke dauert der Warnstreik von 04:00 bis 23:59 Uhr. Es ist daher morgen ganztägig  mit erheblichen Beeinträchtigungen im Schülerverkehr und im Stadtlinienverkehr in den Tarifzonen 100 und 199 des Landshuter Verkehrsverbunds (LAVV) zu rechnen.

Foto: Stadtwerke Landshut