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Stadtresidenz

Am Sonntag, den 23. August führt um 15 Uhr Max Tewes M.A. durch die Ausstellung „Rudolf Scheibenzuber – Bilder einer vergangenen Welt“ im 2. OG der Stadtresidenz.

In unzählige Zeichnungen, Aquarellen und Skizzen hielt der vor 50 Jahren verstorbene Landshuter Lehrer, Maler und Sammler Rudolf Scheibenzuber bekannte und verborgene Orte fest und dokumentierte ländlich-bäuerliche und kleinstädtische Motive. Einen Chronisten mit Pinsel und Stift könnte man ihn nennen. Seine Bilder sind Dokumente einer vergangenen Welt und zugleich eine Liebeserklärung an seine niederbayerische Heimat.

Die Führung kostet vier Euro (Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum bei Vorlage des Mitgliedsausweises frei, Eintritt frei).

Achtung: Die Führung ist auf 7 Teilnehmer begrenzt und wird mit dem neuen Audio-System, gesponsert durch den Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V., durchgeführt. Gerne dürfen Sie ihre eigenen Kopfhörer mitbringen. Bitte melden Sie sich daher bis zum 21. August an unter Tel. 0871-9223890 oder per e-mail unter museen@landshut.de.

Foto: Museen der Stadt Landshut

Landshuter Haferlwinter in der Stadtresidenz

Vom 24.  bis 26. November 2017

Eine Vielfalt von Keramik und Kunsthandwerk präsentieren 13 ausgewählte Keramiker im Innenhof der Stadtresidenz, dem ersten Renaissance-Palast nördlich der Alpen. Das Licht des Sommers weicht in der dunklen Jahreszeit den Lichtern und Kerzenschein in den Ständen der beliebten Winterausstellung.

Die Kunsthandwerker aus Stadt und Land präsentieren im Rahmen ihres Vorweihnachtsmarktes traditionelle und moderne Keramik zur Advent- und Weihnachtszeit und ergänzen ihr Angebot mit einem weiten Bogen ihrer außergewöhnlichen Keramikkunst.

Tauchen Sie ein in die stimmungsvolle Kulisse – schier unerschöpflich ist das Angebot kreativer Töpferkunst: Adventsschalen, Adventskränze, Windlichter, Krippenfiguren, Glocken, Weihnachtsengel, Kerzenleuchter, Dosen für Weihnachtsgebäck, Plätzchenteller, Glühweinhaferl, Weihnachtskugeln, Fackeln und Feuerschalen, ein Blickfang für jeden Liebhaber handgefertigter Keramik.

Abends vermischt sich das Leuchten der Kerzen und Lichterketten mit dem Duft des Glühweins und der Plätzchen am Stand des Vereins „Tradition und Brauchtum“ und stimmt mit dem Ambiente des arkadengesäumten Innenhofes der Landshuter Stadtresidenz perfekt auf die Weihnachtszeit ein.

Eröffnet wird der Haferlwinter am Donnerstag, 23.11.2017 um 18.30 Uhr. Die Ausstellung dauert vom 24. bis 26. November 2017 und ist Freitag u. Samstag von täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

 

 

LANDSHUTER KÜNSTLERIN MARIA PROEBST (1903 – 1987) – Museen der Stadt Landshut präsentieren im Deutschen Saal der Stadtresidenz Grafiken und Keramikarbeiten von Maria Proebst

 

Die Museen der Stadt Landshut präsentieren erstmals Grafiken und Keramikarbeiten der Landshuter Künstlerin.

In der Zeit von 1930 bis 1945 entstanden die ausgewählten Arbeiten, als Maria Proebst noch ihren eigenen künstlerischen Weg suchte. Im Gefolge des Expressionismus entdeckte sie den Holzschnitt als ihr Medium. Später trat die Künstlerin verstärkt mit großformatigen Lithografien hervor.

In den Jahren 1920/21 absolvierte Maria Proebst eine Ausbildung als Porzellanmalerin in Selb und wechselte 1922 an die Keramikschule in Landshut. In der königlichen Akademie in Bukarest empfängt die junge Frau seit 1952 prägende Eindrücke als Porzellanmalerin.

Die ersten Holzschnitte entstehen im Jahre 1929/30 mit Landshuter Motiven. Weitere Jahre der Ausbildung schließen sich in den Jahren 1932 – 1934 in der Keramikschule an. Anschließend begann 1934/35 Maria Proebst eine Lehrerinnenausbildung am Landshuter Ursulinenkloster. Durch den Bau eines eigenen Wohnhauses in Landshut war der weitere Lebensweg vorgezeichnet.

Noch in den Kriegsjahren besucht die Künstlerin die Akademie in München um an der Technischen Hochschule Architektur zu studieren. 1945 kehrt sie aus der ausgebombten Stadt wiederum nach Landshut zurück. An der Gestütstraße richtete Maria Proebst 1948 eine Keramikwerkstatt ein. Seit 1953 sicherte die Tätigkeit als Kunsterzieherin den Lebensunterhalt.

Ansichten von Landshut und dem ländlichen Bayern sind im Zentrum des „Deutschen Saals“ zu sehen. Neben konventionellen Sujets wie bspw. Heilig Blut, verdienen speziell die Leinberger Madonna oder die Partie am Martinsfriedhof Beachtung. Darstellungen bäuerlichen Lebens nehmen einzelne Bildtitel auf die Jahre in Rumänien Bezug. Die hier empfangenen Eindrücke präsentieren scheinbar insgesamt in den Darstellungen eine verarmte Landbevölkerung in vorindustrieller Zeit.

Aquarelle Tierstudien in Blau-weiß sowie schwarz-weiße Keramikentwürfe weisen auf die Ausbildung von Maria Proebst als Porzellanmalerin und Keramikerin hin. Das Blatt mit der Giraffe gibt als einziges Aquarell einen Hinweis, dass es sich wahrscheinlich um Vorarbeiten für bemalte Kacheln handelt.

Zeitkritische Sujets und religiöse Motive runden den ausgestellten Werkbestand ab. Die Linolschnitte der Dultreihe verdienen auf Grund ihrer Originalität besondere Hervorhebung.

 

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Auswahl einiger Aussstellungsobjekte von Maria Proebst:

 

 

Fotos: H.J. Lodermeier

Sammlergespräch – Zeitgenössische Gefäßkeramik und keramische Plastik am Sonntag, 28.05.17, 11:00 Uhr

Am Sonntag, den 28. Mai, um 11 Uhr, stellt der Münchner Rudolf Strasser im Rahmen eines »Sammlergesprächs« die aktuelle Studioausstellung zur zeitgenössischen Keramik in der Stadtresidenz vor. »Sammellust« ‒ der Titel zeigt es unmissverständlich an: Es geht um Begeisterung und Leidenschaft. Im Gespräch mit dem Sammler teilt sich diese Begeisterung und Leidenschaft geradezu lustvoll mit. Die Begegnung eröffnet erste Einblicke in die Künstlerkeramik der Gegenwart, die mit hochrangigen Arbeiten aus Dänemark, Deutschland, England, Frankreich und Spanien international vertreten ist.

Die Führung kostet vier Euro (Mitglieder des Freundeskreises frei, Eintritt frei).

 

Luxushochzeiten im Abendland (1385–1914). Ein Vergleichshorizont für die »Landshuter Hochzeit« am Sonntag, 28.05.17, 15:00 Uhr

Hochzeiten markieren Glanzpunkte im Leben der Fürsten, Könige und Kaiser. Vermählungen sind Inszenierung des Luxus, eine Möglichkeit der Repräsentation. Vor diesem Horizont weitet sich das Verständnis für die »Landshuter Hochzeit«. Im Vergleich mit anderen Hochzeiten in Europa gewinnt nicht nur die Eigenart der »Landshuter Hochzeit« an Profil, sondern sind vor allem zahlreiche Festelemente in ihrer Bedeutung besser zu verstehen und zu bewerten.

Dies unternimmt ein Bildvortrag mit anschließendem Rundgang mit Dr. Franz Niehoff am Sonntag, den 28. Mai um 15 Uhr im LANDSHUTmuseum. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Karten (4 €, Mitglieder des Freundeskreises frei) gibt es im Vorverkauf im LANDSHUTmuseum ab 4. April.

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG:

„LANDSHUT ANDERS” IN DER STADTRESIDENZ.

Noch bis Montag, 3. Oktober, ist die Ausstellung „Landshut anders” mit Arbeiten von Willy Kittel in den Italienischen Räumen im Marstall der Stadtresidenz zu sehen. Dass auch Oberbürgermeister Hans Rampf am Freitag seiner Einladung folgte, freute den 83-jährigen Landshuter Künstler sichtlich. „Eine besonders gelungene Ausstellung in einer besonders schönen Kulisse”, betonte Rampf. Der Oberbürgermeister zeigte sich beim Rundgang beeindruckt von Kittels Werken, die „wunderschöne Landshuter Motive” zeigen. Kittel entdeckte seine Leidenschaft für die Fotografie bereits in seiner Jugend. Alle Motive des Künstlers wirken stark verfremdet, so dass jedes Foto wie gemalt erscheint. Dieser Effekt geht allerdings nicht, wie häufig angenommen, auf eine nachträgliche Bearbeitung der Fotos am Computer zurück. Vielmehr erzielt Kittel die Abstrahierung der Motive durch eine eigens entwickelte Methode, die er „Willy-Kittel-Verfahren” bezeichnet. Dadurch gelingt es ihm, eigentlich bekannte Stadtbild-Motive in neuartigen Perspektiven einzufangen und in seiner ganz eigenen Bildsprache darzustellen. Kittels erste große Einzelausstellung im Röcklturm 2011 stieß auf große Resonanz. Seitdem ist die Nachfrage nach den Werken des Künstlers groß. Die Ausstellung in den Italienischen Räumen im Marstall der Stadtresidenz ist noch bis 3. Oktober, täglich, von 10 bis 18 Uhr, geöffnet.

 

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Der Künstler Willy Kittel und OB Hans Rampf beim betrachten der Kunstwerke

 

 

 

 

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