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Stadt Landshut

PRESSEMITTEILUNG 28.12.2020

Gottesdienste künftig nur noch mit maximal 200 Teilnehmern möglich – OB Putz fordert Bürger zur Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und AHA-Regeln auf

Die 7-Tage-Inzidenz in der kreisfreien Stadt Landshut ist über die Weihnachtsfeiertage wieder deutlich angestiegen und liegt am heutigen Montag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts mit einem Wert von 325,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern den vierten Tag in Folge über der Marke von 300. Das Infektionsgeschehen ist damit im Vergleich zum bayerischen Landesdurchschnitt, der aktuell rund 167 beträgt, stark erhöht. Neben den bekannten Infektionsfällen in mehreren Seniorenheimen, einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende und in einem Großbetrieb sind laut Gesundheitsamt auch zahlreiche Neuinfektionen im privaten Umfeld für den Anstieg der Inzidenz verantwortlich. Um das Ansteckungsrisiko für die Bürger zu reduzieren, wird die Stadt daher mit Wirkung zum morgigen Dienstag, 29. Dezember 2020, ihre Infektionsschutzmaßnahmen in Ergänzung zu den landesweit gültigen Regelungen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erneut verschärfen. Die entsprechende neue Allgemeinverfügung hat Oberbürgermeister Alexander Putz heute unterschrieben.

Dieser Schritt sei zwar nötig, aber längst nicht ausreichend, um die Situation zu verbessern, sagt Putz und wendet sich mit einem dringenden Appell an alle Bürger. „Die Lage ist sehr, sehr ernst. Jeder und jede Einzelne muss auch im privaten Bereich konsequent die Abstands- und Hygieneregeln und insbesondere die bekannten Kontaktbeschränkungen einhalten. Das gilt gerade auch an Silvester, denn das Coronavirus ist an Feiertagen leider nicht weniger ansteckend als im Alltag.“ Etwaige Feiern müssten daher unbedingt auf den engsten Familienkreis beschränkt bleiben. „Solange wir noch nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung haben, ist das Vermeiden von Kontakten das einzig wirksame Mittel gegen das Virus.“ Wie angespannt die Situation derzeit ist, werde bei einem Blick in die regionalen Kliniken deutlich, betont Putz: „Die Zahl der Patienten, die wegen Covid-19 stationär behandelt werden müssen, steigt seit Tagen wieder stark an. Betroffen sind übrigens auch Jüngere unter 50 Jahren. Intensivbetten sind in der Region Landshut kaum noch frei“, so der Oberbürgermeister. „Um es ganz klar zu sagen: Wenn wir die Zahl der Neuinfektionen nicht schnellstens spürbar senken, wird die Überlastung unseres Gesundheitssystems die unweigerliche Folge sein.“

Die im Rahmen der neuen Allgemeinverfügung erlassenen Maßnahmen der Stadt Landshut sehen unter anderem eine Begrenzung der Höchstteilnehmerzahl an Versammlungen im Sinne des Art. 8 GG unter freiem Himmel vor: Bei diesen Veranstaltungen – also bei Demonstrationen – sind künftig nur noch maximal 10 Personen erlaubt. Selbstverständlich gelten ergänzend auch für diesen Bereich weiterhin die landesweiten Regelungen, insbesondere die Maskenpflicht und der Mindestabstand.

Weitere Einschränkungen betreffen Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften: Diese bleiben grundsätzlich zwar gestattet, die Höchstteilnehmerzahl wird jedoch auf 100 begrenzt. Im Freien, wo das Ansteckungsrisiko als geringer einzuschätzen ist, sind bis zu 200 Teilnehmer erlaubt. Die Regelungen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – unter anderem Maskenpflicht auch am Platz, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen verschiedener Hausstände und das Verbot des Gemeindegesangs – sind natürlich weiterhin zu beachten.

In Seniorenheimen werden Besuche ab morgen auf maximal 60 Minuten beschränkt. Im Anschluss daran ist der jeweilige Besuchsraum mindestens fünf Minuten lang intensiv zu durchlüften. Außerdem müssen die Bewohner bei sogenannten Familienheimfahrten mit Übernachtung bei ihrer Rückkehr einen negativen PCR-Test bzw. POC-Test vorlegen bzw. in Zimmerquarantäne bleiben, bis ein entsprechend negativer Test vorliegt. In Krankenhäusern im Stadtgebiet müssen Besucher zudem verpflichtend eine FFP2-Maske tragen, soweit im Rahmen des Hausrechts der jeweiligen Einrichtung nicht schärfere Regelungen für den Zutritt bzw. den Besuch gelten.

Der vollständige Text der Allgemeinverfügung wird im Amtsblatt der Stadt Landshut sowie auf der Homepage der Stadt unter www.landshut.de veröffentlicht.

 

Zum Winteranfang informiert die Stadt Landshut über die Verkehrssicherungspflicht der Geh- und Radwege und empfiehlt beim Einsatz von Streumitteln, auf das Umweltzeichen Blauer Engel zu achten.
Foto: Stadt Landshut

Was Hausbesitzer und Anlieger im Winter beachten müssen

Zum kalendarischen Winteranfang informiert die Stadt Landshut über die Verkehrssicherungspflicht der Geh- und Radwege und bittet bei Schneefall darum, die Flächen an Werktagen bis 7 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr frei zu räumen. Bei Schnee-, Reif- und Eisglätte sollten die Flächen mit abstumpfenden Stoffen wie Sand oder Splitt bestreut werden.

Laut der Verordnung der Stadt Landshut über die „Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter“ haben die Vorder- und Hinterlieger die Gehbahnoberfläche, die vor dem Vorderlieger-Grundstück liegt, gemeinsam auf eigene Kosten in einem verkehrssicheren Zustand zu erhalten. Zur Gehbahn beziehungsweise der sogenannten „Sicherungsfläche“ gehören auch alle nicht selbstständigen Sicherungsflächen: Das sind Geh- und Radwege, die mit der Fahrbahn in Zusammenhang stehen und mit dieser gleichlaufen. Die Sicherungsflächen sind auf einer Breite von mindestens 1,20 Meter an Werktagen bis 7 Uhr und an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen bis 8 Uhr von Schnee beziehungsweise Eis frei zu räumen. Diese Sicherungsmaßnahmen sind bis 20 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren erforderlich ist.

Bei Schnee-, Reif- und Eisglätte ist die Sicherungsfläche mit geeigneten abstumpfenden Stoffen wie Sand oder Splitt zu bestreuen. Streusalz oder andere ätzende Mittel sind grundsätzlich nicht erlaubt. Das Salz gelangt in den Boden, behindert die Nährstoff- und Wasseraufnahme der Pflanzen und führt zu Schädigungen oder dem Absterben. Außerdem wird das Salz in die Kanalisation gespült und damit in Gewässer oder über den Boden in das Grundwasser. Salz schadet auch der empfindlichen Haut an den Pfoten der Haustiere. Die gereizten Stellen können sich entzünden und heilen nur langsam. Durch das Lecken der gereizten Stellen nehmen die Tiere in schädlichen Mengen Salz auf. Ideal ist Streusplitt oder grober Sand. Streusplitt kann sogar wieder aufgenommen und erneut eingesetzt werden. Sollten andere Mittel aus Schlacke, Aschen oder Granulate verwendet werden, empfiehlt die Stadt auf das Umweltzeichen Blauer Engel DE-UZ 13 zu achten. Damit ist sichergestellt, dass keine schädlichen Schwermetalle oder andere umweltschädlichen Stoffe enthalten sind und die Streumittel gut wirken. Nur bei besonderer Glättegefahr, beispielsweise an Treppen oder starken Steigungen, ist das Streuen von Tausalz zulässig.

Der geräumte Schnee oder die Eisreste (Räumgut) sind so neben der Gehbahn zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird. Ist das nicht möglich, haben die Anlieger das Räumgut spätestens am folgenden Tag von der öffentlichen Straße zu entfernen; die Stadt stellt auf Anfrage einen geeigneten Platz zur Verfügung. Abflussrinnen, Hydranten, Kanaleinlaufschächte und Fußgängerüberwege sind bei der Räumung freizuhalten. Die Vorder- und Hinterlieger haben auch bei Bushaltestellen eine Räum- und Streupflicht, wenn sich diese auf/an der Gehbahn befinden. Die ausführliche Verordnung kann beim Ordnungsamt unter Telefon 881321 angefordert oder auch online unter www.landshut.de heruntergeladen werden.

2200 hochwertige Gesichtsschutzvisiere im Wert von 10.000 Euro: Oberbürgermeister Alexander Putz (rechts) dankt Benedikt Häring, dem Inhaber des Ingenieurbüros „ringbach“, für die großzügige Spende.
PRESSEMITTEILUNG

Am Mittwochnachmittag hat Oberbürgermeister Alexander Putz eine großzügige Spende entgegennehmen dürfen: Der Geschäftsführer des Landshuter Ingenieurbüros „ringbach“, Benedikt Häring, hat dem Rathauschef 2200 Gesichtsschutzvisiere im Wert von über 10.000 Euro überreicht. Die hochwertigen CE-zertifizierten Gesichtsschutzschilder mit dem Modellnamen „Victorysier“ werden von der „EHoch2 GmbH“ vertrieben und wurden zusammen mit den Landshuter Unternehmen „starelation“ und der „ringbach GmbH“ im Mai 2020 auf den Markt gebracht. „ringbach“ entwickelte die optimale Form, den Produktionsprozess und kümmerte sich um die notwendige CE-Zertifizierung. Oberbürgermeister Alexander Putz bedankte sich bei dem Firmenverbund für die großzügige Unterstützung: „Wir wissen Ihre Hilfe sehr zu schätzen und sind Ihnen sehr dankbar dafür.“ Der Gesichtsschutz soll primär in der Teststation und im Impfzentrum, das jüngst von OB Putz vorgestellt wurde (wir berichteten), zum Einsatz kommen. Gesundheit sei das höchste Gut, das es bestmöglich zu schützen gelte, betonte Putz beim Übergabetermin. Deshalb sei eine zuverlässige Schutzausrüstung notwendige und unabdingbare Voraussetzung. Was der „ringbach“-Gründer unterstrich und zusicherte: „Für uns kam nur eine Herstellung in Deutschland und ein rechtskonformes Inverkehrbringen in Frage, wozu auch die Baumusterprüfung des Produkts durch ein akkreditiertes Labor zählt“, so Häring: „Wir freuen uns sehr, wenn wir dazu beitragen können, einen zusätzlichen Schutz für die wichtigen Helfer in der Corona-Krise zu gewährleisten“. Darüber hinaus arbeitet das sechsköpfige Team Häring zufolge mit Hochdruck an weiteren innovativen Produktionsverfahren, um weitere persönliche Schutzausrüstungen zu fairen Preisen anbieten zu können. Der Oberbürgermeister würdigte das vorbildliche Engagement der Unternehmen, die in der Corona-Pandemie einen „wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten“.

Foto: Stadt Landshut

 

Das Impfzentrum der Stadt Landshut wurde innerhalb von nur drei Wochen in der Kalthalle der Sparkassen-Arena auf dem Messegelände eingerichtet.

PRESSEMITTEILUNG 15.12.2020

OB Putz: „Wenn Impfstoff da ist, können wir sofort loslegen!“

Im Messezentrum an der Niedermayerstraße können zunächst bis zu 300 Personen pro Tag gegen das Virus geimpft werden – Genauer Starttermin ist nach wie vor unklar

„Wir sind startklar. Wenn der Impfstoff gegen das Coronavirus da ist, können wir sofort loslegen“: Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Alexander Putz am Montagnachmittag das Impfzentrum der Stadt Landshut der Öffentlichkeit vorgestellt. Sobald für den ersten Impfstoff die nötige Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) vorliegt – gerechnet wird damit noch in diesem Jahr – und die ersten Dosen angeliefert wurden, können im Impfzentrum und von den mobilen Teams bis zu 300 Bürger täglich geimpft werden. „Diese Impfung wird ein Meilenstein im Kampf gegen Covid-19 und auf dem Weg zurück zum normalen Leben sein, nach dem wir uns alle sehnen“, sagt OB Putz. „Deshalb ermuntere ich schon jetzt alle Landshuterinnen und Landshuter, sich impfen zu lassen, sobald sie die Möglichkeit dazu haben.“ Die optimale Infrastruktur dafür habe die Stadt bereits geschaffen.

In der Kalthalle der Sparkassen-Arena auf dem Messegelände an der Niedermayerstraße 100 wurde dafür in den vergangenen knapp drei Wochen fleißig gearbeitet. Putz zollte Thomas Schindler, Leiter des Zivil- und Katastrophenschutzes, und seinem Team großes Lob: „Es ist beeindruckend, was hier in dieser kurzen Zeit entstanden ist. Das ist sehr durchdacht, bestens organisiert und hat deswegen meines Erachtens Vorbildcharakter.“ Auch Experten hätten keinen Zweifel daran geäußert, dass im Impfzentrum alles reibungslos funktionieren werde. „Und darauf können wir als Stadt stolz sein.“

Im Einbahnstraßensystem, mit dem Begegnungen zwischen Patienten vermieden und Ansteckungsrisiken minimiert werden sollen, entstanden in der Kalthalle insgesamt sechs Stationen. Impfwillige gelangen zunächst in den Anmeldebereich (1. Station) mit zwei Schaltern. Dort werden sie registriert und erhalten eine Laufkarte mit einer Nummer. Nun geht es weiter in eine großzügig dimensionierte Wartezone (2. Station). Nach Aufruf werden die Impfwilligen dann zur 3. Station geleitet, nämlich in eines der fünf Arztzimmer. Diese sind in Containern untergebracht, denn der Mediziner muss in vertraulichen Gesprächen feststellen, ob der Patient gesundheitlich in der Lage ist, die Impfung zu erhalten. Spricht nichts dagegen, folgt die eigentliche Impfung. Diese wird in einer der fünf separaten Impfkabinen verabreicht (4. Station). Danach muss der frisch Geimpfte noch für eine gewisse Zeit – mindestens zehn Minuten – in einem weiteren Wartebereich bleiben (5. Station), um bei eventuellen impfbedingten Komplikationen sofort eingreifen zu können. Die 6. und letzte Station ist schließlich der Abmeldebereich mit zwei Schaltern. Dort werden auch die Termine für die zweite Impfung vereinbart, die nach den bisher vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen benötigt wird, um einen 95-prozentigen Schutz vor dem Coronavirus zu erzielen.

An den beiden Abmeldeschaltern können die frisch Geimpften den Termin für die nötige Zweitimpfung vereinbaren (Station 6). Die Arztzimmer sind in Containern eingerichtet worden, damit die Vertraulichkeit der Gespräche garantiert bleibt (Station 3).

151220_impfzentrum2: Im großzügigen Wartebereich kann der Mindestabstand problemlos eingehalten werden (Station 2).

An zwei Anmeldeschaltern werden die Impfkandidaten registriert und erhalten einen Laufzettel (Station 1).

In den Impfkabinen erfolgt die eigentliche Impfung (Station 4).

Fotos: Stadt Landshut

 

PRESSEMITTEILUNG 12.12.2020

Maßnahme wird auf Drängen des Gesundheitsministeriums in die städtische Allgemeinverfügung aufgenommen – Strenge Besuchsregeln in Seniorenheimen

Die Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden in der Stadt Landshut nach Rücksprache mit der Regierung von Niederbayern erneut deutlich verschärft. Betroffen ist nun auch der Schulbereich: Auf Drängen des Bayerischen Gesundheitsministeriums wird an allen Landshuter Schulen ab der 6. Jahrgangsstufe bereits ab Montag kein Unterricht in Präsenzform mehr stattfinden können; es wird also vollständig auf Distanzunterricht in digitaler Form umgestellt. Ausgenommen von dieser Regelung sind die jeweiligen Abschlussklassen aller Schularten sowie Schulen zur sonderpädagogischen Förderung. Für Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 5 – insbesondere also sämtliche Grundschüler – findet vorbehaltlich möglicher abweichender landesweiter Regelungen damit bis zum Beginn der Weihnachtsferien am kommenden Samstag regulärer Unterricht statt.

Für Senioren- und Pflegeheime, die derzeit vermehrt von Infektionen betroffenen sind, gelten schon ab dem morgigen Sonntag noch strengere Besuchsbeschränkungen. In Abweichung zu den in der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erlassenen Regeln ist der Besuch auf eine feste, von der jeweiligen Einrichtung im Einzelfall festzusetzende Besuchszeit beschränkt. Die Dauer jedes Besuchs wird auf maximal 30 Minuten begrenzt. Darüber hinaus ist der Besuchsraum im Anschluss an den Besuch für mindestens fünf Minuten intensiv zu durchlüften.

Weitere Besuchsbeschränkungen gelten ab Sonntag außerdem für Krankenhäuser. In Ergänzung zu den in der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung enthaltenen, einschlägigen Bestimmungen wird angeordnet, dass jeder Besucher eine FFP2-Maske zu tragen hat, soweit nicht schärfere Regelungen für den Zutritt beziehungsweise den Besuch von der jeweiligen Einrichtung im Rahmen des Hausrechts getroffen wurden.

Der vollständige Text der neuen Allgemeinverfügung wird im Amtsblatt der Stadt Landshut öffentlich bekannt gemacht und ist auch auf der Homepage der Stadt unter www.landshut.de einsehbar.

PRESSEMITTEILUNG
Die Stadt Landshut, federführend das Amt für Stadtentwicklung und -planung, lädt vordergründig Anwohner und Eigentümer zu jeweils einer Bürgerinfoveranstaltung zu den beiden geplanten Grundschulen Nordwest an der Park-/Oberndorferstraße (Wolfgangsiedlung) sowie Ost am Schallermoos (Schönbrunn) ein – die allerdings aus Gründen des Infektionsschutzes digital stattfinden. Über die nachfolgend genannten Internetadressen gelangt man zur jeweiligen Online-„Veranstaltung“ (Anbieter „Cisco Webex“), die live aus dem Neuen Plenarsaal des Rathauses übertragen wird und zu der sich jeder Interessierte zuschalten kann. Als Ansprechpartner stehen Oberbürgermeister Alexander Putz, Baureferatsleiter Johannes Doll, die Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und -planung, Sonja Geiner, sowie die Planer und Architekten zur Verfügung.

Grundschule Nordwest: Online-Veranstaltung am Mittwoch
Die erste Veranstaltung widmet sich der Grundschule Nordwest und findet am Mittwoch, 16. Dezember, von 18 bis 19 Uhr statt. Über die Internetseite der Stadt Landshut unter www.landshut.de/grundschule-nordwest gelangt man zur Videoübertragung. Geplant ist die Vorstellung des Projektes und die Beantwortung der Fragen, insbesondere der Eigentümer und Anwohner, die bereits im Vorfeld seitens der Stadt schriftlich kontaktiert wurden.
Jeder Interessierte kann der Veranstaltung als Zuhörer beiwohnen, sich aber auch bei Fragen, die das Projekt betreffen, per Chatfunktion zuschalten. Die darüber schriftlich eingereichten Fragen werden gesammelt und, sofern möglich, während der Veranstaltung von den Ansprechpartnern beantwortet.
Zum Projekt: Im Zuge der Umplanung im Bereich der Wirtschaftsschule und östlich angrenzendem Bolz- und Spielplatz wird derzeit der Bebauungsplan „Zwischen Oberndorferstraße und Parkstraße“ aufgestellt. Dort ist die Errichtung einer Grundschule inklusive dazugehöriger Sport- und Freianlagen für die Schüler geplant. Die Sportplätze, Außenanlagen und Stellplätze der Wirtschaftsschule sollen neu geordnet werden. Ein Sporthallenneubau, der als Anbau an die bestehende Turnhalle konzipiert ist, soll dann von beiden Schulen genutzt werden.

Grundschule Ost: Online-Veranstaltung am Donnerstag
Unter www.landshut.de/grundschule-ost gelangt man zur zweiten digitalen Infoveranstaltung, die am Donnerstag, 17. November, von 18 bis 19 Uhr stattfindet. Vorgestellt werden die Planungen der Grundschule Ost. Bei dieser Veranstaltung gilt derselbe Ablauf, wie vorangehend beschrieben.
Zum Projekt: Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung einer Grundschule mit einer Ganztagesbetreuung inklusive dazugehöriger Sport- und Freianlagen zu schaffen, wird derzeit der Bebauungsplan „Schallermoos IV“ für den Bereich südlich der bestehenden Mittelschule Schönbrunn aufgestellt.
Zudem soll in einer, zur angrenzenden Wohnbebauung abschirmenden Grünfläche, eine Verbindung für den Fuß- und Radverkehr vom Rakocziweg zur Straße „Am Schallermoos“ geschaffen werden.

Bebauungspläne: Einsicht erfolgt auch per Schaufensteraushang und online
Die Auslegung der jeweiligen Bebauungspläne unter dem Titel „Nr. 03-57-2c, Zwischen Oberndorferstraße und Parkstraße“ (Grundschule Nordwest) sowie „Nr. 06-76, Schallermoos IV“ (Grundschule Ost) beginnt am kommenden Dienstag, 15. Dezember, und endet am 22. Januar. Diese sind ab diesem Zeitpunkt online unter www.landshut.de/bauleitplaene abrufbar und stehen auch am Eingangsbereich des neuen Rathausgebäudes an der Luitpoldstraße 29b (Schaufenster-Aushang) zur Einsicht zur Verfügung.

Foto: Klartext.LA

PRESSEMITTEILUNG
Damit alle Sammeltouren trotz der Weihnachtsfeiertage untergebracht werden können, müssen die Abfuhrtermine für den Gelben Sack, die Papiertonne und den Restabfall teilweise vorverlegt oder später gefahren werden. Von der Verschiebung sind nahezu alle Touren betroffen. Die ersten Änderungen treten schon in der Weihnachtswoche für alle Abfallfraktionen ein. In der noch aktuellen Umweltfibel für 2020 und der für 2021 sind die Tourenverschiebungen richtig dargestellt. Auch die Abfall-App wird die Verschiebungen richtig melden. Wer sich unsicher ist, kann sich auch unter www.landshut.de/entsorgungskalender einen individuellen Entsorgungskalender erstellen lassen. Dort kann auch die Abfall-App angefordert werden, die bequem an alle Entsorgungstermine erinnert.
Um das Stadtbild und das Wohnumfeld an Weihnachten nicht mit Abfallbehältern zu beeinträchtigen, bittet die Stadt Landshut die Eigentümer und Hausverwaltungen die Behälter frühestens am Vorabend des Abholtages jedoch spätestens bis 5 Uhr des Abholtages bereit zu stellen. Auch die Gelben Säcke sollten nicht an Feiertagen, sondern erst am Vorabend des Abholtages bereitgestellt werden.

Foto: Klartext.LA

PRESSEMITTEILUNG
Die Dienststellen der Stadtverwaltung sind ab Montag, 28. Dezember, bis einschließlich Neujahr, 1. Januar, geschlossen.
Dies gilt auch für die Tourist-Info im Rathaus.
Von dieser Regelung nicht betroffen ist die Verwaltung der beiden Stiftungsheime, die an den Arbeitstagen besetzt ist.
Das Einwohner- und Standesamt, das Bürgerbüro, das Ausländeramt und die Staatsangehörigkeitsbehördeim Rathaus II an der Luitpoldstraße sind ebenfalls ab Montag, 28. Dezember, bis einschließlich Freitag, 1. Januar, geschlossen. Ausnahme: Der Jourdienst am Sterbebuch hat jeweils von 8 bis 12 Uhr Bereitschaft, Telefon 881411. Ab Montag, 4. Januar, stehen die vorgenannten Behörden – nach wie vor nur nach vorheriger Terminvereinbarung – persönlich im Rathaus II wieder zu den nachfolgenden Öffnungszeiten zur Verfügung: montags und dienstags von 7.30 bis 16 Uhr, mittwochs von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags und freitags von 7.30 bis 12 Uhr. Das Bürgerbüro bittet darum, gebuchte Termine auch zuverlässig wahrzunehmen.
Wie in den Vorjahren, bietet in dringenden Fällen auch das Stadtjugendamt über die Weihnachtsschließtage einen Bereitschaftsdienst an.
Das Sachgebiet „Soziale Dienste“ ist zu folgenden Zeiten erreichbar: am Montag, 28. Dezember, von 9 bis 16 Uhr unter den Telefonnummern 882323, 882325, 882331, 882337; am Dienstag, 29. Dezember, von 9 bis 16 Uhr unter den Telefonnummern 882324, 882331, 882337; und am Mittwoch, 30. Dezember, von 9 bis 16 Uhr unter den Telefonnummern 882320, 882327 und 882331.
Die Fachbereiche „Vormundschaften und Betreuungsstelle“ des Jugendamtes stehen zur Verfügung am Montag, 28. Dezember, von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 882370; am Dienstag, 29. Dezember, von 9 bis 16 Uhr unter den Telefonnummern 882370, 882375; sowie am Mittwoch, 30. Dezember, von 9 bis 16 Uhr unter den Telefonnummern 882370 und 882373.
Das Sachgebiet „Kommunale Jugendarbeit“ mit seinen Einrichtungen Jugendzentrum Poschinger Villa, Jugendkulturzentrum Alte Kaserne, Jugendtreff Checkpoint und Tunnelhaus ist in der Zeit ab Montag, 21. Dezember, bis einschließlich 8. Januar geschlossen.
Die Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle hat ebenso ab Montag, 28. Dezember, bis einschließlich 1. Januar zu und steht ab Montag, 4. Januar, zu den üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung.
Sowohl die Stadtbücherei im Salzstadel als auch in der Weilerstraße bleiben aufgrund der aktuellen bayernweiten Regelungen geschlossen. Kunden können ihre eigenen Medien selbstständig bis zu fünfmal verlängern. Die Leihfristen können jederzeit auf dem Kundenkonto über den OPAC der Stadtbücherei Landshut eingesehen werden. Für den Schließungszeitraum fallen keine Säumnis- oder Mahngebühren an. Die Rückgabe von Medien ist über die Medienklappe an der Stadtbücherei im Salzstadel möglich. Dort können auch Medien aus der Stadtbücherei Weilerstraße abgegeben werden.
Das Wertstoff- und Entsorgungszentrum steht außer an Heiligabend, Silvester und Neujahr zwischen den Feiertagen am Dienstag, 29., und Mittwoch, 30. Dezember, sowie am Samstag, 2. Januar, zu den regulären Öffnungszeiten zur Verfügung.
Aktuelle Infos gibt’s auch auf der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de.