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Sozialer Wohnungsbau

Mahnwache der Nachbarschaftshilfe

 

Bei der ersten Mahnwache der Nachbarschaftshilfe Landshut konnten zahlreiche Unterschriften für das Bürgerbegehren pro städtische Wohnungsbaugesellschaft gesammelt werden.

Wenn auch Sie ein Zeichen für sozialen Frieden, mehr Nachbarschaft und sozialen Wohnungsbau setzen möchten, sind Sie herzlich willkommen.

Informationen erteilt der Leiter der Nachbarschaftshilfe, Hans-Peter Brunnhuber, Telefon 0871 14274237 oder über Facebook.

Die nächste Mahnwache findet aus organisatorischen Gründen erst am 25.06.2018 von 18-19 Uhr vor dem Rathaus statt.

 

Foto: Nachbarschaftshilfe

Die Nachbarschaftshilfe Landshut möchte friedvoll auf Probleme in unserer Nachbarschaft aufmerksam machen. Zu diesem Zweck findet von 11.06.2018 bis 30.07.2018 jeden Montag von 18-19 Uhr vor dem Rathaus eine Mahnwache statt.

Wenn auch Sie ein Zeichen für sozialen Frieden, mehr Nachbarschaft und sozialen Wohnungsbau setzen möchten, sind Sie herzlich willkommen.

Informationen erteilt der Leiter der Nachbarschaftshilfe, Hans-Peter Brunnhuber, Telefon 0871 1427-4237 oder über Facebook.

pte20150819015 Bauen/Wohnen, Unternehmen/Finanzen

Deutscher Wohnungsbau: Politik kassiert Ohrfeige

Institut der deutschen Wirtschaft Köln kritisiert gegenläufige Entwicklung
Alex in Berlin: Wohnraum in Städten ist knapp (Foto: pixelio.de/Enrico Mattivi)
Alex in Berlin: Wohnraum in Städten ist knapp (Foto: pixelio.de/Enrico Mattivi)
Köln (pte015/19.08.2015/11:40) – Der Wohnungsbau in Deutschland geht am Bedarf vorbei. Zu diesem ernüchternden Fazit kommt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln http://iwkoeln.de in seiner jüngsten Erhebung. Während Deutschlands Städte boomen, veröden viele ländliche Regionen zusehends. Doch in den Metropolen wird zu wenig gebaut, in einigen Landkreisen gibt es indes schon jetzt zu viele Neubauten, so die Wirtschaftsforscher.

Zu wenig Wohnraum in Städten

Dass die Politik laut den Experten gegensteuern muss, zeigt sich mit Blick auf die aktuellen Zahlen. Rund 245.000 Wohnungen entstanden im vergangenen Jahr in Deutschland. Davon entfielen allerdings nur 66.000 auf Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern – benötigt würden dort aktuellen Berechnungen der Kölner aber 50 Prozent mehr, nämlich 102.000.

Allein in Berlin müssten den Experten nach bis 2020 pro Jahr etwa 20.000 neue Wohnungen bezugsfertig werden. Tatsächlich waren es 2014 aber nur 8.744. Anders sieht die Lage in einigen ländlichen, strukturschwachen Kreisen wie der Eifel, dem Schwarzwald oder weiten Teilen Ostdeutschlands aus. Dort gibt es zu viele Wohnungen, die gar nicht benötigt werden.

Kampf gegen Leerstand aufnehmen

Kommunen auf dem Land versuchen durch neue, günstige Bauflächen mehr Unternehmen und Einwohner zu gewinnen. In Kombination mit geringen Zinsen sorgt das dort für eine zu hohe Bautätigkeit. Zugleich zieht es immer mehr Menschen – egal ob Studenten, Zuwanderer oder jüngere Senioren – in die Großstädte, wo Bauland knapp ist.

Diese Gemengenlage gipfelt schlussendlich darin, dass in den Städten die Immobilienpreise steigen, während in ländlichen Regionen Leerstand droht. Hier muss die Politik eingreifen, fordert IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer: “Beliebte Städte müssen die Auflagen etwa für die Gebäudehöhe lockern.” Zugleich sollten sie noch stärker versuchen, brach liegende Flächen für den Wohnungsbau zu aktivieren.

 

Informationen aus erster Hand holte sich einmal mehr die CSU-Stadtratsfraktion. Im Gespräch mit dem Vorstand des Haus- und Grundbesitzerverein Landshut e.V. wurden für die Stadtpolitik relevante Themen behandelt.

 

Die CSU-Fraktion im Gespräch mit dem Haus- und Grundbesitzerverein Landshut e.V.

Die CSU-Fraktion traf sich mit der Vorstandschaft des Haus- und Grundbesitzervereins Landshut e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Andreas Sigl, Herrn Roman Reicheneder und dem Schatzmeister Friedrich Stumpfegger. Nach Ansicht des Vorsitzenden der  CSU-Fraktion, Stadtrat Rudolf Schnur, ist es wichtig, die Vertreter des Haus- und Grundbesitzervereins bei Diskussionen um  Wohnraumversorgung und der sogenannten „Mietpreisbremse“, also wenn es um für große Teile der Bürgerschaft bezahlbaren Wohnraum im Rahmen kommunaler Weichenstellung geht, zu beteiligen. Es hat sich in anderen Ländern gezeigt, dass Mietdeckelungen nur dazu führen, dass Vermieter weniger investieren. Ein Ausweichverhalten könnte sein, dass Mieter versuchen, Eigenheime mit der Konsequenz erheblicher Verschuldung zu erlangen. Institutionen wie Deutsche Bundesbank und die Wirtschaftsweisen stellen fest, dass der Bau von neuen Wohnungen vor allem in Ballungsgebieten zum Stillstand kommt. Vermieter nehmen mehr und mehr Abstand in diesen Fällen von Regulierung energetische oder sonstige Modernisierungsmaßnahmen vorzunehmen. Auf Grund des von der Stadt aufgelegten Mietpreisspiegels betrug die Mietpreissteigerung in Landshut im Durchschnitt zwischen 2012 und 2014 1,92 %. Somit ist Landshut nicht vergleichbar mit bestimmten Ballungsräumen, die andere Zahlen in den Kernbereichen und vor allem bei Luxuswohnungen aufweisen (Beispiel München). Staatliches Reglement und Auflagen führen dazu, dass Investoren Modernisierungen einschränken und der Wohnstandard sinkt. Letztlich bestand eine Übereinstimmung darin, dass eine Mietpreisbremse eher eine Investitonsbremse sei, als ein Mittel zur Mietpreisstabilität und zur Schaffung günstigen Wohnraums.

Einmütig wurde bedauert, dass sich der Bund vom Sozialen Wohnungsbau verabschiedet hat.

Die CSU-Fraktion wendet sich nun in einer Anfrage an den Oberbürgermeister um zu erfahren, welche wirklich nachvollziehbaren Argumente für eine Mietpreisbremse sprechen sollen, insbesondere angesichts der bekannten Gegenargumente und Erfahrungen aus anderen Städten und Ländern.

Thema der Gesprächsrunde war ferner die neue Stellplatzsatzung der Stadt Landshut, die nun neben den Abstellflächen für Kraftfahrzeuge auch die für Fahrräder regelt.

Die beiden Vorsitzenden Andreas Sigl und Rudolf Schnur waren sich abschließend einig, dass ein derartiger Informationsaustausch fortgesetzt werden sollte.