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Robert Schad

Skulpturen und Orte – Ein Stadtspaziergang

Unübersehbar stehen sie da – KENDER, ZMORG, SYRIMM. Vor der Heilig-Geist-Kirche, in der Freyung, auf der Mühleninsel und an weiteren markanten Orten der Innenstadt fanden sie ihren Platz. Von Mai 2014 bis März 2015 sind die monumentalen Stahlskulpturen im Rahmen des Skulpturenprojektes ‚Robert Schad. Tanz IV – Skulptur. Stahl. Stadt’ noch zu Gast in Landshut.

Tanzende Linien aus tonnenschwerem Stahl winden sich und zeichnen sich in rostbraunen Farben am Himmel ab. ‚Tanz’ nannte der Stahlbildhauer Robert Schad seine Inszenierung. Kann in ZMORG und SUBIRAT ein Tänzer erkannt werden? Werden die weichen Bewegungen eines Walzers, die schnellen eines Sambas oder doch eher ein rhythmischer Free Style gezeigt? Der Künstler Robert Schad setzt der Fantasie keine Grenzen – er setzt sie frei. Bei der Führung werden ausgewählte Stahlriesen vorgestellt.

Im Rahmen dieser Skulptureninstallation gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm und Führungsangebote. Näheres unter www.skulpturenmuseum-im-hofberg.de.

Bei Interesse an der Führung wird um eine Anmeldung im Skulpturenmuseum unter Tel: 0871/89021 oder unter skulpturenmuseum@landshut.de gebeten. Der Treffpunkt ist im Skulpturenmuseum im Hofberg. Das Skulpturenprojekt ‚Robert Schad. Tanz IV’ bietet so viele Möglichkeiten, sich der Kunst anzunähern – warum sich also nicht mal in den Bann bewegten Stahls ziehen lassen?

 

Sonntag, 26. Oktober 2014, 11.30 Uhr

Skulpturenmuseum im Hofberg
ohne Anmeldung
nähere Informationen unter:
T. 0871/890 21 | F. 0871/890 23 | skulpturenmuseum@landshut.de
freier Eintritt
Veranstaltungsort: Stiftskirche St. Martin, Landshut

Mehr als Museum.

Der Bildhauer Robert Schad und Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur sprechen über das Verhältnis zwischen Kirche, Kunst und Mensch.

Jeden Tag begegnen sie uns: KENDER, ELLERD und SYRIMM – tanzende Stahlskulpturen, die der international anerkannte Stahlbildhauer Robert Schad in der Landshuter Innenstadt platziert hat. Rhythmische Bewegungen, himmelwärts strebende Lebensfreude – das sind HADDER, SUBIRAT und ZMORG.

Doch Robert Schad widmet sich in seiner Kunst auch anderen Themen: ernsten, religiösen und sakralen.

Mit dem „Kreuz für Fátima“ ist der Künstler fest in der sakralen Kunst verankert. Als Wallfahrtsort hat das portugiesische Fátima eine besondere Bedeutung für die Gläubigen.

Robert Schad erhielt den Auftrag zur Gestaltung eines Kreuzes für den Platz vor der Wallfahrtskirche. Lange studierte der Stahlbildhauer historische Kreuzdarstellungen, ihre Formen, ihre Materialien und ihre Ausdrücke und stieß letztlich auf die Frage: Wie soll ein Kreuz für die Gegenwart aussehen?

Das „Kreuz für Fátima“ besticht durch geometrisch aneinandergereihte Stahllinien und hat in seiner reduzierten Formensprache eine ganz besondere Aussagekraft entwickelt.

Doch was kann Kunst? Was bedeutet sie für den Menschen? Welche Aufgaben muss sie in der heutigen Zeit übernehmen und wird sie diesen gerecht? All diesen Fragen werden sich der Stahlbildhauer Robert Schad und Monsignore Dr. Franz Joseph Baur der Stiftskirche St. Martin in einem Gespräch am Sonntag, den 26. Oktober 2014 um 11.30 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst um 10.30 Uhr) in der Martinskirche widmen.

Kirche, Kunst und Mensch – diese drei Bereiche sind seit jeher eng miteinander verknüpft. Robert Schad hat mit ZMORG vor der Heiliggeistkirche Kunst und Kirche in ein direktes Zusammenspiel gebracht. Dieses Beispiel zeigt bereits wie vielfältig die Auseinandersetzung mit sakraler Kunst sein kann, umso interessanter dürfte es sein einem Gespräch zwischen Künstler und Geistlichem zu lauschen und mit Sicherheit viele neue Aspekte im Bereich Kirche, Kunst und Mensch kennen zu lernen.

 

 

Skulpturenrundgang zu der Ausstellung

„Robert Schad. Tanz IV – Skulptur. Stahl. Stadt

Öffentliche Führung

Samstag, 23. August 2014, um 11 Uhr

Treffpunkt: Skulpturenmuseum im Hofberg

Anmeldung erforderlich unter Tel: 0871/89021 oder skulpturenmuseum@landshut.de

Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Unübersehbar stehen sie da – KENDER, ZMORG, SYRIMM. Vor der Heilig-Geist-Kirche, in der Freyung, auf der Mühleninsel und an weiteren markanten Orten der Innenstadt fanden sie ihren Platz. Von Mai 2014 bis März 2015 sind die monumentalen Stahlskulpturen im Rahmen des Skulpturenprojektes ‚Robert Schad. Tanz IV – Skulptur. Stahl. Stadt’ noch zu Gast in Landshut.

Tanzende Linien aus tonnenschwerem Stahl winden sich und zeichnen sich in rostbraunen Farben am Himmel ab. ‚Tanz’ nannte der Stahlbildhauer Robert Schad seine Inszenierung. Kann in ZMORG und SUBIRAT ein Tänzer erkannt werden? Werden die weichen Bewegungen eines Walzers, die schnellen eines Sambas oder doch eher ein rhythmischer Free Style gezeigt? Der Künstler Robert Schad setzt der Fantasie keine Grenzen – er setzt sie frei. Bei der Führung am 23. August werden ausgewählte Stahlriesen vorgestellt.

Das Skulpturenmuseum im Hofberg hat den international bekannten, 1953 geborenen Stahlbildhauer nach Landshut eingeladen. Schad gilt als einer der souveränsten Künstler, wenn es darum geht, in weit angelegten räumlichen Situationen Großskulpturen wirksam zu inszenieren. Dies ist ihm auch in Landshut gelungen. Das Skulpturenprojekt steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst Dr. Ludwig Spaenle.

Nun laden die stählernen Riesen ein, mit ihnen in einen Dialog zu treten: Was oder wer ist KENDER? Wie wirkt ZMORG in der Landshuter Stadt? Und warum beschreibt SYRIMM einen solchen Bogen?

Im Rahmen dieser Skulpturinstallation gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm und Führungsangebote. Näheres unter .skulpturenmuseum-im-hofberg.de.

Bei Interesse an der Führung am 23. August 2014 um 11 Uhr wird um eine Anmeldung im Skulpturenmuseum unter Tel: 0871/89021 oder unter skulpturenmuseum@landshut.de gebeten. Der Treffpunkt ist im Skulpturenmuseum im Hofberg. Das Skulpturenprojekt ‚Robert Schad. Tanz IV’ bietet so viele Möglichkeiten, sich der Kunst anzunähern – warum sich also nicht mal in den Bann bewegten Stahls ziehen lassen?

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Robert Schad. Skulptur und Zeichnung

23. Mai bis 19. Juli 2014

Begleitende Ausstellung im Kunstraum LAProjects, Kirchgasse 239, 84028 Landshut

Fon: ++49 +871 40472659, jwludwig@LAProjects.de
www.LAProjects.de

Skulpturen, die tanzen, massiver Stahl, der schwerelos wird und diese Szenerie vor immer wieder neuer Stadtkulisse – das ist das internationale Skulpturenprojekt ‚Robert Schad. Tanz IV – Skulptur. Stahl. Stadt’ in Landshut. „Mit dem international bekannten Künstler Robert Schad ist es den Verantwortlichen des Skulpturenmuseums gelungen, Landshut auf eine Linie mit Großstädten wie Linz, Heidelberg oder Porto zu bringen.“ So Dietmar Bruckner, der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Landshut. Landshut wird somit Teil eines europäischen Projektes, wird Teil einer großen, länderübergreifenden Werkschau. Damit festigt und bestätigt Landshut seine Stellung als Skulpturenstadt, wie auch Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und Schirmherr der Ausstellung in Landshut bereits in seinem Grußwort in dem bereits zur Eröffnung am 24. Mai 2014 erscheinenden Katalog bemerkt. Mit dem Bildhauer Fritz Koenig hat bereits ein international bekannter und geschätzter Künstler seinen Platz in Landshut gefunden und präsentiert seine Werke auf vielfältige Art und Weise. So sind im Skulpturenmuseum im Hofberg in einer eigens vom Künstler selbst eingerichteten Werkschau wesentliche Kunstwerke seiner Schaffenszeit ausgestellt. Im Kreuzgang des Klosters Seligenthal hingegen begegnen dem Besucher in der Ausstellung ‚Fritz Koenig. Kultbild. Aus Werk und Sammlung’ ausgewählte sakrale Kunstwerke. Das Werk des Bildhauers ist in Landshut auch im öffentlichen Raum vielerorts zu finden. Man denke nur an den Sparkassenbrunnen beim Rathaus, an die „Steinrose“ im Hofgarten oder an den „Großen St. Martin“ vor dem Klinikum. Auf Wunsch Fritz Koenigs wurde im Jahr seines 90. Geburtstags auf weitere Projekte verzichtet .

Die Landshuter Tradition der Bildhauerei und die vielfältigen internationalen Verbindungen der Herzogsstadt werden mit dem Ausstellungsprojekt ‚Robert Schad. Tanz IV. Skulptur. Stahl. Stadt’ nun wieder auf fruchtbare Weise dialogisch aufgenommen.

 

Robert Schad, 1953 im schwäbischen Ravensburg geboren, lebt heute in Frankreich und Portugal. Eines der prominentesten Beispiele seines künstlerischen Schaffens ist das 2007 entstandene 34 m hohe ‚Kreuz für Fatima’, das heute im Zentrum der dortigen Wallfahrtsstätte steht. Schad gilt als einer der souveränsten Künstler, wenn es darum geht, in weit angelegten räumlichen Situationen Großskulpturen wirksam zu inszenieren. Dies ist ihm auch in Landshut gelungen. An allen markanten Orten der Stadt begegnet uns seine monumentalen Installationen: auf der Mühleninsel, vor der Heilig-Geist-Kirche, vor der Stadtresidenz und dem Rathaus, auf dem Franziskanerplatz, an der Martinskirche, auf dem Dreifaltigkeitsplatz und in der Freyung.

Das Skulpturenprojekt steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst Dr. Ludwig Spaenle und wird von der Ausstellung ‚Robert Schad. Skulptur und Zeichnung’ im Kunstraum LAProjects in der Kirchgasse begleitet. Eröffnet wird diese Ausstellung am 23. Mai und ist bis 19 Juli 2014 zu sehen.

Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm und Führungsangebote. Unter www.skulpturenmuseum-im-hofberg.de erhalten Sie einen Überblick.

 

Den großen Auftakt bildet die Eröffnung am Samstag, den 24. Mai um 11 Uhr auf der Mühleninsel. Mit Picknickkörben und Decken ausgerüstet wird hier ein Skulpturen-Picknick gefeiert. Die Musikgruppe ‚Kein Vorspiel’(natürlich Blechbläser!) umrahmt den Festakt, bei dem Oberbürgermeister Hans Rampf und Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler sprechen. Ein Kunstgespräch zwischen Robert Schad, Stefanje Weinmayr, der Leiterin des Skulpturenmuseums, und Othmar Weigele von der Kunststiftung Weigele gibt Einblicke in die skulpturale Inszenierung.

Das Skulpturenprojekt ‚Robert Schad. Tanz IV’ bietet so viele Möglichkeiten, sich der Kunst anzunähern – warum sich also nicht mal in den Bann bewegten Stahls ziehen lassen?

 

 

Es tut sich was in Landshut. Der Aufbau

Vier große Schwertransporter bahnen sich ihren Weg in die Innenstadt Landshuts. Jetzt ist es soweit. Sie kommen: KENDER, VARULL, ZMORG und die anderen. Noch sieht man sie nicht – die monumentalen Stahlskulpturen des international agierenden Bildhauers Robert Schad. Auch SYRIMM und SUBIRAT haben eine lange Reise hinter sich: von Linz nach Landshut. Endlich haben sie ihr Ziel erreicht. Es ist noch früh als die Klappe des ersten Lasters geöffnet wird. Es geht los: Der Kran wird in Position gebracht, die Anspannung steigt. Die erste tonnenschwere Stahlskulptur verlässt den Transporter. Langsam, ganz langsam wird NAME von dem Kran in die Luft gezogen. Die Blicke wandern ein Stückchen nach oben. Hoffentlich geht alles gut. Die Skulptur schwankt leicht. Nur noch ein bisschen nach rechts, dann hat sie ihren Standort vor …..erreicht. Das circa …. qm große Loch ist bereits vorbereitet. Hier muss NAME hinein. Jetzt ist Teamarbeit gefordert. Gemeinsam wird die Stahlskulptur auf das Kiesbett manövriert. Sie steht. Doch steht sie so richtig? Der Stahlbildhauer Robert Schad muss korrigieren. Eine Winzigkeit noch nach rechts. Jetzt ist es perfekt. Das Loch mit dem Kiesbett kann wieder geschlossen werden. Mit Schaufeln wird Erde aufgeschüttet und die vorher fein säuberlich ausgestochene Grasdecke wird wieder darüber gelegt und leicht festgedrückt. Fertig. Zumindest mit der ersten Skulptur – und das in weniger als …. Stunden. Man liegt gut in der Zeit. Jetzt folgen nur noch zwölf weitere Stahlskulpturen. Das sollte an zwei Tagen zu schaffen sein. Nun muss aber erst einmal der Kran wieder abgebaut werden und der nächste Standort in Angriff genommen werden: ……Hier steht schon NAME bereit und wartet, mit dem Kran in die Luft gehoben zu werden. Kein Problem – NAME steht bald in der von Robert Schad gewünschten Position.

An allen markanten Orten der Stadt wird sich dieser Aufbauprozess wiederholen: auf der Mühleninsel, vor der Heilig-Geist-Kirche, vor der Stadtresidenz und dem Rathaus, auf dem Franziskanerplatz, an der Martinskirche, auf dem Dreifaltigkeitsplatz und in der Freyung.

Das Skulpturenmuseum im Hofberg hat den international bekannten Stahlbildhauer Robert Schad nach Landshut eingeladen. Eines der prominentesten Beispiele seines künstlerischen Schaffens ist das 2007 entstandene 34 m hohe ‚Kreuz für Fatima’, das heute im Zentrum der dortigen Wallfahrtsstätte steht. Schad gilt als einer der souveränsten Künstler, wenn es darum geht, in weit angelegten räumlichen Situationen Großskulpturen wirksam zu inszenieren.

Das Skulpturenprojekt ‚Robert Schad. Tanz IV. Skulptur. Stahl. Stadt’ wird von der Ausstellung ‚Robert Schad. Skulptur und Zeichnung’ im Kunstraum LAProjects in der Kirchgasse begleitet. Eröffnet wird diese Ausstellung am 23. Mai und ist bis 19 Juli 2014 zu sehen.

Den großen Auftakt des Skulpturenprojektes bildet dann die Eröffnung am Samstag, den 24. Mai um 11 Uhr auf der Mühleninsel. Mit Picknickkörben und Decken ausgerüstet wird hier ein Skulpturen-Picknick gefeiert.

 

Das Skulpturenprojekt ‚Robert Schad. Tanz’, das für ein knappes Jahr in Landshut Station macht, bietet so viele Möglichkeiten, sich der Kunst anzunähern – allein der Aufbau dieser tonnenschweren Stahlskulpturen ist schon sehenswert. Da freut man sich fast schon wieder, dem Kran bei den Abbauarbeiten zuzusehen. Vorher heißt es aber erstmal für die riesigen Kunstwerke: Vorhang auf!