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Regierungspräsident Haselbeck

Bildtext: Regierungspräsident Rainer Haselbeck lässt sich von LB-Inhaber Thomas Bader die moderne und nachhaltige Produktion von Mauerziegeln erklären – und ist offen für intensiven Fachdialog zwischen staatlicher Bauverwaltung und LB-Planungsprofis, um Wohnbauprojekte zu beschleunigen.

 

Neue Impulse für schnelles und günstiges Bauen

Regierungspräsident spricht bei Leipfinger-Bader über Zukunft der Bauverwaltung

 

Regierungspräsident Rainer Haselbeck hat sich am Mittwoch am Hauptsitz der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf mit LB-Inhaber Thomas Bader über die Zukunft der bayerischen Bauverwaltung ausgetauscht. Weitere Themen waren die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt und in der Bauwirtschaft. Ein zentrales Ergebnis: Die Bezirksregierung und LB wollen den fachlichen Dialog ausbauen, damit öffentlich und privat geförderte Wohnbauprojekte künftig noch schneller und günstiger umgesetzt werden können.

Weil Bauen unter anderem wegen der umfangreichen Vorgaben zur Energieeinsparung immer komplexer wird, hat Leipfinger-Bader eine unabhängige Bauberatung aufgebaut. Dort können sich Planer, Investoren und Bauherren von Ingenieuren und Architekten Unterstützung bei der Projektentwicklung holen – vom privaten Einfamilienhaus bis zur öffentlichen Großbaustelle. Haselbeck zeigte sich offen für einen intensiveren Austausch zwischen der LB-Bauberatung und den Spezialisten der staatlichen Bauverwaltung: „Jeder Impuls, durch den Zeit und Kosten bei Baumaßnahmen gespart werden können, ist wertvoll. Gerade, wenn es um dringend benötigten Wohnraum geht.“

Das Thema Bauen hat laut Haselbeck ohnehin eine zentrale Bedeutung in der neuen Staatsregierung: „Die Oberste Baubehörde, die bisher im Innenministerium angesiedelt und für Bauen, Wohnen und Verkehr zuständig war, wird gerade zu einem eigenen Bauministerium unter Staatsministerin Ilse Aigner weiterentwickelt. Außerdem ist eine bayerische Eigenheimzulage im Gespräch und Ministerpräsident Markus Söder hat das Bauen als soziale Frage der Zukunft bezeichnet.“ Bader begrüßte auch den neuen Zuschnitt des Bundesinnenministeriums: „Dass die Verantwortung für das Bauen in Berlin nun in diesem Ressort liegt, ist gut für die Entwicklung des Wohnungsmarkts.“

Damit die Regierung von Niederbayern spürbar mehr Wohnbauprojekte von Kommunen oder anderen Investoren für den sozialen Wohnungsbau im Rahmen des Wohnungspakts Bayern unterstützen kann, muss deutlich mehr Bauland von den Städten und Gemeinden in der Region ausgewiesen werden, wie Haselbeck erklärte. „Darum muss die Politik den Verkauf von landwirtschaftlichen Flächen steuerlich attraktiver machen“, sagte Bader. Landwirte sollten den Erlös zum Beispiel in Bauprojekte steuerfrei investieren dürfen.

Unabhängig von der Politik arbeite Leipfinger-Bader selbst intensiv daran, das Bauen in Sachen Ökologie und Wirtschaftlichkeit weiter zu verbessern. „Wir nehmen in diesem Jahr als weltweit erstes Unternehmen der Baustoffindustrie eine Recyclinganlage für Mauerziegel im Werk Puttenhausen bei Mainburg in Betrieb, um einen vollständig geschlossenen Rohstoffkreislauf zu ermöglichen“, erklärte Bader. Außerdem würden die Produktion von massiven Fertigbauteilen und die Digitalisierung der Logistik vorangetrieben.

 

Über die Leipfinger-Bader Ziegelwerke

Leipfinger-Bader ist ein in fünfter Generation produzierendes Familienunternehmen mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut und eines der führenden Unternehmen der deutschen Baustoffindustrie. Rund 200 Mitarbeiter stellen jährlich Ziegel für etwa 8.000 Wohneinheiten her. Neben dem Stammwerk in Vatersdorf gibt es weitere LB-Werke in Puttenhausen bei Mainburg und Schönlind bei Amberg. Von den drei Standorten aus gehen innovative und ökologisch nachhaltige Produkte wie Ziegel mit integriertem Schall- und Wärmeschutz auf Baustellen in ganz Deutschland.
Das Unternehmen bildet eigene Nachwuchskräfte in den Berufen Industriemechaniker, Industrieelektriker und Industriekaufmann/-frau aus.

 

Foto: Bragulla

Pressemitteilung

Landshut, 09.10.2017

 

Niederbayern rückt näher an die Region Pilsen

Zusammenarbeit bei Besuch von Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich und Regierungspräsident Haselbeck bei Regionspräsident Josef Bernard bekräftigt

 

Die Regionen Pilsen und Niederbayern rücken näher zusammen. Das war das Ergebnis eines Kennenlernbesuchs von Dr. Olaf Heinrich, Präsident des Bezirkstags und der Europaregion Donau-Moldau (EDM), und Regierungspräsident Rainer Haselbeck beim Pilsener Regionspräsidenten Josef Bernard. Bernard, seit vergangenem Jahr im Amt, bekräftigte dabei den Willen, mit Niederbayern zusammenzuarbeiten, gerade auch in Sachen EDM. „Wir haben keine größeren Freunde als in Deutschland“, bekräftigte der Regionspräsident bei einem sehr offenen Gespräch. Gleichzeitig warb er um Unterstützung bei grenzüberschreitenden Infrastrukturprojekten.

 

Es gebe keine bessere wirtschaftliche Zusammenarbeit als mit Deutschland, erklärte Bernard den Besuchern aus Niederbayern. Gerade Bayern sei ein wichtiger Wirtschaftspartner. Die längste Grenze habe die Region Pilsen mit der Oberpfalz, dennoch seien die Beziehungen mit dem ebenfalls angrenzenden Niederbayern enorm wichtig. Auch Dr. Heinrich freute sich über die guten Kontakte: „Und wir sehen mit Bewunderung, wie sich die Region Pilsen entwickelt hat.“ Die Region Pilsen, so der Bezirkstagspräsident, sei für Niederbayern ein sehr wichtiger Partner: „Die gemeinsame Landesgrenze ist deutlich länger als die zu Südböhmen.“

 

Gerade aber aus diesem Grund sei eine weiterentwickelte Kooperation nötig, erklärte Heinrich. Denn: Ab 2020 beginnt bei der Europäischen Union die neue Förderperiode. Gab es dabei bislang Mittel in Grenzräumen, stehe dies beim nächsten Mal in den Sternen, da sich beide Regionen, Niederbayern und Pilsen, enorm entwickelt hätten und daher nur noch schwieriger an Förderungen gelangen werden. Dr. Heinrich sieht, auf Anraten von EVP-Fraktionschef und Europaabgeordneten Manfred Weber, hier Chancen, wenn die EDM die Rechtsform eines Europäischen Verbandes Territorialer Zusammenarbeit (EDM) wählt, der förderfähig wäre und an neue Töpfe der EU andocken könnte.

 

Der Bezirkstagspräsident warb dafür, nach Jahren der intensiven Zusammenarbeit der EDM, die insgesamt sieben Regionen in Bayern, Tschechien und Österreich vernetzt, nun zu entscheiden, ob die Kooperation intensiviert werden soll. Der Fokus solle auf einige wenige, aber aussagekräftige Projekte gelegt werden, die gefördert würden und die Region weiter nach vorne bringen würden. Auch der Regierungspräsident bekräftigte die Notwendigkeit, sich auf die neue Lage in der Europäischen Union einzustellen: „Nach dem Brexit fällt Großbritannien als einer der großen Nettozahler in der EU weg. Der Kuchen der Fördergelder wird somit kleiner.“

 

Dennoch, so Dr. Heinrich, gebe es in Sachen Gründung eines EVTZ noch viele offene Fragen. Bernard signalisierte die Bereitschaft, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und diese Unklarheiten auszuräumen. Dazu wurde beschlossen, einen Besuch in Brüssel zu organisieren, um mit Manfred Weber und den tschechischen Europaabgeordneten Informationen über eine mögliche Gründung des EVTZ, aber auch die Möglichkeit, durch die Einrichtung Fördergelder zu bekommen, zu sammeln.

 

Das Treffen in Pilsen soll nicht die einzige Zusammenkunft der drei Präsidenten sein. Binnen der kommenden drei Monate wurde ein Besuch von Josef Bernard in Niederbayern vereinbart. Dabei soll der Sozialist die Region kennen lernen, zudem soll über eine weitere Zusammenarbeit gesprochen werden. Die Bereitschaft dazu war in Pilsen da und die Chemie stimmte: „Ich freue mich über diese offene Gesprächsatmosphäre und die Möglichkeit, neue Wege für die EDM auszuloten“, so das Fazit von Dr. Heinrich.

 

Bildunterschrift:

Bekräftigten eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen Niederbayern und der Region Pilsen: Von links Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Regionspräsident Josef Bernard und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.

Foto: Bezirk Niederbayern

 

– mb –

 

Städtebauförderung stärkt Ortskerne“

Landtagsabgeordneter Hölzl und Regierungspräsident Haselbeck im Arbeitsgespräch

 

Landshut – Zu einem Gedanken- und Meinungsaustausch über wichtige Herausforderungen für die Region Landshut und den Landkreis Kelheim war Landtagsabgeordneter Florian Hölzl (CSU) bei Rainer Haselbeck, dem neuen niederbayerischen Regierungspräsidenten, zu Gast. Haselbeck, der sein Amt am 1. Dezember in der Nachfolge von Heinz Grunwald antrat, bot dem gelernten Verwaltungsjuristen eine gute Zusammenarbeit für die Interessen seiner Heimat an: „Die Regierung von Niederbayern ist für Sie ja alles andere als Neuland“, betonte der oberste Beamte Niederbayerns. Von 2011 bis 2013 durchlief Hölzl das Rechtsreferendariat in Landshut, wobei die verwaltungsrechtliche Schwerpunktausbildung bei der Regierung von Niederbayern erfolgte. Nach seinem Eintritt in den Staatsdienst im November 2013 war Hölzl über drei Jahre hinweg als Abteilungsleiter für Umwelt-, Wasserrecht, Wirtschaft und Verkehr am Straubinger Landratsamt beschäftigt.

 

Neben den Themenfeldern Asyl, Landwirtschaft und Grundwasserschutz tauschte sich Landtagsabgeordneter Hölzl mit Regierungspräsident Haselbeck über die Personalsituation an der Bezirksregierung und den nachgelagerten Behörden sowie über die Städtebauförderung aus. Hölzl und der Regierungspräsident betonten dabei die Bedeutung der Städtebauförderung. Gerade in Zeiten des rasanten Wandels in der Wirtschafts- und Arbeitswelt seien die Verantwortungsträger in Politik und Verwaltung gefordert, die Identifikation der Menschen mit der eigenen Heimat zu stärken, sagten die Gesprächspartner übereinstimmend. „In der Region verwurzelt sein und sich gleichzeitig in der Welt zurecht finden sind zwei Seiten ein und derselben Medaille“, so Hölzl. Einig waren sich die beiden, dass die Städtebauförderung ein wichtiges Instrument zur Aufwertung der Innerortsbereiche und Ortskerne sei und damit die Identifikation der Menschen mit dem unmittelbaren Lebensumfeld stärke. Im Jahr 2017 liegt der Bewilligungsrahmen für die Städtebauförderung in Bayern bei mehr als 261 Millionen Euro, im Jahr 2018 bei mehr als 251 Millionen Euro. Die Gelder stammen aus Bundes- und Landesmitteln. Hölzl betonte, dass Bund und Land mit dieser Finanzspritze gemeinsam die Grundlage dafür legten, dass sich die Menschen in ihren Städten, Märkten und Dörfern wohl und daheim fühlten. Der Regierung von Niederbayern sprach Hölzl in diesem Zusammenhang Lob und Anerkennung für die hervorragende städtebauliche Beratung der Kommunen aus.

 

 Foto: Büro Hölzl

 

 

Florian Oßner hat sich mit Regierungspräsident Rainer Haselbeck über den geplanten Ausbau der Stromleitung von Altheim nach Adlkofen im Rahmen der Bundesnetzplanung ausgetauscht. Thema war eine Trassenvariante im Landshuter Osten, die von Bürgern vor Ort als Alternative zum bisherigen Vorhaben des Netzbetreibers TenneT vorgeschlagen worden ist. „Die Regierung von Niederbayern hat die TenneT aufgefordert, diese kürzere Streckenvariante im weiteren Verfahren ernsthaft zu prüfen“, sagte Haselbeck. „Das objektive Ergebnis werden wir in die Beurteilung der Planung einfließen lassen.“

Dem Infrastrukturpolitiker Oßner ist wichtig, dass das Projekt so verträglich wie möglich für die betroffene Bevölkerung umgesetzt wird. Mehrere Hundert Anwohner und Grundstückseigentümer vor Ort sprachen sich mittlerweile auch in Unterschriftenlisten für die Alternativtrasse aus. „Zudem hatte ich mich in einer öffentlichen Versammlung in Frauenberg davon überzeugen können, dass es den Anwohnern um eine Verbesserung der jetzigen Planung geht – und das im sehr konstruktiven Stil.

Darum habe ich bereits in einem Gespräch mit TenneT deutlich gemacht, dass die Öffentlichkeit und die Betroffenen zu Recht eine bürgerfreundliche Lösung erwarten“, so Oßner und ergänzt: „Am Ende ist es auch der Stromkunde, der die Finanzierung übernimmt – deshalb ist es Aufgabe der Politik, Kosten und Einschnitte so gering wie möglich zu halten.“

Bildtext:

Regierungspräsident Rainer Haselbeck (links) und MdB Florian

Oßner sind sich einig, dass der Trassenvorschlag von Bürgern im

Landshuter Osten in der Planung des Stromleitungsausbaus von

Altheim nach Adlkofen geprüft werden muss.

 

 

Regierungspräsident besucht Landratsamt

Antrittsbesuch von Rainer Haselbeck bei Landrat Peter Dreier

 

Als Partner und Dienstleister für die Landkreise und Kommunen beschrieb der neue Regierungspräsident Rainer Haselbeck die Regierung von Niederbayern bei seinem Antrittsbesuch bei Landrat Peter Dreier am Landratsamt Landshut. Dreier nutzte dabei Gelegenheit, gemeinsam mit seinen Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern die wichtigsten gemeinsamen Aufgaben anzusprechen. Aktuelle Themen wie die Reichsbürger-Problematik oder das Hochwasser in diesem Jahr zeigen laut Dreier, wie wichtig eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Regierung sei. Nicht zuletzt bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise, die sowohl für die Regierung, aber besonders für den Landkreis und die Gemeinden eine immense Herausforderung darstelle, werde die wichtige Rolle der Regierung deutlich.

 

Auch wenn Niederbayern und besonders der Landkreis Landshut im deutschlandweiten Vergleich eine wirtschaftliche Spitzenposition einnehmen, so müsse man laut Haselbeck die Zukunftsherausforderungen – wie etwa die voranschreitende Digitalisierung – annehmen. Dazu freue er sich auf eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit den Landkreisen. Laut Landrat Dreier könne man sich glücklich schätzen, mit Rainer Haselbeck einen neuen Regierungspräsidenten bekommen zu haben, der bereits auf vielen administrativen Ebenen Erfahrungen sammeln konnte und zugleich seine persönlichen Wurzeln in der Region Landshut habe. Haselbeck freute sich darüber, bei seinem Antrittsbesuch auch die gesamte Führungsriege des Landratsamts und damit die wichtigsten Ansprechpartner in den laufenden Angelegenheiten kennengelernt zu haben.

 

Foto: Regierungspräsident Rainer Haselbeck (6.v.l.) wurde bei seinem Antrittsbesuch am Landratsamt Landshut von Landrat Peter Dreier (7.v.l.) und den Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern begrüßt.