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Ostumfahrung

GEMEINSCHAFT DER BETROFFENEN UND GEGNER DER AUTOBAHNTRASSE REGENSBURG-ROSENHEIM (B15 NEU) E.V. VON 1974

Wir sind heimatverbunden, vorausschauend und ehrlich

 

Vilsbiburg, 8. Juni 2015

Sehr geehrter Herr Staatsminister Söder,

wir verstehen Ihr Amt als Heimatminister der Bayerischen Staatsregierung so, dass Sie sich für den Schutz und die Bewahrung unserer schönen bayerischen Heimat einsetzen sollen.

Mit dem Projekt B15 neu, in Wirklichkeit Bayerns längster Autobahnneubau, ist aber gerade unsere nieder- und oberbayerische Heimat, in großer Gefahr. Die Staatsregierung hat sich im Februar für die Anmeldung der Trasse in verschiedenen Varianten für den Bundesverkehrswegeplan entschieden, und forciert damit die großflächige Durchschneidung des hügeligen Voralpenlandes, das schon bisher gut erschlossen ist, aber keinerlei drängende Verkehrsprobleme hat.

Das einzige Nadelöhr Landshut soll jetzt als Vorwand dienen, den zerstörerischen, mit 1,3 Milliarden extrem teuren Autobahnneubau über die Isar hinaus weiter zu treiben. Dabei wären Landshuts Verkehrsprobleme mit dem Bau einer Ostumfahrung mit stadtnaher Isarbrücke schneller, effektiver und weniger flächenzerstörend zu lösen.

Wie Ihnen bekannt sein dürfte, verschwinden in Bayern pro Tag 18 ha landwirtschaftliche Fläche unter Beton und Asphalt, und zwar unwiederbringlich. Dabei ist es „Ziel der bayerischen Staatsregierung, den Flächenverbrauch deutlich und dauerhaft zu senken“, wie im Internet zu lesen ist. Diesen Worten Taten folgen zu lassen erwarten wir von der bayerischen Staatsregierung, und besonders von Ihnen als Heimatminister.

Als Finanzminister haben Sie zugleich die Mittel, die flächensparende Version einer Landshuter Ostumfahrung mit neuer Isarbrücke zu finanzieren. Denn ein Argument für den immens teuren Weiterbau der Autobahn B15 neu ist, dass Stadt und Landkreis sich einen nötigen Neubau einer Isarüberquerung nicht leisten können.

Wir beteiligen uns konstruktiv am Dialogforum „Landshuter Umfahrung“, das von Ihrem Kollegen Herrn Staatsminister Joachim Herrmann einberufen wurde und möchten an einer sinnvollen Lösung für Landshut mitarbeiten. Die größte Hilfe wäre dabei aber eine Finanzzusage aus Ihrem Haus, dass Sie einen stadtnahen Isarübergang großzügig fördern würden.

Ich hoffe auf eine positive Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Gisela Floegel Erste Vorsitzende der Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse Regensburg-Rosenheim e.V. von 1974 Herrnfeldenerstr.9a 84137 Vilsbiburg

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Zum Leserbrief von Herrn Dr. Thomas Gambke vom 24.08.2013
“Totes Pferd mit Namen B 15 neu”

Der Leserbriefschreiber behauptet, dass die B 15 neu (er meint damit wohl die Weiterführung zwischen der A 92 und Geisenhausen) aus finanziellen Gründen in den nächsten 30 Jahren nicht zu realisieren sei.
Dazu ist anzumerken, dass die Finanzierung der B 15 neu schon viel weiter sein könnte, wenn diese nicht unter einer Rot-Grünen Bundesregierung aus dem vordringlichen Bedarf genommen worden wäre.
Sollte die kommende Bundesregierung wieder mehrheitlich von CDU/CSU besetzt sein, ist davon auszugehen, dass bei der Neufestlegung des Bundesverkehrswegeplanes im Jahre 2015 die B 15 neu in dem genannte Abschnitt der nötige Vorrang eingeräumt wird.
Fakt ist, dass von mindestens vier Repräsentanten der Grünen (Frau Floegel, Frau Steinberger, Herr Dr. Gambke und Herr Dr, Hofreiter) in den vergangenen Wochen in der LZ die B 15 neu abgelehnt haben und dafür eine Ortsumgehung vorschlagen, die von einer Stadtratsmehrheit mehrfach und von der Gemeinde Ergolding im November 2012 einstimmig abgelehnt wurde.

Um im Bild von Herrn Dr. Gambke zu bleiben stellt sich die Frage, wer das Pferd B 15 neu tot reden will oder dem Wähler ein bereits totes Pferd (Ostumgehung) verkaufen möchte.

 

Zum Leserbrief von Dr. Thomas Gambke, MdB vom 24.08.2013 „Totes Pferd mit dem

Namen B15 neu“

Grüne Doppelzüngigkeit

Der Leserbriefschreiber Dr. Thomas Gambke behauptet, dass die B 15 neu (er meint damit wohl

die Weiterführung zwischen der A 92 und Geisenhausen) aus finanziellen Gründen in den nächsten

30 Jahren nicht zu realisieren sei.

Dazu ist anzumerken, dass die Finanzierung der B 15 neu schon viel weiter sein könnte, wenn diese

nicht unter einer Rot-Grünen Bundesregierung aus dem vordringlichen Bedarf genommen worden

wäre.

Sollte die kommende Bundesregierung wieder mehrheitlich von CDU/CSU besetzt sein, ist hoffentlich

davon auszugehen, dass bei der Neufestlegung des Bundesverkehrswegeplanes im Jahre

2015 die B 15 neu in dem genannte Abschnitt der nötige Vorrang eingeräumt wird. Diese Straße

benötigen wir für Stadt und Landkreis Landshut dringend, sowohl um die Infrastruktur zu entlasten

als auch um den Wirtschaftsstandort zu stärken.

Wir werden auch in Zukunft auf Autos und Schwerlastverkehr angewiesen sein. In einer Region

wie Landshut bietet der ÖPNV keine adäquate Alternative. Alle anderen Behauptungen sind ideologische

grüne Träumereien. Gerade als Mann aus der Wirtschaft sollte das Herr Dr. Gambke wissen.

Er sollte als Volksvertreter die Interessen unserer Heimat offensiv durchsetzen und ihnen

nicht mit seiner Blockadepolitik schaden.

Fakt ist außerdem, dass von mindestens vier Repräsentanten der Grünen (Frau Floegel, Frau

Steinberger, Herr Dr. Gambke und Herr Dr, Hofreiter) in den vergangenen Wochen in der Landshuter

Zeitung die B 15 neu eindeutig abgelehnt und dafür eine Ortsumgehung vorschlagen wurde, die

eine Stadtratsmehrheit in Landshut mehrfach und die Gemeinde Ergolding im November 2012 einstimmig

abgeschmetterte.

Um in der Bildersprache von Herrn Dr. Gambke zu bleiben: Die Grünen reden das für die Region

wichtige Zugpferd B 15 neu aus völlig unerklärlichen Gründen tot und machen dem Wähler dafür

ein bereits gestorbenes Pferd (Ostumgehung) schmackhaft.

Thomas Haslinger

Stellvertretender Vorsitzender der CSU Landshut – Stadt

Vorsitzender der Jungen Union Landshut – Stadt

Bundestagslistenkandidat

Ludmillastraße 33

84034 Landshut