Home Tags Posts tagged with "ÖPNV"

ÖPNV

Fraktionsübergreifende Pressemitteilung

Wir Mitglieder des Werksenates der Stadtwerke Landshut stehen seit Jahren für eine Fortentwicklung des ÖPNV in Landshut, aber auch für tragbare und verantwortliche finanzielle Belastungen unserer Stadtwerke.

Sauberes Trinkwasser, eine zuverlässige Versorgung mit Strom und Gas, sowie eine umweltfreundliche Entsorgung bedürfen einer weitsichtigen Umsetzung einer bedarfsorientierten Entwicklung.

Maßnahmen, die kurzfristig, pauschal und planwirtschaftlich durchgesetzt werden sollen, gefährden die Zukunft der Stadtwerke Landshut durch Einschränkung der Wettbewerbsfähigkeit und Sparmaßnahmen in lebenswichtigen Bereichen.

Deshalb bitten wir Sie gegen den Bürgerentscheid „Mehr ÖPNV – gut gegen Stau“ zu stimmen.

gez. Rudolf Schnur                                   gez. Wilhelm Hess

 

gez. Ludwig Zellner                                  gez. Helmut Radlmeier, MdL

 

gez. Ingeborg Pongratz                           gez. Manfred Hölzlein

 

gez. Ludwig Graf                                      gez. Prof. Dr. Thomas Küffner

 

gez. Bernd Friedrich                                gez. Hans-Peter Summer

 

gez. Dr. Thomas Haslinger                      gez. Klaus Pauli

 

gez. Robert Gewies

 

Das Bürgerbegehren zu mehr ÖPNV mit einer Erhöhung der Taktung des Busverkehrs ist durch die Analyse der Stadtwerke ad absurdum geführt.

Die Analyse (aus der Werksenatssitzung vom 18.7.2017, einzusehen bei den Stadtwerken Landshut) zeigt, dass die Betreiber mit Wunschvorstellungen an der Realität vorbei argumentieren. Deshalb ist es notwendig die sicherlich gut gemeinten frommen Wünsche durch entsprechende Erkenntnisse und Fakten der Stadtwerke zu belegen: Aus den drei beurteilten Varianten zur Erhöhung der Taklung des ÖPNV (Forderung des Bürgerbegehrens) ergeben sich folgende Erkenntnisse: Mehr Kilometer 32%-56%, mehr Betriebsstunden 28%-51%, mehr Busse 18 davon 8 Gelenkb. + 10 Solobusse (Kosten für einen Gelenkbus ca. 350TEURO, E-Gelenkbus 550TEURO, Solobus 260TEURO), mehr Personal 31-56 Mitarbeiter, Tariferhöhungen für Fahrgäste 60%-110%! Das ergibt einen zusätzlichen jährlichen Verlust von 2,5 – 3,8 Millionen EURO bei einem derzeitigen jährl. ÖPNV-Verlust von 2,9 Millionen EURO (2016). Das bedeutet einen jährlichen Gesamtverlust von ca 5-7 Millionen EURO! Diese ermittelten Fakten basieren auf der Tatsache, dass der Fahrgastbestand von heute so bleibt! Auch trotz riesiger Tariferhöhung bis 110%, was bezweifelt werden kann. Fazit: Ein unnützes Bürgerbegehren unter der Schirmherrschaft der GRÜNEN Das sollte jedem Wähler bewusst sein! Und…, das wissen auch die Unterstützer/Betreiber, die unmittelbaren Zugeng zu diesen Fakten haben.

 

„Mobilität verbindet”

Radverkehr, ÖPNV, Konnexität: MdL Rosi Steinberger sichert OB Putz Unterstützung zu

 

„Ohne unsere Landtagsabgeordneten geht es nicht”, sagt Oberbürgermeister Alexander Putz und unterstreicht „die wichtige gemeinsame Zusammenarbeit im Sinne der Stadt und unserer Region mit den Abgeordneten”. So auch am Montag beim gemeinsamen Treffen mit der niederbayerischen Landtagsabgeordneten Rosi Steinberger. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Thema „Mobilität”. Freilich machten beide keinen Hehl daraus, was ihre Meinungsverschiedenheit zum Thema Verkehr und Umfahrung betrifft. Doch dass das Eine, das Andere nicht ausschließt – das verdeutlichten sie einmal mehr beim Thema Radverkehr und Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV): „Hier wollen wir gemeinsam an einem Strang ziehen”. Etwa was den von Oberbürgermeister Alexander Putz vorgeschlagenen Ausbau des Radweges von Ergolding zur Hochschule über beide Isararme anbelangt; grundsätzliche Bereitschaft hierfür signalisierte auch schon der Ergoldinger Bürgermeisterkollege Andreas Strauß im jüngsten Gespräch mit dem Rathauschef. Auch das Verbesserungspotenzial in punkto Radewegenetzausbau in und um Landshut herum wollen Putz und Steinberger nutzen. Die Landtagsabgeordnete würdigte darüber hinaus die Tarifverhandlungen der Stadt gemeinsam mit dem Landkreis zum ÖPNV, mit dem Ziel, einen gemeinsamen Fahrschein für das gesamte Stadt- und Landkreisgebiet zu entwickeln. Der Oberbürgermeister hob die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis hervor und bekräftigte, dass man hier gemeinsam auf einem guten Weg sei.

Weitere Bitte des Rathauschefs, der die Abgeordneten als wichtige Schnittstelle zur Staatsregierung bezeichnet: Die Kommunen dabei zu unterstützen, dass sie in puncto Konnexitätsprinzip stärker beachtet werden. Wie Putz sagte, würden den Kommunen von Bund und Ländern immer mehr Aufgaben mit entsprechenden Folgekosten aufgebürdet, ohne sie mit dem hierfür erforderlichen Finanzpolster auszustatten. Als Beispiele nannte er die „große gesellschaftliche Aufgabe ‚Digitalisierung‘ im Bereich der Bildung” oder die „Schaffung von Ganztagesbetreuungsplätzen” im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies dürfe nicht allein auf den ohnehin stark beanspruchten Finanzschultern der Kommunen ausgetragen werden. Denn für Landshut als Sachaufwandsträger vieler Bildungseinrichtungen bedeute diese Aufgabenmehrung einen erheblichen finanziellen Kraftakt: „Diese Verantwortung kann eine Stadt alleine nicht stemmen. Im Sinne der Kommunen erhoffe ich mir hier deutlich mehr Unterstützung von Bund und Ländern”, so Putz. Steinberger sicherte dem Oberbürgermeister auch hier ihre Unterstützung zu.

 

 

Bildunterschrift:

Seite an Seite: Die Region und Stadt Landshut nach vorne zu bringen, steht für Oberbürgermeister Alexander Putz und die Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger im Zentrum ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit.

 

Bild: Im Stadtbus mit der Stadtwerke-Werbung läuft vom 12.10. bis 20.11. ein Test für kostenfreies WLAN.

Vom 12. Oktober bis 20. November können Busfahrgäste in einem Stadtbus kostenfreies WLAN testen. Die Stadtwerke wollen dabei zuvorderst erfahren, ob die Busfahrgäste so ein Angebot nutzen würden. Dabei wird gezählt, wie viele Nutzer sich einloggen, und mit der Anzahl der Fahrgäste verglichen. Außerdem möchten die Stadtwerke testen, ob das WLAN im Bus im Stadtgebiet Landshut grundsätzlich funktioniert.

Erkennbar ist der mit WLAN-Hotspot ausgestattete Bus äußerlich über die Wagennummer „7595“ und durch die Stadtwerke-Werbung. Vom 12. bis 18. Oktober fährt der Bus als einer von insgesamt vier Bussen zunächst auf der Linie 3. Die weiteren Linieneinsätze veröffentlichen die Stadtwerke unter „Aktuelles“ auf www.stadtwerke-landshut.de.

„Gratis-WLAN im Stadtbus trägt auf alle Fälle zur Attraktivitätssteigerung des ÖPNVs bei“, sagt Robert Schie, Leiter des Verkehrsbetriebs. „Wer mit dem Bus fährt, kann die Zeit ja auch beispielsweise dafür nutzen, E-Mails abzurufen oder die Zeitung online zu lesen.“ Bei der mobilen Internetnutzung werden vor allem Smartphones und Tablet-Computer über ein Mobilfunknetz oder ein drahtloses Netzwerk verwendet.

Es gebe viele Smartphone-Nutzer, die Verträge mit limitierter mobiler Datennutzung haben. „Für diese ist kostenfreies WLAN natürlich ein echter Mehrwehrt“, fügt Werkleiter Armin Bardelle hinzu. Laut statistischem Bundesamt haben im Jahr 2014 fast zwei Drittel (63 Prozent) der Internet-Nutzer ab 10 Jahren einen mobilen Zugang zum Internet genutzt. Im Jahr zuvor hatte der Anteil noch bei 51 Prozent gelegen.

Das Anmelden für das kostenfreie WLAN im Stadtbus funktioniert einfach und ohne vorherige Registrierung: Über die Einstellung am Smartphone oder Tablet die verfügbaren WLAN-Netze suchen und mit „Stadtbus_FreeWiFi_HOTSPLOTS“ verbinden. Im Browserfenster öffnet sich anschließend die Startseite, auf der man die Nutzungsbestimmungen akzeptiert. Der weitere Klick auf „einloggen“ ermöglicht dann das Surfen in der virtuellen Welt. Im Stadtbad gibt es seit August kostenfreies WLAN, das nach demselben Prinzip funktioniert. Mit Beginn der Hallenbad-Saison wurde auch ein Hotspot in der Cafeteria bzw. im Hallenbad eingerichtet.

Die Basis für die Versorgung des Hotspots im Bus ist die Funktechnologie LTE (4G). Das „Long Term Evolution“ erreicht theoretisch hohe Datenübertragungsraten. Tatsächlich sind die verfügbaren Internetgeschwindigkeiten sehr stark von der Auslastung der nächsten Funkzelle abhängig. Es gibt viele Faktoren, die die Empfangsstärke beeinflussen können: Reflexionen, die Größe der Antenne, Dämpfer wie Bäume oder Berge und sonstige Absorber.

Ein weiterer Einflussfaktor ist auch die Zahl der eingewählten Personen. Je mehr Internetbesucher LTE nutzen, desto langsamer wird die Datenübertragung. „Ob WLAN im Bus letztendlich funktioniert, lässt sich am besten über einen Praxistest herausfinden“, sagt Schie.

 

 

Zeigen wie es geht, wenn man anpackt ist meist ein  Thema für Selbstständige.

Der Landshuter Verkehrsunternehmer Anton Schwarz “Taxi-Ruf” hat nun eine aktuelle Bilanz über seine Umwelt-Taxis gezogen:

Seit 2006 gibt es eine Erdgastankstelle der Stadtwerke Landshut in der Siemensstraße.

Seitdem hat Taxi-Ruf 39 Erdgasfahrzeuge auf den Straßen der Region betrieben und drei weitere gerade bestellt.

Damit hat er der Umwelt und damit nicht zuletzt den Menschen auf insgesamt 7.800.000 Kilometern einiges an Abgasen erspart.

Gegenüber den sonst üblichen Diesel-Taxen hat er 25 % weniger CO2, 95 % weniger Stickoxide und gar keine Rußpartikel in die Atemluft gebracht.

Für den Anschaffungspreis der Fahrzeuge von ca. 1.200.000 Euro und die zufällig gleiche Menge von 1.200.000 kg Erd- oder Biogas hat er keine öffentlichen Zuschüsse oder Zuwendungen erhalten!

Bis heute nicht einmal einen Nachlass von den Stadtwerken Landshut, bei den seine Mitarbeiter und er meistens tanken.

Für den Vorsitzenden des  Landshuter Umweltzentrum e.V., Stadtrat Rudolf Schnur, ist Taxi-Ruf längst überfällig für eine öffentliche Auszeichnung.

 

 

Verkehrsbetrieb feiert seinen 111. Geburtstag

Tag der offenen Tür am 8. September mit vielen Attraktionen

Im Verkehrsbetrieb fallen in diesem Jahr gleich drei Jubiläen zusammen: Vor 111 Jahren nahm der öffentliche Nahverkehr mit einer Kutsche erstmals Fahrt auf. Seit 60 Jahren sind die Dieselbusse in Betrieb und die Airport-Linie verbindet seit fünf Jahren Landshut mit dem Flughafen im Erdinger Moos. Diese Jubiläen feiern die Stadtwerke mit einem vielseitigen Fest beim Tag der offenen Tür am 8. September.

Zahlreiche Attraktionen warten auf die Besucher ab 11 Uhr auf dem Gelände des Verkehrsbetriebs gegenüber dem Messepark. Freunde des Nahverkehrs erleben eine spannende Zeitreise. Eine Oldtimer-Schau zeigt die technische Entwicklung der Gefährte im Wandel der Zeit. Über eine Fotoausstellung erfahren Gäste Wissenswertes von der Geschichte des ÖPNVs in Landshut. Kinder können sich derweilen bunte Gesichter schminken lassen oder sich in der Hüpfburg austoben. Spaß und Vergnügen bereitet die Segway-Ralley ebenso wie gemütliches Beisammensein in der Bus-Lounge und im gastronomischen Bereich.

Ein Höhepunkt des Tages ist der Wettbewerb im Busziehen ab 13 Uhr: Zwei Mannschaften, bestehend aus jeweils fünf Personen, ziehen pro Durchgang mit einem Seil einen Gelenkbus 30 Meter weit. Die schnellste Truppe kommt eine Runde weiter. Dem Siegerteam winkt ein Ausflug mit der Bus-Lounge samt Getränken.

Einzelne Oldtimer-Rundfahrten stehen den Nachmittag über auf dem Programm wie etwa die Fahrten zum Klärwerk: Dort werden um 12 und um 15 Uhr Führungen angeboten. Denn auch hier gibt es ein Jubiläum zu feiern: Seit 60 Jahren reinigt die Kläranlage in Landshut das Abwasser bevor es in die Isar zurückfließt. Und weil das Stadtbad seit 30 Jahren zu den Stadtwerken gehört, kostet der Eintritt am 8. September nur einen Euro. Den Erlös spenden die Stadtwerke für Einsätze der KlinikClowns im Kinderkrankenhaus St. Marien.

Gegen 17 Uhr brechen dann die historischen Busse von der Schulstraße gen Innenstadt auf: Im Korso treten sie über die Altstadt ihre Heimreise an. Vom Verkehrsbetrieb bis zur Altstadt dürfen freilich Fahrgäste mitfahren. Die Tageskarten für die Stadtlinien gibt´s übrigens zum Kurzstreckentarif!

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Bild 1: Vor 111 Jahren begann der ÖPNV in Landshut mit einer Pferdetrambahn. (Foto: Stadtarchiv)

Bild 2: Heute bringen 61 Dieselbusse die Landshuter im Stadtgebiet an ihr Ziel.