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Notfall

Helfer gesucht!

LAKUMED Kliniken erstellen Helfer-Liste für den Notfall

 

Landshut / Vilsbiburg / Rottenburg. Seit mehreren Wochen bereiten sich die LAKUMED Kliniken in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt auf die Versorgung von Patienten mit dem Coronavirus vor. Mit der Anzahl infizierter Menschen steigt auch die Anzahl an Personen, die einer stationären Behandlung bedürfen. „Da die Versorgung von Patienten mit COVID-19 einen großen Einsatz von verschiedenen Fachrichtungen fordert, erstellen wir eine Helfer-Liste mit Personen, die im Notfall unterstützen könnten – im medizinischen und auch nicht-medizinischen Bereich“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken.

Wer Interesse hat, in den Helfer-Pool der LAKUMED Kliniken aufgenommen zu werden, findet ein Formular zum Download unter www.lakumed.de/corona-helfer. Das Formular bitte ausfüllen und an info@lakumed.de schicken. Jeder, der helfen möchte, darf sich gerne melden – unabhängig davon, ob er bereits im medizinischen Bereich tätig war (z.B. Ärzte, Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte, Medizinisch-technische Assistenten, Medizinische Fachangestellte, Notfallsanitäter, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter, Rettungsdiensthelfer, Medizinstudenten usw.) oder nicht.

„Sobald sich abzeichnet, dass unsere Mitarbeiter aufgrund der zunehmenden Anzahl an Patienten mit dem Coronavirus Unterstützung benötigen, werden wir die freiwilligen Helfer kontaktieren“, sagt Fuchs. Er dankt allen, die bereits in den vergangenen Tagen ihre Hilfe angeboten haben – und auch jenen, die sich noch melden werden.

Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie unter www.lakumed.de/coronavirus.

 

Foto: Lakumed

Polizeibericht Dienstag, 18. Juli 2017

 

Stadtgebiet Landshut

 

Polizei und Rettungsdienst eilen zu ‚Notfall‘

LANDSHUT. Am Montag, gegen 18.00 Uhr, wurde die Polizei über Notruf verständigt, dass eine Frau in einem Mehrfamilienhaus im Stadtgebiet geschlagen wird. Die Zeugin hörte Gepolter und Schreie aus einer Nachbarwohnung. Polizei und Rettungsdienst fuhren umgehend zum Einsatzort. Es war jedoch kein Eingreifen mehr notwendig, die Sachlage stellte sich etwas anders dar: Der 27-jährige Wohnungsinhaber hatte seine 21-jährige Freundin aus Moosburg zu Gast. Beide waren wohlauf, es war zu keiner Zeit jemand in Gefahr bzw. wurde geschlagen. Die verdächtigen Geräusche entstanden in der Dusche, wo das Pärchen intensive zwischenmenschliche Kontakte pflegte. 019982

 

Wallfahrtskapelle beschädigt

LANDSHUT. Am Montag, gegen 13.00 Uhr, wurde an einer Wallfahrtskapelle in der Niedermayerstraße auf Höhe einer Tankstelle ein Schaden festgestellt. Unbekannte schlugen vermutlich mit einem Holzstock die Kunststoffscheibe der Kapelle ein. Es entstand dabei ein Sachschaden von rund 700 €. Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen. 019980

 

Aufmerksamer Passant wollte Katze retten

LANDSHUT. Am Montag, gegen 13.00 Uhr, wurde ein 30-jähriger Landshuter in der Altdorfer Straße bei einem Mehrfamilienhaus auf eine Katze aufmerksam. Diese saß hinter einem Fenster, wobei der Mann dachte, dass das Haus unbewohnt sei. Er wollte der Katze zu Hilfe eilen und trat die verschlossene Wohnungstüre ein. Dabei musste er jedoch feststellen, dass die entsprechende Wohnung nicht leer, sondern bewohnt war. 019966

 

Seitenscheibe von Fahrzeug eingeschlagen

LANDSHUT. In der Nacht auf Montag schlug ein Unbekannter in der Pettenkofer Straße von einem silbernen Audi A6 die Seitenscheibe ein. Hinweise zu der Sachbeschädigung nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen. 019918

 

 

Polizei ermittelt wegen mehreren Unfallfluchten

 

LANDSHUT. In der Zeit von Samstag, 20.30 Uhr bis Sonntag, 15.00 Uhr, wurde der Polizei in der Nikolastraße 1a eine Unfallflucht gemeldet. Bei dem geschädigten Fahrzeug handelt es sich um einen blauen VW T4, der an der Fahrertüre einen Schaden von rund 300 € aufwies. Am Sonntag, zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr, kam es in der Schwimmschulstraße zu einem weiteren Vorfall. Ein Unbekannter stieß hier gegen einen blauen 1er BMW, das Schadensbild befindet sich an der hinteren linken Tür und beträgt rund 1.500 €. Am Montag, zwischen 06.00 Uhr und 14.00 Uhr, ereignete sich in der Von-Zabuesnig-Straße 14 ein Parkrempler. Bei dem geschädigten Fahrzeug, einem grauen VW Polo, entstand am vorderen rechten Kotflügel ein Schaden von rund 500 €. Der Verantwortliche hielt es nicht für notwendig, den Vorfall zu melden und entfernte sich unerlaubt vom Ereignisort. Die Polizei bittet in allen Fällen um Zeugenhinweise unter Tel. 9252-0. 019914, 2111004465, 019960

 

 

Pressemitteilung der CSU-Stadtratsfraktion vom 6.10.2015
Am Montag hielt die CSU-Fraktion Ihre turnusmäßige Sitzung im Landshuter Klinikum ab. Erfreulicherweise hatte sich Prof. Dr. med. Stephan Holmer bereit erklärt, den Mitgliedern der Fraktion die Funktionsweise und die Anwendung des Defibrillators zu veranschaulichen.
Sowohl mittels eines interessanten Lichtbildervortrages, als auch mit praktischer Vorführung wurde den Stadträten die Scheu vor dem raschen Einsatz eines Defi genommen. Auch andere Notfallmaßnahmen wie die Herzdruckmassage und deren Einsatzvorgabe wurden ausführlich dargestellt. Dem schloss sich eine rege Diskussion mit dem Chefarzt für Kardiologie an. Oberbürgermeister und Stadträte nahmen die Gelegenheit ausgiebig wahr, sich aus erster Hand vom Spezialisten informieren zu lassen.
Gerade auch durch die Impulse der Stadtratsfraktion steigt in Landshut die Zahl der lebensrettenden Geräte an. Der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur betonte, dass nicht nur die Beschaffung, sondern auch die Wegweisung und die ständige Zugriffsmöglichkeit ausbaufähig seien. So sind gerade Räume mit Zugangsmöglichkeiten rund um die Uhr und Kameraüberwachung besonders für die Vorhaltung von Defis geeignet.
Am Beispiel der Gemeinde Kirchheim bei München stellte er dar, dass auch eine Aufstellung von 12 Geräten im öffentlichen Raum anscheinend ohne ständige Beschädigungen möglich ist. Allerdings sind diese Geräte ebenfalls kameraüberwacht und bei der Rettungsleitstelle aufgeschaltet.

Bezüglich des Erwerbs des Erbbaurechtsgrundstücks zum bereits im Eigentum der Stadt befindlichen Bernlochner-Anwesens im Plenum vom vergangenen Freitag bestand einmütig die Auffassung, dass die Gelegenheit aus dem bisherigen Vertragsverhältnis zu kommen, selbstverständlich genutzt werden musste. Die Fraktion sprach dem Oberbürgermeister für seinen Einsatz und das Verhandlungsergebnis die Anerkennung aus.
Es wird nun einhellig beantragt, sämtliche bisherigen Planungen, Studien, Beschlüsse und Gutachten der Stadt und des Theater-Zweckverbandes dem Stadtrat vorzustellen. Ebenso sind alle Möglichkeiten der Erlangung von Fördermitteln darzulegen. Ziel ist es alle Stadtratsmitglieder über den Sachstand gleichermaßen in Kenntnis zu setzen um darauf die vor allem für den Haushalt entscheidenden Entscheidungen über die künftigen Nutzungen und Sanierungen treffen zu können.

Zuletzt wurden die Tagesordnungen für den Umwelt- und Verkehrssenat und mit den jeweiligen Vertretern der Fraktion (Umweltsenat: Dr. Max Fendl, Gertraud Rößl, Rudolf Schnur – Verkehrssenat: Maximilian Götzer, Wilhelm Hess, Lothar Reichwein) in diesen Ausschüssen besprochen. Dabei verursachte vor allem das bauliche Schicksal der Ursulinenenge eine ausführliche Diskussion.

Leben retten -­‐ Die DIVI zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall

Berlin, 15. November 2013 -­‐ Nirgendwo sonst auf der Welt ist der Straßenverkehr so sicher wie in Westeuropa. Allen voran Schweden, England und Deutschland. Möglich machen das eine moderne Fahrzeugtechnik, ausgeklügelte Sicherheitssysteme und eine bessere Straßenführung sowie ein flächendeckender Rettungsdienst. Eigentlich gute Nachrichten, die aber nicht darüber hinwegtäuschen können, dass hierzulande immer noch fast 4000 Menschen jedes Jahr bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen. Manche von ihnen könnten noch leben, wenn Unfallzeugen Erste Hilfe geleistet hätten. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv-­‐ und Notfallmedizin (DIVI) gibt deshalb Tipps zum besten Verhalten bei schweren Autounfällen.

1995 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer ins Leben gerufen. Opfern und Angehörigen wird seitdem an jedem dritten Novembersonntag gedacht. Einen Moment inne zu halten ist angebracht, denn obwohl die Zahl der Verkehrstoten immer weiter zurückgeht, sterben noch täglich zehn Menschen auf deutschen Straßen. „Autounfälle lassen sich nach wie vor nicht völlig vermeiden“, so Professor Peter Sefrin, Sektionssprecher der Notfall-­‐ und Katastrophenmedizin bei der DIVI, „aber beherztes und richtiges Eingreifen von Unfallzeugen kann so manches Leben retten.“ Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass zehn der Unfalltoten hätten überleben können, wenn unmittelbar Erste Hilfe geleistet würde.

Am Unfallort gilt es als Erstes für Sicherheit zu sorgen. Dazu das eigene Auto so abstellen, dass es kein Hindernis für die Rettungskräfte darstellt und dann Warnblink-­‐ und Abblendlicht einschalten. In solch einer Situation die Ruhe zu bewahren ist nicht ganz leicht, aber wichtig. Denn es gilt, sich schnell einen Überblick zu verschaffen: Wie viele Fahrzeuge sind involviert? Gibt es Verletzte? Ist die Unfallstelle schlecht erkennbar? Besteht Brandgefahr durch auslaufendes Benzin? Hat das Unfallfahrzeug gefährliche Güter geladen? Anschließend sollte man entweder selbst den Notruf wählen oder eine dritte Person darum bitten, diese Informationen an den Rettungsdienst weiterzugeben.

„Auch Laien sollten sich trauen, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte selbst Hand anzulegen“, fordert der DIVI-­‐Experte. „Unbedingt dazu gehört, bewusstlose Menschen aus dem Fahrzeug zu retten und in die stabile Seitenlage bringen, weil die Betroffenen zum Erbrechen neigen und ersticken könnten.“ Neben der Bewusstlosigkeit ist es immer auch wichtig, die Atmung zu prüfen. „Sollte die bewusstlose Person nicht mehr atmen, muss sie auf dem Rücken liegen bleiben, weil sie dann eine Herzdruckmassage benötigt“, erklärt Professor Sefrin. Dabei auf keinen Fall Zurückhaltung üben, denn es ist wichtig, den Brustkorb hart und schnell fünf bis sechs Zentimeter tief etwa 100 bis 120 mal senkrecht nach unten zu drücken – bzw. so lange, bis professionelle Hilfe eintrifft.

 

10.09.2013 11:25

Warnsignale von Herzinfarkt und Schlaganfall werden fehlgedeutet

Nicole Siller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Viele Europäer kennen überraschend wenige Anzeichen von Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Deutschen und Österreicher schneiden am Besten ab. Das Paradoxe: Sie wissen nicht, was sie tun sollten. Nur jeder dritte Deutsche würde im Notfall einen Krankenwagen rufen – damit sind sie das Schlusslicht im europäischen Vergleich. Gesundheit ist ein Bildungsproblem.

Herzinfarkt und Schlaganfall zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Und wer überlebt, hat oftmals dauerhaft mit den Folgen zu kämpfen. Deshalb ist im Notfall schnelles Handeln gefragt. Doch laut einer repräsentativen Befragung in neun europäischen Ländern kennen viele Menschen die Warnsignale nicht einmal. Das fanden Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung heraus. So ist Brustschmerz das einzige Herzinfarktsymptom, das mehr als der Hälfte der Europäer geläufig ist. Etwa acht Prozent kennen sogar kein einziges Symptom, das auf einen Herzinfarkt hinweist. Noch prekärer sieht die Situation bei Schlaganfällen aus: Knapp einem Fünftel der Europäer sind die Anzeichen gänzlich unbekannt.

Für die Studie wählten insgesamt 10.228 Personen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlanden, Großbritannien, Russland und Polen Krankheitsanzeichen aus einer Liste aus, welche ihrer Ansicht nach typisch für Herzinfarkt oder Schlaganfall sind. Von sechs Herzinfarktsymptomen erkannten Deutsche die meisten, im Schnitt 3,2 Symptome, während Italiener, Polen, Spanier und Russen weniger als zwei Symptome erkannten. Aber wissen die „klassenbesten“ Deutschen auch, was sie tun sollten, wenn sie Schlaganfallsymptome sehen? Nur 33 Prozent würden sofort einen Krankenwagen rufen – die Maßnahme, welche Patienten am schnellsten die beste Behandlung garantiert. Dagegen wussten zwei Drittel der Polen und Russen und die Hälfte der anderen Europäer was zu tun ist.

Statt den Krankenwagen zu rufen, empfahlen 28 Prozent der Deutschen und 30 Prozent der Österreicher den Betroffenen einen Tee oder ein Schluck Wasser zu trinken, oder sich ins Bett zu legen und einfach abzuwarten. „Die Diskrepanz zwischen Symptom- und Handlungswissen ist vor allem in Deutschland überraschend“, kommentiert Studienleiterin Jutta Mata vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung die Studienergebnisse.

„Selbst Menschen mit Bluthochdruck oder Übergewicht, die ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall haben, sind nur wenig besser informiert. Bemerkenswert ist, dass jene, die ihren Arzt regelmäßig aufsuchen, in keinem Land besser wissen, was sie bei Schlaganfallsymptomen tun sollen – außer in Großbritannien“, ergänzt Gerd Gigerenzer, geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. „Wir reden über mehr Geld und bessere Technologie im Gesundheitswesen. Aber was wir am meisten bräuchten, sind mehr Bürger mit Gesundheitskompetenz und Ärzte, welche die Zeit haben, ihre Patienten zu informieren. Gesundheit ist zuallererst auch ein Bildungsproblem.“

Hintergrundinformation

Originalstudie
Mata, J., Frank, R., & Gigerenzer, G. (2014). Symptom recognition of heart attack and stroke in nine European countries: A representative study. Health Expectations. doi:10.1111/j.1369-7625.2011.00764.x

Kontakt:
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kerstin Skork
Telefon: 030-82406-211
E-Mail: skork@mpib-berlin.mpg.de

 

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Versteckte, fehlende oder schlecht erkennbare Hausnummern führen häufig zu verzögerten Hilfeleistungen durch Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Es sollte im Interesse jeder Bürgerin und jedes Bürgers sein, dass die Einsatzkräfte die Hausnummernschilder jederzeit, auch nachts und einen Fahrzeug heraus, rasch und deutlich erkennen können.

Die Zuständigkeit für die Anbringung von Hausnummern liegt eindeutig bei den Hauseigentümern. In der Regel wird diese Pflicht durch kommunale Satzungen oder durch das Baurecht begründet.

Quelle:  Bayerischer Städtetag