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Lügen

Die Diskussion über den Haushalt 2019 und folgende sollte redlich geführt werden.

Die Behauptung, dass die Feuerwache Hofberg „zusätzlich“ in den Haushalt 2019 ff aufgenommen werden soll ist schlichtweg eine Lüge:
Bereits am 13.11.2017 wurde im Haushaltsausschuss zum Haushalt 2018 und folgende Jahre (= mittelfristige Finanzplanung) der einstimmige Beschluss gefasst in den Jahren 2018 bis 2020 den Neubau der Feuerwache Hofberg zu finanzieren. Am 12.11.2018 wurde im Haushaltsausschuss auf meinen Antrag mit 12:3 beschlossen, diese im Jahre 2018 bereitgestellten aber nicht verbrauchten Mittel (400.000 Euro) auf das Jahr 2019 zu übertragen.“
Die Finanzierung für den Baubeginn war also bereits im Jahre 2018 gesichert (siehe Protokoll vom 13.11.2017)!
Rudolf Schnur

Obama wußte nichts davon, dass die Bundeskanzlerin abgehört wird…

Erich Honecker wußte nichts von einer Mauer und von Selbstschussanlagen…

Walter Ulbricht wußte nichts von dem Plan eine Mauer zu errichten…

Die Manager von Grünenthal wußten nichts davon, dass Contergan schädlich sein könnte…

Die Geschäftsleitung von DESOWAG wußte nichts davon, dass bestimmte Inhalte von Holzschutzmittel gesundheitsgefährlich sein können…

Erich Mielke wußte nichts von der Stasi…

Josef Stalin wußte nichts von Katyn…

 

 

 

 

 

 

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pte20130110003 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Wikipedia-Scherz bleibt jahrelang unentdeckt
Eintrag zu erfundenem Konflikt überdauert halbes Jahrzehnt
Goa: falscher Ursprung bei Wikipedia (Foto: pixelio.de, m. gade)
Goa: falscher Ursprung bei Wikipedia (Foto: pixelio.de, m. gade)

Wien (pte003/10.01.2013/06:10) – Der Eintrag in der englischen Wikipedia, der sich mit dem “Bicholim Conflict” beschäftigt, ist kürzlich gelöscht worden, wie der Daily Dot berichtet. Die militärische Auseinandersetzung zwischen Portugal und dem indischen Maratha-Reich zwischen 1640 und 1641, ist, wie sich jetzt herausgestellt hat, komplett erfunden. Fünf Jahre lang konnte sich jeder bei Wikipedia über den angeblichen militärischen Zwischenfall informieren. Der 4.500 Wörter lange Erklärungstext ist von den Nutzern der Online-Enzyklopädie sogar in den Status “good article” erhoben worden und wurde, wenn auch vermutlich vom Autor selbst, für die Kategorie “Featured Article” vorgeschlagen.

Hartnäckige Lügen

Der Zutritt zum Olymp der Wikipedia-Einträge wurde dem Bicholim-Artikel jedoch verwährt, da die Wikipedia-Schreiber befanden, dass er sich in zu hohem Ausmaß auf wenige, schwache Quellen berief. Es hat ganze fünf Jahre gedauert, bis ein neugieriger Wikipedia-Nutzer mit Usernamen ShelfSkewed auf den Artikel aufmerksam wurde. Eine Überprüfung durch den eifrigen Wikipedianer ergab, dass alle Erwähnungen des Bicholim-Konflikts, die zu finden sind, ihren Ursprung in dem betreffenden Eintrag bei Wikipedia haben. “Meine Nachforschungen haben ergeben, dass es sich um einen Streich handelt”, so ShelfSkewed gegenüber TechCrunch.

Wikipedia hat den Eintrag daraufhin aus dem Online-Lexikon gestrichen. Dass der Eintrag sich so lange halten konnte, liegt auch an der aufwendigen Machart des Textes. Der angebliche Konflikt passt in die Kolonialvergangenheit Portugals in Indien. Die Geschichte wurde von den Scherzbolden, die sie geschrieben haben, in den richtigen Kontext gebettet. Laut dem gelöschten Eintrag haben die Friedensverhandlungen nach der Auseinandersetzung den Weg für die Unabhängigkeit des indischen Bundesstaates Goa von Portugal geebnet. Andere Beispiele für inkorrekte Informationen in der englischsprachigen Wikipedia, die jahrelang unangetastet blieben, gibt es einige.

Keine Posaunen im Dritten Reich

Das Folterinstrument “Krokodilsschere”, das einige Zeit über einen Eintrag verfügte, hat genau wie das angeblich von Goebbels gegründete “Reichs-Corps der Posaunen” nie existiert. Acht Jahre lang hielt sich im Beitrag zu Julius Caesar die Erwähnung seines erfundenen Mörders Gaius Flavius Antonius. Das ist die Schattenseite eines Nachschlagewerks mit offener Architektur. Die Menge an Information ist so groß, dass die oft propagierte Kontrolle durch die Masse von Nutzern von Vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Zudem verbreiten sich die Scherze auf anderen Portalen weiter und halten sich so auch dann noch, wenn Wikipedia bereits reagiert hat.

Allerdings handelt es sich bei den erwähnten Beispielen immer nur um Einzelfälle. Die Qualität der Wikipedia ist im Großen und Ganzen gut. Den Vergleich mit Standard-Nachschlagewerken braucht das Online-Lexikon nicht zu scheuen, wie mehrere Vergleichstests bewiesen haben. Bei Zweifeln kann es aber ratsam sein, eine zweite Quelle zu konsultieren.