Home Tags Posts tagged with "Lufthansa"

Lufthansa

Vom Münchner Flughafen aus startete heute erstmals seit fast zwölf Wochen wieder ein Airbus A 350 der Lufthansa nach Los Angeles. Darüber freuten sich nicht nur Flughafenchef Jost Lammers (vorne rechts) und der Münchner Lufthansa CEO Ola Hansson (vorne links), sondern auch die amerikanische Generalkonsulin Meghan Gregonis (vorne Mitte), die zur Wiederaufnahme dieser wichtigen Nonstop-Verbindung eigens zum Airport gekommen war. Auf der Flugzeugtreppe im Hintergrund formierten sich Mitglieder der Crew dieses Transatlantikflugs. Lufthansa bietet ab sofort zunächst jeweils drei wöchentliche Abflüge nach Chicago und Los Angeles und wird dieses Angebot in der zweiten Junihälfte mit zusätzlichen Destinationen ausweiten.

Ab sofort wieder Flüge von München nach Los Angeles und Chicago

  • Hochfahren des Luftverkehrs unter strikter Anwendung der Hygieneregeln
  • Lufthansa fliegt zunächst sechsmal pro Woche nonstop in die USA
  • Flughafenchef Jost Lammers und Münchner Lufthansa CEO Ola Hansson

würdigen Wiederaufnahme des Amerikaverkehrs als wichtigen Meilenstein

Lufthansa hat ihren Flugverkehr von München in die USA wiederaufgenommen und ist heute erstmals seit dem 13. März 2020 nonstop nach Los Angeles geflogen. Die Fluggesellschaft setzte dafür einen ihrer modernsten Langstreckenjets vom Typ Airbus A350 ein. Bereits gestern flog ein Lufthansa Flugzeug gleichen Typs von München aus nach Chicago. Beide US-Destinationen werden von nun an zunächst jeweils dreimal pro Woche von der bayerischen Landeshauptstadt aus angesteuert.

Der Flughafen München und Lufthansa sorgen durch eine Vielzahl von Maßnahmen dafür, dass das Reisen am Boden und in der Luft den erhöhten Hygiene- und Sicherheitsstandards entspricht. Bereits beim Betreten der Abfertigungsgebäude müssen Fluggäste und Mitarbeiter eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Passagiere werden mit Hilfe von regelmäßigen Durchsagen, Plakaten, Videoscreens und verstärkter Personalpräsenz in den Terminals über alle relevanten Verhaltens- und Abstandsregeln informiert. Die Reisenden haben die Möglichkeit, kontaktlos am Automaten einzuchecken und hier auch ihr Gepäck eigenständig aufzugeben. Bei den Sicherheits- und Grenzkontrollen sowie den Gates sorgen Wegeführungen durch Linings und gut sichtbare Bodenmarkierungen dafür, dass die Fluggäste die erforderlichen Abstände wahren. Beim Boarding werden die einsteigenden Passagiere nach Zonen aufgeteilt, so dass die Bildung großer Warteschlangen vermieden wird. Alle Gäste erhalten vor Betreten des Flugzeugs ein Desinfektionstuch. Die Kabinen sämtlicher Lufthansa Flugzeuge werden nach jeder Landung in München desinfiziert. Fluggäste der Lufthansa sind angehalten, ihre Mund-Nasen-Bedeckungen auch an Bord der Maschinen zu tragen.

Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Jost Lammers und den Münchner Lufthansa CEO Ola Hansson markieren die ersten USA-Flüge der Lufthansa nach langer Unterbrechung einen Meilenstein bei dem jetzt einsetzenden Hochfahren des Verkehrs. „In dieser Woche nehmen wir die Langstreckenverbindungen ab München wieder auf und zwar mit dem modernsten, wirtschaftlichsten und umweltfreundlichsten Langstreckenflugzeug der Lufthansa Flotte, der A350. Während jeder Reise hat nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Gesundheit unserer Passagiere oberste Priorität“, sagt Ola Hansson. Flughafenchef Lammers ergänzt: „Ich sehe in dieser Wiederaufnahme des interkontinentalen Verkehrs den wichtigen ersten Schritt auf einer vor uns liegenden Wegstrecke, an deren Ende nach meiner festen Überzeugung wieder ein pulsierender Münchner Drehkreuzverkehr stehen wird“.

Foto: FMG, Alex Tino Friedel, ATF4071

0 2090

Lufthansa-Streik: Schnell an den Verhandlungstisch zurückkehren

Der BDS Bayern fordert ein schnelles Ende des Streiks bei der Lufthansa. Gerade für kleine Unternehmer mit vollem Terminkalender lassen sich Geschäftsreisen „nicht einfach“ umbuchen. Auch die Geschäftsinhaber an den Flughäfen gehören zu den Leidtragenden.

 

Jeder Unternehmer kennt das: Die Geschäftsreise ist lange im Voraus gebucht und der gesamte Kalender ist um diesen Termin getaktet. „Gerade diese Unternehmer trifft der Streik besonders hart. In einem Kleinbetrieb ist der Chef von höherer Wichtigkeit als in einem Großbetrieb, wo sich immer Stellvertreterlösungen finden lassen“, erklärt Marco Altinger, Präsident des BDS Bayern, dem größten branchenübergreifenden Mittelstandsverband im Freistaat.

 

Kleinunternehmer sind die wahren Geschädigten

„Der wirklich Geschädigte des Streiks ist doch nicht das Unternehmen Lufthansa. Primär sind es die Kleinunternehmer, die heftig unter einem Streik zu leiden haben. Im schlimmsten Fall drohe sogar die Gefahr, dass aufgrund von Flugausfällen enorm wichtige Geschäftsabschlüsse nicht zustande kommen“, warnt Marco Altinger.

Leidtragende seien auch die Geschäftsinhaber an den bayerischen Flughäfen, insbesondere in München und Nürnberg: „Da kann der teilweise Verdienstausfall eines Tages am Flughafen durchaus zu schweren existenziellen Problemen führen, insbesondere da auch die laufenden Kosten weiter gedeckt werden müssen und diese an solchen Verkehrsstandorten wesentlich höher sind, vor allem die Ladenmiete“, so der bayerische Mittelstandspräsident.

 

Streik einer kleinen Gruppe schädigt die gesamte Wirtschaft

Auch müsse das Personal im Regelfall weiter bezahlt werden. „Wenn keine Frequenz da ist, kann es der Frisör, der Bäcker oder auch der Zeitungshändler im Terminal nicht schaffen, auch nur ansatzweise kostendeckend zu arbeiten! Insofern müssen alle Beteiligten wieder schnell an den Verhandlungstisch zurückkehren, damit die restliche Wirtschaft nicht zu stark geschädigt wird“, appelliert Präsident Marco Altinger eindringlich.

 

 

Dr. Axel Heise
Referent für Politik und Kommunikation

Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V.
Schwanthalerstr. 110, 80339 München
Telefon: 089 / 540 56 – 215, Telefax: 089 / 502 64 93
axel.heise@bds-bayern.de
www.bds-bayern.de

 

-hjl-

Flugreise-Tipps für Allergiker und Nahrungsmittelintolerante
Lufthansa-Mediziner Prof. Jürgen Graf gibt Hinweise zum richtigen Verhalten

Kronberg im Taunus (pts006/04.07.2013/10:00) – Von Allergien und Nahrungsmittelintoleranzen ist statistisch gesehen jeder vierte Fluggast betroffen. Rechtzeitig zu Ferienbeginn weist MeinAllergiePortal auf seine jüngst auf http://www.mein-allergie-portal.com erschienenen Beiträge “Allergiker auf Reisen – der Service der Airlines” und “Der Service der Deutschen Lufthansa für Allergiker und Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten” hin. Viele Fluggäste mit Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten lassen aus Angst vor Beschwerden auch bei Mittel- und Langstreckenflügen die von den Airlines angebotenen Mahlzeiten aus und hungern lieber. MeinAllergiePortal stellt 18 Spezial-Menüs vor, von denen einige auch bei bestimmten Allergien und Intoleranzen gut verträglich sind. Lufthansa-Mediziner Prof. Graf erklärt, was Allergiker und Nahrungsmittelintolerante sonst noch beachten sollten.

Bei vielen Airlines, insbesondere auch bei den Ferienfliegern Condor, TUI fly oder Eurowings, sind spezielle Menüs erhältlich, die zum Beispiel frei von Laktose oder Gluten sind. Für Personen mit Fruktosemalabsorption und Histaminintoleranz gibt LH-Mediziner Prof. Graf wichtige Tipps. Wichtig ist nur, dass man dies rechtzeitig bei der Buchung des Ferienfluges oder der Business-Reise anmeldet. In der Regel ist eine Anmeldung aber auch 24 Stunden vor Abflug, noch sicherer 48 Stunden vor Abflug, möglich.

Auch ansonsten achten viele Airlines auf die Bedürfnisse der Zielgruppe der Allergiker. Pollenallergiker haben in der Regel keine Probleme an Bord. Die hocheffizienten Filtersysteme moderner Flugzeuge halten die Pollen draußen. Die Crew ist auch für den Notfall eines anaphylaktischen Schocks instruiert. Bei den meisten Airlines sind entsprechende Notfallmaßnahmen Bestandteil der Instruktionen für das Kabinenpersonal. Im Notfallkoffer fast aller Fluggesellschaften (Ausnahme China Airlines) befinden sich auch Medikamente zur Behandlung des anaphylaktischen Schocks an Bord. In diesem Zusammenhang stellt MeinAllergiePortal einer breiten Öffentlichkeit den Inhalt eines Doctors’s Kit, des LH-Medikamentenkoffers, vor. Das ist vor allem für Ärzte auf Reisen interessant, denn die Cabin Crew darf keine Injektionen vornehmen, sondern ist auf die Hilfe eines zufällig mitfliegenden Arztes oder einer Krankenschwester angewiesen. Den Schätzungen nach ist jedoch bei jedem vierten bis dritten Flug ein medizinisch ausgebildeter Fluggast an Bord.

Prof. Graf von der Lufthansa gibt Allergikern und Nahrungsmittelintoleranten auf Flugreisen zusätzlich den Rat, über den Flug, der normalerwiese den geringsten Zeitaufwand einer Urlaubsreise ausmacht, hinaus zu denken. “Auf dem Flug haben wir in der Regel eine recht vielfältige Nahrungsauswahl, was in nicht wenigen Zielgebieten oft nicht der Fall ist” sagt Graf und rät, sich für entsprechende Zieldestinationen geeignete Lebensmittel mitzunehmen. “Allergiker und Personen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten erhalten bei uns wichtige Hinweise für eine stressfreie Flugreise und auch die Adresse des Lufthansa Medical Operation Center für Rückfragen”, sagt dazu MeinAllergiePortal-Geschäftsführer Dr. Harald Jossé.