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Lothar Reichwein

„Auf Plätzen wo sich Menschen aufhalten, ist ein Baum unverzichtbar” 

 Eine Tilia Cordata „Greenspire“ wurde auf dem Landshuter Bismarckplatz gepflanzt

 

 

Vor einem Jahr sprach sich der Stadtrat mehrheitlich für die nachträgliche Pflanzung eines Baumes auf dem Vorplatz des Klosters Seligenthal aus.

Heute, am 05. November 2019 war es soweit. Oberbürgermeister Alexander Putz nahm gemeinsam mit Vertretern der Regierung und des Landshuter Stadtrates sowie des Klosters Seligenthal; die Pflanzung des Baumes vor.

Mit dabei waren auch die fünf privaten Baumspender: Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner sowie die Stadträte Hedwig Borgmann, Elke März-Granda, Lothar Reichwein und der Sprecher der Arbeitsgruppe Soziale Stadt Nikola, Willi Forster. Mit dem neuen Baum soll weiteres Grün am Bismarckplatz Einzug halten. Bei der Baumart handelt es sich um eine sogenannte „Stadtlinde“ (tilia cordata „Greenspire“). Sie wurde vor 40 Jahren aus der Winterlinde gezüchtet und hat sich für urbane Standorte als besonders geeignet erwiesen.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf 14.000 Euro. Die Regierung von Niederbayern – Sachgebiet Städtebauförderung hat eine wohlwollende Unterstützung durch Fördermittel in Aussicht gestellt.

 

Die Baumpflanzung wurde von der Kindergartengruppe sowie von Schülern des Gymnasiums Seligenthal musikalisch umrahmt.

 

„Das Plenum hat entschieden, dass diese Stadtlinde gepflanzt wird. Es war ein interfraktioneller Vergleich, der mich persönlich sehr freut. Willi Forster hat dabei einen großen Anteil, mit seiner 100 Bäume-Aktion Nikola“, so der CSU-Stadtrat Lothar Reichwein.

 

Willi Forster, der Sprecher der Arbeitsgruppe Soziale Stadt Nikola erklärte, dass der Baum im Rahmen des 100-Bäumeprogramms der Sozialen-Stadt-Nikola gepflanzt wurde. Das Programm funktioniere so, dass Spender aus der Bürgerschaft sozusagen Bäume spenden. In Zusammenarbeit mit dem Stadtgartenamt werden Plätze gesucht und dann eine Pflanzung durchgeführt. Der Auftrag der Sozialen Stadt Nikola sei es, das Wohnumfeld der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Auf Plätzen, wo sich Menschen aufhalten ist ein Baum unverzichtbar. Bei den nächsten beiden Baumpflanzungen, die heuer noch durchgeführt werden, werden versiegelte Flächen aufgebrochen und für Bäume Grünstreifen geschaffen.

 

Oberbürgermeister Alexander Putz bedankte sich für die musikalische Begleitung, begrüßte die Schulleiterin des Klosters Seligenthal Frau Weger und die Leiterin des Kindergartens, Schwester Pia. Grüße gingen auch an die Bürgermeister der Stadt Landshut Herrn Dr. Keyßner und Schneck sowie die anwesenden Stadträte*Innen. Besonders hob er die privaten Spender wie Frau Borgmann, Frau März-Granda, Herr Reichwein und Herr Forster hervor, die einen Zuschuss geleistet haben zu dieser Pflanzaktion in Höhe von 3.000 Euro. Die Gesamtkosten dieser Aktion betrugen ca.14.000 Euro.

 

„Es freut mich sehr, dass wir hier vor der Schule jetzt diesen Baum haben, denn für die Kinder, die auf den Bus warten, ist es besser sich im Schatten des Baumes aufzuhalten, als im Bushäuschen. Der eine Baum setzt den richtigen Akzent und er wird ja auch noch viel größer werden, und wir haben dann die Sligenthaler-Linde!”

 

Daten zur Leistung einer Eiche:

Eine etwa 100 Jahre alte Eiche ist rund 20 (bis 25) Meter hoch gewachsen. Wenn sie frei steht, hat sie einen Kronendurchmesser von ungefähr 12-18 Meter (Durchschnitt 15). Mit ihren 300.000 Blättern (bei 15 m Durchmesser) vervierfacht sie ihre rund 235 m² große Standfläche auf 1000 m² Blattoberfläche – bei einem Kronenvolumen von 4000 m³ auf etwa 1200 m² Blattfläche.

Durch die Lufträume vor allem des lockeren Blattgewebes entsteht eine Zelloberfläche von etwa 15.000 m² (so groß wie zwei Fußballfelder) für den Gasaustausch. Die Eiche nimmt am Tag 260 Liter Kohlendioxid aus der Luft auf. Das entspricht etwa 510 g pro Tag, der durchschnittliche Kohlendioxidabfall von zweieinhalb Einfamilienhäusern. Bei einem Gehalt von 0,03 % Kohlendioxid in der Luft müssen etwa 16.000 m³ Luft pro Tag durch diese Blätter strömen – mitsamt den in der Luft enthaltenen Bakterien, Pilzsporen, industriellem Staub und vielen schädlichen Stoffen, die bei der Durchströmung an der Außenhaut der Blätter hängen bleiben und zum Teil mit in die Stoff-Verarbeitung innerhalb des Blattes gelangen.

Gleichzeitig wird die durchströmende Luft angefeuchtet, denn die etwa 300 Liter Wasser pro Tag, die der Baum aus dem Boden zieht, verdunstet er auch wieder in derselben Zeit. Die 200 Liter Sauerstoff, die dabei vom Baum gebildet werden, decken den Sauerstoffverbrauch von etwa zehn Menschen tagtäglich ab. Für sich selbst produziert der Baum pro Jahr mindestens 25 kg Zucker. Einen Teil der Energie speichert der Baum als Stärke, aus einem anderen Teil baut er sein neues Holz. Wenn nun die Eiche gefällt wird, zur bequemeren Bearbeitung des Ackers, zur Bebauung eines Grundstücks, weil der Baum zu viel Schatten wirft oder weil gerade an seiner Stelle eine Straße entlang führen soll, so müsste man den notwendigen Ersatz berechnen und tatsächlich umsetzen.

Um die Leistung einer 100-jährigen Eiche für das Leben auf der Erde zu ersetzen, wären etwa 130 zehnjährige Eichen mit einem Kronenvolumen von zusammen 4000 m³ nötig. Der Kostenaufwand pro Stück beträgt mindestens 400 Euro, macht zusammen 52.000 Euro. Die benötigte Fläche noch dazu gerechnet, kommt leicht ein Betrag von 100.000 Euro zusammen.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben sich die Mitglieder des CSU Ortsverbandes Nikola einstimmig für eine rasche Lösung der gesperrten Wagnergasse ausgesprochen. Die Verantwortlichen der Stadt Landshut, allen voran Oberbürgermeister Hans Rampf, werden gebeten, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit die Wagnergasse, die ab der Pfettrachgasse wegen der einsturzgefährdeten Häuser Nr. 2 bis 6 gesperrt ist, wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden kann. Wie der Vorsitzende des Ortverbands, Helmut Huber, betonte, haben neben den betroffenen Anwohnern vor allem die Geschäftsleute in diesem Bereich unter der Sperrung zu leiden und müssen teils erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen.
Aber auch die Bürger im Umfeld der Wagnergasse und Karlstraße sind von der Sperrung tangiert, da eine wichtige Verbindung von der Papiererstraße zum Bismarckplatz
wegfällt. “Es ist festzustellen, dass der Verkehr auf der Johannisstraße, die als Umleitungsstrecke ausgewiesen ist, deutlich zugenommen hat und sich zu den Hauptverkehrszeiten lange Staus bilden” so Huber. “Des weiteren ergeben sich in der engen Pfettrachgasse für Radfahrer und Fußgänger, darunter viele Schüler, erhebliche Gefährdungsmomente, da die Gasse von etlichen Autofahrern als Schleichweg benutzt wird”.

Der CSU Ortsverband Nikola stellt sich ausdrücklich hinter das von Stadtrat Lothar Reichwein unterstützte Anliegerbegehren zum gleichen Thema. Bei der Einweihung des neu gestalteten Bismarckplatzes am 19. November wurde hierzu OB Hans Rampf eine Liste mit 210 Unterschriften übergeben.

Pressemitteilung der CSU-Stadtratsfraktion vom 6.10.2015
Am Montag hielt die CSU-Fraktion Ihre turnusmäßige Sitzung im Landshuter Klinikum ab. Erfreulicherweise hatte sich Prof. Dr. med. Stephan Holmer bereit erklärt, den Mitgliedern der Fraktion die Funktionsweise und die Anwendung des Defibrillators zu veranschaulichen.
Sowohl mittels eines interessanten Lichtbildervortrages, als auch mit praktischer Vorführung wurde den Stadträten die Scheu vor dem raschen Einsatz eines Defi genommen. Auch andere Notfallmaßnahmen wie die Herzdruckmassage und deren Einsatzvorgabe wurden ausführlich dargestellt. Dem schloss sich eine rege Diskussion mit dem Chefarzt für Kardiologie an. Oberbürgermeister und Stadträte nahmen die Gelegenheit ausgiebig wahr, sich aus erster Hand vom Spezialisten informieren zu lassen.
Gerade auch durch die Impulse der Stadtratsfraktion steigt in Landshut die Zahl der lebensrettenden Geräte an. Der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur betonte, dass nicht nur die Beschaffung, sondern auch die Wegweisung und die ständige Zugriffsmöglichkeit ausbaufähig seien. So sind gerade Räume mit Zugangsmöglichkeiten rund um die Uhr und Kameraüberwachung besonders für die Vorhaltung von Defis geeignet.
Am Beispiel der Gemeinde Kirchheim bei München stellte er dar, dass auch eine Aufstellung von 12 Geräten im öffentlichen Raum anscheinend ohne ständige Beschädigungen möglich ist. Allerdings sind diese Geräte ebenfalls kameraüberwacht und bei der Rettungsleitstelle aufgeschaltet.

Bezüglich des Erwerbs des Erbbaurechtsgrundstücks zum bereits im Eigentum der Stadt befindlichen Bernlochner-Anwesens im Plenum vom vergangenen Freitag bestand einmütig die Auffassung, dass die Gelegenheit aus dem bisherigen Vertragsverhältnis zu kommen, selbstverständlich genutzt werden musste. Die Fraktion sprach dem Oberbürgermeister für seinen Einsatz und das Verhandlungsergebnis die Anerkennung aus.
Es wird nun einhellig beantragt, sämtliche bisherigen Planungen, Studien, Beschlüsse und Gutachten der Stadt und des Theater-Zweckverbandes dem Stadtrat vorzustellen. Ebenso sind alle Möglichkeiten der Erlangung von Fördermitteln darzulegen. Ziel ist es alle Stadtratsmitglieder über den Sachstand gleichermaßen in Kenntnis zu setzen um darauf die vor allem für den Haushalt entscheidenden Entscheidungen über die künftigen Nutzungen und Sanierungen treffen zu können.

Zuletzt wurden die Tagesordnungen für den Umwelt- und Verkehrssenat und mit den jeweiligen Vertretern der Fraktion (Umweltsenat: Dr. Max Fendl, Gertraud Rößl, Rudolf Schnur – Verkehrssenat: Maximilian Götzer, Wilhelm Hess, Lothar Reichwein) in diesen Ausschüssen besprochen. Dabei verursachte vor allem das bauliche Schicksal der Ursulinenenge eine ausführliche Diskussion.

Am Freitag, 26.06.2015, hält Stadtrat Lothar Reichwein eine Bürgersprechstunde für die CSU-Stadtratsfraktion. Lothar Reichwein ist von 13.00 bis 14.00 Uhr unter Tel.-Nr. 430 19786 für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen.

Die CSU-Stadtratsfraktion besichtigte anlässlich ihrer wöchentlichen Sitzung das Ottonianum und die darin untergebrachte Jugendherberge.
Herr Thomas Rogler, der kommissarische Leiter, gab sowohl einen Einblick in das Gebäude, die aktuelle Entwicklung und die Struktur der Jugendherberge.
Die einzelnen Optionen über die Zukunft des Hauses wurden im Anschluss an die Führung ausführlich gemeinsam diskutiert. Die Fraktion vertrat mit Herrn Rogler gemeinsam die Ansicht, dass baldmöglichst wegweisende Entscheidungen über die weitere Nutzung des Hauses in reizvoller Lage (Blick über die Stadt und vor allem auf die Burg und die Martinskirche) getroffenen werden sollten. Wenngleich diese sicher nicht leicht fallen dürften.
Weitere Themen wie das Hochwasser 2013 und die mögliche Ausbaggerung der Großen Isar wurden behandelt und teilweise als Anträge formuliert. So will Lothar Reichwein erreichen, dass noch vor der Sommerpause durch das Wasserwirtschaftsamt erhoben wird, ob weitere Ausbaggerungen sinnvoll wären.
Rudolf Schnur brachte ein weiteres Mal das Thema Atommüll vor den Toren der Stadt auf die Tagesordnung und wurde mit einem entsprechenden Antrag beauftragt.
Stadtrat Ludwig Zellner stimmte die Mitglieder des Verkehrssenates auf dessen Tagesordnung ein.
Stadtrat Maxi Götzer berichtete über die Inhalte des bevorstehenden Jugendhilfeausschuss aus Sicht des Verwaltungsbeirates für die Jugend.

Sprechstunde der CSU-Stadtratsfraktion

Am Freitag, 15.05.2015, hält Stadtrat Lothar Reichwein eine Bürgersprechstunde für die CSU-Stadtratsfraktion. Lothar Reichwein ist von 14.00 bis 15.00 Uhr unter Tel. 0871/430 197 86 für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen.