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Landshuter Feuerwehr

Bericht zum Orkanunwetter in den frühen Morgenstunden sowie zu den weiteren Einsätzen des heutigen Vormittages.

 

 

Das angekündigte Orkantief Petra hat der Landshuter Feuerwehr einen einsatzreichen Morgen beschert. Alleine im Stadtgebiet Landshut mussten zwischen 5:30 und 9:30 rund 15 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Dabei handelte es sich größtenteils um umgestürzte Bäume. Zudem musste im Bereich der Münchnerau ein nur noch an den Stromkabeln hängender Strommasten bis zum Eintreffen des zuständigen Stromversorgers abgesichert werden. In der Schubertstraße, in der Hubertusstraße, am Veichtederpointweg im Bereich der Wildbachstraße sowie im Bereich der Wilhelm-Hauff-Straße stürzten jeweils Bäume auf geparkte PKW. Die Bäume wurden von der Feuerwehr vorsichtig entfernt, um die jeweils entstandenen Schäden nicht noch weiter zu verschlimmern. Im Bereich Frauenberg stürzte ein Baum in eine Telefonleitung, weitere Bäume blockierten Straßen. Soweit der Feuerwehr bekannt ist, kam es in Landshut glücklicherweise zu keinen Personenschäden. Ein Einsatz am Filsermayerweg zog sich bis in die Mittagsstunden hin. Dort stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus in Hanglage und musste Stück für Stück abgetragen werden. Da die Zufahrt für eine Drehleiter bzw. anderes schweres Gerät nicht möglich war, mussten die Einsatzkräfte den Baum vom Dach aus beseitigen. Die entstandenen Sachschäden dürften zum Teil nicht unerheblich sein. Exakt beziffern kann die Feuerwehr die Schäden jedoch nicht.

Parallel musste die Feuerwehr am Vormittag im Bereich Achdorf noch eine Ölspur beseitigen. Die Gefahrenstellen wurden durch Ölbindemittel abgestreut.

Seitens der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut waren die Löschzüge Stadt, Achdorf, Rennweg, Hofberg, Münchnerau, Schönbrunn und Frauenberg im Einsatz. Zusätzlich war zwischen 5:00 morgens und 09:30 auch die Kreiseinsatzzentrale in der Landshuter Hauptfeuerwache durch ehrenamtliche Kräfte der Landshuter Wehr besetzt. Von hier wurden die durch die Leitstelle alarmierten Feuerwehren über eine eigens im Funkkreis eingerichtete Sondergruppe auf die jeweiligen Einsatzstellen hin koordiniert und betreut. Insgesamt fielen in Stadt und Landkreis Landshut bisher rund 65 Einsätze an.

 

Fotos: FFW Landshut

Falsche Feuerwehrleute wollen Rauchmelder im Haus kontrollieren

 

Von der Landshuter Feuerwehr wurde soeben dankenswerterweise mitgeteilt, dass scheinbar in Landshut und Umgebung Personen an Haustüren läuten, sich als Mitglieder der Feuerwehr ausgeben und die Rauchmelder im Haus kontrollieren möchten

Die Landshuter Feuerwehr möchte dazu ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies keine Mitglieder der Landshuter Feuerwehr sind.

Die Einrichtungspflicht und Kontrolle privater Rauchwarnmelder fällt nicht unter die Aufgaben einer Feuerwehr sondern in die Pflicht von Hauseigentümer/Mieter.

Die Landshuter Feuerwehr empfiehlt, in solchen Fällen umgehend die Ausweise dieser Personen zu verlangen und die Polizei hinzu zu ziehen.

 

Foto: h.j.lodermeier

Landshuter Feuerwehr rettet Biber aus Treibholznot

 

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut hat am Donnerstagvormittag einen Biber von einem Treibholzstück am Vorrechen des Maxwehrs gerettet. Das Tier saß auf einem Treibholzstück in der Mitte des Rechens und konnte dort nicht mehr weg. Passanten bemerkten das Tier und riefen die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten das Tier dann schonend retten und in einer Transportbox in ein ruhiges Altwasser bringen. Dort wurde das Tier wieder in die Freiheit entlassen.

 

 

*ENDE*

Ölfilm auf dem Rossbach in Achdorf

Am Montagmorgen wurde die Landshuter Feuerwehr gegen 7:20 zu einem Ölfilm auf dem Rossbach in Achdorf gerufen

 

Beim Eintreffen der Feuerwehr war am Einlauf des Regenwasserkanals auf Höhe des Rosentals und Bachabwärts ein deutlicher Öl- respektive Dieselfilm auf dem Bach sichtbar. Die Einsatzkräfte setzten daher sowohl vor der Rossbachmündung in die Isar als auch kurz unterhalb der Einlaufstelle jeweils eine Ölsperre in den Rossbach. Um das Öl einigermaßen binden zu können, wurden zusätzlich kleine “Bindewürfel” oberhalb der Ölsperren eingebracht. Parallel suchten Polizei und weitere Einsatzkräfte nach der möglichen Ursache. Auf Grund der großen Fläche und der Vielzahl an Kanälen gestaltete sich die Ursachenforschung sehr schwierig und musste schließlich ohne Ergebnis abgebrochen werden. In den besagten Regenwasserkanal im Rosental entwässern nahezu die komplette südliche Seite des Birkenberges sowie noch Teile der Kumhausener Straße und des Südbahnhofs. Durch die Polizei wurden Wasserproben genommen, das Wasserwirtschaftsamt wurde ebenfalls informiert. Für die Feuerwehr endete der Einsatz nach rund einer Stunde. Die beiden Ölsperren bleiben nun bis auf weiteres im Rossbach und werden regelmäßig kontrolliert.

 

Fotos: Landshuter Feuerwehr

Wichtiger Hinweis der Landshuter Feuerwehr

Erhöhte Waldbrandgefahr in und um Landshut

Andauernde Trockenperiode sorgt für trockene Wälder, Wiesen und Felder

Durch die andauernde Trockenperiode mit sehr hohen Temperaturen steigt auch in und um Landshut die Gefahr von Wald-, Wiesen oder Feldbränden weiter an. Es besteht aktuell bereits eine hohe Gefahr für Brände im Freien. Daher sind die Warnstufen für den Graslandfeuerindex und die Waldbrandgefahr, die vom Deutschen Wetterdienst bekannt gegeben werden, entsprechend hoch bzw. werden im Laufe der Woche mit vorhergesagten weiter ansteigenden Temperaturen bis knapp 40 Grad weiter angehoben. Die Gefahrenlage kann hier online eingesehen werden.

Waldbrand: https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html?nn=380288

Graslandfeuerindex: https://www.dwd.de/DE/leistungen/graslandfi/graslandfi.html?nn=380288

Die Landshuter Feuerwehr bittet daher alle Erholungssuchenden, Outdoorliebhaber und Camper um erhöhte Vorsicht und angemessenes Verhalten in Wäldern bzw. auf Wiesen und Feldern. Achtlos weggeworfene Flaschen und Zigaretten, ein scheinbar erloschenes Streichholz oder ein heißer Katalysator eines geparkten Autos können die ausgetrockneten Flächen rasch entzünden.

Einige Tipps der Feuerwehr zur Vorbeugung von Wald- und Flächenbränden:

  • Entzünden Sie kein offenes Feuer in Waldbereichen bzw. auf Feldern und Wiesen.Bitte beachten Sie dazu unbedingt auch die kommunalen Vorschriften in Landshut bzw. dem Landkreis zu Lagerfeuern sowie das Bayerische Waldgesetz – in der Gretlmühle wurde das Grillverbot bereits wieder in Kraft gesetzt.
  • Werfen Sie keine Zigaretten oder Streichhölzer achtlos in die Natur.
  • Lassen Sie beim Grillen im Garten entsprechende Sorgfalt walten, halten Sie immer einen Kübel Wasser bereit und entzünden Sie keine Lagerfeuer.
  • Lassen Sie keine Glasabfälle im Wald bzw. auf Wiesen und Feldern liegen, sie könnten bei Sonnenbestrahlung wie ein Brennglas wirken!
  • Parken Sie nicht mit Ihrem Fahrzeug über entzündlichem Untergrund! Der Katalysator eines Kraftfahrzeugs erhitzt sich stark und
kann einen Brand auslösen! Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkflächen!

Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern immer frei und melden Sie verdächtige Rauchentwicklungen sofort unter der Notrufnummer 112 der Feuerwehr. Versuchen Sie dabei die Örtlichkeit so genau wie möglich zu beschreiben.

 

Foto: Deutscher Wetterdienst

 

„Auf die Landshuter Feuerwehr ist Verlass”

Leserbrief eines aufmerksamen und besorgten Bürgers

„Ein erneuter Beweis, dass auf die Landshuter Feuerwehr Verlass ist, zeigt der Brand vom 9. Juli 2019 um 23:45 Uhr am Landshuter Tannenweg. Bei einem offenen Dachstuhlbrand bewies die FFW Landshut und andere Hilfsorganisationen wieder einmal in gemeinsamer professioneller Arbeit, dass sie ihr Handwerk und Spektrum beherrschen.

Daran sollten sich die Landshuter politischen Parteien ein Beispiel nehmen und den Hilfsorganisationen über die Schulter schauen. In der Stadtpolitik gibt es genug Brände, die man gemeinsam löschen könnte. Meine Hochachtung spreche ich dem Löschzug Siedlung aus, der trotz mangelhafter Unterstützung durch das Baureferat und des Oberbürgermeisters Putz (Feuerwehrhaus-Neubau) ihr Ehrenamt in vortrefflicher Weise ausüben, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Landshut und darüber hinaus Es wäre fatal, wenn sie ihre Aufgabe nicht gewissenhaft wahrnehmen würden. Das Baureferat und der Herr Oberbürgermeister sollen und müssen den Neubau eines Feuerwehrhauses in der Wolfgang Siedlung vorantreiben. Pannen in dieser Sache sind schon viele passiert, es dürfen keine mehr auftreten: Nicht, dass doch einmal der „ Geduldsfaden der Feuerwehrler“ reißt!“

Mit freundlichen Grüßen, ein aufmerksamer Bürger der Stadt Landshut

(Der Verfasser dieses Briefes ist der Redaktion bekannt)

Fotos: Archiv – KLARTEXT.LA

 

Schwerer Verkehrsunfall an der Abfahrt Ellermühle

 

Am  Vatertag wurde die Landshuter Feuerwehr gegen 17:30 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad gerufen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Abzweigung zum Flugplatz Ellermühle fanden diese einen schwerst verletzten Motorradfahrer sowie einen im Vollbrand stehenden PKW vor. Notarzt und Rettungsdienst hatten zu diesem Zeitpunkt bereits mit der Versorgung des Motorradfahrers begonnen, wodurch sich die Feuerwehr ganz auf die Löscharbeiten konzentrieren konnte. Mittels Wasser und Schaum konnte der PKW von Atemschutzträgern zügig gelöscht werden. Die Insassen des unfallbeteiligten PKW konnten ihr Fahrzeug rechtzeitig verlassen und kamen zum Glück mit dem Schrecken davon. Auch sie wurden zur Sicherheit rettungsdienstlich untersucht und betreut. Nachrückende Kräfte richteten dann eine Sperre der Straße zwischen Ellermühle und Gündlkofen sowie eine Umleitung ein. Abfahrende Fahrzeuge vom Flugplatz und dem Speedwaystadion wurden an der Unfallstelle vorbei geleitet. Im Laufe des Einsatzes landete auch ein Hubschrauber an der Unfallstelle. Nachdem der Motorradfahrer vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, begannen Polizei und Gutachter mit den Ermittlungen zur Unglücksursache. Erst nach Abschluss der Ermittlungsarbeiten konnten die Unfallfahrzeuge abgeschleppt werden und die Feuerwehr die Unfallstelle komplett reinigen. Alles in allem zogen sich die Arbeiten bis etwa 21:30 hin, ehe die Einsatzkräfte wieder zurück zur Wache fahren konnten.

 

Fotos: Feuerwehr

 

Im Bild zu sehen sind: Die Ausbilder Florian Rott (Ausbildungsleiter), Oliver Bayer, Josef Gilch und Michael Papperger zusammen mit den sechs neuen Maschinisten Michael Sperling, Sebastian Fischer, Florian Fischer, Milton da Silva, Oliver Liebl und Matthias Hermsdorf vor der Drehleiter der Stadtlöschzüge.

 

Sechs neue Drehleitermaschinisten für die Landshuter Feuerwehr

 

 

 

Bei der Landshuter Feuerwehr sind seit kurzem sechs Kameraden neu als Drehleitermaschinisten ausgebildet. Der Lehrgang wurde zwischen dem 22. März und dem 30. April von Ausbildungsleiter Florian Rott und seinem Ausbilderteam in der Hauptfeuerwache sowie an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet durchgeführt. An insgesamt 11 Tagen mit 53 Unterrichtseinheiten wurden die neuen Maschinisten dabei gezielt auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Neben den theoretischen und rechtlichen Grundlagen versuchten die Ausbilder dabei, gezielt auch Praxiswissen an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet zu vermitteln.

Dabei wurden besonders auch enge Feuerwehrzufahrten an großen Wohn- und Geschäftshäusern angefahren, um dort unter schwierigen Bedingungen den Einsatz einer Drehleiter zur Brandbekämpfung und zur Personenrettung üben zu können. Am Ende der Ausbildung mussten sich dann Alle einer schriftlichen und theoretischen Prüfung stellen, ehe die Teilnehmer schließlich von den Kommandanten Gerhard Nemela und Martin Dax sowie von Ausbildungsleiter Florian Rott ihre Urkunden überreicht bekamen. Mit diesen sechs neuen Kameraden verfügt die Landshuter Feuerwehr aktuell über 45 Drehleitermaschinisten. Die Landshuter Drehleitern sind in der Hauptfeuerwache sowie beim Löschzug Achdorf stationiert.

 

Fotos: Feuerwehr Landshut

 

Bildtext: Gasflschenbergung an der Oberndorferstraße

 

Jahresbilanz der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut

Für 2019 hofft die Landshuter Feuerwehr auf neue Feuerwache in der Wolfgangsiedlung

 

++ Unverändert hohes Arbeitspensum der ehrenamtlichen Einsatzkräfte

++ Zahl der Einsätze sinkt leicht zum Vorjahr: 1.133 Einsätze (2017: 1.161)

++ Abgeleistete Einsatzstunden liegen deutlich über dem Vorjahresniveau

++ Insgesamt 25.289 Stunden ehrenamtlicher Dienst für die Allgemeinheit

++ Zahl der Aktiven ist weiter steigend

Das vergangene Jahr 2018 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut kann man kurz und knapp mit einer minimal gesunkenen Einsatzzahl (1.133 gegenüber 1.161 im Jahr 2017) und einer trotzdem stark gestiegenen Zahl an Einsatzstunden (11.225 ge-genüber 9.972 im Jahr 2017) sowie mit einer – äußerst erfreulichen – weiter steigenden Zahl an aktiven Feuerwehrdienstleistenden beschreiben.

Die Kombination aus einem Rückgang an Einsätzen und einer Steigerung an Arbeits-stunden ist in erster Linie damit zu erklären, dass die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Jahr 2018 eine nicht geringe Zahl an Einsätzen zu bewältigen hatten, die zum einen äußerst personalintensiv und zum anderen auch sehr zeitintensiv waren. Beispiele hier-für sind in erster Linie der Gasflaschenfund in der Oberndorfer Straße (März), der Wald-brand bei Beutlhausen (April), das Unwetter im Landshuter Osten (Juni), der Gefahr-gutunfall am Hauptbahnhof (ebenfalls Juni) sowie zahlreiche schwere Verkehrsunfälle auf der Autobahn und einige komplizierte Tierrettungen.

2018 mussten die Landshuter Einsatzkräfte dabei ebenso wie 2017 leider auch viele Einsätze bewältigen und verarbeiten, bei denen die Feuerwehr schlussendlich nicht mehr helfen konnte. Insgesamt mussten im vergangenen Jahr bei Einsätzen der Feuer-wehr wieder 12 Todesfälle beklagt werden.

Mitgliederstand zum 31.12.2018

Die Zahl der aktiven Mitglieder liegt zum 31. Dezember mit 352 (339 männlich, 13 weiblich) un fünf Prozent über dem Vorjahresstand (335 – 320m/15w). Die aktuelle Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr (Mitgliedsalter ab 14 Jahren) liegt bei 16, davon 6 junge Frauen.

Die Landshuter Feuerwehr verfügt erfreulicherweise nach wie vor über eine konstant starke Mannschaft an aktiven Einsatzkräften und kann somit die aus di-versen Gründen (Altersgrenze, Wechsel in den Passivenstand, Umzug, persönliche Gründe, usw.) ausscheidenden Kameradinnen und Kameraden gut ersetzen.

Der Gesamtmitgliederstand der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut e. V. liegt mit allen aktiven, passiven, fördernden und Ehrenmitgliedern sowie mit den Mitgliedern der beiden Musikgruppen Spielmannszug und Feuerwehrkapelle bei rund 600.

Einsatz-, Übungs- und Wachzahlen Das nahezu unverändert hohe Einsatzniveau ist der Landshuter Feuerwehr leider auch 2018 erhalten geblieben. Mit 1.133 Einsätzen ist die Gesamtzahl gegenüber dem voran-gegangenen Jahr (2017: 1.161) minimal zurückgegangen (minus 2,4 Prozent). Von ei-nem flächendeckenden Unwetter ist das Stadtgebiet dabei auch 2018 verschont geblie-ben. Auch das schwere Unwetter im Landshuter Osten brachte zwar nur sehr wenige einzelne, dafür aber punktuell stark fordernde Einsatzstellen hervor. Einsatzverteilung der Landshuter Feuerwehr im Jahr 2018
Brandeinsätze

inkl. BMA

Technische Hilfeleistungen sonstige Tätigkeiten Summe davon Fehl-alarme
Stadtlöschzüge 168 281 9 458 80
Löschzug Achdorf 46 67 3 116 18
Löschzug Rennweg 54 61 4 119 44
Löschzug Hofberg 32 26 6 64 13
Löschzug Münchnerau 15 40 4 59 6
Löschzug Siedlung 66 75 17 155 32
Löschzug Schönbrunn 24 54 1 79 14
Löschzug Frauenberg 13 25 1 39 3
Erkundungseinsätze 24 24
Alarme Kreiseinsatzzentrale 13 13
Alarme Brandschutzzug 7 7
Gesamteinsätze der Feuerwehr Landshut 415 629 89 1.133 210

Im Einzelnen musste die Landshuter Feuerwehr im abgelaufenen Jahr 415 Brandein-sätze (Vorjahr: 467; minus 11,1 Prozent), 629 Technische Hilfeleistungen (Vorjahr 591; plus 6,4 Prozent) und 89 sonstige Tätigkeiten (Vorjahr 103; minus 13,6 Prozent) abar-beiten. In den sonstigen Tätigkeiten sind 24 Erkundungseinsätze der Feuerwehrführung sowie 13 Alarme für die ebenfalls durchwegs von ehrenamtlichen Einsatzkräften der Landshuter Feuerwehr betreute Kreiseinsatzzentrale in der Hauptfeuerwache und sie-ben Einsätze des Katastrophenschutzzuges integriert.

In den voranstehenden Zahlen sind insgesamt 210 Fehlalarme (Vorjahr 246; minus 15 Prozent) inbegriffen. Die Fehlalarme resultieren zum Großteil durch automatisch ausge-löste Brandmeldeanlagen. Ebenso mit erfasst sind einige fälschlicherweise ausgelöste Rauchwarnmelder, einige Irrtümer respektive Falschwahrnehmungen der Meldenden sowie auch falsche Angaben gegenüber der Leitstelle. Zwar sind die automatischen Brandmeldealarme weiter leicht rückläufig, in Anbetracht der oftmals durch Fahrlässig-keit und Unachtsamkeit ausgelösten Alarme ist diese Zahl nach wie vor deutlich zu hoch. Die Feuerwehr weist an dieser Stelle nochmals auf die Sorgfaltspflicht aller Per-sonen (Betreiber – Mitarbeiter – Handwerker – Besucher) im Wirkkreis von Brandmel-deanlagen hin. Bei einer vermeidbaren Auslöseursache (Handwerksarbeiten, fehlende Informationsweitergabe, unsachgemäßer Umgang, usw.) werden die Einsätze durch die Feuerwehr in Rechnung gestellt.

Was die Einzelzahlen der Rauchwarnmelder betrifft, so bestätigen die Zahlen der Landshuter Feuerwehr unbestritten die Wichtigkeit und Notwendigkeit dieser Geräte. Im Einsatzgebiet der Landshuter Feuerwehr gab es im Jahr 2018 insgesamt 35 Alarme durch Rauchwarnmelder. In mehr als 50 Prozent der Fälle (18 Mal) konnte der Rauch-warnmelder dabei frühzeitig auf entstehende Brände hinweisen, rechtzeitig Alarm schla-gen und dadurch größeren Schaden für Mensch, Tier und die jeweiligen Objekte verhin-dern. Im Falle eines Küchenbrandes in der Litschengasse konnte so das Mehrparteien-haus zügig evakuiert sowie die Brandleiderin mit Ihrer Katze noch rechtzeitig aus der bereits stark verrauchten Wohnung gerettet werden.

Die Zahl der von der Feuerwehr aus misslichen Lagen (Drehleiterrettungen, Verkehrs-unfälle, eilige Türöffnungen, Absturz usw.) geretteten Personen lag im Jahr 2018 bei 96 (Vorjahr 103; minus 6,8 Prozent). Hinzu kommen weitere 69 Personen, die von der Feu-erwehr bei Einsätzen erstversorgt und betreut wurden.

Die Zahl der Tierrettungen lag wie im Vorjahr bei rund 40. Unter diesen 40 Einsätzen waren im vergangenen Jahr ebenfalls mehrere komplizierte und langwierige Rettungs-aktionen. So musste zum Beispiel eine Katze in mühevoller Kleinarbeit aus dem Motor-raum eines Fahrzeuges gerettet werden. Ebenfalls kompliziert waren einige Pferderet-tungen, bei denen die Tiere in Bächen oder in einer alten Tonsilgrube feststeckten

Alles in allem leisteten die Landshuter Feuerwehrfrauen und -männer im vergangenen Jahr ehrenamtlich 11.225 Einsatzstunden (Vorjahr 9.272). Dies entspricht knapp 32 Ein-satzstunden pro aktivem Feuerwehrmitglied.

Die Anzahl der Sicherheitswachen betrug im vergangenen Jahr 219 (Vorjahr 302). Der Unterschied zum Vorjahr resultiert aus der Tatsache, dass in Landshut 2018 mit Aus-nahme des kostenlosen Livekonzertes im Rahmen der BR Radltour keine größeren Veranstaltungen stattgefunden haben, wo Sicherheitswachen durch die Feuerwehr er-forderlich waren. Die Gesamtzahl der Wachstunden lag 2018 bei 3.059 – entspricht 8,70 Wachstunden pro Aktiver.

Zu den Einsatz- und Wachstunden kommen noch die zahlreichen Stunden für Übungen (im Schnitt alle zwei Wochen eine Übung), Schulungen und Lehrgangsbesuche (Dauer jeweils zwischen zwei Tagen bis zu zwei Wochen pro Lehrgang). Insgesamt wurden innerhalb der acht Löschzüge der Landshuter Feuerwehr im Jahr 2018 bei 317 Übun-gen rund 11.005 Übungsstunden geleistet, im Schnitt knapp 32 Übungsstunden pro Ak-tiven. Rechnet man diese Zahlen auf, so hat eine Feuerwehrfrau bzw. ein Feuerwehr-mann im Jahr 2018 im Schnitt knapp 72 Stunden ehrenamtlichen Dienst für die Allge-meinheit und damit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Landshut und Um-gebung geleistet.

Rückblick auf einige Einsätze 2018

Das Jahr 2018 brachte für die Landshuter Feuerwehr überdurchschnittlich viele kompli-zierte, personalintensive und teilweise auch sehr langwierige Einsätze mit sich. An oberster Stelle steht dabei natürlich der Gasflaschenfund auf dem Grundstück der neuen Feuerwache Siedlung, der die Feuerwehr von Donnerstagabend bis Sonntag nahezu rund um die Uhr forderte. Auch nach dem Abtransport aller Gasflaschen muss-ten die Einsatzkräfte noch knappe zwei Wochen in den Abendstunden die Sprengung der Flaschen in einer Kiesgrube im nördlichen Landkreis mit absichern. Ebenfalls über zwei Tage zog sich im April ein Einsatz bei Beutlhausen im Landkreis Landshut, als zahlreiche Löschzüge der Landshuter Wehr, die Landkreiskameraden beim Ablöschen eines großen Waldbrandes unterstützten. Die nächsten Großeinsätze folgten dann im Juni, als im BMW Werk Landshut Teile einer Werkshalle in Brand gerieten und ein schweres Unwetter den Landshuter Osten traf. Da hier trotz der komplett gefüllten Re-genrückhaltebecken oberhalb Schweinbach Bereiche des Schweinbachdammes über-liefen, mussten hier sogar kurzzeitig Evakuierungen am Wolfsbacher Weg angeordnet werden. Ebenfalls noch im Juni kam es zu einem Gefahrstoffaustritt an einem Kessel-wagen am Hauptbahnhof. Der Herbst stand dann leider ganz im Zeichen von schweren Verkehrsunfällen, sowohl auf der A 92 als auch im Bereich Landshut, bei denen eine Person tödlich und zahlreiche weitere schwer verletzt wurden.

Neue Ausrüstung 2018

2018 wurde der Fuhrpark der Landshuter Wehr mit zwei neuen Großfahrzeugen, einem Kleinalarmfahrzeug, einem Mannschaftstransporter und einem letzten mobilen Not-stromaggregat ergänzt. Damit ist nun für jede Feuerwache ein mobiles Aggregat vor-handen, damit die Wachen im Falle von großflächigen Stromausfällen weiter als Anlauf-stelle für die Bevölkerung in Betrieb gehalten werden können.

Im Frühjahr 2018 erhielt der Löschzug Hofberg einen neuen Mannschaftstransportwa-gen (MTW), welcher das alte Mehrzweckfahrzeug (Baujahr 1995) ersetzt hat. Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Sprinter mit Allradantrieb und ho-her Geländegängigkeit. Das Fahrzeug bietet insgesamt acht Feuerwehrangehörigen Platz und erfüllt gerade bei dem bergigen Gelände am Hofberg einen optimalen Ein-satzzweck, auch dank zusätzlicher Untersetzung des Getriebes für schweres Gelände. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 3,5 Tonnen. Das Ausbaukonzept des Hecks wurde dabei modular angelegt, so dass das Fahrzeug für verschiedene Einsatzszena-rien entsprechend beladen werden kann.

Das seit Frühsommer 2018 im Dienst stehende neue Hilfeleistungslöschfahrzeug „HLF 20″ der Stadtlöschzüge wiegt stolze 16 Tonnen und bietet insgesamt neun Feuerwehr-angehörigen Platz. Das Fahrzeug ist allradgetrieben und hat eine fest verbaute Seil-winde im Rahmen des Fahrgestells. Es verfügt dazu über einen 1600 Liter fassenden Löschwassertank mit integriertem Schaumzumischsystem, einen kompletten techni-schen Hilfeleistungssatz für die Rettung von eingeklemmten und eingeschlossenen Per-sonen sowie eine vollumfängliche feuerwehrtechnische Beladung für Brandeinsätze sowie Hilfeleistungen.

Ebenfalls seit Sommer 2018 ist beim Löschzug Achdorf ein neuer Gerätewagen Gefahr-gut im Dienst. Dieses Fahrzeug konnte über das Sonderförderprogramm des Freistaa-tes Bayern beschafft werden und ersetzt ein 24 Jahre altes gleichartiges Vorgängerfahr-zeug. Das Trägerfahrzeug – ein 290 PS starkes MAN Fahrzeug verfügt über ein Luftfahrwerk an Vorder-/Hinterachse und über ein zulässiges Gesamtgewicht von 16 Tonnen. Der Aufbau wurde von der Firma GIMAEX in Wilnsdorf bei Siegen gefertigt. Das Fahrzeug wurde als erstes seiner Bauart nach Landshuter Vorgaben auf der Messe „Rettmobil” in Fulda der Öffentlichkeit präsentiert. Unmittelbar danach ging der neue „GWG” in Landshut in den aktiven Einsatzdienst.

Seit Sommer 2018 ist bei den Stadtlöschzügen ein neues allradangetriebenes „Kleinal-armfahrzeug” im Dienst. Das Fahrzeug ersetzt ein älteres Fahrzeug, das wegen eines herstellerbedingten Konstruktionsfehlers als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft und stillgelegt werden musste. Das neue Fahrzeug bietet drei Feuerwehrangehörigen

Platz. Es ist modular aufgebaut und damit für die Abarbeitung der unterschiedlichsten Einsatzszenarien ausgerüstet.

Da dementsprechend auch wieder einige alte Fahrzeuge ausgesondert wurden, um-fasst der Fuhrpark der Feuerwehr damit aktuell 41 Fahrzeuge und 16 Anhänger, die sich auf insgesamt acht Feuerwehrgerätehäuser in der Stadt Landshut verteilen.

Zusätzlich hat die Landshuter Feuerwehr noch neue Einsatzhosen für die Atemschutz-träger, mehrere Mehrfachgasmessgeräte und weitere so genannte „CFK-Flaschen” (kohlefaserverstärkter Kunststoff) für die Atemschutzgeräteträger beschafft. Damit wer-den sukzessive die alten – deutlich schwereren – Stahlfaschen aussortiert, was eine deutliche Erleichterung im Atemschutzeinsatz bedeutet. Ebenfalls erweitert wurde der Bestand an mobilen Rollcontainern zum flexiblen Transport von Ausrüstung.

Ausblick 2019

Für 2019 hofft die Landshuter Feuerwehr natürlich in erster Linie auf einen zügig voran-schreitenden Baufortschritt bei der neuen Feuerwache in der Wolfgangsiedlung. Da für den Löschzug Siedlung in 2019 zwei neue Fahrzeuge (Löschgruppenfahrzeug LF 20, Mannschaftstransportwagen) erwartet werden, die aktuell nicht in der alten Bestands-wache – sondern nur im künftigen Neubau – eingestellt werden können, wird hierfür aktuell eine vorübergehende Stellplatzlösung erarbeitet werden. Ebenfalls neu erwartet wird ein baugleiches Löschgruppenfahrzeug LF 20 für den Löschzug Schönbrunn. Dazu hoffen die Einsatzkräfte auf ein weiter zügiges Vorankommen in Sachen Neubau Feuer-wache Hofberg sowie auch in Sachen der Erweiterung der Atemschutzwerkstatt in der Hauptfeuerwache.

 

Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Landshut:

Katzenrettung

 

Unfall im Deimer-Tunnel

 

Unwetter im Juni

 

LKW-Unfall auf der A92

 

*ENDE*

 

Fotos: Feuerwehr Lnashut

Sturmtief Bennet hat der Landshuter Feuerwehr bis zum späten Montagabend insgesamt fünf Einsätze beschert. Dabei mussten die Einsatzkräfte der Löschzüge Stadt, Achdorf und Siedlung dreimal ein Dach sichern und zweimal umgestürzte Bäume beseitigen. Der arbeitsintensivste Einsatz führte die Feuerwehr dabei zu einem Firmenparkplatz in der Altdorfer Straße, wo eine große Weide umstürzte. Der Baum begrub einen PKW unter sich, verletzte aber zum Glück keine der in der Nähe befindlichen Personen. Die Einsatzkräfte waren anschließend gut 80 Minuten beschäftigt, um den Baum zu zerlegen und die Betriebs- und Verkehrsflächen soweit frei zu räumen. Die Schadenshöhe am PKW kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Ein weiterer umgestürzter Baum wurde am Abend im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße beseitigt. Bei den Dachsicherungen im Innenstadtbereich sowie im Ortsteil Achdorf handelte es sich jeweils um durch den Sturm locker gewordene Dachteile, die über die Drehleitern gesichert bzw. entfernt werden konnten.