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Landshuter Dult

Bildtext: Der Festwirt Franz Widmann mit seiner Frau Jutta, die Töchter von Christian Buchner, Maggie Schneller (vorne Mitte)

 

„Was jetzt wegbricht, ist nicht zurückzuholen – Landshuter  Dult in Miniausgabe als Mai-Dult am Landshut Park 

 

Ein Festwirt und Landshuter Schausteller betreiben seit 1. Mai ihr zwangsweise neues Geschäftsmodell der Mai-Dult in Corona-Zeiten auf dem großen Parkplatz des Landshut-Park

 

Vielen Landshuter Schaustellern ist heuer sicher zum Heulen zumute, denn die Landshuter Dult ist auf Grund des Corona-Virus abgesagt worden. Für diese Unternehmer ist die Situation eine regelrechte Katastrophe. Die Absagen der vielen traditionellen Volksfeste in der Region schaden den Schaustellern vehement und viele bangen um ihre Zukunft.

Die letzten großen Einnahmen stammen aus der Weihnachtszeit und eine weitere Durststrecke eventuell bis August, werden viele nicht überstehen, denn die Schausteller- Betriebe stehen still und die Kosten laufen weiter.

Um diesen Umstand zu mildern, haben sich drei Landshuter Schausteller zusammengetan, ihre kleine Landshuter Dult in Mai-Dult umbenannt und auf dem Parkplatz des Landshut-Park installiert. So will man dort wenigstens einen kleinen Teil der sonst üblichen Einnahmen versuchen zu generieren. Die Ideengeberin dieser Aktion ist die Frau vom Landshuter Festwirt Franz Widmann, Jutta Widmann.

Franz Widmann mit seinem Zelt und seinem Speisenangebot, Robby Schneller mit seinem Schoko-Früchte-Stand und die Töchter von Christian (Buchi) Buchner mit ihrem Süßigkeiten- und Spezialitäten-Stand, wie man sie von der Landshuter-Dult her kennt, möchten die vielen Einkäufer in den Geschäften des Landshut-Park auch für sich gewinnen und an ihre Solidarität in diesen schweren Zeiten erinnern, um bei ihnen die eine oder andere Speise oder Süßigkeit zu erwerben und mit nach Hause zu nehmen. Somit ergibt sich ein gewisses Dult-Ambiente auf dem großen Parkplatz des Landshut-Park.

Gingen Schausteller in die Insolvenz, so verliere die Stadt Landshut mit diesen Unternehmen nicht nur Gewerbesteuerzahler. Es gehe auch ein Kulturgut mit jahrhundertealter Tradition verloren. „Unsere Betriebe werden zu 95 Prozent innerhalb der Familie weitergeführt, was jetzt wegbricht, ist nicht zurückzuholen“, meint der Landshuter Festwirt Franz Widmann.

Widmann wies weiter darauf hin, dass alle Schausteller froh seien um jeden Euro Umsatz, der erwirtschaftet werden kann. Es sei eine Katastrophe, dass die aktuelle Politik, Schausteller und insbesondere die Gastronomie ausbluten lässt, wie er es formulierte. Man redet hier nicht von 50 oder 70 Prozent, sondern eher von fast 100 Prozent Umsatzverlust in der Gastronomie. Selbst wenn ein Betrieb noch so gesund sei, könne er diese Situation kaum überleben. Darum seien die Schausteller und Festwirte froh um jeden Euro, den man, wie jetzt hier auf dem Landshut-Park, verdienen kann. Darum ist das Engagement diese Mai-Dult so zu gestalten, so wichtig.

Aus seinem Bauchgefühl heraus empfindet Franz Widmann die gesamte Situation so, als wäre die Saison bereits gelaufen. Bis August sei bereits alles gestoppt, die Absage des Oktoberfestes weist darauf hin. Dennoch hoffen natürlich immer noch viele Unternehmer auf die eine oder andere Möglichkeit, ein paar Euro zu verdienen.

Das Schlimmste was passieren kann, und hier appelliert Widmann besonders an die „große Politik“, dass die Christkindlmärkte auch geschlossen bleiben. „Wenn dies geschieht, so werden nicht nur 50 sondern 70 Prozent der Schausteller in die Insolvenz gehen“, so der Landshuter Festwirt.

 

Text u. Fotos: h.j.lodermeier

 

Einblicke in die Maidult am LA-Park

Eingang zur Speisenausgabe und Zufahrt zum Drive-In (rechts)

 

Für den Wirt sehr wichtig in “schmalen Zeiten”, die Kasse………

 

Die Belegschaft ist guter Dinge, wie man sieht, trotz Corona-Maske……..

 

Schnellers  Schoko-Früchte-Haus mit Maggie als Verkäuferin……..

Buchners Zuckermäusehaus für Zuckermäuler……….

Brezn, Kas und Fischsemmeln gibts auch bei den Buchners, fast wie bei der “richtigen Dult”……..

 

*ENDE*

 

 

„Strategie Bayern Digital”

Chancen nutzen, Stärken bündeln und Kräfte konzentrieren.

am Dienstag, 30. April 2019 um 19 Uhr

in Sophie´s Alm auf der Landshuter Frühjahrsdult

Es spricht:

Judith Gerlach, MdL

Staatsministerin für Digitales

Das Bayerische Staatsministerium für Digitales wurde im Zuge der Regie-rungsbildung am 12. November 2018 neu gegründet. Es ist Denkfabrik der Digitalisierung in Bayern und kümmert sich um Grundsatzangelegenheiten, Strategie und Koordinierung. Das Digitalministerium ist das erste dieser Art in Deutschland. Damit unterstreicht Bayern die fundamentale Bedeutung des digitalen Wandels.

 

Foto: Bayer. Landtag

Dringlichkeitsantrag

 

Der Stadtrat möge wie folgt beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, einen Vertragspassus für die zukünftige Vergabe für folgende traditionelle Veranstaltungen der Landshuter Dult bei der Ausschreibung einzubinden.

 

Dies wären wie folgt:

  • Gottesdienst am ersten Dultsonntag
  • Dultboxen, wenn ein Landshuter Verein hierfür ein wirtschaftlich vertretbares Kostenangebot macht
  • Fundsachenversteigerung (Stadt Landshut) Die aufgeführten Zusatzveranstaltungen der Landshuter Dulten werden von den Besuchern seit vielen Jahren als traditionelle Bestandteile angesehen, genutzt und gut besucht. Zudem nehmen alle Zusatzveranstaltungen einen wichtigen Einfluss auf den Umsatz der außenliegenden Beschicker (vor allem bei den Verkaufsdulten).
  • Wirtschaftliche Interessen von Festwirten sollten keinen erheblichen Einfluss auf diese Bestandteile haben.
  • Begründung:

 

gez.

Lothar Reichwein

Helmut Radlmeier

Dr. Thomas Haslinger