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Kräuter

KRÄUTER SIND EIN ZEICHEN DES LEBENS“

An  Maria Himmelfahrt weiht die katholische Kirche Kräuterbüschel

 

Kräuter haben in den letzten Jahren eine unglaubliche Wiederbelebung auf dem Gebiet der Naturheilkunde erfahren. Sie waren schon einmal vergessen nun aber wieder entdeckt. Es gibt viele Menschen, die auf diese Kräuter schwören um die Gesundheit von Seele und Körper zu erreichen.

Typische Kräuter neben Alant sind Echtes Johanniskraut, Wermut, Beifuß, Rainfarn, Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian, Eisenkraut und die verschiedenen Getreidesorten. In manchen Regionen wurden in die Kräuterbuschen so viele Alantblüten eingebunden, wie Menschen, Kühe und Pferde auf dem Hof lebten. Der Tee aus diesen geweihten Kräutern sollte besonders heilsam sein. Krankem Vieh wurden geweihte Kräuter ins Futter gemischt oder man warf zum Schutz vor Blitzschlag beim Gewitter Kräuter aus den Buschen ins offene Feuer.

 

Rund 1.700 der gut 2.000 bayerischen Gemeinden begehen diesen katholischen Feiertag „Mariä Himmelfahrt“. In Franken, Schwaben und der Oberpfalz gibt es keine einheitliche Regelung. Manche müssen dort arbeiten, anderswo bleiben die Geschäfte geschlossen. So erlebte Bayern auch heuer wieder diesen geteilten Feiertag.

 

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Foto: h.j.lodermeier

Das Stichwort bedeutet:

Das Bepflanzen öffentlicher Flächen durch Bürger ist seit ein paar Jahren im Trend, insbesondere im urbanen Umfeld. Beim sogenannten „Guerilla Gardening” oder auch „Urban Gardening” bepflanzen Städter brachliegende öffentliche Flächen mit Blumen, manchmal auch mit Kräutern oder Gemüse.

Laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH, ist „Guerilla Gardening” streng genommen illegal, denn grundsätzlich können sich Guerilla-Gärtner wegen Sachbeschädigung strafbar machen. Darauf steht laut Gesetz eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Eine Strafverfolgung findet allerdings nur auf Antrag des Geschädigten statt.

Auch zivilrechtlich könnte der Eigentümer, also in der Regel die Gemeinde, Ansprüche auf Unterlassung und Beseitigung der Bepflanzung geltend machen, da es sich um eine sogenannte Besitzstörung handelt. Die Gemeinden gehen jedoch meist nicht dagegen vor, denn das Geld für Bepflanzungsmaßnahmen ist ebenso knapp wie das ent­spre­chen­de Personal. Oft werden die privaten Initiativen sogar begrüßt.

Strafrechtliche Schritte sind laut Frau Rassat bisher nur aus Fällen bekannt, in denen es um Hanfpflanzen und damit um Drogenanbau ging.

Wer sein Stadtviertel verschönern oder die Bienen unterstützen möchte, sollte aber ein paar Dinge beachten – zum Beispiel:

  • Keine hochwachsenden Pflanzen auf Verkehrsinseln ansiedeln, da sie die freie Sicht der Verkehrsteilnehmer behindern.
  • Keine Pflanzen aussäen, die in Deutschland nicht heimisch sind.
  • Nur auf ungenutzten, brachliegenden Flächen gärtnern – sogenannte Samen­bom­ben beispielsweise gehören nicht auf frisch gesäte städtische Rasenflächen.

Übrigens: Guerilla-Gärtner dürfen laut Gesetz die Früchte ihrer Arbeit nicht ernten oder pflücken. Denn mit dem Aussäen oder Einpflanzen gehören Blumen, Kräuter und Gemüse dem Grundstückseigentümer.

Quelle: bauletter.de

Foto: klartext.LA