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Klima-Wald

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Beste Stimmung um Klima-Wald beim 6. Pflanztag.

Dieses mal dominierten als Baumpaten die Mitarbeiter der Flughafen München Gesellschaft  die  sich mit gute Laune und vollem Einsatz in den Baumpflanzung einbrachten und auch die Bäume der Spender pflanzten, die keine Zeit hatten teilzunehmen. Der Regionalbeauftragte der FMG, Rudolf Strehle nahm erfreulicherweise mit seiner Ehefrau teil und unterstützte seine Mitarbeiter beim Graben und Pflanzen.

Erfreulich war auch die Mithilfe des Mitgliedes des Deutschen Bundestages, Florian Oßner, der nicht nur den 1. Landshuter Klima-Wald besuchte, sondern auch tatkräftig bei der Pflanzarbeit war. Ebenso war auch der Stellv. Werkleiter der Stadtwerke Landshut, Herr Jürgen Baron tätig. Die Stadtwerke Landshut sind der Eigentümer des Grundstücks im Trinkwasserschutzgebiet.

 

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Bäumchen für mehr als nur prima Klima von Katja Ammon und Wolf Hagenau

 

Samstag morgen kurz nach halb zehn herrschte reges Leben im beschaulichen Landshuter Stadtteil Münchnerau. Mehrere Dutzend Bürger aus Landshut und Umgebung lauschten aufmerksam den Worten des Forstamtmannes Johann Orthuber. Auf dem Fußweg zum
1. Landshuter Klima-Wald, erklärte der Forstwirt detailliert und anschaulich die botanische Zusammensetzung und die Bedeutung des Auwaldes. Er wies auch auf Probleme hin, die sich vor allem in eingeschleppten, bedrohlichen Pilzerkrankungen wichtiger Baumarten des Auwalds, wie beispielsweise der Esche bemerkbar machten. Er warb dabei auch um Verständnis für manche schmerzhafte, aber notwendige „Baumfällmaßnahmen“: „Unversehrtheit oder sogar das Leben von Menschen (Stichwort: Sturmwurf) gehen im Zweifel vor“, betonte Orthuber. Zusätzlich ging er auf die Problematik eingeschleppter Pflanzenarten, sogenannter Neophyten wie die Goldrute und das japanische Springkraut, ein, die das Gleichgewicht natürlicher Lebensräume bedrohen. Aber im Naturschutz seien auch sehr erfreuliche Entwicklungen zu beobachten, so der Experte. So habe sich die Wasserqualität in den Bächen und Flüssen der Umgebung stark verbessert, selbst Flussmuscheln hätten sich wieder im Mühlbach angesiedelt. „Es gibt zwar keine Perlen im Mühlbach“, sagte Johann Orthuber mit einem Augenzwinkern, aber die Vielfalt an wertvollen Tier- und Pflanzenarten ist ja auch sehr erfreulich.“ Auf dem Gelände des Klima-Wald angekommen, wartete schon der für den Landshuter Spitalwald zuständige Forstwirt Götz auf die Gruppe. Er machte deutlich, dass der Wald in vielerlei Hinsicht große Bedeutung für Natur und Mensch hat. Neben seiner wirtschaftlichen Bedeutung spiele der Wald insbesondere für die Naherholung der Bürger, die Trinkwasserqualität und die Stabilität des Klimas eine herausragende Rolle.

 

Die beiden Forstwirte erklärten – und demonstrierten auch gleich praktisch – worauf es dabei ankommt: Zuerst muß ein ausreichend großes Loch in den Boden gegraben werden“, sagte Orthuber, während er selbst mit einem Hohl-Spaten gekonnt eine kleine Grube aushob. Gutes Werkzeug sei dabei aber sehr wichtig.“ Beim Pflanzen der Bäumchen muss immer darauf geachtet werden, dass die Wurzeln ausreichend Platz haben und nicht geknickt werden“, ergänzte Forstamtmann Götz und ging Johann Orthuber tatkräftig zur Hand. Da man beim Bäumchenpflanzen sehr sorgfältig arbeiten müsse, waren sich die beiden Forstwirte einig, sei Akkordarbeit in diesem Bereich völlig fehl am Platz und wirtschaftlich kontraproduktiv. Nach der kurzen Einführung schritten die kleinen und großen Baumpatinnen und Baumpaten zur Tat und pflanzten mit großer Sorgfalt und Hingabe kleine Spitzahorn-, Linden- und Eichensetzlinge. Künftig wird der 1. Landshuter Klima-Wald einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und für gutes, sauberes Trinkwasser leisten. Außerdem werden sich die Menschen der Umgebung an einem schönen Mischwald in Stadtnähe erfreuen können. Die kleinen Baumpaten können ihr Leben lang ihre Bäume beliebig oft besuchen und wachsen sehen. Der Ideengeber des 1. Landshuter Klima-Waldes Rudolf Schnur, verbindet die Hoffnung, dass das pflanzende Kind auch als Erwachsener ein fürsorgliches Verhältnis zu Bäumen pflegt. So ein Klima-Wald kann eben noch viel mehr, als nur für ein prima Klima sorgen.

 

Insgesamt wuchs der 1. Landshuter Klima-Wald beim 5. Pflanztag um weitere 450 Bäume. Einen großen Anteil haben darum wieder die Ludmilla Wohnbau GmbH und Ideal Wohnen GmbH, die wiederum 100 neue Bäume, wie auch schon im vergangenen Jahr, erworben haben und auch tatkräftig – vertreten durch die Geschäftsführerin Anna-Maria Hanke mit ihrem Mann und dem Verkaufsleiter Herrn Patz – an der Pflanzung mitwirkten. Sehr hervorzuheben ist zudem, dass von der Fa. Bucher die Bäume gespendet wurden, die alljährlich aufgrund natürlicher Einwirkungen nachgepflanzt werden müssen.

Dafür gebührt ihnen ein besonders herzliches Dankeschön!

 

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Ein gelungener „Abend im Klima-Wald“ im Rahmen der „Nacht der Umwelt“

Im Rahmen der Landshuter „Nacht der Umwelt“ am 30.06.2012 bot das Landshuter Umweltzentrum e. V. wieder einen „Abend im Klima-Wald“ mit einem umfangreichen Programm an. Rund 30 Interessierte nutzten das Angebot und spazierten trotz der äußerst heißen Witterung vom Feuerwehrhaus in Münchnerau zum 1. Landshuter Klima-Wald.

Während die Kinder die Möglichkeit hatten, das Gelände zu Pferd zu erkunden, was sie auch ausgiebig nutzten, erhielten die Erwachsenen viele fachkundige und interessante Informationen zu Wald und Klima sowie eine Führung durch den 1. Landshuter Klima-Wald von Herrn FAM Johann Orthuber vom Landshuter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der sich hier dankenswerterweise wieder zur Verfügung gestellt hatte und in altbewährter guter Manier die Zuhörer in seinen Bann zog.

Der nachdenkliche Teil mit Geschichten zu Wald und Bäumen wurde gestaltet von den Musikerinnen der Gruppe „Mia san mia“ aus Kelheim und von Gerhard und Monika Daniel von der Theatergruppe Hofberg, wobei es die Vorleser sehr gut verstanden, durch die Auswahl der Texte und auch den Vortrag an sich die richtige Stimmung zu vermitteln.

Den Abschluss des Abends bildete die Schüler-Band „Bob’s last shirt“, die es außerordentlich gut beherrschten, durch ihre größtenteils eigenen Kompositionen und ihren Sound die Besucher zu beeindrucken, zu unterhalten und mitzureißen.

So waren alle Teilnehmer voll des Lobes für den „Abend im Klima-Wald“, bevor sie mit Fackeln den Rückweg zum Feuerwehrhaus antraten.