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Kinderkrankenhaus St. Marien

Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Jakob Fuchs, Kinderkrankenschwester Bärbel Würmseher und Leitender Oberarzt Alexander Drewitz (v.r.n.l.) gratulierten den stolzen Eltern Vanessa  Königer und Dr. Alexander Schweiger zur Geburt ihres Sohnes Emanuel. Foto: Maria Klaus / LAKUMED Kliniken

Zweitausendste Geburt am Krankenhaus Landshut-Achdorf im Jahr 2020

Landkreis Landshut. Am Donnerstag, 10. Dezember um 03:28 Uhr fand die zweitausendste Geburt in den Kreißsälen der Geburtsklinik am Krankenhaus Landshut-Achdorf statt. Das Jubiläums-Baby heißt Emanuel Alexander Schweiger und ist das erste gemeinsame Kind der stolzen Eltern Vanessa Königer und Dr. Alexander Schweiger aus dem Landkreis Landshut. Der kleine Emanuel Alexander kam per Spontangeburt zur Welt, wog 3 040 Gramm, hatte einen Kopfumfang von 34 Zentimetern und war 50 Zentimeter groß.

Anlässlich der zweitausendsten Geburt in den Kreißsälen der Geburtshilfe am Krankenhaus Landshut-Achdorf in diesem Jahr überreichte Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, einen Geschenkgutschein und einen Blumenstrauß an die glücklichen Eltern. „Zum Jubiläums-Baby in dieser außergewöhnlichen Zeit darf ich Ihnen herzlich gratulieren“, sagte er. „Wir hoffen, dass wir Ihnen Ihren Aufenthalt trotz der derzeitigen Ausnahmesituation durch das Coronavirus so angenehm wie möglich machen konnten.“ Auch der Leitende Oberarzt Alexander Drewitz und Kinderkrankenschwester Bärbel Würmseher gratulierten im Namen des gesamten Teams der Geburtsklinik am Krankenhaus Landshut-Achdorf zur Geburt des kleinen Emanuel Alexander.

Dr. Alexander Schweiger ist Orthopäde in Landshut und arbeitet seit vielen Jahren eng mit den LAKUMED Kliniken zusammen. „Für uns war klar, dass unser Baby in Achdorf zur Welt kommen soll“,

sagt Dr. Schweiger. „Wir haben uns in der Geburtsklinik Achdorf sehr wohl und umsorgt gefühlt. Nun freuen wir uns auf das Weihnachtsfest mit unserem kleinen Emanuel“, so Vanessa Königer.

In den hochmodernen und farbenfroh gestalteten Kreißsälen der Geburtsklinik am Krankenhaus Landshut-Achdorf werden jährlich mehr als 2 000 Kinder geboren. Die Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. Lorenz Rieger ermöglicht eine familienorientierte und individuelle Geburt mit hoher medizinischer Kompetenz und in größtmöglicher Sicherheit. Der Geburtsstation angeschlossen ist das gemeinsam mit dem Kinderkrankenhaus St. Marien betriebene Perinatalzentrum Niederbayern, ein Zentrum der höchsten Stufe zur besonderen Versorgung von Risikoschwangerschaften sowie Früh- und Neugeborenen vor, während und nach der Geburt.

Die Geburtshilfe am Krankenhaus Landshut-Achdorf wird durch die Regierung von Oberfranken gefördert.

Für eine schöne Überraschung inmitten der Corona-Krise sorgt in diesen Tagen die eurotrade Flughafen München Handels-GmbH mit insgesamt fast 50.000 süßen Artikeln, die das Unternehmen an verschiedene Einrichtungen in der Flughafenregion verschenkt. Das Tochterunternehmen der Flughafen München GmbH (FMG), das einen Großteil der Geschäfte am Airport betreibt, musste aufgrund der Pandemie zahlreiche Shops vorübergehend schließen. Um Schokolade, Gummibärchen und andere Leckereien vor dem Weg in die Mülltonne zu bewahren, werden die süßen Waren per LKW zu interessierten Einrichtungen geliefert. „Menschen eine Freude zu bereiten, erschien uns in der jetzigen Zeit ein sinnvoller Verwendungszweck zu sein“, erklärt eurotrade-Geschäftsführer Sven Zahn. Und über die Spenden freuen sich nicht nur die Kinder, sondern auch das Kranken- und Pflegepersonal. 

Die ersten beiden Empfänger waren das Kinderkrankenhaus in Landshut und die Asklepios Lungenfachklinik München in Gauting. Bei der Lieferung in Gauting nahmen Vertreter der Krankenhausleitung die Süßigkeiten von den eurotrade-Mitarbeitern entgegen (auf dem Bild von links nach rechts): Jörgen Wißler (Geschäftsführer Asklepios Klinik), Franz Ganslmayer (Leiter Warenverbringung eurotrade), Dr. Lorenz Nowak (Chefarzt Intensivmedizin), Thomas Vollrath (Leiter Vertrieb eurotrade), Michael Schäfer (Abteilungsleiter Intensivmedizin), Julianna Müller (Klinikmanagerin). 

Weitere Einrichtungen werden in den nächsten Wochen folgen. 

 Aufnahmedatum: 20.04.2020 

Archivnummer: 3IMG_7133 

Foto: Asklepios Klinik Gauting 

Copyright: Flughafen München GmbH, Unternehmens-kommunikation 

Bildtext:

Der Brandschutz des Kinderkrankenhauses St. Marien, natürlich einschließlich der Löschwasserversorgung, war und ist in vollem Umfang gewährleistet. Darauf weisen das Baureferat der Stadt, die Feuerwehr, die Stadtwerke Landshut und die Klinik aufgrund eines aktuellen Medienberichts hin.

 

 

Kinderkrankenhaus St. Marien: Brandschutz war und ist vollumfänglich gewährleistet – Keine Gefahr für Patienten

Stadt weist Bericht der Süddeutschen Zeitung zurück – Baureferent Doll: „Die gesetzlich vorgesehene Löschwassermenge von 96 Kubikmetern pro Stunde ist natürlich verfügbar“

 

Spart Landshut beim Brandschutz? Diese Frage warf die Süddeutsche Zeitung (SZ) vor wenigen Tagen auf – und führte als ein Beispiel das Kinderkrankenhaus St. Marien an. Demnach könnte im Brandfall nicht genügend Löschwasser zur Verfügung stehen. Die SZ beruft sich dabei unter anderem auf Schreiben eines Gutachters sowie von Baureferent Johannes Doll und Stadtbrandrat Gerhard Nemela aus dem Jahr 2016, in denen tatsächlich entsprechende Warnungen geäußert worden waren. Weiter heißt es in der SZ, dass die Stadt nicht sofort nachgebessert habe. Was die Zeitung ihren Lesern vorenthielt: Grundlage besagter Schreiben war ein Wert aus dem Jahr 1988 (60 Kubikmeter Löschwasser pro Stunde). Bei unverzüglich veranlassten neuen Messungen wurde dagegen festgestellt, dass eine Löschwassermenge von mindestens 96 Kubikmetern pro Stunde höchstwahrscheinlich schon seit dem Einbau von Druckfrequenzpumpen im Jahr 1998 verfügbar und eine Nachbesserung daher unnötig ist. Die Stadt weist deshalb darauf hin, dass die gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind und auch in der Vergangenheit stets erfüllt waren.

 

Gleichzeitig hatte das Baureferat auf eine entsprechende SZ-Anfrage hin betont, dass mit den in den vergangenen Jahrzehnten laufend vorgenommenen Erweiterungen des Kinderkrankenhauses „immer die zum jeweiligen Zeitpunkt geforderten Löschwassermengen sichergestellt“ gewesen seien. Dies wurde mittels einer Chronologie untermauert: Die Genehmigung für das Kinderkrankenhaus St. Marien wurde 1965 erteilt. Laut Bescheid wurden damals auf Grundlage der Stellungnahme des Bayerischen Landesamts für Feuerschutz, Außenstelle Niederbayern, für den Neubau 600 Liter Löschwasser pro Minute, das sind 36 Kubikmeter pro Stunde, gefordert. Eine Überprüfung der Wassermenge ergab damals eine Förderleistung von (mindestens) 600 Litern pro Minute. 1988 wurde dann der Um- und Anbau des Kinderkrankenhauses genehmigt. Im Bescheid waren keine neuen Forderungen hinsichtlich der benötigten Löschwassermenge enthalten. Nach Informationen der Feuerwehr war damals aber die Bereitstellung einer Löschwassermenge von 60 Kubikmetern pro Stunde durch bestehende Wassertürme gewährleistet.

 

2016 erfolgte der Bauantrag für das Parkdeck und den Neubau der Psychosomatik. In diesem Zusammenhang gingen sowohl das externe Brandschutzbüro als auch Baureferent Doll und Stadtbrandrat Nemela davon aus, dass die Löschwasserversorgung nach wie vor den seit 1988 bekannten Werten von 60 Kubikmetern pro Stunde entspricht. Dies wiederum wäre in der Tat nach den gültigen Vorschriften nicht mehr ausreichend gewesen – was in den von der SZ angeführten Schreiben festgehalten wurde. Daraufhin wurde unverzüglich und ergänzend zu den ohnehin regelmäßigen Messungen durch die Stadtwerke überprüft, wie viel Löschwasser tatsächlich pro Stunde zur Verfügung steht. Das Ergebnis der Messung bestätigte dabei: Es sind mindestens die gesetzlich geforderten 96 Kubikmeter Löschwasser pro Stunde verfügbar; daher bestand kein Handlungsbedarf.

 

Zurückzuführen ist dieser 2016 ermittelte Wert nach Angaben der Stadtwerke auf den Einbau von Druckfrequenzpumpen, der bereits im Jahr 1998 vorgenommen wurde. Davor hatte der Wasserturm Hofberg als Reservoir und zur Druckhaltung gedient. Insofern steht nach Überzeugung des Baureferats, der Stadtwerke und der Feuerwehr fest: Die für den Brandschutz des Kinderkrankenhauses benötigte Löschwassermenge war und ist seit Eröffnung der Einrichtung stets gesichert. „Eine Gefahr für die Patienten, die Besucher und das Personal hat nie bestanden“, betont Baureferent Doll. „Die Einhaltung der gesetzlichen Brandschutzvorschriften wird von uns selbstverständlich strikt eingefordert. Insofern kann keine Rede davon sein, dass die Stadt beim Brandschutz spart. Das können wir im Fall des Kinderkrankenhauses eindeutig widerlegen. Ich bedauere, dass durch die Berichterstattung ein anderer Eindruck entstehen konnte.“

 

Dies gelte umso mehr, da die Stadt als Genehmigungsbehörde beim Kinderkrankenhaus sogar von der in der Bayerischen Bauordnung vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch gemacht und höhere als die im Gesetz vorgesehenen Anforderungen an den Brandschutz gestellt hat. Folgendes wurde auf Empfehlung der Feuerwehr und im Einvernehmen mit dem Bauherrn vereinbart: Statt der gesetzlich geforderten 96 Kubikmeter pro Stunde Löschwasserbedarf wurde das Doppelte, also die Vorhaltung von 192 Kubikmetern Löschwasser pro Stunde, im Brandschutzkonzept festgehalten und mit Bescheid gefordert. Der erhöhte Bedarf soll durch den Bau einer Löschwasserzisterne gedeckt werden. Wichtig ist dabei, dass die höhere Löschwasserversorgung primär nur dem Schutz des Gebäudes dient. Für die Personenrettung wäre die gesetzlich geforderte Löschwassermenge von 96 Kubikmetern pro Stunde selbstverständlich ausreichend. Auch diese Fakten wurden der SZ auf Anfrage so mitgeteilt. „Wir haben also aus unserer Sicht alles getan, um die Sachlage transparent darzustellen“, sagt Baureferent Doll. „Die Bürgerschaft kann sich darauf verlassen, dass der Brandschutz in der Stadt Landshut sehr ernst genommen wird und wir natürlich penibel auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften achten – so, wie man es von einer Aufsichtsbehörde mit Recht erwarten darf.“

 

Foto:

Stadt Landshut

 

Mit Know-how zum Erfolg im BGM

 

Erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bedarf fundierter Analysen, guter Planung und konsequenter Evaluation der durchgeführten Maßnahmen. Für diese anspruchsvolle Aufgabe sind Fachkenntnisse, Methodenkompetenzen und personelle Ressourcen unverzichtbar. Die AOK Landshut unterstützt Unternehmen seit vielen Jahren bei der Einführung und Umsetzung des BGMs und bietet Betrieben die Möglichkeit, interessierte und motivierte Mitarbeiter zur BGM-Fachkraft ausbilden zu lassen.

 

Frau Monika Högl, Koordinatorin für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Landshut und Herr Bernhard Brand, Geschäftsführer des Kinderkrankenhauses St. Marien gratulierten Frau Gitta Stumberger. Sie erhielt das Zertifikat zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur BGM-Fachkraft von Monika Högl überreicht. Fünf Module der wissenschaftlich unterstützten Ausbildung fanden jeweils in einem Abstand von etwa zwei Monaten statt. Die Teilnehmer haben dazwischen Zeit, Erlerntes im Betrieb umzusetzen.

 

Ziel des BGM in einem Unternehmen ist, die Belastungen der Beschäftigten zu optimieren und die persönlichen Ressourcen zu stärken. Durch gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Arbeitsplatz wird auf der einen Seite die Gesundheit und Motivation nachhaltig gefördert und auf der anderen Seite die Produktivität, Dienstleistungsqualität und Innovationsfähigkeit eines Unternehmens erhöht. Denn der Erfolg eines Unter­nehmens hängt in hohem Maße von gesunden und moti­vierten Beschäftig­ten ab.

 

Über chronisch-entzündliche Darmerkrankungen gesprochen

Zahlreiche Besucher informierten sich beim Arzt-Patienten-Seminar der LAKUMED Kliniken

 

Bis auf den letzten Platz mit Besuchern aller Altersgruppen gefüllt war der Sitzungssaal des Landratsamtes am vergangenen Wochenende beim Arzt-Patienten-Seminar chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED). Im Rahmen der Veranstaltung informierten Ärzte rund um das Thema CED und gingen auf unterschiedliche Bereiche wie Ernährung, etablierte und neue Therapieansätze, innovative endoskopische Diagnostik, Leber- und Begleiterkrankungen sowie besondere Gesichtspunkte bei der Erkrankung von Kindern ein. Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit, persönliche Fragen an die Experten zu stellen.

Zu Beginn des Seminars stellte Elisabeth Kappl vom Landesverband DCCV e.V. die Aufgaben der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung vor und ging auf die verschiedenen Arbeitskreise und deren Angebote für Mitglieder ein. Anschließend sprach Helga Zimmer von der Selbsthilfegruppe CED Landshut über die Organisation der Selbsthilfegruppe und lud zu den regelmäßigen Treffen jeden dritten Montag im Monat in der Maistraße 8 in Landshut ein. „Unser nächstes Treffen findet am 20. November um 18 Uhr statt und wir würden uns sehr über ihr Kommen freuen“, sagte Zimmer.

Im Rahmen des ersten Experten-Vortrags referierte Harald Engelhardt, Oberarzt und Leiter Kindergastroenterologie am Kinderkrankenhaus St. Marien in Landshut, über CED bei Kindern und deren Begleitung in die Selbstständigkeit. Engelhardt verwies auf die steigende Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die an CED erkrankt sind und erklärte, dass sich diese Erkrankung stark auf die Entwicklung der Kinder, beispielsweise in Größe und Gewicht, auswirke. „Daher ist es wichtig, die Zeit vom Beginn der Symptome bis zur Diagnose möglichst kurz zu halten, um Entwicklungsfolgen zu verhindern“, sagte Engelhardt. Außerdem verwies er darauf, dass CED bei Kindern oft hochsensible Entwicklungsphasen treffe und dies bei der Therapie stets berücksichtigt werden müsse.

Privatdozent Dr. Bruno Neu, Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Krankenhaus Landshut-Achdorf, sprach über den Zusammenhang von Krebsrisiko und CED und ging auf den Stellenwert der Endoskopie ein. „Die Dauer, die Schwere und die Ausdehnung der Erkrankung entscheiden darüber, um wie viel das Krebsrisiko bei CED-Patienten erhöht ist“, so PD Dr. Neu. Er riet Betroffenen zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, um Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und behandeln zu können.

„Ein Drittel aller Beschwerden im Magen-Darm-Trakt sind funktionelle Beschwerden“, sagte Prof. Dr. Christian Pehl, Chefarzt der Medizinischen Klinik am Krankenhaus Vilsbiburg. Er erläuterte in seinem Vortrag verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei CED, beispielsweise die Lactose-, Fructose-, Sorbit- und Glutenintoleranz. Außerdem erklärte er, mit welchen Beschwerden diese Patientengruppe zu tun hätten und ging auf Therapiemöglichkeiten ein.

Mit den Vor- und Nachteilen sowie den Nebenwirkungen medikamentöser Therapien beschäftigte sich der niedergelassene Gastroenterologe in Ergolding, Dr. Karl Zeilner. Er sprach über die Therapieziele bei CED, nämlich die rasche Besserung der Akutsymptome, den Erhalt der klinischen Remission, die Mukosaheilung, die Verhinderung von Komplikationen und Spätfolgen, die Senkung des Karzinomrisikos und die langfristige Verbesserung der Lebensqualität. Dr. Zeilner verdeutlichte, dass die medikamentöse Therapie so gut wie möglich eingesetzt werden müsse, um die Chirurgie so weit wie möglich nach hinten zu verschieben.

Dr. Jörg Felber, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik II am Krankenhaus Landshut-Achdorf, informierte über die Ursachen der zunehmenden Zahl von CED-Erkrankungen und erklärte, dass es derzeit zwar zahlreiche neue Substanzen in der klinischen Erprobung gibt, die Entwicklung neuer Wirkstoffe allerdings schwierig sei. „Die zunehmende Fülle an neuen Therapien macht die Entscheidung zwar schwierig, bietet den Patienten allerdings neue Chancen“, so Dr. Felber.

Abschließend sprach Prof. Dr. Matthias Dollinger, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Landshut über erhöhte Leberwerte bei CED und erklärte, was bei dieser Begleiterkrankung getan werden kann. Zwischen und im Anschluss an die Vorträge nutzten viele Besucher die Möglichkeit, Fragen zu ihrer persönlichen Krankheitsgeschichte an die Experten zu stellen.

 

Bildunterschrift: Dr. Jörg Felber, PD Dr. Bruno Neu, Prof. Dr. Matthias Dollinger, Elisabeth Kappl, Prof. Dr. Pehl und Dr. Karl Zeilner (v.l.) sprachen beim Arzt-Patienten-Seminar rund um das Thema chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

Auf dem Foto: von links Sr. Eva, Bernhard Leder, Kinderkrankenschwester Conny Vogel, Barbara und Georg Stemberger (1. Vorsitzender Drei Helmen e.V.), Kirstin Sauter und Ludwig Schnur

Der Drei Helmen e.V. feiert in diesem Jahr sein 5 jähriges Bestehen. Aus diesem Grund hat sich die Vorstandschaft einstimmig dazu entschieden dieses kleine Jubiläum nicht großartig zu feiern. Es wurde vielmehr beschlossen seinen Grundprinzipien treu zu bleiben und eine soziale Einrichtung in Landshut finanziell zu unterstützen.

Entschieden hat man sich für die ambulante Kinderpalliativversorgung des Kinderkrankenhauses St. Marien in Landshut. Diese spezialisierte

Palliativversorung ist mit einem Netzwerk in ganz Niederbayern und den Randgebieten nach Oberbayern und der Oberpfalz vertreten und unterstützt vor Ort betroffene Kinder und Jugendliche mit Ihren Angehörigen auf ihrem schwersten Lebensabschnitt. Die Aufgaben sind vielschichtig und von enormer Wichtigkeit für diese Familien. Dazu zählen z.B. bedarfsorientierte Hausbesuche, Schmerztherapie und Behandlung von belastenden Symptomen und natürlich die Begleitung in finaler Sterbephase. Ein Palliativteam besteht aus qualifizierten Ärztinnen, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, einer Sozialpädagogin, einem Seelsorger und einer Psychotherapeutin die Ihre Arbeit mit viel Liebe ausüben. Aktuell werden bis zu 15 Kinder und Jugendliche vom Kinderkrankenhaus St. Marien betreut. Die bereits bestehenden Versorgungsstrukturen durch ambulante Pflegedienste und niedergelassene Kinderärzte sind ein wichtiger Punkt in der Organisation!

Die Informationen und Erzählungen aus der täglichen Arbeit die Sr. Eva an die Mitglieder des Drei Helmen e.V. berichten konnte waren sehr interessant und auch ergreifend. Für die Menschen in solch einer Situation ist es wichtig zu Wissen mit der Palliativversorgung des Kinderkrankenhauses in guten Händen zu sein.

 

 

 

 

 

Einen Informationsbesuch im Kinderkrankenhaus St. Marien führte die CSU-Stadtratsfraktion durch. Die Stadträte liessen sich vom Ärztlichen Leiter Dr. Reinhard Herterich und dem Kaufmännischen Leiter Bernhard Brand die Entwicklung der für die Region wichtigen und renommierten Anlaufstelle für erkrankte Kinder erläutern. Dabei wurde auch über die bevorstehenden Bauarbeiten gesprochen.

Landshuter Polizisten spenden für die ambulante palliativmedizinische Versorgung des Kinderkrankenhauses St. Marien

LANDSHUT. Ein interner Betriebsausflug gab den Ausschlag bzw. war der Auslöser für eine Spendenaktion der Landshuter Ordnungshüter.

Die Idee, die seit dem 01.04.2016 eingerichtete ambulante palliativmedizinische Versorgung des Kinderkrankenhauses St. Marien finanziell zu unterstützen, wurde am Mittwoch in die Tat umgesetzt: Eine Abordnung der Landshuter Polizeiinspektion überreichte an zwei Mitarbeiterinnen des ambulanten Palliativ-Teams einen Scheck in Höhe von 1.100 Euro.

Begonnen hatte es mit der diesjährigen Gemeinschaftsveranstaltung der Polizeiinspektion Landshut (PI), es verblieb ein niedriger dreistelliger Eurobetrag in der Kasse. Dieser Betrag sollte aufgebessert werden. Die gemeinsame Weihnachtsfeier der PI erwies sich dabei als geeignete Veranstaltung. Leitender Polizeidirektor Helmut Eibensteiner unterstützte die Aktion, so kam der stolze Betrag zusammen. Die ärztliche Leiterin des ambulanten Palliativteams für Kinder und Jugendliche, Frau Dr. Tatjana Tarabek-Danzl, mit Intensivschwester Cornelia Vogel und der Geschäftsführer des Kinderkrankenhauses, Herr Bernhard Brand, empfingen die Gäste aus der Neustadt und freuten sich über die Finanzspritze.

Das ambulante Team am Kinderkrankenhaus betreut im Rahmen des regionalen Versorgungsauftrages Niederbayern und die Randgebiete zu Oberbayern und der Oberpfalz. Das erklärte Ziel dabei ist, unheilbar kranken Kindern und Jugendlichen sowie den Angehörigen ein hohes Maß an Lebensqualität zu ermöglichen. Dies geschieht auf vielfältigste Art und Weise. Hausbesuche, telefonische Beratung mit 24h-Rufbereitschaft, Schmerztherapie, Begleitung in der finalen Sterbephase, Vermittlung von Hilfsangeboten und vor allem auch psychologische Unterstützung, um nur einiges zu nennen, steht auf der Liste der Aufgaben in diesem Bereich.

Das Team besteht aus drei Ärztinnen, vier Kinderkrankenschwestern, einer Sozialarbeiterin, einer Psychotherapeutin und einem Seelsorger. Die Kosten, genauer gesagt das Defizit von rund 100.000 Euro, sind unser großes Problem, sagte Bernhard Brand. Er freute sich, dass in diesem Jahr bereits so viele Spenden eingegangen sind. „Toll, dass auch Sie uns Mut machen durchzuhalten“, äußerte er gegenüber den Polizeibeamten. Das Kinderkrankenhaus, welches schließlich das Personal für das Team stellt, kann sich auf längere Dauer kein großes Defizit leisten. Frau Dr. Tatjana Tarabek-Danzl gab einen kurzen Einblick in die ambulante Palliativarbeit.

Ganz wichtig dabei ist ein intaktes und professionell arbeitendes Team. „Wir begleiten zum Teil nur einige Tage, über Wochen bis hin zum letzten Lebensabschnitt, je nach Erfordernis“, so die ärztliche Leiterin. Seit dem 01.04.2016 hat Frau Dr. Tarabek-Danzl mit ihrem Team 37 Familien in Niederbayern und dem angrenzenden Oberbayern betreut. „Viele wissen noch nichts von unserer Einrichtung, ich würde mir wünschen, dass unser Bekanntheitsgrad wachsen würde“, äußerte die Ärztin im gemeinsamen Gespräch. Im seinem Schlusswort wünschte Helmut Eibensteiner der Einrichtung eine wahre „Spendenflut“, Herr Bernhard Brand bekräftigte dies mit dem Hinweis: „Nachahmung nicht verboten!“

 

Bild: Abordnung der Landshuter Polizeiinspektion mit Dienststellenleiter Helmut Eibensteiner, Geschäftsführer Kinderkrankenhaus Bernhard Brand, Dr. Tatjana Tarabek-Danzl und Cornelia Vogel (v.l.n.r.)

Ein Lachen für die Kleinsten

Stadtwerke spenden Einnahmen aus Jubiläumsfest an KlinikClowns

Die Stadtwerke Landshut schenken kranken Kindern ein Lachen: Werkleiter Armin Bardelle übergab am Donnerstag eine Spende über 1.000 Euro an die KlinikClowns. Elisabeth Makepeace, Leiterin der KlinikClowns, nahm den Spendenscheck für die Einsätze von „Dr. Socke“ und „Dr. Pipo“ im Kinderkrankenhaus St. Marien entgegen. Das Geld stammt aus den Einnahmen bei der Jubiläumsfeier vom 8. September, bei der 111 Jahre Verkehrsbetrieb, 60 Jahre Kläranlage Landshut und 30 Jahre Stadtbad bei den Stadtwerken gefeiert wurden. Den Betrag rundeten die Stadtwerke zu einer glatten Geldsumme auf.

Aber nicht nur die Stadtwerke feierten Jubiläum – auch die KlinikClowns begehen in diesem Jahr ihr 15-Jähriges. St. Marien in Landshut sei das zweite Krankenhaus gewesen, das den gemeinnützigen Verein damals nach der Gründung für die Clowneinsätze engagierte, sagte Makepeace. Die Clownvisiten seien für Kinder eine willkommene Abwechslung und für die Ärzte und Eltern eine Erleichterung. „Wir orientieren uns bei unseren Einsätzen an der aktuellen gesundheitlichen Verfassung und am Alter des Kindes“, erklärte Mira Neumeier alias „Dr. Rosa Socke“. So zaubern sie mit ihrer Einfühlsamkeit den Kindern ein Lächeln ins Gesicht. Schließlich stärke Lachen die Psyche und fördere den Heilungsprozess.

„Als Daseinsfürsorger der Region sehen wir es als unsere Aufgabe, jeden Tag einen Beitrag zur besseren Lebensqualität der Bürger zu leisten. Mit der Spende an die Klinikclowns können wir zusätzlich für unsere Jüngsten etwas tun, in dem wir zu einem besseren Wohlbefinden der kleinen Patienten in St. Marien beitragen“, sagte Bardelle.

Bild: Pflegedienstleiterin St. Marien Anita Eder, „Dr. Heinz Pipo“ (Felix Neuenhoff), Elisabeth Makepeace, „Dr. Rosa Socke“ (Mira Neumeier) und Armin Bardelle (v. l.)