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Kinder

Polizeibericht vom Freitag, 13. September 2019

LANDSHUT. Am Donnerstag wurde die Polizei gg. 20.20 Uhr in die Ulmenstraße gerufen. Eine 32-Jährige aus Landshut hatte mit ihren beiden Kindern, drei und sieben Jahre alt, mit den Fahrrädern einen Ausflug zu einem Spielplatz unternommen. Auf der Heimfahrt kam die 32-Jährige aufgrund massiver Alkoholeinwirkung zu Sturz und zog sich entsprechende Verletzungen zu. Die Dame musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Aufgrund der Alkoholbeeinflussung von über zwei Promille ordneten die Beamten eine Blutentnahme an. Die beiden Kinder wurden durch eine Bekannte versorgt.

  1. September 2019.        +++Pressemitteilung+++


Der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Pasemann, Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Mitglied im AfD-Bundesvorstand fordert ein Ende der politisch einseitigen Förderpraxis der Bundesregierung im Bereich der außerschulischen Kinder- und Jugendbetreuung. Es sei nicht weniger als ein Skandal, wenn die Bundesregierung unter dem Deckmantel einer hoch fragwürdigen Auffassung von „Vielfalt“ bereits Kinder ideologisieren und in vorbestimmte politische Bahnen lenken will.

Anlass zu dieser Forderung ist die Veranstaltung „Außerschulische Kinder- und Jugendbildung für Demokratie und Vielfalt“ des sogenannten Kooperationsprojektes „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“.

Frank Pasemann dazu: „Bei der Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen handelt es sich um einen besonders sensiblen Bereich. Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung Projekte und Veranstaltungen fördert, bei denen es darum geht, Lehrkörper und Pädagogen zu instruieren, wie sie schon auf Kleinkindern gezielt politische Einflussnahme nehmen können“.

Ausweislich der Beantwortung der Kleinen Anfrage wurde unter dem Deckmantel „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ allein seit Mitte 2017 Projekte im Umfang von über 1,6 Millionen Euro gefördert, wovon alleine 987.680 Euro auf Personalkosten entfielen.

Nicht zuletzt in Sachsen-Anhalt zeigt der berüchtigte und umstrittene Verein „miteinander e.V.“, wie weit die schamlose Vernetzung von Antifa-Milieu und bürgerlich scheinenden Vereinen gediehen ist, die mit Steuermitteln in Millionenhöhe aufgepumpt werden. Natürlich stets unter dem Deckmantel der „Demokratieförderung“ und des „Kampfes gegen rechts“.

„Es ist offenkundig, dass die Bundesregierung über ihr millionenschweres Geflecht und der Förderpraxis gegenüber dubiosen Vereinen und Projekten gezielt gegen oppositionelle Parteien und deren Umfeld vorgehen lässt. Dass in diesem Rahmen schon Kleinkinder ins Visier genommen werden, ist eines demokratischen Rechtsstaates völlig unwürdig und gehört sofort beendet. Wir als AfD werden das solange bekämpfen, bis dieser Sumpf trockengelegt ist“, so Pasemann abschließend.

Grafik: AfD

Foto: Sonnenuntergang beim Abendspaziergang am Strand eines Campingplatzes in Istrien.

Diese Form des Urlaubs wird immer beliebter, und das aus gutem Grund.

Hier auf KLARTEXT.LA werde ich ihnen im Laufe der nächsten Wochen in einer Artikelreihe die Vorzüge des Campings mit Wohnmobil und Wohnwagen näherbringen.

Mein Name ist Friedrich Eschlbeck und ich bin Camping und Caravan Berater.

Sie können mehr über mich auf meiner Internetseite: caravan-beratung.de erfahren.

Da am kommenden Wochenende vom 29. März bis zum 31. März die Umweltmesse in Landshut ist, beginnen wir aus aktuellem Grund mit der Umweltfreundlichkeit dieser Urlaubsform.

Denken sie bei ihren Urlaubsplänen auch an die Umwelt.

Wer mit dem Wohnwagen oder dem Wohnmobil in Urlaub fährt, der reist nicht nur komfortabel und frei, sondern auch sehr umweltfreundlich.

Camping in Istrien

Es gibt ein paar Vorurteile, die den Urlaub mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen betreffen. Eines davon betrifft die Umweltfreundlichkeit dieser Art des Reisens.

Viele Leute reden von Normverbräuchen Jenseits von Gut und Böse. Und das für weite Strecken.

Wer mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen in Urlaub fährt, dem ist die Umwelt egal. So denken manche.

Normalerweise liegt der Kraftstoffverbrauch eines Wohnmobiles bei 13 bis 15 Liter auf hundert Kilometer. Mit dem Wohnwagen rechnet man mit 11 bis 13 Liter Spritverbrauch. Das ist ja nicht gerade wenig.

Doch das war es auch schon mit den Negativpunkten in der Klimabilanz.

Es gibt eine sehr ausführliche Untersuchung zur Umweltbilanz vom Urlaub mit Wohnmobil oder Wohnwagen vom Öko-Institut in Freiburg.

Das Ergebnis dieser Studie ist sehr umfangreich und kann von jedermann im Internet unter

  • Vergleichende Klimabilanz von Motorcaravanreisen

Eingesehen werden.

Diese Forschungsergebnisse hier im Detail zu berichten würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen.

Das eindeutige Ergebnis dieser Studie ist:

Ob mit Wohnmobil oder Wohnwagen – Camping ist grün!

Flugreisen oder Schiffsreisen sind Umweltmäßig sowieso undiskutabel.

Eine große Überraschung bei dieser Studie war jedoch, dass selbst Hotelurlaub mit Anreise im eigenen PKW wesentlich schlechter abschneidet als der Urlaub mit dem Caravan.

Im Sommer entstehen pro Nacht im Wohnmobil etwa 1,5 Kilogramm CO2-Äquivalente statt rund 17 Kilogramm im Hotel. Auch im Winter ist der Unterschied ähnlich frappierend.

Der erfahrene Camper kann das gut nachvollziehen. Man spart viel an Wasser und Strom. Auch frische Handtücher gibt es nicht jeden Tag.

Viele Camper erzeugen mittlerweile sogar ihren Strom selber – die Sonne macht es möglich.

Für die Zukunft erwarten die Expertinnen und Experten sogar noch eine deutliche Verbesserung dieser an sich schon überaus positiven Umweltbilanz.

Also bieten die Urlaubsreisen mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen nicht nur die große Freiheit. Jeder kann sich frei entscheiden wann und wo er hinfahren will.

Man ist unabhängig von Fluglotsenstreiks, festen Urlaubsbuchungen oder sonstigen Zwängen.

Man fährt da hin, wo es schön ist. Dort bleibt man solange wie man will, wenn es einem nicht gefällt, dann fährt man einfach weiter.

Vorzubuchen ist nur in der Hauptsaison nötig, wenn man einen Hotspot anfahren will.

Ansonsten gilt – einfach losfahren und den Urlaub genießen.

Dabei muss man beim Campen mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen auf keinen Luxus verzichten. Die modernen Caravans sind mit jedem erdenklichen Komfort ausgestattet.

Ob Klimaanlage oder Fußbodenheizung, Fernseher, eigene Dusche, fließend Warm- und Kaltwasser, Kühl- und Gefrierkombinationen, Mehrflammenherd, Backofen, Mikrowelle und vieles mehr.

Natürlich ist auch eine Markise oder ein Vorzelt eine große Bereicherung. Im Sommer spielt sich das Leben ja hauptsächlich im freien ab.

Besonders Familien mit Kindern genießen diesen Urlaub. Die Kinder sind den ganzen Tag unterwegs und die Eltern haben ihre Ruhe.

Wer mit seinem Hund verreisen möchte – kein Problem. Viele Campingplätze im Süden haben sogar einen eigenen Hundestrand.

Sarteano in der Toskana. Der Wasserfall ist reinstes Wasser aus eine 3000 Jahre alten Thermalquelle.

Die meisten Campingplätze stehen dem Komfort der Caravans in keiner Weise nach.

Hier wird Luxus pur geboten. Tolle Pools, für Erwachsene und Kinder, Aqua-Parks, Spielplätze, jede Menge Freizeitangebote, Platzeigene Supermärkte, Bäckereien, Cafes, Restaurants und vieles mehr.

Wer Frühstück, Halbpension oder Vollpension Buchen will, kein Problem. Man kann sich sogar das passende Restaurant aussuchen.

Die meisten Stellplätze sind Parzelliert und komplett ausgestattet. Strom, Wasser und WLAN sind obligatorisch. Wer freier stehen möchte kann sich natürlich auch auf die Wiese stellen. Dann ist nur das Stromanschlusskabel etwas länger.

Das Ergebnis ist immer gleich Umweltfreundlich. Egal ob mit Wohnmobil oder Wohnwagen.

Und  beide sind auch noch sehr komfortabel.

Ihr Caravan-Berater Friedrich Eschlbeck

 

 

Löwenstarker Indoor-Park

 

Zahlreiche Sport- und Spiele-Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

 

Der Frühlings-Indoor-Park des ETSV09 am Sonntag, den 24.03.2019 bietet außergewöhnlich viel: Die Kinder turnen und toben in der Sparda-Bank-Sporthalle. Dort ist von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr aus den unterschiedlichsten Sportgeräten eine kreative Bewegungslandschaft aufgebaut. Wer will, kann das Bayerische Kinderturnabzeichen “Löwenstark” ablegen. Dazu muss man verschiedene Stationen durchlaufen. Am Ende erhält man die Löwenstark-Urkunde in Bronze, Silber oder Gold.

Die Erwachsenen müssen nicht untätig bleiben. Im Gymnastikraum erleben sie eine Schnupperstunde Pilates-Training oder die rhythmische Sportgymnastik Strong by ZUMBA. In der Cafeteria erwartet die Besucher ein Angebot aus Kuchen, Snacks und Getränken.

Im Anschluss an den Indoor-Spielplatz besteht ab 18.00 Uhr die Möglichkeit für eine Schnupperstunde Parkour. Interessenten, die eine Eintrittskarte für den Indoor-Park erworben haben, können an diesem Sonntag am Parkour-Training teilnehmen.

Der Eintritt zum Indoor-Park kostet 3.– €. Die Halle darf nur mit sauberen Hallensportschuhen oder Barfuß betreten werden.

 

Foto: h.j.lodermeier

 

Unerzogen: Sprachassistenten verändern Umgang (Foto: S. Hofschlaeger, pixelio.de)

Sprachbefehle lassen respektvolle Umgangsformen verschwinden

London/Preston (pte002/02.02.2018/06:05) – Sprachassistenten wie Alexa (Amazon), Siri (Apple) oder Google Assistant gewöhnen Kindern gute Manieren ab. Zu diesem überraschenden Fazit kommt eine aktuelle Untersuchung der Childwise Agency http://childwise.co.uk in Großbritannien. Danach nutzen bereits 42 Prozent der Schulkinder zwischen neun und 16 Jahren Sprachassistenten zum Erledigen ihrer Hausaufgaben. Da Anweisungen ohne Höflichkeitswörter wie “Bitte” oder “Danke” ausgeführt werden, fürchten Experten das Ausbleiben wichtiger Umgangsformen im zwischenmenschlichen Alltag.

Eltern sollten Vorbilder sein

“Mach’ dies, mach’ das – jeder kann dabei so aggressiv oder unhöflich sprechen, wie er will. Und das alles ohne irgendwelche Konsequenzen”, kritisiert Studienautor Simon Leggett. Jüngere Kinder nutzen der Studie zufolge Sprachassistenten wesentlich intensiver als ältere. “Werden sich Kinder nun daran gewöhnen, einem digitalen Assistenten zu sagen, was immer sie wollen?”, fragt Leggett. Problematisch ist den Forschern zufolge, dass das Reden mit Sprachassistenten keine Manieren erfordert und die Geräte auch keine erzieherischen Maßnahmen treffen.

“Eltern müssen höflich mit den Geräten reden, um ihren Kindern ein Beispiel zu sein”, betont Janet Read von der University of Central Lancashire http://uclan.ac.uk . “Wenn die Eltern etwa ‘Danke, Google Home’ sagen, sobald sie mit der Kommunikation fertig sind, sagt das Kind das dann auch. Wenn man dem Gerät personalisierte Eigenschaften gibt, werden kleine Kinder mit ihm sprechen, als wäre es eine Person. Wenn man jedoch in einem Haushalt lebt, in dem Eltern unhöflich zu den Geräten sind, dann werden ihre Kinder das auch sein”, so Read.

Gerät an Kinder anpassen

Dem Forscher nach sollten künftige Versionen der Geräte anpassbare Optionen haben, sodass Familien Bedingungen, wie beispielsweise ein höfliches “Bitte” festlegen können, um eine Antwort zu erhalten. “Familien sollten entscheiden, wie sie das Gerät in ihrem Zuhause ansprechen und es vielleicht für verschiedene Personen des Haushalts anpassen”, schlägt Read vor. “Das Wichtigste, was Kinder verstehen sollten, ist: Sprachassistenten sind keine Menschen, sondern Roboter. Sie müssen auf spezifische Weise mit ihnen sprechen, damit sie verstanden werden. Es ist sehr wichtig, das Wesen dessen, was Technologie ist, ebenso zu verstehen”, resümiert Andrew Manches von der University of Edinburgh http://www.ed.ac.uk .

Buch “Ich rette mich” von Markus Schimpl ist ein praxisorientierter Ratgeber für alle
Selbstbehauptung
Graz (pts013/06.12.2016/09:00) – Die Horror-Clowns waren dieses Jahr zu Halloween das große Thema: Wie verhält man sich, wenn einem ein überraschend auftretender Täter gegenübersteht? Gerade in der dunklen Jahreszeit kann es zu Bedrohungssituationen kommen, auf die man nicht vorbereitet ist. In seinem Buch “Ich rette mich” gibt Sicherheitsexperte Markus Schimpl Tipps und Tricks zur Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Prävention.

Die 10 wichtigsten Verhaltensregeln von Markus Schimpl bei einem plötzlichen Angriff:

1. Der Einzige, der Dir in Wahrheit hilft, bist du selbst. “Ich rette mich!”

2. Erkenne die mögliche Gefahr!

3. Ruhe bewahren. (Dies ist leichter gesagt als getan, vor allem wenn der Täter plötzlich und unmittelbar auftritt)

4. Bereite Dich auf die mögliche Gefahr gedanklich vor: Mit dieser Methode projiziert man Szenarien – wie bspw. einen Horrorclown-Angriff – im Kopf und kann, wenn man erschreckt wird, die richtige Reaktion fördern. (Dies sollte natürlich in gesundem Maße erfolgen, sonst kann es dazu führen, dass man überall Gefahren vermutet.)

5. Selbstverteidigungs-Hilfsmittel einsatzbereit in die Hand nehmen.

6. Abstand halten zum Täter/Angreifer/Horror-Clown.

7. Weggehen oder weglaufen – nicht den Helden spielen!

8. Zivilcourage zeigen ist gut, aber immer beachten: Eigenschutz geht vor Fremdschutz.

9. Hilfe holen ist auch Hilfe.

10. In sicherer Umgebung umgehend die Polizei informieren (wenn möglich) und so detailliert
wie möglich mitteilen: Wer? Was? Wann? Wie? Wo? Wie viele?

Zur Person
Markus Schimpl weiß, wovon er spricht, wenn es um das Thema Sicherheit geht: Seit 1991 ist er im zivilen und staatlichen Sicherheitswesen tätig, seit 2012 betreibt er seine eigene Firma closeprotection.at in Österreich. Wertvolle Erfahrungen sammelte er als Sicherheitsberater,
Sicherheitsmanager und Personenschutzexperte bei zahlreichen Auslandseinsätzen in mehr als 30 Ländern weltweit – überwiegend in Krisen- und Kriegsgebieten. In mehr als 150 Schulen Österreichs finden Kurse von Markus Schimpl zum Thema Selbstbehauptung und Selbstverteidigung statt.

Das Buch “Ich rette mich”
Das Buch “Ich rette mich” von Markus Schimpl ist ein praxisorientierter Ratgeber, der vermitteln soll, wie man Angriffe von körperlich überlegenen Gegnern vermeidet oder abwehrt. Denn der Sicherheitsexperte hat festgestellt: “Es gab bis dato keine Richtlinie für Selbstverteidigung und für Präventionskurse.” Dabei ist ihm wichtig: “Jeder ist für seine eigene Sicherheit verantwortlich, egal ob er sechs oder 99 Jahre alt ist.”

 

pte20140424017 Forschung/Technologie, Medizin/Wellness

Depression: Hohes Risiko bei Kindergartenkindern

Zwölf Prozent von rund 1.740 untersuchten Heranwachsenden betroffen
Kinder: viele Heranwachsende bereits depressiv (Foto: pixelio.de, S.v.Gehren)
Kinder: viele Heranwachsende bereits depressiv (Foto: pixelio.de, S.v.Gehren)

Leipzig (pte017/24.04.2014/13:20) – Immer mehr Kindergartenkinder weisen Angst- und Depressionssymptome auf und sind ohne fachliche Hilfe dem erhöhten Risiko ausgesetzt, im späteren Erwachsenenalter eine Depression zu entwickeln. Das haben Forscher der Universität Leipzig http://uni-leipzig.de bei der Analyse eines gesamten Kindergartenjahrgangs herausgefunden. Danach wurden bei zwölf Prozent der rund 1.740 einbezogenen Kinder diese Art Symptome festgestellt. Eine neue Kurzzeittherapie, die bereits im Vorschulalter gegensteuert, zeigt überraschend gute Erfolge.

Experten fordern Früherkennung

“Wenn ein Kind dauerhaft traurig ist, nicht spielen will oder lustlos in der Ecke sitzt, sollte man genauer hinschauen. Denn erwachsene depressive Menschen berichten häufig, dass ihre Krankheit schon im Kindesalter begann”, erläutert Kai von Klitzing, Universitätsklinikdirektor für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters. Eine rechtzeitige Früherkennung ist angebracht, denn allein für Deutschland liegen die Kosten in Folge depressionsbedingter Frühberentungen bei geschätzten 1,5 Mrd. Euro jährlich.

Die Zahl auffälliger Kinder steigt. Bei ihrer Studie stellten die Wissenschaftler fest, dass über 200 der untersuchten Kinder erhöhte Ängstlichkeit und depressive Verstimmtheit aufwiesen. Die Entwicklung etwa dieser Hälfte der Kinder war sogar schon stärker beeinträchtigt. Lagen Symptome wie Traurigkeit, Schlafstörungen, Gereiztheit oder Spielhemmung vor, wurden Kinder wie Eltern zu einer vertieften kinderpsychiatrischen Diagnostik eingeladen. Parallel dazu wurde eine Kontrollgruppe untersucht, bei denen die Anzeichen nicht auftraten.

Zu früher Leistungsdruck schädlich

Vor allem sind all jene Kinder von Angststörungen und Depressionen betroffen, deren Eltern selbst unter einer Depression leiden. Das Risiko einer Erkrankung später ist aber auch dann groß, wenn Kinder bereits in der frühen Kindheit misshandelt oder vernachlässigt werden. Andere Faktoren sind das Zerbrechen von Familien und früher Leistungsdruck. “Psychische Krankheiten sind in der Gesellschaft heute anerkannter als früher”, meint Psychotherapeut von Klitzing. “Dennoch glauben viele, die Kindheit sei sorgenfrei. Das ist aber eine Illusion.”

 

Schimmel als Allergieauslöser

Posted By Redaktion/uds On 5. September 2013 @ 13:14 InAllgemein,altlasten,analyse,arbeitsschutz,architektur,asbest,Bauwerkstrocknung,bauwesen,Beleuchtung,Bodenaufbau,Dioxine,Energie,Forschung,gebäudesanierung,gebäudetechnik,gefahrstoffe,gesundheit,Hausbau,hausbau,haushalt,hochwasser,innenraumhygiene,klimaschutz,Lindan,luft,PCP,Pressefach,sanierung,Schadstoffe,Schadstoffe: PCB,umweltdienstleister,Wandtrocknung,WasserNo Comments

Einen erheblichen Einfluss auf die Wohngesundheit haben neben verwendeten Baumaterialien zunehmend Schimmelpilze durch feuchte Wände. Ist das Gleichgewicht durch die Schadstoffbelastung in der Luft gestört, ist mit Auswirkungen wie Befindlichkeitsstörungen, Allergien bis hin zu schweren Erkrankungen auf den Organismus zu rechnen. Der Zusammenhang zwischen feuchten Wohnbedingungen und Asthma wurde kürzlich erst wieder durch eine Studie bestätigt. Eine Neuentwicklungen zur Innendämmung hilft die Feuchtekonzentrationen und somit das Schimmelpilzrisiko zu senken.

 

 

Nasse Wände, kranke Kinder, so die Ergebnisse der Studie: Dr. Gisela Büchele, Dr. Jon Genuneit, Andrea Kleiner, Dr. Gudrun Weinmayr und Prof. Gabriele Nagel (v.l.)/Bild: Uni Ulm

 

Kinder, die unter feuchten Wohnbedingungen aufwachsen, haben ein vielfach erhöhtes Risiko, an Asthma, allergischem und nichtallergischem Schnupfen (Rhinitis) und atopischem Ekzem (Neurodermitis) zu erkranken, so das Ergebnis vom Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie der Uni Ulm.

Das gilt sogar für Mädchen und Jungen, die – nach Angabe der Eltern – nur ihr erstes Lebensjahr in einer nassen Wohnung verbracht haben sowie für nichtallergische Kinder. Diesen starken Zusammenhang haben Wissenschaftler um Dr. Gudrun Weinmayr vom Ulmer Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie [1] im Zuge der weltweiten Erhebung „International Study of Asthma and Allergies in Childhood“ (ISAAC) nachgewiesen.

 

 

Bisher größte Erhebung zum Zusammenhang Feuchtigkeit-Asthma

Für die zweite ISAAC-Studienphase haben die Forscher über 46 000 Eltern von acht- bis zwölfjährigen Kindern in 20 Ländern befragt. Damit handelt es sich um die bisher größte Studie zum Zusammenhang von feuchten Wohnbedingen und Asthma beziehungsweise Allergien. Deutsche Zentren lagen in Dresden und München. Mit einem standardisierten Fragebogen überprüfte die Studiengruppe zum Beispiel den Gesundheitszustand des Kindes beziehungsweise ob an Wänden und Decken der elterlichen Wohnung Feuchtigkeitsflecken oder Schimmel sichtbar waren. Und zwar aktuell oder während des ersten Lebensjahres des Kindes. Außerdem wurden die sonstigen Wohnumstände, der Lebensstil sowie etwa allergische Erkrankungen der Eltern abgefragt. In einem zweiten Schritt haben die Wissenschaftler bei über 26 000 Kindern Allergietests durchgeführt und Staubproben aus den Wohnzimmern von mehr als 1100 Familien auf Hausstaubmilben untersucht.

Das Ergebnis war eindeutig: „Unsere Studie zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen feuchten Wohnbedingungen und Asthma, Rhinitis sowie atopischem Ekzem unabhängig von der allergischen Disposition des Kindes. Es handelt sich sogar um den stärksten und konsistentesten Zusammenhang mit einem Umgebungsfaktor, den wir im Laufe der ISAAC-Studie festgestellt haben“, sagt Gudrun Weinmayr.

Damit sind Feuchtigkeit und Schimmel eher noch als Hausstaubmilben Hauptauslöser von asthmatischen Erkrankungen. Der Gesundheitszustand von Mädchen und Jungen, die bereits unter Asthma litten, verschlechterte sich unter feuchten Wohnbedingungen weiter. Überraschenderweise galt die nachgewiesene Relation einheitlich für fast alle untersuchten Länder – von westeuropäischen Staaten und Neuseeland über Albanien und China. In weniger entwickelten Weltregionen war der Zusammenhang zwischen Feuchtigkeit und Asthma allerdings besonders stark: Gemäß der ISAAC-Studie kamen nasse Wohnbedingungen in Brasilien auffällig häufig vor. Tatsächlich gab es in dem südamerikanischen Land auch die meisten asthmakranken Kinder.

 

09.07.2013 13:18

Jeder Hund kann gefährlich sein – Hundebisse bei Babys und Kindern richtig behandeln

Medizin – Kommunikation Medizinkommunikation


Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen

Fachgesellschaften

Berlin – Jedes zweite Kind wird bis zu seinem 18. Lebensjahr von einem Hund gebissen. Am häufigsten trifft es kleine Kinder bis ins Vorschulalter. In über 90 Prozent der Fälle stammt das Tier aus dem näheren sozialen Umfeld des Kindes, meist ist es der eigene Familienhund. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) weist darauf hin, dass Eltern insbesondere kleine Kinder im Umgang mit Hunden immer beaufsichtigen sollten. Ist es dennoch zu einer Bissverletzung gekommen, empfiehlt die DGKCH, mit dem Kind einen Arzt aufzusuchen und die Wunde, falls nötig, kinderchirurgisch versorgen zu lassen.

Im Jahr 2010 lebten in deutschen Haushalten 5,3 Millionen Hunde. Auch zwischen Kindern und vertrauten Hunden passiert es immer wieder, dass das Tier zuschnappt. Die meisten Bisse gehen glimpflich aus. Doch auch hinter äußerlich eher kleinen und ungefährlich erscheinenden Wunden können sich in der Tiefe ausgedehnte Geweberisse und Quetschungen verbergen“, erläutert Professor Dr. med. Stephan Kellnar, Vorstandsmitglied der DGKCH. Aufgrund ihrer kräftigen Kiefer sind auch kleinere Hunde in der Lage, schwere Verletzungen zu verursachen, die nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen seien. Falsch versorgt, drohten langfristige Schäden wie Funktionseinbußen besonders an Fingern und Händen und unnötig große Narben, sagt Kellnar.

Aber es gelte auch, Infektionen zu verhindern: „Bei bis zu 20 Prozent der Hundebisse kommt es zu einer Wundinfektion“, sagt der Experte. Krankheitserreger könnten in das Gewebe eindringen und Wundstarrkrampf, Gasbrand oder eine Blutvergiftung hervorrufen. „Außerdem muss geprüft werden, ob der Hund womöglich Tollwut hatte“, meint Kellnar, der Chefarzt der Klinik für Kinderchirurgie am Klinikum Dritter Orden in München ist. Zwar gelte Deutschland seit 2010 als tollwutfrei. Doch die Krankheit sei in anderen Ländern noch teilweise verbreitet, sodass dieses Risiko nicht hundertprozentig auszuschließen sei.

Als erste Hilfe empfiehlt der Kinderchirurg, die Verletzung mit einer sterilen Kompresse oder einem Verband abzudecken. Eltern sollten keine eigenen Versuche unternehmen, die Wunde zu reinigen. Zur Abklärung des Tetanusschutzes sei es sinnvoll, den Impfpass des Kindes zum Arzt gleich mitzubringen. „Babys und Kleinkinder müssen im Umgang mit Hunden immer beaufsichtigt werden“, mahnt Professor Kellnar. Vielen Hunden mangele es an Erziehung. Zudem könnten kleine Kinder die Signale von Vierbeinern noch nicht deuten. Eltern sollten sich auch von der Größe eines Hundes bezüglich seiner Gefährlichkeit für ein Kind nicht täuschen lassen: „Auch ein kleiner Hund kann ein Kind schwer verletzen, wenn der Halter keine Kontrolle über sein Tier hat“, sagt Professor Kellnar.