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Jubiläum

Seit 20 Jahren erfreut er die Besucher im MAC-Forum:

Weihnachts- und Wintermarkt am Münchner Flughafen feiert Jubiläum

 

Er ist in der Vorweihnachtszeit ein Besuchermagnet für die Flughafenregion aber auch für Fans aus der ganzen Welt: Die Rede ist vom Weihnachts- und Wintermarkt am Münchner Airport, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Vom 17. November bis zum 26. Dezember 2018 dreht sich im München Airport Center täglich von 11.00 bis 21.00 Uhr wieder alles um Kunsthandwerk, Spielwaren oder süße und pikante Köstlichkeiten. 44 Marktbuden laden zum Probieren, Flanieren, Stöbern und Geschenkekaufen ein. Traditionelles Highlight bzw. zentraler Anziehungspunkt des Marktes ist die 600 Quadratmeter große Eisfläche: Wer hier ein Tänzchen wagen oder seine Klasse beim Eisstockschießen unter Beweis stellen will, ist auf dem Weihnachts- und Wintermarkt goldrichtig. Schlittschuhe können gegen Gebühr vor Ort geliehen werden. Kulinarisch ist für jeden Geschmack etwas dabei: Von der Bratwurst, über Lebkuchen, Punsch und Feuerzangenbowle bis hin zu neuen Kreationen wie heißen Caipirinha, Barbarenspießen, Rahmfleckerl oder Bio-Mandelgebäck.

Ob Mundart-Pop, Rock, Gospel, Swing, Latin oder Jazz: Musikalisch sorgen Live-Künstler jeweils von Dienstag bis Sonntag ab 18.00 Uhr auf der Bühne für Unterhaltung. Mit weihnachtlichen Klängen erfreuen am 9. und 26. Dezember Oliver Schott und der „Golden Gospel Choir“ aus Franken die Herzen der Besucher. Bastelfreunde können am 24. November ihren individuellen Adventskranz auf der Bühne oder im Kinderland binden. Am 1. Dezember verkaufen die „Münchner Zuckermädels“ selbstgebackene Kekse. Der Erlös geht an ein Münchner Kinderhospiz. Am 2. Dezember ist die Rettungshundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes zu Gast. Am 8. und 9. Dezember findet eine Tombola des Münchner Rotary Clubs zugunsten von gemeinnützigen Einrichtungen und Projekten im Landkreis Freising statt.

Sein Debüt auf dem Weihnachts- und Wintermarkt gibt ein junges Start-up-Unternehmen aus Bayern und bietet nachhaltige Wandkalender an, deren Kalenderblätter jeden Monat Blumen- oder Gemüsesamen zum Einpflanzen enthalten.

Für die kleinen Gäste wird es insbesondere jeden Mittwoch ab 16.00 Uhr spannend: Auf dem Programm stehen Mitmachaktionen auf dem Markt und im Kinderland, Winterwichteln, Zauber-Shows und Weihnachtsbäckerei. Am 6. Dezember landet der Nikolaus auf der Bühne und wagt sich sogar auf Schlittschuhe, um mit kleinen und großen Besuchern ein paar Runden zu drehen. Am 15. Dezember können Eishockey-Fans bei einem Probetraining mit den Profis des EHC Red Bull München die Schläger kreuzen. Am 22. Dezember dürfen Kinder ab 12.00 Uhr ihren Wunschzettel basteln, bevor sich um 14.00 Uhr mit etwas Glück das Christkind zeigt. Alle Informationen zum Weihnachts- und Wintermarkt sind unter www.munich-airport.de/weihnachtsmarkt erhältlich.

Mit dem Beginn des Weihnachts- und Wintermarktes starten auch wieder die stimmungsvollen Lichterfahrten über das Flughafengelände. Die Bustouren beginnen an jedem Wintermarkttag um 17.00 und 18.00 Uhr direkt vor dem MAC-Forum und dauern 50 Minuten. An Feiertagen, Wochenenden und in den Ferien sind zusätzliche Touren um 16.30 Uhr, 17.30 Uhr und 18.30 Uhr im Angebot. Täglich um 19.00 Uhr stehen spezielle Glühwein-Lichterfahrten auf dem Programm. Tickets gibt’s auf dem Markt und auf der Website des Flughafens unter www.munich-airport.de/lichterfahrten 

 

2018 wird die Feuerwache Achdorf in der Ruffinstraße 20 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums lädt der Löschzug Achdorf der Freiwilligen Feuerwehr Landshut am 9. und 10. Juni (Samstag/Sonntag) wieder zum großen zweitägigen Hallenfest mit Tag der offenen Tür. Los gehts am Samstag um 14:00 mit Grillspezialitäten, Käse und Steckerlfisch und natürlich einer großen Getränkeauswahl. Parallel können die Besucher die Einsatzfahrzeuge des Löschzuges Achdorf besichtigen und sich mit der Arbeit sowie den Spezialaufgaben der 50 Feuerwehrmänner und -Frauen in Achdorf vertraut machen. Dazu ist auch das von den Achdorfern in Eigenregie zusammengetragene Museum im Keller der Wache geöffnet. Abends um 20:00 öffnet dann die Bar Ihre Pforten. Am Sonntag startet der Tag bereits um 10:00 mit Frühschoppen. Mittags gibt es dann mit Schweinebraten, diversem vom Grill und Steckerlfischen erneut eine große Auswahl für alle Geschmacksrichtungen. Ab Nachmittag gibt es dann eine Vielzahl an Vorführungen der Feuerwehr – unter anderem eine Personenrettung über Drehleiter und eine Fettbrandbekämpfung, für die Kinder steht im Schulhof eine große Hüpfburg bereit. Dazu gibt es an beiden Tagen die Möglichkeit, das Feuerwehrmuseum im Keller der Wache zu besuchen sowie Bildervorträge zu aktuellen und vergangenen Einsätzen – wie zum Beispiel auch dem Brand auf der Burg Trausnitz, anzuschauen. Am frühen Sonntagabend klingt das Fest dann langsam aus. Auf zahlreichen Besuch freut sich der Löschzug Achdorf der Freiwilligen Feuerwehr Landshut.

PIFLASER SIEDLERBUND FEIERTE – Verein hat sich nach 55 Jahren zu einer aktiven Gemeinschaft entwickelt – Feier im Ergoldinger Bürgersaal

 

Eingestimmt durch das Trio Feinkost und anhand der vielen Mitglieder und Freunde des Siedlerbundes Piflas, die sich im Ergoldinger Bürgersaal einfanden, begrüßte ein sichtlich frohgelaunter 1. Vorsitzender Joachim Flache die anwesenden Siedler. Angesagt war eine große Feier zum 55-jährigen Jubiläum des Piflaser Siedlerbundes. Zum 55-jährigen Jubiläum setzten das Trio Feinkost aus Landshut und die bayerischen Humoristen aus Mauth im Bayerischen Wald die musikalischen Akzente.

23 Männer und Frauen gründeten am 23. Juni im Jahre 1963 im Klosterbräustüberl nach einem Referat eines Herrn Hofbauer aus München über Zweck und Leistungen des Bayerischen Siedler- und Eigenheimerbundes e.V., den Siedlerbund Piflas.

Einstimmig wurde damals Josef Brunner sen. zum 1. Vorstand gewählt. 20 Jahre führte dieser den Verein, trat aber im Jahre 1983 aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des Vorstands zurück. Anschließend führte Sebastian Maier 17 Jahre den Verein, den dann Josef Brunner jun. wiederum ablöste und den Verein 8 Jahre weiter erfolgreich führte.

 

Im Jahre 2008 übernahm Joachim Flache den Piflaser Siedlerbund als 1. Vorsitzender und führt ihn bis heute. Sein Ziel war es und ist es immer noch, den Verein zu pflegen und zu erweitern. Höhepunkte seiner Vorstandschaft sind viele Veranstaltungen wie Vorträge, Versammlungen, Ausflüge und Feiern. Wichtig dabei sei es so Flache, seine Mitglieder zu begeistern und neue dazu zu gewinnen.

„Wir feierten mit den Landshuter Talenten Antonio und Dauria, feierten ein Kinderfest mit den Donikl hier im Bürgersaal, mit den Holledauer Tanzfegern, dem Boarischen Hias, dem Erdäpflkraut, den Kapfhammer Buam, dem Aurer Jackl, der Stianghausratschn und vielen weiteren Künstlern und Alleinunterhaltern“, zählte der Vorsitzende auf. Besondere Veranstaltungen sind die Sommerfeste und Weihnachtsfeiern des Siedlerbundes. Eine herausragende Veranstaltung vor Jahren war eine Maiandacht mit dem Ergoldinger Männerchor, die ein großer Erfolg war.

Ausflüge wurden getätigt nach Kufstein, Wolfgangsee-Bad Ischl, Achensee, Bamberg, Königsee, Bodensee, Passau-Linz, Arnbruck, Fraueninsel, Salzburg und viele Städte mehr.

Vorträge konnten die Mitglieder besuchen wie über Gesundheit, Ernährung, Garten, Sicherheit, Erbrecht, Patientenverfügung usw.! Viele Vorteile hätten die Mitglieder zu erwarten wie Rechtsberatung, Beratung Bauwilliger, Versicherungsschutz, Interessenvertretung für alle Mitglieder bei Straßenausbau. Nach 55 Jahren hat sich dieser Verein zu einem mitgliedstarken Aktivposten entwickelt und gestaltet vielfach das gesellschaftliche Leben am Ort.

 

Bürgermeister Andreas Strauß gab den Anwesenden einen Einblick in die Entwicklung „seines Ortes“ Ergolding.

Schon zwei Jahre vor der Gründung des Siedlerbundes im Jahre 1961 wurden bereits Bebauungspläne von der Gemeinde Ergolding aufgestellt. Die Einwohnerzahl erhöhte sich von 4580 im Jahre 63 auf heute 13220. Der Quadratmeterpreis betrug damals 10 DM, heute bis zu 500 Euro beispielsweise auf der Hohen Kreuzstraße. Andreas Strauß führte weiter aus, dass viele Eigenheimbesitzer aus verschiedenen Gründen Mitglied beim Siedlerbund werden. Sei es wegen der zu nutzenden Gartengeräte, einem vergünstigten Versicherungsschutz oder einfach nur um Kontakte zu knüpfen und sie zu pflegen. Ein großes Lob sprach Strauß dem 1. Vorsitzenden Joachim Flache für seine unermüdliche Organisationsarbeit aus, und dass er seinen Mitgliedern viel bietet.

 

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier selbst ein „Siedlerbundmitglied“ sei erfreut darüber, dass es so viele Siedler- und Eigenheimerverbände in der Region gibt. Mit Joachim Flache als Vorsitzenden hat der Siedlerbund Piflas eine gute Zukunft vor sich.

 

Ein Verein kann gemeinsame Interessen besser vertreten und auch eventuell Forderungen durchsetzen als ein einzelnes Mitglied“, konstatierte Sibylle Banner als Vizepräsidentin des Bayerischen Eigenheimerverbandes in ihrer Festrede. In Bayern seien rund 80.000 Mitglieder in 350 Ortsvereinen organisiert. So werde man auch von der Politik besser wahrgenommen und gehört und könne so mehr Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen. Dem Siedlerbund Piflas wünschte sie mit Joachim Flache an der Spitze, weiterhin viel Erfolg.

 

Rudolf Bauer als Vertreter der Eigenheimervereinigung Ergolding trug ein Gedicht vor und als Dank gab es zudem einen Brezenbaum für die Unterstützung der Piflaser bei der Vereinsgründung der Ergoldinger im Jahre 1976.

 

Das Duo Tom & Basti aus Mauth im Bayerischen Wald rissen mit ihren musikalischen und humorvollen Beiträgen die Mitglieder im Saal zu Lachsalven hin. Zugaben waren eine notwendige Aktion der beiden Humoristen.

 

Den Ausklang der Veranstaltung gestaltete das Trio Feinkost mit Tanzweisen.

 

-hjl-

 

Fotos: lodermeier

Bildtext: Bürgermeister Erwin Schneck (3.v.l.), der Gründungsvorsitzende des Vereins Landshut-Ried, Christoph Krenzel (2.v.r.), der aktuelle Vereinschef Paul Schröcker mit seiner Frau Erika und Schriftführerin Anita Gruber

 

Rieder Brücke“ feiert Jubiläum

Flutmuldenquerung wurde vor 25 Jahren nach Landshuts Partnerstadt benannt

 

Wer aus der Innenstadt kommend auf dem Rennweg über die Flutmulde Richtung Münchnerau fährt, überquert die „Rieder Brücke“. Das Bauwerk war zwar schon 1983 fertig, erhielt aber erst am 8. Mai 1993 den Namen der Partnerstadt Ried im Innkreis. 25 Jahre später trafen sich am Dienstag der aufseiten der Stadt Landshut für diese Städteverbindung zuständige Bürgermeister Erwin Schneck, der Gründungsvorsitzende des Partnerschaftsvereins Landshut-Ried, Christoph Krenzel, und der aktuelle Vereinschef Paul Schröcker, um anlässlich des Jubiläums zusammen mit einigen Vereinsmitgliedern die Bedeutung der Städtefreundschaft hervorzuheben.

 

Die Verbindung Landshut-Ried besteht schon seit 1974. Der in beiden Städten aktive, gemeinsame Partnerschaftsverein wurde 1990 gegründet – seither kümmern sich dessen Mitglieder darum, die Beziehungen zwischen den Bürgern von Ried und Landshut zu vertiefen. Diese ehrenamtliche Arbeit der Vereinsführung und der aktiven Mitglieder sei von hohem Wert, sagte Bürgermeister Schneck. „Ohne dieses vorbildliche bürgerschaftliche Engagement könnte eine Städtepartnerschaft nicht funktionieren. Ich hoffe sehr, dass auch wieder vermehrt junge Leute dazu bereit sind, sich für diese gute Sache einzusetzen und Verantwortung dafür zu übernehmen.“

Städtepartnerschaften seien gelebte Völkerverständigung und in der heutigen Zeit vielleicht wichtiger denn je, betonte Schröcker: „Jahrzehntelang galt der europäische Zusammenhalt ja als selbstverständlich. Angesichts so mancher separatistischer Tendenzen in verschiedenen Ländern muss dieser Zusammenhalt aber unbedingt neu gepflegt werden.“

Ein Symbol für die länderübergreifende Freundschaft ist seit 25 Jahren eben jene „Rieder Brücke“, die am 8. Mai 1993 vom damaligen Oberbürgermeister Josef Deimer und seinem Rieder Amtskollegen Dr. Günther Nagele „getauft“ wurde. Im Gegenzug wurde übrigens zwei Jahre später in Ried ein Platz nach der Partnerstadt Landshut benannt. Zur Namensgebung war OB Deimer damals nach Oberösterreich gereist, sein Rieder Pendant war Albert Ortig – der bis heute auf dem Chefsessel im Rieder Rathaus sitzt.

 

Foto: Stadt Landshut

 

 

Ein „Leuchtturm“ feiert Jubiläum
Zehn Jahre Darmkrebszentrum am Klinikum Landshut

Das zertifizierte Darmkrebszentrum am Klinikum Landshut feiert Jubiläum: Vor zehn Jahren wurde es gegründet – als erstes seiner Art in Niederbayern. Was hat sich seitdem getan? Welche Vorteile haben die Patienten? Bei der Jubiläumsfeier am Mittwoch machten die Referenten deutlich, wie wichtig die Teamarbeit der Experten und die Vorsorge des Patienten sind.

Darmkrebs ist beim Mann die dritthäufigste Krebsart, bei Frauen sogar die zweithäufigste. Seit nunmehr zehn Jahren können sich Betroffene mit dieser Erkrankung am Klinikum Landshut behandelt lassen. „Das Darmkrebszentrum im Klinikum ist ein Leuchtturm, dessen Erfolgsgeschichte 2007 begonnen hat“, sagte Geschäftsführer Nicolas von Oppen am Mittwoch bei der Jubiläumsfeier. „Höchste Qualität bei Darmspiegelungen und Chemotherapien, sichere Operationen, ein hervorragendes Zusammenspiel aller beteiligten Disziplinen – und alles zum Wohle unserer Patienten“: Das mache das Darmkrebszentrum am Klinikum aus. Fast 1000 Patienten sind in den zehn Jahren behandelt worden, sie profitierten von modernsten Therapieverfahren und aktuellen Studien.

Eine Herausforderung sei es immer, wenn der Krebs schon gestreut hat, erläuterte Prof. Dr. Dr. Florian Löhe, Leiter des Darmkrebszentrums und Chefarzt der Klinik für Allgemein- Viszeral und Thoraxchirurgie. „Bei Metastasen sind wir alle gefordert“, so Prof. Löhe. Er als Chirurg genauso wie die Onkologen, die Ärzte für Innere Medizin, die Strahlentherapeuten, Radiologen, Psychoonkologen usw. Die Metastasen-Chirurgie von Leber und Lunge sei zum Beispiel in den zehn Jahren immer weiter ausgebaut worden. „Wichtig ist, dass wir am Puls der Zeit bleiben“, betonte Prof. Löhe. So hat sich am Darmkrebszentrum auch das aktuelle chirurgische Verfahren taTME etabliert, das eine Chance für eine spezielle Art der Darmchirurgie darstellen kann und auf das der Leitende Oberarzt Dr. Ludwig Woidy in seinem Vortrag näher einging. Mehr und mehr kommen außerdem minimal-invasive Therapien zum Einsatz, die für die Patienten besonders schonend sind. „Wir wollen uns stetig verbessern“, so Löhe. Die gleichbleibende hohe Qualität des Darmkrebszentrums wird jedes Jahr von der Deutschen Krebsgesellschaft überprüft.

Bei Darmkrebs sind Vorsorge-Untersuchungen besonders wichtig, wie Prof. Dr. Dr. Matthias Dollinger, Koordinator des Darmkrebszentrums und Chefarzt der Medizinischen Klinik I, in seinem Vortrag betonte. Denn oft treten die ersten Beschwerden erst nach Jahren auf – wenn sich schon Metastasen gebildet haben. Ab 50 Jahren sollte man deshalb jährlich zur Vorsorge gehen, ab 55 Jahren wird die Darmspiegelung als Früherkennungs-Untersuchung empfohlen. „Wir wollen Auffälligkeiten im Darm so früh erkennen, dass es gar nicht mehr zur Tumorbildung kommt“, so Prof. Dollinger. Mit einem speziellen Instrument, dem Koloskop, wird die Darmspiegelung durchgeführt. „Die Kunst liegt darin, auch winzig kleine Polypen zweifelsfrei zu erkennen.“ Wichtig dabei sind die Erfahrung und Technik sowie neueste Instrumente mit brillanter Bildgebung.

Von einer Trickkiste berichtete schließlich der letzte der vier Referenten Prof. Dr. Thomas Helmberger, Chefarzt der Radiologie am Klinikum Bogenhausen. Er widmete sich dem Thema Lebermetastasen und welche lokalen Therapieoptionen dafür zur Verfügung stehen.

Eine Trickkiste klingt nach Zauberei, stellen Sie sich lieber eine Werkzeugkiste vor“, so Prof. Helmberger. Für die Ärzten stellen sich die Frage: Welches Werkzeug nehme ich? Welche kann ich miteinander kombinieren? Und für welche Aufgabe nehme ich welches Gerät? Der Hintergrund ist, dass es je nach Erkrankung komplexe Behandlungsstrategien gibt. Wie diese ineinander greifen und sich ergänzen können, bespricht ein interdisziplinäres Ärzte-Team – alles unter der Prämisse, für den Patienten die bestmögliche Lösung zu erhalten.

 

Bildunterschrift:

Geschäftsführer Nicolas von Oppen (rechts) mit den Referenten der Jubiläums-Veranstaltung: v.l. Prof. Dr. Dr. Matthias Dollinger, Koordinator des Darmkrebszentrums und Chefarzt der Medizinischen Klinik I, Dr. Ludwig Woidy, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- Viszeral- und Thoraxchirurgie, Prof. Dr. Florian Löhe, Leiter des Darmkrebszentrums und Chefarzt der Klinik für Allgemein- Viszeral und Thoraxchirurgie, Prof. Dr. Thomas Helmberger, Chefarzt Radiologie am Klinikum Bogenhausen.

 

Foto: Klinikum Landshut

 

Kneipp-Bund feiert morgen 120 Jahre Jubiläum

 

Bad Wörishofen, 23. August 2017 – „Wir befinden uns aktuell in einer Zeit, in der die Naturheilkunde den Blick auf die konventionelle Medizin verändert“, so der Präsident des Kneipp-Bundes, Klaus Holetschek MdL, einen Tag vor dem 120-jährigen Jubiläum des Bundesverbandes für Gesundheitsförderung und Prävention.

Das salutogenetische Gesundheitsmodell gewinne in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung und stoße innerhalb der Gesellschaft auf großes Interesse und Akzeptanz. „Die Aufgeschlossenheit für sanfte, natürliche Methoden zur Erhaltung der Gesundheit bzw. deren Herstellung ist ein klares Zeichen: Die Menschen spüren wieder, dass sie selbst verantwortlich für ihre Gesundheit sind. Man muss nicht sofort zur Tablette greifen – die moderne Naturheilkunde hält viele Möglichkeiten der Gesundheitsförderung bereit“, so Holetschek.

Es müsse künftig darum gehen, dass sich Naturheilkunde und Schulmedizin sinnvoll ergänzen und so zum optimalen Behandlungsweg im jeweiligen Einzelfall führen. Eine solche integrative Medizin habe immer die Gesamtheit des Patienten im Blick. Die Errungenschaften der Schulmedizin oder der Pharmakologie sollen dabei keineswegs geschmälert werden – vielmehr muss eine Brücke zwischen den verschiedenen Gesundheitsdisziplinen geschlagen werden.

Eine gesundheitsbewusste Gesellschaft gehört seit 120 Jahren zum Leitbild des Kneipp-Bundes. Seit 1897 setzt sich der Verband gemeinsam mit seinen rund 600 Kneipp-Vereinen für einen gesunden und naturverbundenen Lebensstil ein. „Naturheilverfahren sind populärer denn je und zweifelsohne auf dem Vormarsch – und das ist gut so“, sagt Holetschek. So stehe beispielsweise das Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ von Prof. Andreas Michalsen, Sohn eines Kneipp-Arztes, seit etlichen Wochen auf Spitzenplätzen der Bestsellerlisten und auch der Focus habe „Die Heilkraft der Natur“ zum Titelthema gemacht. Auch das NDR-Format „Visite“ berichtete vor einer Woche über die positiven Effekte der Kneippschen Hydrotherapie: So sei eine Stärkung des Immunsystems mittels Kneippscher Kaltwasseranwendungen inzwischen zweifelsfrei durch Studien, u.a. am Universitäts-Klinikum Jena, belegt.

Dem Kneipp-Bund ist es ein wichtiges Anliegen, das „Kneippen“ als Ausdruck von gesundheitsförderlicher und kulturstiftender Identität und Kontinuität weiterhin von Generation zu Generation weiterzugeben und fortwährend neu zu gestalten. So findet im Rahmen des 120-jährigen Bestehens am 14.10.2017 ein Symposium in Bad Wörishofen statt. Ziel der Veranstaltung ist es, neue Thesen für die Kneipp-Bewegung zu diskutieren – beispielsweise auch eine etwaige Erweiterung der fünf Kneipp-Elemente um soziale Kompetenzen und ökologische Aspekte.

 

Auf dem Foto: von links Sr. Eva, Bernhard Leder, Kinderkrankenschwester Conny Vogel, Barbara und Georg Stemberger (1. Vorsitzender Drei Helmen e.V.), Kirstin Sauter und Ludwig Schnur

Der Drei Helmen e.V. feiert in diesem Jahr sein 5 jähriges Bestehen. Aus diesem Grund hat sich die Vorstandschaft einstimmig dazu entschieden dieses kleine Jubiläum nicht großartig zu feiern. Es wurde vielmehr beschlossen seinen Grundprinzipien treu zu bleiben und eine soziale Einrichtung in Landshut finanziell zu unterstützen.

Entschieden hat man sich für die ambulante Kinderpalliativversorgung des Kinderkrankenhauses St. Marien in Landshut. Diese spezialisierte

Palliativversorung ist mit einem Netzwerk in ganz Niederbayern und den Randgebieten nach Oberbayern und der Oberpfalz vertreten und unterstützt vor Ort betroffene Kinder und Jugendliche mit Ihren Angehörigen auf ihrem schwersten Lebensabschnitt. Die Aufgaben sind vielschichtig und von enormer Wichtigkeit für diese Familien. Dazu zählen z.B. bedarfsorientierte Hausbesuche, Schmerztherapie und Behandlung von belastenden Symptomen und natürlich die Begleitung in finaler Sterbephase. Ein Palliativteam besteht aus qualifizierten Ärztinnen, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, einer Sozialpädagogin, einem Seelsorger und einer Psychotherapeutin die Ihre Arbeit mit viel Liebe ausüben. Aktuell werden bis zu 15 Kinder und Jugendliche vom Kinderkrankenhaus St. Marien betreut. Die bereits bestehenden Versorgungsstrukturen durch ambulante Pflegedienste und niedergelassene Kinderärzte sind ein wichtiger Punkt in der Organisation!

Die Informationen und Erzählungen aus der täglichen Arbeit die Sr. Eva an die Mitglieder des Drei Helmen e.V. berichten konnte waren sehr interessant und auch ergreifend. Für die Menschen in solch einer Situation ist es wichtig zu Wissen mit der Palliativversorgung des Kinderkrankenhauses in guten Händen zu sein.

 

 

 

 

 

80 Jahre Biodiesel

Eine belgische Erfindung bahnte den Weg

Vom Streben nach Versorgungssicherheit bis zur Bioökonomie

Brüssel/Berlin: Das Jahr 2017 markiert ein 80-jähriges Jubiläum: Im Sommer 1937 erhielt der in Frankreich geborene Chemiker Georges Chavanne in Belgien ein Patent für die Umsteuerung von Pflanzenölen. Damit war der Biodiesel erfunden. Schon ein Jahr später wurde das neue Produkt auf einer regulären Buslinie von Brüssel ins 30 km entfernte Leuven/Louvain eingesetzt. Mit dem erfolgreichen Testbetrieb über insgesamt 20.000 km ebneten die Busse, angetrieben von Chavannes Erfindung, den Weg für eine Erfolgsgeschichte, die erst Jahrzehnte später Fortschritte auf den Märkten machen sollte. Anlässlich des Jahrestages von Chavannes Erfindung diskutierten gestern bei einer Konferenz in Brüssel Experten verschiedener Disziplinen über die heutige und künftige Rolle von Biokraftstoffen für ein nachhaltigeres Verkehrssystem.

Redner und Podiumsdiskutanten gingen bei der Tagung in der Vertretung Bayerns bei der Europäischen Union auf Perspektiven für Biokraftstoffe vor dem Hintergrund einstiger und künftiger Herausforderungen ein. In seiner Rolle als Präsident der Königlich Belgischen Gesellschaft für Chemie ist der Geschäftsführer von Certech, Thierry Randoux, Chavannes Nachfolger. Chavanne hatte der Chemiker-Vereinigung von 1914 bis 1921 als Präsident gedient. Randoux erklärte in seiner Festrede: “Die Untersuchung von Kohlenwasserstoffen und Brennstoffölen war für Georges Chavanne während seiner herausragenden Karriere in Frankreich und Belgien ein wichtiger Forschungsbereich. Die Erfindung der Umesterung von Pflanzenölen war mit diesem Forschungsgebiet eng verwoben. Gleichzeitig ist die Erfindung eng mit dem Streben nach Energieversorgungssicherheit verknüpft, das ein starker Treiber für Forschungsaktivitäten in der Chemie während dieser Epoche war. Im Kontext heutiger Forschungsanstrengungen können Verbindungen zwischen der Erfindung von Biodiesel und aktuellen Bestrebungen zu grüner Chemie und zur Bioökonomie gesehen werden, die Rohstoffe effizient und nachhaltig nutzt.“

 

AKTIONEN RUND UMS FAHRRAD-JUBILÄUM.

Heuer wird das Fahrrad 200 Jahre alt. Diesen Geburtstag hat Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner (rechts) zum Anlass genommen, Matthias Schmid und seine historischen Hochräder in der Bruckbergerau zu besuchen. Keyßner zeigte sich beeindruckt von der einzigartigen Sammlung historischer Fahrräder. Besonders anerkennenswert sei auch das Engagement des Hochrad-Vereins für Kinder und Jugendliche, die in Kursen das Fahren mit dem Hochrad erlernen können. Sowohl der Verein wie die Stadt werden das Geburtstagsjahr des Fahrrades nutzen, um das ganze Jahr über mit einer Vielzahl an Aktionen das zweirädrige Verkehrsmittel in den Mittelpunkt zu rücken. Demnächst finden unter anderem statt: der Auftakt zum monatlichen Radewegecheck ab 25. März, die Lesung „200 Jahre Fahrrad” am 27. März im Salzstadel und der große Fahrradaktionstag am 22. April. Weitere Infos gibt es auch auf der Internetseite der Stadt Landshut unter www.landshut.de.

Foto:

Stadt Landshut

 


Die BayWa als Geburtstagskind bei der Landshuter Umweltmesse

 

Jubiläumstruck zu Agrar, Energie und Bau vor Ort

Landshut, März 2013 – Bei der diesjährigen Landshuter Umweltmesse ist die BayWa als Geburtstagskind vertreten. Das Unternehmen ist 90 Jahre alt – der Jubiläumstruck, der Rück- und Ausblicke zu den Segmenten Agrar, Energie und Bau bietet, macht bei der Umweltmesse Station. Und das Landshuter Baustoff-Team stellt Innovationen für Bauherren und Modernisierer vor.

 

Wie sieht der Dämmstoff Steinwolle genau aus? Wie groß oder klein sind eigentlich Holzpellets? Was wurde früher ins Maschinenlagerbuch von Landtechnik-Geräten eingetragen? Die Antworten gibt es zum Anfassen im Jubiläumsmobil. In Archivschränken werden 90 Jahre Unternehmensgeschichte lebendig. Mini-Museen zu den Bereichen Agrar, Technik, Bau und Energie. Das Motto dabei: „BayWa entdecken. BayWa erleben. BayWa erforschen.“

 

Die Gelegenheit, in Geschichte und Zukunft der BayWa einzutauchen, nutzt bei der Landshuter Umweltmesse auch Rudolf Schnur, Leiter der Messe. Er besucht den Jubiläumstruck zusammen mit Christian Deller, Leiter von BayWa Baustoffe in Landshut.

 

Das mobile Museum bietet neben geschichtlichen Schubladen auch eine interaktive Zeitreise: Zur historischen Entwicklung und zu Zukunftsthemen der BayWa gibt es Filmmaterial ebenso wie 3-D-Grafiken mit spannenden Details und Hintergrundinformationen. Etwa zum Thema erneuerbare Energien.

 

Die Jubiläumsgäste im Rahmen der Umweltmesse nutzen ausgiebig auch die Fahrzeuge im Fahrzeug: Beim Traktor-Rennen in der BayWa-Miniaturwelt stellen sie ihr Geschick beim Fahren und Rangieren unter Beweis.

 

Grüner Faden der BayWa-Geschichte: Die Grundbedürfnisse nach Ernährung, Wohnen, Wärme und Mobilität mit modernen Mitteln erfüllen. Neuerungen rund um Wohnen und Wärme stellt das Team von Christian Deller auf einem 50 Quadratmeter großen Stand bei der Umweltmesse dar. Speichersysteme, die Photovoltaik-Strom haltbar machen, gibt es dabei genauso zu sehen wie aktuelle Materialien für Fassadendämmung und Innovatives bei Fenstern und Haustüren.

 

Mehr zur Geschichte der BayWa unter www.90Jahre-baywa.de

 

 

 

Redaktion:

Maria Crusius, BayWa AG,
PR/Unternehmenskommunikation,

Tel. 0 89/92 22-36 96, Fax 0 89/92 12-36 96,
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