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Hochschule Landshut

Von links nach rechts: Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, Bernhard Wastl, Autohaus-Geschäftsführer Joachim Schober, Prof. Dr. Stefan-Alexander Arlt und Morris Ständer bei der Übergabe der Wasserstoff-Autos


Veldener Toyota-Händler kooperiert mit Hochschule Landshut in Form zweier Bachelorarbeiten über Wasserstoff-Potenziale

„Eine eminent wichtige Säule für die Zukunft der Region“ – So sehen Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und Prof. Dr. Stefan-Alexander Arlt das Thema Wasserstoff. Gemeinsam mit dem Autohaus Schober in Velden wurde deshalb Anfang des Jahres ein gemeinsames Kooperationsprojekt auf den Weg gebracht – in Form zweier vielversprechender Bachelorarbeiten. 2021 soll in Geisenhausen ein klimaneutrales Autohaus entstehen.

Bachelorarbeiten über PV-Systeme und Wasserstoffspeicher
Im vergangenen Sommersemester setzten sich die beiden Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens Bernhard Wastl und Morris Ständer intensiv mit der Wasserstoff-Thematik rund um das Veldener Autohaus auseinander. Während sich Wastl inhaltlich auf Wasserstoffspeicher konzentrierte, untersuchte Ständer geeignete PV-Systeme. Die Studierenden kamen zu dem Ergebnis, dass der energieautarke Betrieb des Autohauses aus technischer Sicht möglich ist.

Bei Verwendung einer passend dimensionierten Photovoltaikanlage mit angeschlossener Elektrolyse sowie der Nutzung von Batterie- und Wasserstoffspeichern, verbunden mit geschicktem Speicherhandling, kann demnach gut eine Tonne grüner Wasserstoff pro Jahr vor Ort erzeugt werden. Sollte durch weitere Maßnahmen Energie gespart werden können – das heißt Energie vom Autohaus nicht direkt benötigt werden – kann diese frei gewordene Energie zusätzlich zur Produktion von Wasserstoff herangezogen werden.

Wichtige Impulse für eine grüne Zukunft

Von den Resultaten der Bachelorarbeiten zeigte sich Geschäftsführer Joachim Schober begeistert: „Ich denke, hier sind zwei Bachelorarbeiten entstanden, die sich mehr als sehen lassen können, und uns als Unternehmen wichtige Impulse geben.“ Als Anerkennung dürfen die beiden Studierenden einen Monat lang jeweils ein Wasserstoff-Auto testen.

Der Hochschulpräsident lobte das Kooperationsprojekt mit der Firma Schober und gratulierte den beiden Studierenden zu den Ergebnissen ihrer Bachelorarbeiten. „Eines der Fokusthemen der Hochschule Landshut ist Nachhaltigkeit“, so Pörnbacher. „Es freut mich daher sehr, dass sich Herr Wastl und Herr Ständer so intensiv mit den Themen Wasserstoff und Photovoltaik auseinandergesetzt haben.“

Foto: Hochschule Landshut/Thomas Kolbinger

 

Masterabsolvent der Hochschule Landshut erreicht mit seiner Masterarbeit im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen den 2. Platz Foto: Fotowerkstatt Gahr

An der Hochschule Landshut gibt es wieder einen Grund zu feiern. Hochschulabsolvent Stefan Kögl, der im vergangenen Jahr erfolgreich seinen Master in Wirtschaftsingenieurwesen abgeschlossen hat, wurde vom VDMA Software und Digitalisierung für seine Abschlussarbeit mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Im Rahmen seiner Masterthesis, die er an der Fakultät für Informatik bei Prof. Dr. Jürgen Wunderlich verfasste, hat Kögl bei der Siemens AG eine Anomaliedetektion für eine Papiermaschine mit Hilfe von Machine Learning entwickelt. „Durch die schnellere und zuverlässigere Erkennung von Rissen in der Papierbahn, reduziert die Lösung den Wartungsaufwand und die Stillstandskosten um monatlich schätzungsweise 30.000 Euro im Vergleich zur aktuell eingesetzten Lösung“, fasst Wunderlich die Resultate zusammen. Der generische Lösungsansatz erlaube auch eine Übertragung der Anomaliedetektion auf weitere Papiermaschinen.

Gelungenes Zusammenspiel von Theorie und Praxis

„Es freut mich sehr, dass Herr Kögl diese verdiente Auszeichnung erhält“, so Wunderlich. „Die Ergebnisse der Masterarbeit sind ein gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Kooperation zwischen Hochschule und Industrie.“ Kögl wurde nach seinem Abschluss übernommen und arbeitet inzwischen als Data Scientist bei Siemens.

Für den VDMA-Nachwuchspreis nominierten Professorinnen und Professoren deutscher Hochschulen ihre besten Studierenden aus den Fachbereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik. Mit ihren Abschlussarbeiten aus Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen zur Wahl standen insgesamt 38 Absolventinnen und Absolventen aus 22 Hochschulstandorten. Ein neuer Teilnahmerekord.

Kanzler Dr. Johann Rist überreicht Stephanie Sigl ihre Berufungsurkunde
Foto: Hochschule Landshut/Thomas Kolbinger

Kanzler Dr. Johann Rist darf sich künftig über tatkräftige Unterstützung freuen. Stephanie Sigl, die im Mai die Leitung des Justiziariats an der Hochschule Landshut übernommen hat, wurde von der Hochschulleitung Ende November zur stellvertretenden Kanzlerin berufen.

Die gebürtige Landshuterin absolvierte ihr Jurastudium in Passau und schloss ihre Ausbildung mit dem zweiten Staatsexamen in München ab. Anschließend arbeitete Sigl mehrere Jahre als Rechtsanwältin mit den Schwerpunkten Familien- und Sozialrecht in Landshut. 2009 begann ihre Hochschullaufbahn am Landshuter Campus, die 2003 in der Ernennung der Vize-Kanzlerin vorerst ihren Höhepunkt fand. Zwischen 2015 und 2020 erweiterte Sigl ihre Erfahrungen als Verwaltungsleiterin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am Standort Pfarrkirchen, als kommissarische Kanzlerin der THD und als stellvertretende Kanzlerin der Hochschule Weihenstephan.

Hochschule Landshut als alte und neue Wirkungsstätte

Im Frühjahr 2020 kehrte Sigl schließlich an die Hochschule Landshut zurück, um der Verwaltung in den Schwerpunktthemen Hochschulrecht, Liegenschaften, Steuern, Hochschulwahlrecht sowie Vertrags- und Vergaberecht mit fachlicher Expertise zur Seite zu stehen. „Ich freue mich sehr, wieder in Landshut zu arbeiten und hier meine Erfahrungen aus den vergangenen fünf Jahren einzubringen“, betont Sigl. „Damit möchte ich meinen Beitrag leisten, die Verwaltung noch serviceorientierter und effizienter zu machen.“

Die neue Position als stellvertretende Kanzlerin erweitert die Aufgabengebiete Sigls auf alle Bereiche der Hochschulverwaltung: vom Personalwesen über Finanzangelegenheiten bis zum Bauwesen. Kanzler Dr. Johann Rist blickt mit viel Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit seiner neuen Stellvertreterin: „Frau Sigl kennt die Hochschule Landshut bereits sehr gut und konnte in ihrer Berufslaufbahn wertvolle Einblicke in die bayerische Hochschullandschaft gewinnen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit der gesamten Hochschulfamilie die Hochschule Landshut in den kommenden Jahren erfolgreich weiterentwickeln.“

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Preisträgerin Anna Mayerhofer (rechts) und Prof. Dr. Thomas Faldum (links). Die Verleihung des Six Sigma Preises in Bronze findet auf einer Fachkonferenz im kommenden Jahr in Berlin statt.
*Bei der Aufnahme handelt es sich um ein Archivbild. Fotorechte: Hochschule Landshut

 Anna Mayerhofer belegt 3. Platz beim Deutschen Six Sigma Preis 2020

Bereits seit zehn Jahren zeichnet der European Six Sigma Club Deutschland wissenschaftliche Arbeiten aus, die sich inhaltlich mit der Six Sigma Methodik auseinandersetzen. In den vergangenen Jahren konnten sich Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Landshut gleich mehrmals über die begehrte Auszeichnung freuen. Mit Anna Mayerhofer ist die Hochschule Landshut nach 2018 und 2019 zum dritten Mal in Folge auf dem Siegertreppchen. Die Masterabsolventin im Weiterbildungsstudiengang Prozessmanagement und Ressourceneffizienz erreichte für ihre Masterarbeit mit dem Titel „Optimierung der Ausschussrate verursacht durch Zeitstempel-Fehler bei der Produktion von Abgassensoren“ den Bronzerang. Die öffentliche Verleihung des Preises findet im September 2021 auf der Six Sigma Fachkonferenz in Berlin statt.

Mithilfe der Six Sigma Methodik untersuchte Mayerhofer im Rahmen der Masterarbeit die Fehlerart „Zeitstempel überschritten“ als eines der Haupt-Ausfallgründe an einer Produktionslinie der Firma Continental. Mit der Umsetzung gezielter Maßnahmen konnte die Ausschussrate, verursacht durch Zeitstempel-Überschreitungen, um fast 50 Prozent reduziert werden.

Für das Thema Six Sigma zeichnet sich an der Hochschule Landshut vor allem Prof. Dr. Thomas Faldum von der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen verantwortlich. „Wir sind sehr stolz auf unsere Absolventinnen und Absolventen und ihren großen Erfolg beim Six Sigma Preis in den vergangenen Jahren“, betonte Faldum. „Wie ihre Vorgängerinnen und Vorgänger zählt nun auch Frau Mayerhofer zu den absoluten Spezialisten in der Prozessoptimierung.“

 

Hochschule Landshut lädt zur digitalen Podiumsdiskussion, moderiert von Prof. Petra Denk und Prof. Barbara Höling

Mit der Energiewende hat sich Deutschland das ehrgeizige Ziel gesetzt, gleichzeitig aus Kohle und Kernenergie auszusteigen. Derzeit ist jedoch der Ausbau der erneuerbaren Energien ins Stocken geraten. Bei einer Zwischenbilanz der Energiewende stellt sich daher die Frage, ob über Kernkraftwerke mit ihrem sehr geringen Kohlendioxid-Footprint auch in Deutschland wieder nachgedacht werden sollte. Im Rahmen einer Online-Podiumsdiskussion am Montag, 23. November, mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Energiewirtschaft sollen ab 18.30 Uhr Argumente für und gegen eine neue Kernenergiedebatte erörtert werden.

Die Podiumsteilnehmer sind: Dr. Berit Erlach (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V., München), Prof. Dr. Andreas Luczak (Professur für Nachhaltige Energietechnologien, Hochschule Kiel), Dr. Thomas Schlegl (Fraunhofer Institute for Solar Energy Systems ISE, Freiburg) und Prof. Dr. Friedrich Wagner (Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching/Greifswald). Moderiert wird die Diskussion von Prof. Dr. Petra Denk vom Institut für Systemische Energieberatung GmbH und Prof. Dr. Barbara Höling von der Fakultät Maschinenbau.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist unter www.haw-landshut.de/la-energiegespraeche möglich.

Foto: Hochschule Landshut

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 35 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 4.600 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Rund 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Dekanin übergibt an Dekanin: Prof. Dr. Petra Tippmann-Krayer (links) wird Nachfolgerin von Prof. Dr. Michaela Gruber als Dekanin der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Prof. Dr. Petra Tippmann-Krayer folgt als Dekanin der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen auf Prof. Dr. Michaela Gruber

Technische Fakultäten sind auch heute häufig eher männerdominiert. Nicht so an der Hochschule Landshut. Erneut hat der Fakultätsrat der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen eine Frau an seine Spitze gewählt. Prof. Dr. Petra Tippmann-Krayer folgt als Dekanin auf Prof. Dr. Michaela Gruber und führt die nächsten zwei Jahre die Geschicke der Fakultät.

Eine Überraschung ist die Wahl Tippmann-Krayers keinesfalls. Die promovierte Physikerin kennt die Hochschule in- und auswendig. Bereits vor zehn Jahren wurde sie zur Professorin für die Lehrgebiete Informatik, Datenkommunikation und Internettechnologien berufen. In ihrer Hochschul-Vita kann sie große Erfolge aufweisen, ob als Prodekanin, Studiengangsleiterin für Elektro- und Informationstechnik oder als Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Qualität. Aus diesem Amt ist Tippmann-Krayer erst vor kurzem ausgeschieden.

Langjährige Erfahrung an der Hochschule Landshut

Die gebürtige Münchnerin war in dieser Position federführend bei der Umstellung von Präsenz- auf digitalen Lehrbetrieb während des Ausbruchs der Corona-Pandemie sowie bei der Gründung des Zentrums für Innovative Lehre. Ein sehr großes Anliegen waren ihr außerdem immer qualitätssichernde Maßnahmen in der Lehre und bei Hochschulprozessen. Genau an dieser Stelle möchte sie als Dekanin auch erfolgreich anschließen: „Alle diese Erfahrungen möchte ich nun gerne gemeinsam mit den sehr engagierten Fakultätsmitgliedern umsetzen.“

Die neue Funktion schließt für Tippmann-Krayer, die nach ihrer Promotion 18 Jahre erfolgreich in der Mobilfunkentwicklung gearbeitet hat, einen Kreis. „Als Entwicklerin zeichnete es meine Arbeit aus, etwas Neues zu erschaffen“, so Tippmann-Krayer. „Darin sehe ich auch meine Aufgabe als Dekanin. Unbedingt beibehalten möchte ich dabei den Ansatz meiner Vorgängerin, Frau Gruber, die die Fakultät mit sehr viel Engagement und einem hohen Maß an Transparenz geführt hat.“

Prof. Tippmann-Krayer sieht in ihrer künftigen Arbeit vor allem ein Ziel: in Zeiten des Umbruchs junge Menschen für das Thema Technik zu gewinnen, sie dafür zu begeistern und ihnen das Rüstzeug für eine verantwortungsvolle Gestaltung der Zukunft mitzugeben. „Es freut mich sehr, dass ich nach meinem Amt als Vizepräsidentin nun noch enger mit Lehrenden und Studierenden zusammenarbeiten werde und wir die Fakultät in der Lehre und Forschung gemeinsam weiterentwickeln können“, so die Tippmann-Krayer.

Foto: Hochschule Landshut/Thomas Kolbinger

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 35 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 4.600 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Rund 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Wollen die Zusammenarbeit zwischen Hochschule Landshut und dem VDE in Zukunft viel enger gestalten (von links nach rechts): Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, Klaus Bayer, Vorsitzender des VDE Südbayern, Thomas Haslinger, 2. Bürgermeister von Landshut, und Peter Rief, Leiter des VDE Bayern.

PRESSEINFORMATION Landshut, 2. November 2020
Hochschule noch mehr im Fokus der Gesellschaft
Führungsetage des VDE – Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. Bayern, Landshuter Bürgermeister und Hochschulpräsident tauschen sich über engere Zusammenarbeit aus
2.000 Mitarbeiter weltweit sowie ein eng verzahntes Netzwerk von mehr als 30.000 Mitgliedern und 100.000 ehrenamtlichen Experten – das sind die beeindruckenden Zahlen des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE), der seit rund 130 Jahren für Innovation und technologischen Fortschritt steht. Viele gute Gründe für die Hochschule Landshut, den Austausch mit dem international agierenden Verband zu intensivieren. Um über mögliche Kooperationen zu sprechen, besuchten deshalb Peter Rief, Leiter des VDE Bayern, und Klaus Bayer, Vorsitzender des VDE Südbayern, in Begleitung mit Landshuts 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger vor kurzem den Hochschulpräsidenten. „Als Ingenieur und ehemaliger Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftswesen ist mir der VDE wohlbekannt“, erklärte Pörnbacher. „Es freut mich daher sehr, dass wir dieses Treffen ermöglichen konnten.“

Der VDE ist an der Hochschule bereits gut vernetzt. Derzeit sind rund 60 Studierende in der Hochschulgruppe VDE Landshut organisiert. „Diese Anlaufstelle am Campus begrüßen wir sehr“, so Klaus Bayer. Vonseiten des Verbands sei der Wunsch groß, diese Dependance weiter auszubauen. „Vielleicht sogar in Form einer Vertretung für Niederbayern“, ergänzte Rief. An anderen Hochschulen funktioniere das bereits sehr gut. „Die Leitung übernehmen in der Regel engagierte Professorinnen oder Professoren, die von einer Gruppe Studierender tatkräftig unterstützt werden“, erklärte Bayer.

VDE und Hochschule als starke Partner

Pörnbacher zeigte sich offen für eine engere Zusammenarbeit zwischen Hochschule und VDE und sieht mögliche Potenziale an der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Der Hochschulpräsident sicherte Bayer und Rief zu, Kontakt zur Fakultät herzustellen.

Ein spezieller Anknüpfungspunkt für VDE und Hochschule könnte auch das Gründerzentrum sein, das die Hochschule Landshut mit einem eigenen KI-Labor unterstützt. „Wir haben Zugriff auf einen großen Pool an Experten, die dabei unterstützen können, das Gründer-Thema an der Hochschule aber auch in der Region Landshut weiter zu treiben“, betonte Bayer. „Denkbar wären zum Beispiel speziell auf dieses Thema abgestimmte Vorträge oder Veranstaltungen am Campus.“ Mit diesem Vorschlag rannte Bayer auch bei Bürgermeister Thomas Haslinger offene Türen ein. „Ich denke jeder in Landshut wünscht sich eine Stärkung des Gründerzentrums. Mit dem VDE gibt es einen starken Partner, von dem sowohl die Region, als auch die Stadt profitieren können.“

Für Haslinger ist der VDE außerdem die Chance, die Hochschule noch bekannter zu machen und mehr in den Fokus der Gesellschaft zu rücken. Ein wirksames Mittel wären beispielsweise Leuchtturmveranstaltungen, die ein für die Region relevantes Thema aufgreifen. Konkrete Überlegungen, welches Format sich an die Hochschule holen lassen würde, äußerten Bayer und Rief bereits. Der VDE Bayern veranstaltet jedes Jahr eine Nachwuchstagung. Für 2022 wurde der Landshuter Campus als Austragungsort ins Spiel gebracht.

Foto: Hochschule Landshut/Thomas Kolbinger

Über die Hochschule Landshut:
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Die aBG mit Fahrzeugverwendungsbereich des Kraftfahrt-Bundesamtes wurde offiziell von Andreas Scheuer (Zweiter von rechts), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, an Dr. Olaf Berlien (Zweiter von links), Vorstandsvorsitzender der OSRAM LICHT AG, überreicht. An der Verleihung teilgenommen haben außerdem Patrick Fruth (rechts), CEO der Division Mobility TÜV SÜD, und Rainer Krautscheid (links), Fachvertreter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Mit den Ergebnissen seiner Bachelorarbeit schaffte Florian Mauz die Basis für die neue Bauartgenehmigung für Austausch-LED-Lichtquellen des Kraftfahrt-Bundesamts.


Neue Austausch-LED-Lichtquellen für Scheinwerfer

Hochschul-Alumnus Florian Mauz legt mit seiner Bachelorarbeit Grundstein für nationale Bauartgenehmigung des Kraftfahrt-Bundesamts

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat der Firma Osram kürzlich eine nationale Bauartgenehmigung (aBG) für Austausch-LED-Lichtquellen mit Fahrzeugverwendungsbereich erteilt – eine wichtige Entscheidung, an der Florian Mauz, Absolvent der Hochschule Landshut im Studiengang „Automobil- und Nutzfahrzeuge“, mit seiner Bachelorarbeit maßgeblichen Anteil hatte. Die von Mauz untersuchten neuen H7-LED-Lichtquellen im Abblendlicht für Scheinwerfer ersetzen die alten Halogen-Lichtquellen. Ihr Vorteil: Sie passen in die alten Sockel, sparen dabei aber einiges an Energie und Kosten. Was bereits zu einer Normalität in den deutschen Haushalten geworden ist, kann nun auch in diesem Bereich der Fahrzeugtechnik eingesetzt werden.

Die Notwendigkeit der LED-Technologie im Fahrzeugsektor ist Mauz während seines dualen Studiums klargeworden. Bereits damals war er an einem Projekt in der Abteilung Homologation bei TÜV SÜD beteiligt und setzte sich intensiv mit dem Thema „LED-Austausch-Lichtquellen“ auseinander. Beim Verfassen seiner Bachelorarbeit, betreut von Prof. Dr. Barbara Höling (Hochschule Landshut, Fakultät Maschinenbau) und Michael Ebert (TÜV SÜD), beschäftigte er sich schließlich mit der Überprüfung der LED-Lichtquellen im Lichtkanal und konnte umfassende Empfehlungen für die Hersteller erarbeiten.

„Ich habe in meiner Arbeit untersucht, wie sich die Lichtverteilung durch eine LED-Lichtquelle in einem Halogenscheinwerfer verändert“, fasst Mauz zusammen. Als Testobjekt griff er auf einen Opel Astra K zurück. „Im Hinblick auf die lichttechnischen Anforderungen nach UN-Regelungen, die Fahrzeugelektronik und die notwendigen Einbauprüfungen hielt das von mir getestete Vorserienmodell von OSRAM alle geforderten Grenzwerte ein.“

Kraftfahrt-Bundesamt erteilt aBG

Das Thema seiner Bachelorarbeit war für Mauz nach seinem erfolgreichen Studium aber noch nicht abgeschlossen. Als angehender Sachverständiger betreute der Hochschul-Alumnus weiterhin die Projektleitung bei TÜV SÜD. In weiteren Untersuchungen entwickelten Mauz und der TÜV SÜD einen Prüfablauf, der im Austausch mit dem Kraftfahrt-Bundesamt weiter ausgebaut werden konnte. Die LED-Lichtquelle von OSRAM hat auch in diesem Verfahren alle Prüfungen bestanden. Die daraus resultierende nationale Bauartgenehmigung des Kraftfahrt-Bundesamtes, für die Mauz mit seiner Bachelorarbeit einen wichtigen Grundstein legte, überreichte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vor kurzem bei einem offiziellen Empfang an Dr. Olaf Berlien, den Vorstandsvorsitzenden der OSRAM LICHT AG.
Die in der Bachelorarbeit getesteten LED-Lichtquellen weisen dabei entscheidende Vorteile gegenüber den Halogen-Lichtquellen H7 auf, die um circa 1960 entwickelt wurden und mit etwa 500 Stunden Lebensdauer bislang Stand der Technik waren. Es gibt zwölf aktuelle Modelle diverser PKW-Hersteller, bei denen bereits zugelassen wird, die alten Glühlampen durch die neuen LED-Lichtquellen zu ersetzen. Weitere Modelle sowie eine Ausweitung des Verwendungsbereichs auf weitere Lichtquellen im Auto wie Brems- und Schlusslichter und Innenraumbeleuchtung könnten folgen. Denn die neuen LED-Lichtquellen weisen eine viel längere Lebensdauer auf und können somit länger ohne Wechsel eingesetzt werden, mit positiven Auswirkungen auf Nachhaltigkeit und Reparaturkosten. Ein Sicherheitsgewinn ist außerdem, dass höhere Farbtemperaturen mit der LED-Technologie erreicht werden: Die LED-Lichtquellen haben im Vergleich zu den alten Halogen-Lichtquellen einen um 70 Prozent geringeren Energieverbrauch und leisten ihren Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen.

Foto: OSRAM LICHT AG (Bild 1)/Florian Mauz (Bild 2)

 

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 35 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 4.600 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Rund 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher hielt die Laudatio auf Fayez Alkhalil (rechts).

Fayez Alkhalil aus Syrien erhält für seine Leistungen und sein sozial-gesellschaftliches Engagement den DAAD-Preis
Noch vor sechs Jahren war es für Fayez Alkhalil undenkbar an der Hochschule Landshut zu studieren, geschweige denn ein Leben in Deutschland zu führen. Der 33-Jährige floh im September 2015 vor dem Bürgerkrieg in seiner syrischen Heimat. Seitdem ist Alkhalil ein Musterbeispiel für erfolgreiche Integration. Für sein Engagement und seine Studienleistungen im Studiengang „Soziale Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe“ erhielt er nun von Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher den mit 1000 Euro dotierten DAAD-Preis verliehen.

 

„Sie haben es geschafft, sich in kürzester Zeit in ein Studium einzuarbeiten, das eine hohe Kommunikationsfähigkeit erfordert“, betonte der Hochschulpräsident in seiner Laudatio. „Umso beeindruckender ist das vor dem Hintergrund, dass sie vor ihrer Ankunft in Deutschland kein Wort Deutsch sprachen.“

 

Ehrenamtlicher Einsatz bei Feuerwehr, Caritas und Diakonie

Alkhalils soziales Engagement würdigte Prof. Dr. Stefan Borrmann, Dekan der Fakultät Soziale Arbeit. Der junge Syrer engagiert sich ehrenamtlich bei der Flüchtlings- und Integrationsberatung der Caritas und Diakonie Landshut, im Helferkreis Bruckberg als Ansprechpartner bei Fragen des Alltags von arabischsprachigen Flüchtlingen und als Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Bruckberg. „Die Leistung von Herrn Alkhalil verdient unser aller Respekt. Er hat sich in die Gesellschaft mit seinem Engagement eingebracht. Es gab aber auch Menschen in seinem Umfeld, die offen dafür waren, dass er sich einbringen kann. Damit ist er ein gutes Beispiel, wie das 2015 erstmals geäußerte Motto unserer Bundeskanzlerin ‚Wir schaffen das!‘ Wirklichkeit werden kann“, so Borrmann.

 

Neben Pörnbacher und Borrmann nahm auch Andrea Kilb vom International Office an der Preisverleihung teil und sprach Fayez Alkhalil ihre Glückwünsche aus. Der 33-Jährige bedankte sich für die Auszeichnung und hob dabei hervor, wie viel Freude ihm das Studium an der Hochschule bereite: „Es ist unglaublich, was ich in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland erleben durfte und welch tolle Erfahrungen ich gesammelt habe.“

 

Vor über zehn Jahren hat der Deutsche Akademische Austauschdienst den DAAD-Preis ins Leben gerufen. Dieser ist mit 1.000 Euro dotiert und soll dazu beitragen, ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen ein Gesicht zu geben und sie für außergewöhnliche Leistungen würdigen.


Fotos: Hochschule Landshut

 

 

 

Prof. Dr. Stefan Borrmann, Dekan der Fakultät Soziale Arbeit, überreichte Alkhalil ein kleines Präsent und würdigte seinen herausragenden Einsatz.

Der Hochschulpräsident überreichte Alkhalil die DAAD-Preis-Urkunde.

 

Pressekontakt:

Thomas Kolbinger
Pressestelle

Hochschule Landshut
Am Lurzenhof 1
84036 Landshut

Tel. +49 (0)871 – 506 191
Fax: +49 (0)871 – 506 9191

pressestelle@haw-landshut.de

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Der Vorsitzende des Freundeskreises, Stadtrat Ludwig Zellner, begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder und lies die Zeit seit dem letzten gemeinsamen Kontakt Revue passieren.

Anschliessend begrüßte der Hochschulpräsident die Gäste und lies seine Stellvertreter sich vorstellen. Frau Prof. Dr. Sylvia Dollinger wurde gefolgt von Herrn Prof. Dr. Marcus Jautze. Präsident Pörnbacher stellte dann den leider verhinderten Kollegen Prof. Dr. Holger Timinger und seinen Wirkungskreis vor. Bevor der Kanzler der Hochschule Landshut, Dr. Johann Rist, das Mikrofon nahm, führte der Präsident in seinen Aufgabenbereich ein , stellte seine Planungen und das Wintersemester 2020/21 vor und zeigte auf, wie die Hochschule die nie in diesem Ausmaß da gewesene Herausforderung der Corona-Krise bestand.
Derzeit sind 1.150 Erstsemester-Studierende eingeschrieben.
Oberbürgermeister Alexander Putz ging ebenfalls auf die Herausforderungen der Corona-Krise ein und brachte seine Verbundenheit mit dem Bildungscampus zum Ausdruck.


Foto: klartext.LA