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Herzenssache Lebenszeit

Bildtext: Auch Oberbürgermeister Alexander Putz weiß, wie es geht, und führte mit Notaufnahme-Chefarzt Oliver Zorn die Reanimation mit Druckmassage unter Einsatz eines halbautomatischen Defibrillators bei einem Herzstillstand durch. Geballtes Expertenwissen und Beratung sowie Messungen gab es unter anderem auch durch (von links) Chefarzt Prof. Stephan Holmer, Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald, Leitender Oberarzt Dr. Christian Fuchs, Chefarzt Prof. Josef Heckmann, Christine Weinzierl vom Herzbüro, Christel Walter vom Schlaganfallbüro, Stationsassistentin Sieglinde Spannfellner, Mandy Grätz, Pflegerische Leitung Notaufnahme, Oberarzt Dr. Maximilian Roeder und Dr. Gerhard Trost von Boehringer Ingelheim.

Im Rhythmus von „Staying alive”

 

Leben retten, ob präventiv oder im Ernstfall: Wie das einerseits durch einen gesunden Lebensstil, andererseits in Notsituationen wie einem akuten Herzstillstand gelingt – darüber haben Experten des Klinikums die Bevölkerung anschaulich aufgeklärt. Am Montag machte der auffällige rote amerikanische Schulbus der Kampagne „Herzenssache Lebenszeit” in der Fußgängerzone in der Landshuter Altstadt Halt. Dort berieten Ärzte, Pflegepersonal und weitere Experten in geballter Form, um dazu beizutragen, Risiken für Diabetes, Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Dass auch ein Ohrwurm zur Lebensrettung beitragen kann, wussten wohl die wenigsten.

Typ-2-Diabetes ist die häufigste Form von Diabetes, bleibt jedoch oft lange unbemerkt. Aufgrund von Begleiterkrankungen wie hohem Blutzucker, Bluthochdruck und Übergewicht, sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenschäden mögliche Folgeerkrankungen. Patienten mit Typ-2-Diabetes entwickeln deutlich häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Ziel der Initiative ist daher Aufklärung über die Zusammenhänge zwischen Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen wie Schlaganfall, Vorhofflimmern, Herzinfarkt oder Herzschwäche. Die Klinikum-Experten vermittelten am Infobus vor dem Rathaus in Gesprächen mit den Besuchern Informationen, um das Risikobewusstsein der Landshuter zu fördern. Denn nur wer sein persönliches Risiko kennt, kann gezielt vorbeugen. Vor Ort waren Ärzte aus den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, Diabetologie, Nierenheilkunde, Neurologie und Notfallmedizin. Viele Fragen wurden in den Gesprächen geklärt – Fragen wie: Wie messe ich meinen Blutdruck richtig? Wie erkenne ich eine Herzschwäche? Welche Blutzuckerwerte sind gut? Der Andrang war groß. Die Besucher konnten vor Ort von Pflegekräften des Klinikums auch Blutdruck und Blutzuckerwerte messen lassen. Chefarzt Oliver Zorn und die pflegerische Leiterin Mandy Grätz von der Notaufnahme demonstrierten an einer Übungspuppe, wie eine Herzdruckmassage bei einem akuten Herzstillstand durchgeführt wird. Außerdem zeigten sie den richtigen Umgang mit einem halbautomatischen Defibrillator, wie er beispielsweise auch neben dem Eingang des Rathausprunksaals hängt. Dieses Angebot nutzten viele Interessierte, die ihre Kenntnisse zur Ersten Hilfe auffrischen wollten. „Wir konnten vielen die Angst nehmen, dabei etwas falsch zu machen. Falsch ist eigentlich nur, wenn man im Notfall gar nichts unternimmt”, so Zorn. Auch Oberbürgermeister Alexander Putz besuchte den Infobus und stellte dabei sein Rhythmusgefühl bei einer Herzdruckmassage unter Beweis. Denn wer im Notfall Erste Hilfe leisten muss, sollte an Musik denken: der Refrain des Bee-Gees-Hits „Stayin’ Alive” gibt den Takt der Massage vor – das wusste auch Putz, der sich auch den Umgang mit einem Defibrillator erklären ließ.

„Unser Engagement als Klinik geht über die Behandlung von Patienten hinaus. Wir wollen nicht nur versorgen, sondern auch vorbeugen und durch Beratung zur Aufklärung beitragen”, so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. Informationen wurden außerdem durch das Schlaganfall- und das Herzbüro zur Verfügung gestellt. Trotz der Hitze war die Resonanz groß. Viele Passanten nutzen die Angebote und konnten viele nützliche Informationen und Gesundheitstipps mitnehmen.

Weitere Informationen gibt es unter www.klinikum-landshut.de.

Fotos: klinikum landshut

 

Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Klinikum-Experten klären auf

„Herzenssache Lebenszeit” – Infobus am 1. Juli in der Altstadt

 

Normalerweise sind sie leuchtend gelb und bringen amerikanische Kinder zur Schule. In Landshut macht bald einer dieser US-Schulbusse Station. In diesem Fall ist der Bus allerdings rot-weiß und soll in der Altstadt auf Risiken für Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen aufmerksam machen. Das Klinikum Landshut macht sich im Rahmen der Kampagne „Herzenssache Lebenszeit” dabei erneut insbesondere für Prävention stark. Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – Aufklärung kann Leben retten. Am Montag, 1. Juli, stehen die Experten des Klinikums am Infobus vor dem Rathaus (Höhe Hausnr. 81/82) von 10 bis 14 Uhr für Fragen rund um die Themen Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Verfügung.

Auf seiner Tour macht der rote amerikanische Schulbus der „Herzenssache Lebenszeit” am 1. Juli auch in Landshut Halt. Foto: Montage/Klinikum Landshut

Am 1. Juli hält der signalrote Infobus, der von Boehringer Ingelheim in Kooperation mit verschiedenen Stiftungen, Gesellschaften und Verbänden ins Leben gerufenen Aufklärungsinitiative, in Landshut. Vor Ort sind Experten aus den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, Diabetologie, Nierenheilkunde, Neurologie und Notfallmedizin. Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit den Fachärzten offene Fragen zu klären und ihr persönliches Risiko für Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einen Schlaganfall testen zu lassen. Die Besucher können sich außerdem von Pflegekräften des Klinikums kostenlos Blutdruck und Blutzuckerwerte messen lassen. Von 11 bis 12 Uhr wird Notaufnahme-Chefarzt Oliver Zorn begleitet von der pflegerischen Leiterin Mandy Grätz an einer Übungspuppe demonstrieren, wie eine Herzdruckmassage bei einem akuten Herzstillstand durchgeführt wird. Außerdem wird der richtige Umgang mit einem Defibrillator gezeigt, wie er inzwischen häufig in Bankfilialen oder Sportvereinen hängt. Damit möchten sie den Menschen die Angst nehmen, im Ernstfall etwas falsch zu machen. Die Logopädin Christel Walter vom Landshuter Schlaganfallbüro informiert über die Behandlung von Sprachstörungen nach einem Schlaganfall und die Selbsthilfegruppe. Zudem berät die Leiterin des Herzbüros am Klinikum, Christine Weinzierl, rund um kardiologische Erkrankungen. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren, darunter Vorhofflimmern, eine häufig zu spät diagnostizierte Herzrhythmusstörung. „Unser Engagement als Klinik geht weit über die Versorgung von Patienten hinaus”, so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. „Durch unsere Beratung vor Ort möchten wir zur Aufklärung beitragen und dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfälle verhindern.”

Mehr als 425 Millionen Menschen weltweit leiden an Diabetes. Über 200 Millionen von ihnen werden nicht diagnostiziert. Bis 2045 wird die Zahl der Menschen mit Diabetes voraussichtlich auf über 600 Millionen steigen. Typ-2-Diabetes ist die häufigste Form von Diabetes. Dabei handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die auftritt, wenn der Körper das Hormon Insulin nicht ausreichend produziert oder die Körperzellen nicht mehr ausreichend darauf reagieren. Aufgrund von Begleiterkrankungen wie hoher Blutzucker, Bluthochdruck und Fettleibigkeit, sind kardiovaskuläre Erkrankungen mögliche Folgeerkrankungen. Patienten mit Typ-2-Diabetes entwickeln zwei bis vier Mal häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Menschen ohne Diabetes. Weltweit sind etwa 50 Prozent der Todesfälle bei Patienten mit Typ- 2-Diabetes auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen.

Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, ist eine häufig auftretende Folgestörung vieler Erkrankungen des Herzens, bei der das vom Herzen geförderte Blutvolumen zur Sicherstellung seines Bedarfes nicht ausreicht. Weltweit haben circa 26 Millionen Menschen eine Herzinsuffizienz. Vor dem Hintergrund einer steigenden Tendenz der Erkrankungszahlen als auch dem erheblichen Risiko für Folgeerkrankungen ist eine gezielte Aufklärung über die Zusammenhänge zwischen Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen wie Schlaganfall, Vorhofflimmern, Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz besonders wichtig. Die bundesweite Kampagne „Herzenssache Lebenszeit” setzt genau hier an: Experten vermitteln im direkten Kontakt Wissen und fördern das Risikobewusstsein. Denn wer sein persönliches Risiko kennt und eine gezielte Vorbeugung wie ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung umsetzt, kann Risikofaktoren für eine Erkrankung vermeiden, seine Lebenszeit verlängern und nicht zuletzt seine Lebensqualität erhöhen.

Weitere Informationen gibt es unter www.klinikum-landshut.de.

 

Foto: Klinikum

Bildtext: Am 27. Juni hält der signalrote Infobus der „Herzenssache Lebenszeit“ auch in der Landshuter Altstadt.

Foto: Klinikum Landshut

 

Klinikum macht sich für Schlaganfallprävention stark

Infobus der „Herzenssache Lebenszeit“ am 27. Juni in der Altstadt

 

In London sieht man sie überall – aber in Landshut? Die Rede ist von den bekannten roten Doppeldeckerbussen. In Landshut wird einer dieser Busse Halt machen, um auf ein gefährliches Doppel aufmerksam zu machen: Diabetes und Schlaganfall. Besonders wichtig: Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – denn Aufklärung kann Leben retten. Das Klinikum Landshut engagiert sich daher für die Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“. Am Mittwoch, 27. Juni, von 10 bis 16 Uhr stehen Prof. Dr. Stephan Holmer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Prof. Dr. Josef Heckmann, Chefarzt der Neurologie und Leiter der Stroke-Unit, und der Diabetologe Dr. Christian Fuchs, Leitender Oberarzt der Medizinische Klinik I, mit Kollegen und Fachpflegepersonal am Infobus in der Altstadt vor dem Rathaus (Höhe Hausnr. 81/82) für Fragen rund um die Themen Schlaganfall und Diabetes zur Verfügung.

 

Schlaganfall und Diabetes: Zwei tödliche Gefahren, über deren Risikofaktoren viele Menschen kaum etwas wissen. Dabei erleiden hierzulande rund 270.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall. Zwischen 50 bis 70 Prozent aller Schlaganfall-Erkrankungen ließen sich durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verhindern. Auch von der Volkskrankheit Diabetes mellitus sind viele Menschen betroffen. Bei etwa sieben bis acht Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland ist eine sogenannte Typ-2-Diabetes diagnostiziert worden. Inklusive einer Dunkelziffer von etwa zwei Millionen Menschen wird die Anzahl der Betroffenen auf 7,6 Millionen  geschätzt. Deutschland gehört somit weltweit zu den zehn Ländern mit der höchsten Anzahl an Menschen mit Diabetes mellitus.

Besonders verheerend ist die Tatsache, dass Diabetes ein klassischer Risikofaktor für den Schlaganfall ist: Etwa jeder fünfte Schlaganfall-Patient ist Diabetiker. Patienten, die an Diabetes erkrankt sind und einen Schlaganfall erleiden, haben laut einer aktuellen Studie eine um bis zu zwölf Jahre verkürzte Lebenserwartung. Die von Boehringer Ingelheim initiierte und in Kooperation mit verschiedenen Stiftungen, Verbänden und Gesellschaften umgesetzte bundesweite Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ setzt genau hier an: Ziel ist es, den Informationsstand über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen in der Bevölkerung zu verbessern und die Anzahl der Schlaganfälle und Diabeteserkrankungen zu reduzieren.

Am 27. Juni hält der signalrote Infobus der „Herzenssache Lebenszeit“ daher auch in Landshut. Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit den Experten offene Fragen zu klären und ihr persönliches Schlaganfall- und Diabetes-Risiko testen zu lassen. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren, darunter Vorhofflimmern, eine häufig zu spät diagnostizierte Herzrhythmusstörung. Von 10 bis 13 Uhr wird das Pflegepersonal der Schlaganfalleinheit die pflegerische Betreuung eines Schlaganfallpatienten demonstrieren. Außerdem können die Besucher sich von Diabetesberaterin Sabine Schönfelder Tipps für eine bessere Ernährung geben lassen und den Taille-Hüft-Quotienten messen lassen. Die Logopädin Christel Walter vom Landshuter Schlaganfallbüro informiert über die Behandlung von Sprachstörungen nach einem Schlaganfall und die Selbsthilfegruppe. Die Leiterin des Herzbüros am Klinikum, Christine Weinzierl, berät rund um kardiologische Erkrankungen, Risikofaktoren und Prävention. Die Veranstaltung dauert bis circa 16 Uhr.

„Durch unsere Beratung der Menschen vor Ort möchten wir dazu beitragen, Schlaganfälle zu verhindern“, so die Experten des Klinikums. Birgit Härtle, Projektleiterin der Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ bei Boehringer Ingelheim, ergänzt: „Es ist gerade die übergreifende Zusammenarbeit von Fachärzten, Kliniken, Selbsthilfegruppen, Herstellern, Politikern und Verbänden, die unsere Aufklärungsarbeit erfolgreich macht. Nur gemeinsam können wir die Bevölkerung für die Erkrankungen Schlaganfall und Diabetes nachhaltig sensibilisieren.“