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Ergolding

Foto: Paweł Szymczuk/Pixabay

Region Landshut. Die Gewerbesteuer ist eine der wichtigsten Einnahmen für die Kommunen. Die Corona-Pandemie hatte einen massiven Einbruch der Einnahmen zur Folge. „Diese Ausfälle werden den bayerischen Kommunen zu 100 Prozent erstattet“, gibt Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) bekannt. Über 62 Millionen Euro erhalten die Kommunen in der Region Landshut dadurch.

Die Berechnungen der Verluste sind nun abgeschlossen: Insgesamt gehen 2,4 Milliarden Euro an die bayerischen Städte und Gemeinden. Die Verluste fallen etwas geringer aus, als zunächst erwartet: rund 2,18 Milliarden Euro haben die Kommunen gemeldet. Dennoch wird der Freistaat die zugesagten 2,4 Milliarden Euro weitergeben. „Die übrigen 220 Millionen Euro gehen ebenfalls direkt an die Kommunen – und zwar in Form eines Nachschlages auf die Schlüsselzuweisungen“, erläutert Radlmeier. Die Schlüsselzuweisungen wurden kürzlich bekanntgegeben. Durch sie profitieren vor allem finanzschwächere Kommunen. „Mit Schlüsselzuweisungen und dem Ausgleich bei der Gewerbesteuer erhalten wir die Stabilität der kommunalen Haushalte. Damit können unsere Städte und Gemeinden – trotz der schwierigen Situation in diesen Tagen – weiterhin investieren“, so Radlmeier. Am 15. Dezember wird das Geld laut dem Finanzministerium überwiesen.

 

Der Ausgleich von Gewerbesteuermindereinnahmen im Einzelnen (in Euro):

Adlkofen 243.569

Aham 46.088

Altdorf 117.742

Altfraunhofen 49.678

Baierbach 11.925

Bayerbach b.Ergoldsbach 33.575

Bodenkirchen 83.084

Bruckberg 90.598

Buch a.Erlbach 311.046

Eching 257.719

Ergolding 16.158.632

Ergoldsbach 224.967

Essenbach 8.842.131

Furth 112.355

Gerzen 46.863

Hohenthann 69.624

Kröning 60.392

Landshut (Stadt) 29.022.464

Neufahrn i.NB 799.330

Neufraunhofen 37.459

Niederaichbach 2.342.274

Obersüßbach 40.999

Pfeffenhausen 646.102

Postau 46.976

Rottenburg a.d.Laaber 548.746

Schalkham 33.716

Tiefenbach 79.110

Velden 162.500

Vilsbiburg 1.458.651

Vilsheim 53.178

Weihmichl 38.365

Weng 23.108

Wörth a.d.Isar 393.290

Wurmsham 52.133

Bildunterschrift: Bürgermeister Andreas Strauß und Klimaschutzmanager Thomas Leineweber präsentieren die Siegerurkunden der diesjährigen Stadtradeln-Aktion
Foto: Markt Ergolding

Ergolding. Fahrräder und E-Bikes erleben 2020 durch die Corona-Pandemie einen Boom. Zwar sind im Raum Landshut keine „Pop-up“-Radwege entstanden, aber die Verkäufe der Zweiräder schnellen in der Region ebenso in die Höhe. Der Trend zum Radfahren war auch bei der diesjährigen Stadtradeln-Aktion in Ergolding spürbar, denn trotz der herbstlichen Witterung sammelten die Ergoldinger*innen knapp 10.000 Kilometer mehr als im Vorjahr: Insgesamt kamen dieses Jahr 34.789 Kilometer zusammen, 2019 waren es noch 25.330. Diese Strecke wurde durch 203 Radler*innen in 18 Teams über drei Wochen (16.09.2020 bis 06.10.2020) gesammelt. Unter den Einzelradler*innen mit den meisten Kilometern finden sich zwar einige bekannte Vielradler aus den vergangenen Jahren, der Gewinner steht jedoch das erste Mal auf dem Siegertreppchen, und das mit deutlichem Vorsprung: Bernhard Witzke hat in drei Wochen insgesamt 2.232 km mit dem Rad zurückgelegt. Angesichts des doch nicht immer so freundlichen Wetters ist das eine sehr beachtliche Leistung. Der Gewinner steht am liebsten unter der Woche sehr früh auf, setzt sich dann aufs Rad und „erfährt“ im wahrsten Sinne des Wortes, wie der Ort so langsam um ihn herum erwacht. Mit seiner Frau und seinem 79jährigen Vater bildete er das kleine Familien-Team „ride on“, welches folgerichtig auch die meisten Kilometer pro Teammitglied aufweist.

Das Team mit den meisten Kilometern insgesamt ist dieses Jahr „Markt Ergolding mobil“. Hier versammelten sich sowohl die Beschäftigten des Marktes Ergolding, als auch Marktgemeinderäte und teilweise Angehörige der Beschäftigten. Insgesamt 5.071 km brachten die 35 Teammitglieder zusammen.

Die Siegerehrung musste sich dieses Jahr leider auf ein Foto von Bürgermeister Strauß und Organisator und Klimaschutzmanager Thomas Leineweber mit den Siegerurkunden beschränken. Alle Gewinner und die zufällig ausgelosten Preisträger der Verlosung werden benachrichtigt und können sich die Preise nun im Rathaus abholen. Erneut haben zwei Sponsoren den Großteil der Preise für die Verlosung unter allen Teilnehmer*innen gestellt. Der Markt Ergolding bedankt sich ganz herzlich bei der Salus Apotheke und dem Radmarkt Gürtner in Altdorf. Bürgermeister Strauß hofft, dass nächstes Jahr das Ergebnis von 2020 nochmals übertroffen wird und, dass dann die Siegerehrung auch wieder gemeinsam stattfinden kann: „Auch mit unserer E-Bikeförderung wollen wir dazu beitragen, dass mehr Menschen das Rad und E-Bike für sich entdecken, Der Stadtradeln-Wettbewerb kann dazu beitragen, dass die Bequemlichkeit, sich auch für kurze Strecken einfach schnell ins Auto zu setzen, hinterfragt wird.“

Insgesamt elf Infektionen ermittelt und häusliche Quarantäne angeordnet

Landkreis/Stadt Landshut. Nach der Corona-Reihentestung in einem metallverarbeitenden Betrieb in der Marktgemeinde Ergolding sind noch keine weiteren Testergebnisse im Landratsamt Landshut eingetroffen: Am gestrigen Sonntag sind bis in die Abendstunden die Ergebnisse von zirka drei Viertel der rund 100 Tests eingegangen, bei denen elf Personen positiv auf das Virus getestet worden sind. Bislang sind keine weiteren Testergebnisse bekannt geworden (Stand: Montag, 6. Juli, 15.30 Uhr). Das Gesundheitsamt am Landratsamt Landshut hat für die Betroffenen und ihre direkten Angehörigen umgehend häusliche Quarantäne angeordnet. Die Ermittlung von Kontaktpersonen der Infizierten läuft weiterhin auf vollen Touren. Diese werden ebenfalls noch durch das Gesundheitsamt getestet.

Von Seiten des Landratsamts wird die kooperative und zuvorkommende Zusammenarbeit mit dem Betrieb lobend hervorgehoben. Der Betrieb, bei dem rund 100 Mitarbeiter tätig sind, verfügt darüber hinaus bereits seit März, also seit hier zu Lande mit Vorsichtsmaßnahmen gegen das Virus begonnen worden ist, über ein schlüssiges und angemessenes Hygiene-Konzept. Wie es zu der Häufung von Infektionen in dem Betrieb kommen konnte, ist derzeit noch nicht eindeutig nachvollziehbar.

Landrat Peter Dreier sieht trotz des erneuten Infektionsgeschehens für die Bevölkerung keinen Grund zur Beunruhigung. Er appelliert aber an alle, sich dringend weiterhin an die Vorgaben von Mindestabständen und Maskenpflicht zu halten: „Wir können zwar nie ausschließen, dass es zu weiteren Infektionen kommt. Doch wer die Maßnahmen befolgt, ist am besten geschützt.“ Der Fall des Betriebs in Ergolding beweist nach den Worten Dreiers, dass das Corona-Virus weiterhin im Alltag präsent ist.

Durch die neuen Infektionen ist die Zahl der Indexpatienten in der Region Landshut seit Beginn des Infektionsgeschehens im März auf insgesamt 967 angestiegen. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt nun bei rund 2 900.

PM des LRA-Landshut

 

 

Landkreis/Stadt Landshut. In Stadt und Landkreis Landshut gibt es mindestens elf neue Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus (Covid-19): Alle elf Personen stehen im Zusammenhang mit den seit Donnerstagabend bekannten Infektionen in einer Belegschaft eines Unternehmens in der Marktgemeinde Ergolding. Wie berichtet, ist die gesamte Belegschaft der Firma am Freitag auf Covid-19-Infektionen getestet worden. Derzeit (Stand: Sonntagabend 18 Uhr) liegen für rund zwei Drittel dieser Personen die Testergebnisse vor.

Mitarbeiter des Gesundheitsamts am Landratsamt Landshut haben nach Eintreffen der Ergebnisse am Sonntag unverzüglich damit begonnen, die Betroffenen zu informieren und möglichst viele Kontaktpersonen ausfindig zu machen. Für die elf Betroffenen und ihre Angehörigen ist Quarantäne angeordnet worden. Die restlichen Testergebnisse werden am Montag (6. Juli) erwartet.

Foto: klartext.LA

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(v.l.) Elektriker Christian Schellhorn von der gleichnamigen Elektrofirma, Stadtrat Rudolf Schnur, Sascha Bachmann stellvertretend für die Fa. EFG Gienger KG, 1. Vorsitzender Oliver Lieb und Vorstandsmitglied Bernhard Zens umringen einen alten Fluter. Im Hintergrund hängen die neuen, leistungsstärkeren und wesentlich energieeffizienteren LED-Strahler.

Im Mai 2020 konnten die Verantwortlichen um den 1. Vorsitzenden Oliver Lieb ein weiteres umweltschonendes Projekt zu Ende bringen: Der Nebenplatz (Trainingsplatz) des TSV Landshut-Auloh wird seit kurzem aus 8 neuen LED-Strahlern erleuchtet.

Die ersten Überlegungen zu diesem Projekt gab es, da bereits 2 von 12 bisherigen stromintensiven Strahlern ausgefallen waren und so die Entscheidung getroffen werden musste, ob man einen teuren Austausch vornimmt, oder neue klimafreundliche Wege geht. Nach Kalkulationen bzgl. Stromverbrauch und damit langfristiger Nachhaltigkeit und finanziellen Einsparungen, stellte die Vorstandschaft des TSV Landshut-Auloh einen Finanzierungsplan auf. Mit den zu erwartenden Zuschüssen der Sportförderung der Stadt Landshut (30 Prozent), des Bayerischen Landessportverbandes BLSV (20 Prozent) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (25 Prozent) wurde das LED-Projekt vorangetrieben. Hinzu kam der Faktor des wesentlich besseren Lichts. Auf Grund der bisherigen Gegebenheiten konnten weitere hohe Kosten für neue Masten, Leitungen, Erdarbeiten usw. vermieden werden. Einzig eine Standsicherheitsprüfung der bestehenden Flutlichtmasten war notwendig.

An Anschaffungskosten kalkulierte der Verein nach Einholung von Angeboten von mehreren Fachfirmen etwa 23.000,– Euro.

Der Vergleich der beiden Beleuchtungskonzepte ergibt folgenden unterschiedlichen Stromverbrauch:

Alt: 12 Strahler mit je 2300 Watt Systemleistung (incl. Vorschaltgerät)

Neu: 8 Strahler mit je 878 Watt Systemleistung

Eine deutliche Stromersparnis von 75% (bei Volllast) bis zu 95% (bei reduzierter aber ausreichender Leuchtleistung) sollte realistisch sein. Der Eigenanteil des Vereins an den Gesamtkosten sollte sich dadurch innerhalb von 12 Jahren amortisiert haben. Errechnet wurde eine CO2-Einsparung (über 20 Jahre Laufzeit) in Höhe von 92,73 Tonnen bei 300  Betriebsstunden jährlich (vorher und nachher).

Energieverbrauch bei Volllast (alt): 8.280 kWh

Energieverbrauch bei Volllast (neu): 2.107,2 kWh

Energieverbrauch bei zu erwartender Leuchtleistung: 415 kWh

Die neuen LED-Strahler haben eine Lebensdauer von mindestens 75.000 Stunden. Zum Vergleich: Die alten Halogenstrahler (Halogen-Metalldampflampen) hatten eine Lebensdauer von nur etwa 2000 Stunden. Die neuen Strahler weisen ein deutlich besseres Licht auf und die Wartezeit beim Einschalten beträgt im Gegensatz zu den alten Strahlern nur wenige Sekunden bis zur vollen Leuchtstärke.

Mitinitiiert wurde das Projekt einmal mehr vom Auloher Stadtrat und CSU-Fraktionsvorsitzendem Rudolf Schnur, der den Verein auf die zusätzliche Förderung durch das „Projekt Jülich“ aufmerksam machte. Dem Landshuter Stadtteilsportverein „gilt mein Dank und Respekt für eine weitere wirkungsvolle Klimaschutzmaßnahme in vorbildhafter Eigenleistung!“, so Schnur. Anstelle von Wahlkampf-Material hatte Schnur dem Sportverein im März bereits eine Spende für den Beleuchtungstausch übergeben.

Die Auftragsvergabe der Elektro-Arbeiten erfolgte an die Fa. Schellhorn aus Altdorf. Die Montage wurde innerhalb von 3 Tagen im Mai 2020 abgeschlossen. Hierbei ersparte sich der TSV durch eingebrachte Eigenleistungen erneut Kosten. Ein besonderer Dank geht an Vorstandsmitglied Bernhard Zens, der sich um die Demontage und die Installation der Strahler – in Koordination mit den nachfolgend genannten beteiligten Firmen – gekümmert hat.

Der erste Eindruck nach exakter Feinjustierung der Strahler war gleich hervorragend und überzeugend.

Für die Antragsbearbeitung zeichneten sich Stefan Hundhammer und Richard Hampl verantwortlich. Die Gesamtleitung hatte Oliver Lieb, er kümmerte sich zudem um die Einholung der Angebote. Lieb sprach von einer „Investition in die Zukunft“. Erfreulich sei auch, dass es „in absehbarer Zeit zu keinen Wartungs- und Reparaturkosten kommen wird“.

Die installierte LED-Beleuchtung stellt den vorläufigen Abschluss vieler – umweltschonender – Projekte dar. Bereits die energetische Sanierung des Vereinsheimes vor 13 Jahren stellte ein Vorzeigeprojekt in der Stadt Landshut dar. Es folgte ab 2017 der Umbau des kompletten Kabinentraktes und von Teilen des Gaststättenraumes incl. Küche. Ende 2019 und Anfang 2020 wurde auf allen Fußballplätzen eine Bewässerungsanlage verlegt.

Der Verein bedankt sich bei der Stadt Landshut, beim BLSV (Bayerischer Landessport-Verband) und bei der Projektgruppe Jülich für die zugesagten Zuschüsse.

Alle Verantwortlichen, und natürlich die Fußballer, warten jetzt auf das erste Testspiel bzw. das erste Training unter den neuen (Licht-)Bedingungen.

Beteiligte Partner: Fa. Elektro Schellhorn, Altdorf und Fa. EFG Gienger KG, Ergolding als Lieferant der neuen LED-Strahler.

Zuwendungsgeber: Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Aufgrund der Fördervorgaben erfolgt der nachfolgende Hinweis: “Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“

Die neue Beleuchtung im Betrieb

und aus der Nähe betrachtet.

Fotos: TSV Landshut-Auloh

Pressebericht Samstag, 16. Mai 2020

Landkreisgebiet Landshut

ERGOLDING. In der Zeit vom Donnerstag, den 14.05.2020, 15.45 h bis  Freitag, den 15.5.2020 gegen 12.00 h ereignete ein Unfall Am Anger 3 a. Ein bislang Unbekannter fuhr gegen einen dort geparkten, schwarzen Pkw BMW und beschädigte diesen hinten an der Stoßstange. Der Unfallverursacher entfernte sich ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. An dem geparkten Pkw entstand ein geschätzter Schaden von 100.– Euro. Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter der Tel. 0871 / 9252-0 entgegen. 013291

 

 

Ergolding. Im Ergoldinger Rathaus gilt ab Montag, 16.03. bis vorerst zum 19.04. eingeschränkter Zutritt. Das Personal ist nicht persönlich aber in dringenden Fällen telefonisch und per E-Mail erreichbar. Das Bürgerbüro ist für unabweisbare Angelegenheiten, wie z. B. das Passwesen, persönlich im Rathaus für die Bürger da.

Der Markt Ergolding ergreift Maßnahmen, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen: Im Ergoldinger Bürgersaal finden bis auf Weiteres keine Veranstaltungen mehr statt. Ferner ist das Bürgerhaus, die Bücherei, das Ergomar Ergolding, das Heimathaus sowie die Turnhallen für den Betrieb geschlossen. Alle Kurse der vhs Landshuter Land entfallen. Neben den Schulen sind auch alle Kindertageseinrichtungen des Marktes Ergolding, von Kinderkrippe über Kindergarten und Hort bis hin zur Mittagsbetreuung geschlossen. Auch das Rathaus ist für die Bürgerinnen und Bürger im oben genannten Zeitraum nur eingeschränkt zugänglich. „Dass wir das Rathaus schließen, dient als Präventionsmaßnahme, das Risiko einer Infektion ist beim ständigen Parteiverkehr einfach zu hoch“, betont Erster Bürgermeister Andreas Strauß. Die Aufgabe des Marktes Ergolding ist es, die Sicherheit und Ordnung der Gemeinde, seiner Bürgerinnen und Bürger und des Personals zu bewahren.

Sollte ein Erkrankungsfall im Rathaus verweilen oder sich ggf. Ein Beschäftiger anstecken, so hätte dies zur Folge, dass ggf. das ganze Rathaus geschlossen werden muss und entsprechend die Aufgaben der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nicht mehr wahrgenehmen werden können. Der Markt Ergolding bittet alle Bürgerinnen und Bürger, ihr Anliegen zuerst telefonisch abzuklären. Das Personal berät Sie gerne, ob das persönliche Erscheinen im Rathaus notwendig ist. Der Markt Ergolding empfiehlt, nur in dringendsten Fällen das Rathaus persönlich aufzusuchen.

Im Rathaus selbst, gibt es eine zentrale Anlaufstelle, das Bürgerbüro. Dort erhält man entsprechende Auskünfte beziehungsweise wird das Anliegen aufgenommen. Ein Aufsuchen der einzelnen Abteilungen und Zimmer ist nicht möglich. Dies dient ebenfalls der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes. Sollten Sie im Rathaus erscheinen, so wundern Sie sich bitte nicht: Alle Besucherinnen und Besucher des Rathauses werden namentlich registriert, damit bei einem möglichen Erkrankungsfall alle möglicherweise Betroffenen informiert werden können.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Einschränkung der persönlichen Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses. Ziel ist es die Ausbreitung des Coronavirus zu verzögern. Dies können wir nur erreichen, wenn wir die persönlichen Kontakte begrenzen.

Die Kommunalwahl findet wie geplant am kommenden Sonntag statt. Hier stellt der Markt Ergolding für jeden Wähler und jede Wählerin einen eigenen Kugelschreiber zur Verfügung. Gerne darf auch ein eigener Kugelschreiber zur Wahl mitgebracht werden. In den Wahllokalen stehen ausreichend Händedesinfektionsmittel parat. Zudem besteht immer noch die Möglichkeit der Briefwahl. Wahlscheine können bis Freitag, 13. März, 15.00 Uhr beim Einwohnermeldeamt beantragt werden. Bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung kann noch am Samstag, 14. März 2020 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr ein Wahlschein mit Briefwahlunterlagen oder bei glaubhaftem Verlust des Wahlbenachrichtigungsbriefes für die Urnenwahl Ersatz beantragt werden. Am Wahltag, 15. März 2020 kann bei nachgewiesener, plötzlicher Erkrankung bis 15.00 Uhr ein Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beantragt werden.

Bildtext: Das Bild zeigt die Niederlassung der Fa. Decathlon in Ergolding, die gerne auf dem Gebiet der Stadt Landshut investiert hätte

 

 

STADT LANDSHUT AUF GEWERBESTEUERN NICHT ANGEWIESEN? ES GÄRT IN DER WÄHLERSCHAFT

 

Mit 20:17 Stimmen lehnte der Landshuter Stadtrat die Umsiedlung und Vergrößerung eines Sportfachmarktes von Ergolding nach Landshut-Münchnerau ab.

Dass die Stadt Landshut finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist, sei hinlänglich bekannt. Umso überraschender war für viele Bürgerinnen und Bürger Landshuts die Tatsache, dass letzten Freitag im Plenum mit 20:17 Stimmen eine Umsiedlung mit zusätzlicher erheblicher Vergrößerung eines in Ergolding angesiedelten Sportfachmarktes in den Landshut Park, abgelehnt wurde.

Diese Vorgehensweise der Stadträte gärt weiter in den Medien, besonders in den „sozialen Medien“. Diese  Entscheidung des Stadtrates wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Landshut für fatal gehalten. Seit Jahren beklagen sich gerade die Stadtvertreter, dass die Stadt von eventuellen Investoren nicht berücksichtigt wird – und jetzt diese Entscheidung der Stadträte. Das Wort Synergieeffekt scheint bei gewissen Damen und Herren des Plenums ein Fremdwort zu sein.

Viele Wählerinnen und Wähler bedauern sehr, dass es den Vertretern der Niederbayerische Hauptstadt nicht um die Sache selber ging, sondern, wie man meint, sich bereits für die Kommunalwahl am 15. März nächsten Jahres zu positionieren und unliebsamen Kolleginnen und Kollegen in die Parade zu fahren.

Viele Wähler*Innen würden gerne die 20 Gegner interessieren, die eine Belebung des Einzelhandels verhindern. Auch sind viele der Meinung, dass es natürlich auch Punkte gäbe, die politisch diskutabel wären, aber wenn mit aller Kraft verhindert werde, dass Gewerbesteuern in Landshut bezahlt werden, wird es mittelfristig auch keine Anfragen von Investoren mehr geben. Es sei eine sehr arme denkwürdige Darbietung der „Verhinderer“ im Landshuter Stadtrat gewesen, meinten viele Diskutanten in den sozialen Medien und der Markt Ergolding dürfe sich besonders darüber freuen.

Außerdem fehle es an einer persönlichen Haftung der mit nein stimmenden Räte, für eine derartige Fehlentscheidung. „Würden Unternehmer so handeln wie die Stadtvertreter, so würden sie längst pleite sein oder im Knast sitzen“, waren vielfach die Meinungen. Sich selbst gaben aber auch viele Kommentatoren die Schuld, denn man fiele immer wieder auf die Versprechungen vieler Kommunalpolitiker herein, die vor den Wahlen getätigt werden. „Früher war ich einmal stolz auf meine Heimatstadt“, dieses Gefühl sei aber inzwischen der Ernüchterung gewichen und sei wahrlich ein schlechter Tag für die Stadt Landshut, führte ein Landshuter Wähler aus.

„Für die Bürgerinnen und Bürger also ein deutlicher Fingerzeig, wem man die Stimme geben sollte wenn es darum geht, für die Stadt Landshut beste Lösungen zu finden und durchzusetzen“, so ein Bürger Landshuts!

Der Verfasser dieser Zeilen möchte noch an die agierenden Stadträte appellieren, ihren Job so gut wie möglich zu machen, um im nächsten Jahr bei den Stadtratswahlen wieder gewählt zu werden oder wenn nicht, dann eben wieder als normale Bürgerin und normaler Bürger durch die Stadt zu wandeln. Außerdem wünsche er sich keine Frage mehr, die auf die Leute im Plenum zielen, um zu erfahren, wer nicht für den Umzug eines Unternehmers von Ergolding nach Landshut gestimmt habe.

 

h.j.lodermeier

 

Foto: h.j. lodermeier

 

Am Kinderhaus, im Baugebiet und im Schinderstraßl wird fleißig gebaut

Die aktuellen Baustellen im Hoch- und Tiefbau liegen gut im Zeitplan. Erster Bürgermeister Strauß und Bauamtsleiter Ralf Ringlstetter zeigen sich erfreut, dass die laufenden Baustellen des Marktes gut vorangehen.

 

Beim zukünftigen Kinderhaus „Wurzelstubn“ mit Backwarenladen, EC-Automat und Schießstand für die Hubertusschützen Käufelkofen sind die Stahlbetonarbeiten bereits abgeschlossen. „Die benachbarte Baufirma Franz Lackermeier Bau GmbH hat hier sehr gute und schnelle Arbeit geleistet“, freut sich Bauamtsleiter Ralf Ringlstetter. Aktuell werden die ersten Holzwände aufgestellt, ab Oktober beginnen die Landschaftsbauer mit dem Modellieren des zukünftigen Gartens. „Es ist schön zu sehen, wie unser Kinderhaus schön langsam aus dem Boden wächst“, freut sich Erster Bürgermeister Andreas Strauß.

Nur knapp 500 Meter entfernt kann man beim Baugebiet Schreinerfeld III schon seit geraumer Zeit die Erdhaufen erkennen, die für den Bau der späteren Straßen abgetragen wurden. Zum jetzigen Zeitpunkt laufen die letzten Kanalbauarbeiten, noch im September beginnen die Arbeiter mit dem Verlegen der Wasserleitungen. Anschließend werden die ersten Straßeneinfassungen gesetzt.

Bei der Sanierung des Schinderstraßl`s liegt man sehr gut im Zeitplan. Im derzeit laufenden ersten Bauabschnitt von der Industriestraße bis zur Ahornstraße wurde bereits die Asphalttragschicht im Fahrbahnbereich eingebaut. Die ÜZW tauscht aktuell die Kabel für die Straßenbeleuchtung aus, um im Anschluss neue Masten zu setzen. Der erste Abschnitt wird bis Mitte Oktober größtenteils abgeschlossen sein, danach folgt der zweite Bauabschnitt von der Ahornstraße bis zur Sportplatzstraße. Der Markt Ergolding versucht immer zusammen mit der ausführenden Firma die Anwohner über den aktuellen Baustand bestmöglich zu informieren. Trotzdem kann es manchmal zu kleinen Einschränkungen bei der Zufahrt zu den betroffenen Grundstücken kommen. Dafür ist die Straße dann nach den Arbeiten für lange Zeit nicht mehr von größeren Straßenarbeiten betroffen.

 

Foto: Marktgemeinde Ergolding

 

Stadtgebiet Landshut

Sachbeschädiger festgenommen

LANDSHUT (STADT): Ein aufmerksamer Bürger teilte in der Nacht zum Sonntag gegen 02:45 Uhr der Polizei mit, dass in der Unteren Auenstraße aktuell gegen Autos getreten bzw. geschlagen werde. Im Zuge der sofort eingeleiteten, polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte in unmittelbarer Tatortnähe ein amtsbekannter 17-Jähriger festgenommen werden, dem die Tat nach derzeitigem Ermittlungsstand zweifelsfrei zugeordnet werden kann. Bislang konnten zwei beschädigte Fahrzeuge festgestellt werden.

Unfallflucht in der Breslauer Straße

LANDSHUT (STADT): Am Samstagabend zwischen 19:45 Uhr und 22:30 Uhr wurde ein in der Breslauer Straße bei der Sportanlage geparkter, silberfarbener Pkw Ford Fiesta hinten links durch einen anderen Verkehrsteilnehmer beschädigt. Der Verursacher flüchtete, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizeiinspektion Landshut bittet unter 0871/9252-0 um sachdienliche Hinweise.

Litfaßsäule beschädigt

LANDSHUT (STADT): In der Nacht zum Sonntag zwischen 02:00 Uhr und 04:00 Uhr beschädigten Unbekannte in der Bauhofstraße eine vor dem „Kleinen Theater“ stehende Litfaßsäule. Diese wurde komplett aus der Bodenverankerung gerissen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von geschätzt 2500,- Euro. Hinweise bitte unter 0871/9252-0 an die PI Landshut.

Landkreisgebiet Landshut

Schwerer Verkehrsunfall in Ergolding

ERGOLDING (LKRS. LANDSHUT): Zu einem folgenschweren Zusammenstoß kam es am Samstagabend gegen 17:00 Uhr in Ergolding auf Höhe der Einmündung der Lindenstraße in die Kreisstraße LA26. Ein 81-Jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis übersah nach derzeitigem Ermittlungsstand beim Linksabbiegen in die Lindenstraße einen aus Richtung Käufelkofen herannahenden, 26-Jährigen Rollerfahrer aus Landshut. Der Rollerfahrer musste schwerst verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus geflogen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 6000,- Euro geschätzt.