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Diagnostik

Bildtext: Beim Patiententag beantworteten die Referenten viele Fragen zum Thema Inkontinenz, v.l. PD Dr. Mark Thalgott, MUDr. Marián Hlaváč, Peggy Straßberger, Prof. Dr. Johannes Schmidt, PD Dr. Bruno Neu und Prof. Dr. Christian Pehl

Diagnostik, konservative und operative Behandlung bei Stuhl- und Harninkontinenz vorgestellt

Großes Interesse am Patiententag am Krankenhaus Landshut-Achdorf

 

Rund 60 Besucher kamen am Samstag ins Krankenhaus Landshut-Achdorf, um sich zum Thema Stuhl- und Harninkontinenz fundiert zu informieren. Zahlreiche Vorträge thematisierten die Diagnostik sowie konservative und operative Möglichkeiten bei einer Stuhl- oder Harninkontinenz. Die Zuhörer stellten viele Fragen und zeigten sich sehr interessiert, so dass die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie um Chefarzt Prof. Dr. Johannes Schmidt plant, den Patiententag zum Thema Stuhl- und Harninkontinenz im nächsten Jahr zu wiederholen.

Chefarzt Prof. Dr. Johannes Schmidt begrüßte die Zuhörer im vollbesetzten kleinen Speisesaal. Von einer Inkontinenz Betroffene haben einen sehr hohen Leidensdruck, da sie sich oft wegen dem unvermitteltem Urin- oder Stuhlverlust zurückziehen und Gesellschaft meiden. Dabei sei medizinische Hilfe möglich und meist erfolgreich, sagte Prof. Dr. Schmidt. Wie eine Stuhlinkontinenz diagnostiziert wird, berichtete Prof. Dr. Christian Pehl, Chefarzt der Medizinischen Klinik am Krankenhaus Vilsbiburg. „Gerade bei Stuhlinkontinenz  ist nach einer genauen und speziellen Diagnostik mit modernen Verfahren wie Ultraschalluntersuchung und Druckmessung, die wir am Krankenhaus Vilsbiburg anbieten, eine gezielte und individuelle Therapie bei Stuhlinkontinenz möglich“, sagte Prof. Pehl, „die Diagnoseverfahren sind für die Patienten schmerzfrei und ohne große Vorkehrungen durchführbar“.

Privatdozent Dr. Mark Thalgott von der Gemeinschaftspraxis für Urologie und Anästhesie Landshut berichtete über die Diagnoseverfahren, die bei einer Harninkontinenz eingesetzt werden, bevor die konservativen Therapieansätze auf der Tagesordnung standen. Privatdozent Dr. med. Bruno Neu, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie, berichtete über die konservative Therapie bei Stuhlinkontinenz, Oberärztin Peggy Straßberger von der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe über konservative Lösungsansätze bei einer Harninkontinenz.

Der Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Krankenhaus Landshut-Achdorf, MUDr. Marián Hlaváč, sprach über die operative Behandlung bei einer Stuhlinkontinenz. Er stellte verschiedene Operationsverfahren wie den Schließmuskelersatz vor und sprach detailliert über das sakrale Schrittmacher-Implantat. Diese Operation wird zur Behebung einer Stuhlinkontinenz oft  und mit sehr guten Ergebnissen durchgeführt, so MUDr. Marián Hlaváč.

Abschließend  sprach Privatdozent Dr. Lorenz Rieger, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Landshut-Achdorf, über die operative Therapie einer Harninkontinenz. „Eine Harninkontinenz kommt bei Frauen sehr häufig vor, zur Behebung der Beschwerden gibt es jedoch sehr wirksame, operative Methoden, die sich gut etabliert haben“, sagte PD Dr. Rieger. Er stellte den operativen Einsatz von spannungsfreien Bändern oder Unterspritztechniken in der Harnröhre vor, um einer Harninkontinenz zu begegnen.

 

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken