Home Tags Posts tagged with "Bund Naturschutz"

Bund Naturschutz

Antrag zu den Landshuter Quellen

 

Vor kurzem wurde vom Bund Naturschutz eine Untersuchung mit Dokumentation zu den Quellen an der südlichen Isarleite erstellt. Bei einigen Quellen wurden Defizite und Aufwertungsmöglichkeiten vorgeschlagen.

  • a) Die Stadt Landshut bemüht sich die Anregungen zur Optimierung der erfassten Quellen und zur Beseitigung von Defiziten bzw. Beeinträchtigungen umzusetzen.
  • b) Ebenso werden die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen lt. FFH-Managementplan umgesetzt.
  • c) Die Inanspruchnahme von Fördermitteln soll dabei geprüft werden.

 

  1. d) Die Öffentlichkeitsarbeit zum Themenfeld Quellen sollte verstärkt werden, beispielsweiße durch Themenwege und Lehrpfade, Ausstellungen, Broschüren, Wander- bzw. Spazierwege mit Begleitinformationen, Geführte Wanderungen bzw. Spaziergänge zu den „Landshuter Quellen”.

Begründung:

Der Bund Naturschutz hat die Quellen an der Isarleite gezielt erfasst und dokumentiert. Das Untersuchungsgebiet reicht von der Carossahöhe bis zur Wolfsteinerau. Insgesamt konnten dabei 45 Quellen in unterschiedlichen Ausprägungen erfasst und dokumentiert werden. Die Arbeit soll als eine Handreichung für die Öffentlichkeitsarbeit zur „Inwertsetzung” der Quellen zur Verfügung gestellt werden. Dazu wurde bereits ein Flyer zur „Quellen-Vielfalt an der Landshuter Isarleite” erstellt.

Die ausgedehnten Sumpfwälder am Hangfuß und die Hang- und Schluchtwälder haben hier gemäß der Bewertung im Managementplan zum FFH-Gebiet „Leiten der Unteren Isar” ihr für den gesamten Naturraum bedeutsamstes Vorkommen. Eine hohe Wertigkeit erhält das Gebiet ferner durch die relativ zahlreichen Einzelvorkommen des im Tertiär-Hügellands sehr seltenen „KalktuffQuellen”. Einzigartig in dieser Ausdehnung und Ausprägung sind für den Naturraum auch die Artvorkommen in Hangquellsümpfen. Kalkgebundene Arten sowie zahlreiche weitere Tier- und Pflanzenarten sind gemäß FFH-Managementplan eine weitere Besonderheit des Gebietes. Deshalb sind Quellen durch das Naturschutzgesetz geschützt und sollten dringend aufgewertet und erhalten werden.

 

Elke März-Granda

 

Foto: Lizenzfrei von Pixabay

„Bio ist mehr als …”

Führung durch das Versuchsfeld der Ökolandbauschule Schönbrunn

Der ökologische Landbau steht für eine nachhaltige Landwirtschaft.

Doch viele Verbraucher verbinden den ökologischen Landbau ausschließlich mit dem Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger. Doch dass weit mehr hinter den Bewirtschaftungsmethoden des ökologischen Landbaus steckt, das zeigt am Montag, 18. Juni, um 19 Uhr, der Schulleiter der Fachschule für Agrarwirtschaft, Ökologischer Landbau Schönbrunn, Johann Schneck, auf. Er wird durch das Versuchsfeld der Ökolandbauschule führen und anschaulich über eigene Ökosorten, Methoden und Zusammenhänge informieren. Die Fachschule für Ökolandbau in Schönbrunn ist im deutschsprachigen Raum die älteste Ökoschule und beweist damit eine langjährige Kompetenz. Die Feldführungen werden seit vielen Jahren mit großem Erfolg für das Fachpublikum durchgeführt. Wegen dem großen Zuspruch wird heuer erstmals auch eine Führung speziell für Verbraucher angeboten. Neben der Ökolandbauschule und dem Bund Naturschutz, Kreisgruppe Landshut, wird die Feldführung von der Stadt Landshut veranstaltet. Als Mitglied im Netzwerk der Bio-Städte fördert die Stadt Landshut den ökologischen Landbau und hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil ökologisch erzeugter Produkte in eigenen Einrichtungen zu erhöhen. Es soll aber auch die Öffentlichkeit über die Vorteile des ökologischen Landbaus informiert werden. Treffpunkt ist am Montag, 18. Juni, um 19 Uhr, im Schulhof des Agrarbildungszentrums, Am Lurzenhof 3a, 84036 Landshut. Die Veranstaltung dauert bis circa 20.30 Uhr. Die Feldführung für das Fachpublikum findet eine Woche später am 25. Juni, ebenfalls um 19 Uhr, statt.

 

Die Bürgerinitiativen STOP B15neu, der Verein der Autobahngegner und der Bund Naturschutz wollen am Dialogforum von Minister Herrmann zur Lösung der Landshuter Verkehrsprobleme teilnehmen und mahnen neutrale Moderation an. 
Zu einem vorbereitenden Treffen haben sich Paul Riederer und Reinhold König, beide Bund Naturschutz, Gisela Floegel, Vorsitzende des Vereins der Autobahngegner, und Christine Skala als Vertreterin der Bürgerinitiativen entlang der geplanten B15 neu-Trasse, getroffen. Sie wollen an dem von Minister Herrmann angekündigten Dialogforum teilnehmen: der Bund Naturschutz als Anwalt für Naturschutzbelange, die Bürgerinitiativen STOP B15 neu in Vertretung der direkt von den Planungen betroffenen Anwohner und der Verein als Vertreter aller Autobahngegner von Essenbach bis Rosenheim.

Der Verein der Autobahngegner, die Bürgerinitiativen und der Bund Naturschutz wollen sich mit konstruktiven Beiträgen an der schwierigen Diskussion beteiligen. Reinhold König: „Wir nehmen Minister Herrmann beim Wort und erwarten, dass das Dialogforum einen ‚offenen und konstruktiven Dialog‘, wie es der Minister formulierte, möglich macht.“ Dazu sei aber eine professionelle, neutrale Moderation unverzichtbar, um eine faire Diskussion zu ermöglichen, mahnt er an.

Einladungen zu dem auf Juni angesetzten ersten Termin des Forums sind noch nicht angekommen. Christine Skala: „Wir finden, es sollte auch eine Vertretung der Bürgerinitiativen Stop B15 neu am Dialogforum teilnehmen.“ Sie verspricht die sachliche Mitarbeit an der Lösung der Landshuter Verkehrsprobleme, „ohne B15 neu und um ungefilterte Informationen zu erhalten“.

Alle Optionen müssen auf den Prüfstand
Bei dem Dialogforum seien, so die Gesprächsteilnehmer, alle Varianten auf den Prüfstand zu legen, auch die Argumente gegen einen vierspurigen Weiterbau ab der A92. Alle Varianten müssten in Bezug auf Nutzen und Kosten, Umwelteingriffe und Realisierungszeiträume gegenübergestellt werden. Dass ein vierspuriger Wurmfortsatz der Autobahn B15 neu südlich der A 92 bei Essenbach lediglich die Vorarbeit für den späteren Weiterbau der B15 neu bis zur A 94 ist, halten die Diskutanten für offensichtlich. „So eine Salamitaktik ist mit uns nicht zu machen“, unterstreicht Paul Riederer.

Gisela Floegel ergänzt: „Eine ortsferne Brücke über die Isar im Verlauf der geplanten B15 neu kann nur eine unwesentliche Entlastung für die Stadt Landshut mit ihrem überwiegenden Ziel- und Quellverkehr bringen. Nicht der Durchgangsverkehr ist das Problem für Landshut. Das Beispiel Altdorf hat schon gezeigt, dass eine Autobahn als Ortsumfahrung nicht taugt.“ In der nördlich von Landshut gelegenen Gemeinde war nach dem Bau der Autobahn ergänzend eine unabhängige Ortsumfahrung nötig geworden, mit zusätzlichem Flächenverbrauch und zusätzlichen Kosten.

Auch als Querschnittsvariante einer 2- oder 3-spurigen Neutrassierung habe die sogenannte Raumordnungstrasse, die nun als eine der beiden Alternativen für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet ist, nur einen unwesentlich geringeren Flächenverbrauch als die 4-spurige Variante, sie würde die Agrarlandschaft ähnlich zerschneiden und könne später auf vier Spuren nachgerüstet werden, befürchten die Gegner einer Neutrassierung.

320 Millionen Euro für 16 Kilometer
Zu berücksichtigen sei auch, dass der Finanzaufwand gerade des ersten 4-spurigen Teils der B15 neu – von der A 92 bis zur B299 – mit über 320 Millionen Euro der finanziell aufwändigste Teil der gesamten 130 Autobahnkilometer wäre und Steuermittel verbaue, die näher an der Stadt Landshut bedeutend verkehrswirksamer eingesetzt werden könnten. Insbesondere der von der Stadt Landshut neu entwickelte Ortsteil Auloh mit seiner wachsenden Fachhochschule, benötige eine stadtnahe Isarüberquerung, betont Gisela Floegel.

Sollte sich das Dialogforum als Pseudo-Bürgerbeteiligung für ein bereits feststehendes Ergebnis entpuppen, dann – darin waren sich die vier Gesprächsteilnehmer einig – werde man aus dem Dialogforum aussteigen. „Für eine Alibiveranstaltung und ein abgekartetes Spiel, bei dem die Eingeladenen nur zum Abnicken gebraucht werden, stehen wir nicht zur Verfügung“, sagt Paul Riederer mit Nachdruck. „So haben wir das Versprechen von Minister Herrmann zur Bürgerbeteiligung auch nicht verstanden“, ergänzt Christine Skala.

 

0 1977
Zuschrift eines Bürgers vom 25.05.2012:
Landfahrer im Naturschutzgebiet:
So lange kein Ausweichplatz für das fahrende Volk geschaffen wird, soll jeder Bürger dort seinen Hund frei laufen lassen!
Der “Gebietsbetreuer” sollte sich mehr zurückhalten.
Außerdem hat der BN Landshut den Film im bayerischen Fernsehen über das Gelände gezeigt und leider die Tatsachen kaschiert!!! Der Schäfer geht nicht mit Hut auf dem Kopf und mit Stock wie
gezeigt über das Gelände, sondern fährt mit einem Allrad Wagen kreuz und quer durch die Gegend!
Die genannte Person z.B. hat wie er sagte eine Genehmigung mit einem, nach dem Umweltgedanken einer Dreckschleuder von Auto, dort oben herumzufahren !
Man hat zum 10 jährigen Anlaß auf dem Gelände einen Erinnerungsstein aufgestellt ! Jedoch waren die anwesenden vom BN nicht in der Lage, den Müll der nur 5 Meter vom Standort entfernt lag, zu beseitigen ! Das nenne ich
Naturschutz !
Warum kann man am Waschplatz der Panzer auf dem für 60 Tonner verfestigtem Platz keinen Parkplatz ausweisen ??? wenn man schon behauptet einen Naherholungsgebiet geschaffen zu haben ?
Wie sollen ältere Menschen und evtl. Familien mit Kinderwagen dort hinkommen ??