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bfz-Leiterin Ingrid Schmidt

bfz Leiterin Ingrid Schmidt und stellvertretender Leiter Andreas Kruse stellen sicher, dass der Unterricht unter Einhaltung der Hygienebedingungen stattfinden kann.

Landshut, 18.05.2020: Nach knapp zweimonatiger Zwangspause hat der bfz-Standort Landshut an der Hauptstelle und allen Außenstellen seit Montag, den 11 Mai, seinen Präsenzbetrieb schrittweise wieder aufgenommen. „Auch wenn Hygieneplan und Social Distancing das Gebot der Stunde sind: Wir freuen uns, unseren Kund*innen und Kursteilnehmer*innen wieder persönlich zur Verfügung stehen zu können“, so Standortleiterin Ingrid Schmidt. 

„Entsprechend der Vorgabe der Bundesagentur für Arbeit (BA) starten wir seit dieser Woche zunächst mit abschlussorientierten Angeboten wie ausbildungsbegleitenden Hilfen, Umschulungen oder Teilqualifizierungen“, sagt Ingrid Schmidt.

Händedesinfektion, 1,5 Meter Mindestabstand in den Seminarräumen und Mund-Nase-Schutz in den Begegnungsbereichen dienen als Schutzmaßnahmen. Gegebenenfalls werden Klassen in zwei Gruppen geteilt oder – falls möglich –  größere Räumlichkeiten genutzt.

„Ins Auge fassen wir auch die Kombination von digitalem und Präsenzunterricht. So kann die eine Hälfte der Teilnehmenden persönlich geschult werden, die andere schaut per Internet von zu Hause zu,“ berichtet Ingrid Schmidt.

Mit virtuellen Angeboten hat der bfz-Standort Landshut in den letzten Wochen sehr gute Erfahrungen gemacht. Wo immer möglich, wurde auf digitalen Unterricht umgestellt. Für die rund 150 bayerischen bfz-Standorte sind mittlerweile rund 400.000 eLearning-Kurse eingerichtet. Damit sind 2,5 Millionen Lernstunden online verfügbar. Auf den bfz-Plattformen können zeitgleich rund 30.000 Teilnehmer*innen gleichzeitig geschult werden.

Zum Angebot zählen Online-Qualifizierungen während der Kurzarbeit in Unternehmen, Virtuelle Klassenzimmer auch für Teilnehmer*innen klassischer Bildungsmaßnahmen, Sozialarbeit und individuelle Förderung junger Menschen über das Internet.

„Die Corona-Krise wirkt wie ein ‚Digital-Beschleuniger‘ speziell auf unsere Bildungsbranche. Diese Uhr wird sich nicht mehr zurückdrehen. Unsere Digital-Angebote werden wir daher weiter gezielt ausbauen“, betont Standortleiterin Ingrid Schmidt.

Die Online-Kurse finden Sie hier: www.bfz.de/online-zuhause/

Foto: Ingrid Schmidt, privat

Bildtext: Freuen sich über den Erfolg der Schülerpraxiscenter im bfz Landshut (von links): bfz-Jugendkoordinatorin Eva Wolff, Eva-Maria Kelch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen, Josef Schätz, Bereichsleiter Schulen der Regierung von Niederbayern, stellvertretender bfz-Leiter Wolfgang Gschlößl, Dozent und Bauunternehmer Franz Pongratz, Michael Kugler, stellvertretender Leiter der staatlichen Schulämter in Stadt und Landkreis Landshut, und bfz-Leiterin Ingrid Schmidt.

 

Mittelschüler optimal aufs Arbeitsleben vorbereiten

Bildungskonferenz zur Berufsorientierung von Regierung, Arbeitsagentur und bfz Landshut

 

In der Mittelschule werden früh die Weichen fürs Arbeitsleben gestellt. Schon mit den ersten Betriebspraktika machen die Schüler gezielte Schritte auf ihren späteren Job zu. Damit die Jugendlichen mit der wegweisenden Entscheidung der Berufswahl nicht überfordert sind, unterstützt sie das berufliche Fortbildungszentrum (bfz) Landshut der bayerischen Wirtschaft im Auftrag des bayerischen Bildungsministeriums und der Agentur für Arbeit mit Berufsorientierungsmaßnahmen. Am Montag haben sich Josef Schätz, Bereichsleiter Schulen der Regierung von Niederbayern, Eva-Maria Kelch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen, und Michael Kugler, stellvertretender Leiter der staatlichen Schulämter in Stadt und Landkreis Landshut, mit bfz-Leiterin Ingrid Schmidt bei einer Bildungskonferenz über den Ablauf und den Erfolg der Projekte in der Praxis in Stadt und Landkreis Landshut und im Landkreis Dingolfing-Landau ausgetauscht.

Die Runde besuchte ein sogenanntes Schülerpraxiscenter in den Praxisräumen des bfz, bei dem sich Schüler der siebten Jahrgangsstufe der Mittelschule Essenbach eine Woche lang intensiv mit Anforderungen und Chancen im Holzhandwerk und der Pflege befassen. Die Jugendlichen lernen mit Praktikern aus Betrieben typische Tätigkeiten aus den Branchen kennen, können bei Praxisaufgaben ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten testen und bekommen einen Überblick über Ausbildungsmöglichkeiten in der Region.

„Mit Projekten wie diesem geben wir den jungen Leuten zusätzliche Impulse für die Entscheidung, in welche berufliche Richtung sie gehen möchten“, sagte bfz-Leiterin Ingrid Schmidt. „Entweder werden sie in ihrem Entschluss für eine bestimmte Branche gestärkt, oder sie erkennen, dass sie vielleicht doch besser für eine andere Arbeit geeignet sind.“ Die Berufsorientierungsmaßnahmen des bfz ergänzen die Berufsorientierung an den Schulen und das Beratungsangebot der Agentur für Arbeit. Das Ziel ist, dass so wenig Mittelschulabsolventen wie möglich ohne Ausbildungsstelle bleiben oder ihre Lehre abbrechen müssen. Schmidt: „Wir wollen den Jugendlichen einen optimalen Start ins Arbeitsleben ermöglichen.“

Im laufenden Schuljahr absolvieren 685 Schüler der Mittelschulen aus Stadt und Landkreis Landshut und dem Landkreis Dingolfing-Landau verschiedene Berufsorientierungsmaßnahmen im bfz Landshut, aus ganz Niederbayern sind es mehr als 1400 Mittelschüler am Hauptstandort Landshut und seinen Außenstellen. Neben Schülerpraxiscentern gibt es unter anderem Projekte mit den Schwerpunkten Übungsfirma, Bewerbung und soziokulturelle Berufsorientierung. Die Seminare richten sich an Schüler ab der siebten Klasse bis zur zehnten Jahrgangsstufe im M-Zweig.

Berufsorientierung sei das Schwerpunktthema der Mittelschulen, sagte Josef Schätz von der Regierung von Niederbayern. Um die Schüler auf die Berufswahl vorzubereiten, würden ihnen vielfältigste Maßnahmen angeboten. „Besonders beeindruckend und hilfreich ist es aber, wenn die Schüler die Praxis live erleben und von Profis angeleitet werden. Das bfz bietet mit dem Schülerpraxiscenter ein tolles Angebot, das von den Schülern besonders gerne angenommen wird.“

Nur wer seine Stärken und Schwächen kennt und wer weiß, wo die eigenen Interessen gefragt sind, kann laut Eva-Maria Kelch von der Agentur für Arbeit eine erfolgreiche Berufswahl treffen und letztlich einen Ausbildungsabbruch verhindern. „Schließlich ist ein Berufsabschluss doch die Basis für die berufliche Karriere und damit auch ein wichtiger Teil der persönlichen Lebensplanung.“ Darum sei der Kontakt zu Praktikern aus Betrieben so wichtig, damit die Jugendlichen feststellen können, ob der vermeintliche Wunschberuf tatsächlich ihren eigenen Vorstellungen entspricht.

Projekte wie die Schülerpraxiscenter machten es den Schülern leichter, passgenau aus den Wahlpflichtfächern Wirtschaft, Technik und Soziales auszuwählen, sagte Michael Kugler vom staatlichen Schulamt. „Die Mittelschulen leisten hervorragende bei der Berufsorientierung und die Zusammenarbeit mit etablierten Trägern wie dem bfz garantiert, dass Schule und externe Partner die Schüler bestmöglich fördern.“

Mehr Informationen gibt es bei bfz-Jugendkoordinatorin Eva Wolff unter 0871/96 226 63 oder eva.wolff@bfz.de.

 

Bildtext BO18:

Freuen sich über den Erfolg der Schülerpraxiscenter im bfz Landshut (von links): bfz-Jugendkoordinatorin Eva Wolff, Eva-Maria Kelch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen, Josef Schätz, Bereichsleiter Schulen der Regierung von Niederbayern, stellvertretender bfz-Leiter Wolfgang Gschlößl, Dozent und Bauunternehmer Franz Pongratz, Michael Kugler, stellvertretender Leiter der staatlichen Schulämter in Stadt und Landkreis Landshut, und bfz-Leiterin Ingrid Schmidt.

 

Informierten sich im Schülerpraxiscenter mit dem Schwerpunkt Pflege bei den Schülern der Mittelschule Essenbach über ihre Erfahrungen zum Thema Füttern

 

Bild von links: Josef Schätz, Bereichsleiter Schulen der Regierung von Niederbayern, bfz-Leiterin Ingrid Schmidt, Eva-Maria Kelch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen, bfz-Jugendkoordinatorin Eva Wolff und Michael Kugler, stellvertretender Leiter der staatlichen Schulämter in Stadt und Landkreis Landshut.

 

Fotos: Bragulla