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AK Umwelt

Die Umsetzung der 3. Startbahn ist eine klare Forderung der beiden Vorsitzenden Dieter Gierth (MU Landshut) und Walter Hahn (Arbeitskreis Umwelt) der CSU Landshut und ihren Vorständen.

Schon 2016 haben wir uns an die Landesleitung mit diesem Thema gewandt, und wir begrüssen jetzt die eindeutige Stellungnahme des Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Für die Region ist die 3. Startbahn und der bedarfsgerechte Ausbau des Airports dringend nötig. In den kommenden Jahren ist mit einer deutlichen Zunahme der Flugbewegungen zu rechnen, auch wenn die Gegner das Kritisch sehen in Betracht der Zunahme an Lärmstörungen. Falls wir jetzt die 3. Startbahn nicht bekommen, wird München nie das Europäische Drehkreuz der Luftfahrt werden.
Das hat zur Folge, dass die hier ansässige Großindustrie, unser Impulsgeber und Motor in Bayern, sich Gedanken macht die Region zu verlassen. Bei Siemens liegen lt. AZ bereits Pläne vor, dorthin zu gehen, „wo wir die entsprechende Infrastruktur finden“.
Wir werden uns jetzt gezielt mit den entsprechenden Landtagsabgeordneten und der Landesleitung zu Gesprächen treffen, um unsere Situation und Bedenken darzulegen.
In einem bereits erfolgten Arbeitstermin haben sich Walter Hahn und Dieter Gierth über die weitere Vorgehensweise bereits abgestimmt. Gemeinsam werden wir für die 3. Startbahn kämpfen.
Ein „Tandembetrieb“ in dem der Flughafen Nürnberg den Flughafen München bei der Passagierzahl entlasten soll, scheint aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung der Flughäfen als nicht realisierbar. Allein die Airlines entscheiden, welches Flugziel sie von welchem Flughafen aus bedienen wollen. Gleichzeitig muß bei der Umsetzung die Schienenanbindung Richtung Osten Regional und Überregional konsequent vorangetrieben werden.

Walter Hahn und Dieter Gierth

CSU-Arbeitskreis Umweltsicherung bei einem Landshuter Vorzeigebetrieb.

Am Rosenmontag widmeten sich ein Dutzend Stadtratskandidaten der CSU unter der Leitung vom Vorsitzenden des AK Umwelt, Stadtrat Rudolf Schnur, der Elektromobilität. Das BMW-Autohaus Hubauer, das über 120 Arbeitsplätze bietet, hatte erfreulicherweise die Möglichkeit eröffnet sich aus erster Hand über das Konzept des BMW i3 zu informieren. Erstaunt zeigten sich die Besucher über die in diesem Modell eingesetzten nachwachsenden Rohstoffe. Diese bestimmen im Wesentlichen das Design und die positive Anmutung des Innenraums. Erfreulich ist ebenso, dass einige Teile und viel Know-How in den BMW-Elektromobilen aus Landshut stammen.

Die beiden Geschäftsführer des Autohauses Hubauer, Robert Hubauer und Michael Huber, erläuterten die Konzeptinhalte ebenso souverän, wie sie die zahlreichen Fragen der Gäste beantworteten.

Den ausführlichen theoretischen Erläuterungen folgten die eigenen Fahreindrücke. Die aktiven Vertreter der Kommunalpolitik ließen es sich nicht zweimal sagen, Elektromobilität selbst zu erfahren und waren durchwegs angetan von den Fahrleistungen der Testfahrzeuge.

Vor allem der Umstand, dass die dynamische Kraftentfaltung nicht durch Motorenlärm begleitet wird, war eine angenehme Erfahrung.

Dass das BMW-Autohaus Hubauer auch in energetischen Hinsicht ein Vorzeigebetrieb ist, wurde offenbar, als Robert Hubauer ausführte, dass über 50 % der benötigten Energie im Betrieb durch Kraft-Wärme-Kopplung und Fotovoltaik selbst erzeugt und verbraucht wird.

Zusätzlich wird die Beleuchtung sukzessive gegen LED-Technik ausgetauscht.

Die Gäste waren sich einig, dass dies gelebte Energiewende ist. Gäbe es viele solcher „Energieinseln“, dann wäre ein Netzausbau nicht nötig und die Energieeffizienz würde deutlich steigen.

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PNP über Neuwahl und Halitzky dazu

 

Leserbrief:

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Die, im Artikel der PNP zitierte, Aussage des Landtagsabgeordneten der Grünen Eike Hallitzky, dass der CSU-Arbeitskreis Umwelt und Landesentwicklung für die Reaktivierung des Ölkraftwerkes Pleinting eintritt ist unzutreffend. Somit entbehren auch die darauf aufbauenden Aussagen der Grundlage.

Richtig ist, daß der Arbeitskreis Umwelt gemeinsam mit dem Arbeitskreis Energiewende eine Pilotanlage für die Umwandlung von überschüssigen Strom aus Solar- und Windanlagen in Wasserstoff und dessen Speicherung gefordert hat.

Der Vorschlag des Arbeitskreises diese, auch „Power-to-Gas“ genannte, Stromspeichertechnik in Pleinting zu pilotieren ist auf dem CSU-Parteitag im Oktober mit grosser Mehrheit positiv entschieden worden. Die Landesgruppe im Bundestag unter der Leitung von Gerda Hasselfeldt unterstützt die Idee. Die Landtagsfraktion und der bayerische Umweltminister Marcel Huber sind ebenfalls eingebunden. Gespräche mit EON, dem Eigentümer des Standortes, finden statt. Es wird also umfassend gehandelt.

Soviel zur Richtigstellung, aber was ist mit den verbleibenden Aussagen in dem Artikel?

Gut kann man die Einsicht von Herrn Hallitzky in dem Artikel finden, dass Solar- und Windstrom nicht grundlastfähig ist.

Nervös sollte man aber möglicherweise werden, wenn man die Sätze „Deshalb brauchen wir finanzielle Anreize für den Bau und Betrieb moderner Gaskraftwerke“ und „Gesetzesinitiative zur Schaffung von Kapazitätsmärkten“ ebendort liest.

Wird Strom dann noch teuer, was besonders Familien mit Kindern und Rentner trifft?

Im nächsten Jahr beläuft sich der durch gesetzliche Regelungen bestimmte Kostenanteil für die Förderung von Solarstrom, anderer regenerativer Energien, Netzentgelte und Steuern auf ca. 14,3 ct pro kWh. Bei durchschnittlich 28 ct Strompreis pro 1 kWh sind das mehr als 50% per Gesetz, die wir Bürger berappen müssen. Zum Vergleich: im benachbarten Österreich (Tirol) kostet die kWh aktuell 16 ct.

Und dann noch eine Umlage zur Förderung „moderner Gaskraftwerke“ und ein „staatlich regulierter Kapazitätsmarkt“ oben drauf?

Da solche Ideen eher früher denn später für uns alle unbezahlbar werden, setzen der Arbeitskreis Umwelt und der Arbeitskreis Energiewende im besonderen auf die Verringerung des Stromverbrauchs durch Stromeinsparung. Jede eingesparte kWh muss nicht produziert werden.

Dies ist der beste Beitrag zum Umweltschutz, ist wahrlich ökologisch, CO2-neutral und schont den Geldbeutel.

Dr. rer. nat. Stefan Kluge

(Dipl. Chem. univ.)

84032 Landshut

Mitglied des Bezirksvorstandes Niederbayern

  • ·         des Arbeitskreises Umweltschutz und Landesentwicklung
  • ·         des Arbeitskreises Energiewende