Home Allgemein Corona-Impfzentrum der Stadt Landshut ist einsatzbereit

Corona-Impfzentrum der Stadt Landshut ist einsatzbereit

Das Impfzentrum der Stadt Landshut wurde innerhalb von nur drei Wochen in der Kalthalle der Sparkassen-Arena auf dem Messegelände eingerichtet.

PRESSEMITTEILUNG 15.12.2020

OB Putz: „Wenn Impfstoff da ist, können wir sofort loslegen!“

Im Messezentrum an der Niedermayerstraße können zunächst bis zu 300 Personen pro Tag gegen das Virus geimpft werden – Genauer Starttermin ist nach wie vor unklar

„Wir sind startklar. Wenn der Impfstoff gegen das Coronavirus da ist, können wir sofort loslegen“: Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Alexander Putz am Montagnachmittag das Impfzentrum der Stadt Landshut der Öffentlichkeit vorgestellt. Sobald für den ersten Impfstoff die nötige Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) vorliegt – gerechnet wird damit noch in diesem Jahr – und die ersten Dosen angeliefert wurden, können im Impfzentrum und von den mobilen Teams bis zu 300 Bürger täglich geimpft werden. „Diese Impfung wird ein Meilenstein im Kampf gegen Covid-19 und auf dem Weg zurück zum normalen Leben sein, nach dem wir uns alle sehnen“, sagt OB Putz. „Deshalb ermuntere ich schon jetzt alle Landshuterinnen und Landshuter, sich impfen zu lassen, sobald sie die Möglichkeit dazu haben.“ Die optimale Infrastruktur dafür habe die Stadt bereits geschaffen.

In der Kalthalle der Sparkassen-Arena auf dem Messegelände an der Niedermayerstraße 100 wurde dafür in den vergangenen knapp drei Wochen fleißig gearbeitet. Putz zollte Thomas Schindler, Leiter des Zivil- und Katastrophenschutzes, und seinem Team großes Lob: „Es ist beeindruckend, was hier in dieser kurzen Zeit entstanden ist. Das ist sehr durchdacht, bestens organisiert und hat deswegen meines Erachtens Vorbildcharakter.“ Auch Experten hätten keinen Zweifel daran geäußert, dass im Impfzentrum alles reibungslos funktionieren werde. „Und darauf können wir als Stadt stolz sein.“

Im Einbahnstraßensystem, mit dem Begegnungen zwischen Patienten vermieden und Ansteckungsrisiken minimiert werden sollen, entstanden in der Kalthalle insgesamt sechs Stationen. Impfwillige gelangen zunächst in den Anmeldebereich (1. Station) mit zwei Schaltern. Dort werden sie registriert und erhalten eine Laufkarte mit einer Nummer. Nun geht es weiter in eine großzügig dimensionierte Wartezone (2. Station). Nach Aufruf werden die Impfwilligen dann zur 3. Station geleitet, nämlich in eines der fünf Arztzimmer. Diese sind in Containern untergebracht, denn der Mediziner muss in vertraulichen Gesprächen feststellen, ob der Patient gesundheitlich in der Lage ist, die Impfung zu erhalten. Spricht nichts dagegen, folgt die eigentliche Impfung. Diese wird in einer der fünf separaten Impfkabinen verabreicht (4. Station). Danach muss der frisch Geimpfte noch für eine gewisse Zeit – mindestens zehn Minuten – in einem weiteren Wartebereich bleiben (5. Station), um bei eventuellen impfbedingten Komplikationen sofort eingreifen zu können. Die 6. und letzte Station ist schließlich der Abmeldebereich mit zwei Schaltern. Dort werden auch die Termine für die zweite Impfung vereinbart, die nach den bisher vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen benötigt wird, um einen 95-prozentigen Schutz vor dem Coronavirus zu erzielen.

An den beiden Abmeldeschaltern können die frisch Geimpften den Termin für die nötige Zweitimpfung vereinbaren (Station 6). Die Arztzimmer sind in Containern eingerichtet worden, damit die Vertraulichkeit der Gespräche garantiert bleibt (Station 3).

151220_impfzentrum2: Im großzügigen Wartebereich kann der Mindestabstand problemlos eingehalten werden (Station 2).

An zwei Anmeldeschaltern werden die Impfkandidaten registriert und erhalten einen Laufzettel (Station 1).

In den Impfkabinen erfolgt die eigentliche Impfung (Station 4).

Fotos: Stadt Landshut