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Leserbrief zum Artikel „Lose-Lose-Situation“ in der LZ vom 23.12.2020

„Wieso nicht bewährtes beibehalten?

In der Aussage des Baureferenten Doll kommt die Überraschung und fast Empörung einiger Mitglieder des Bauausschusses sowie der Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und -planung und des Baudirektors zum Ausdruck. Die Überraschung war, daß die Mehrheit der Mitglieder des Bauausschusses sich dafür aussprach kein dreigeschossiges Gebäude mit Flachdach in dem Ortskern von Auloh zuzulassen, sondern das seit Jahrzehnten einzig zulässige Hausmodell zu genehmigen: zweigeschossig mit (ausgebautem) Satteldach. Dieser Grundsatz war bisher in dem über Jahrzehnte gewachsenen Ortsteil ausnahmslos durchgesetzt worden.

Ich verstehe diese Aufregung nicht. Demokratie bedeutet doch, die Entscheidung der Mehrheit zu akzeptieren und die Meinung der Bürger zu respektieren.

Ursprünglich hatten sich 507 Auloher in einer Unterschriftenaktion gegen die Bebauung des Pfarrgartens ausgesprochen, der ein Paradies für Mensch, Tier und Pflanzen ist. Auloh hat ca. 1200 Haushalte – die Unterschrift von 507 Auloher Bürgern ist also keine Kleinigkeit. Dem vorbildlichen sozialen Engagement von Answerk und dem Wegfall der geplanten Großküche ist es zu verdanken, daß die Auloher Bürger überhaupt mit einer Bebauung des Pfarrgartens einverstanden sind.

Dieses Engagement wird unter anderem seit 2018 in der Danziger Straße in einem zweigeschossigen Gebäude mit Satteldach gelebt.

Wieso sollte dieses Gebäude und die darin gebotenen Leistungen nicht auch im Naturidyll Pfarrgarten Gnadenkirche möglich sein?

Wieso wird nicht ein sicher gut geplantes und durchdachtes Gebäude einfach nur ein weiteres Mal errichtet?

Mein Appell an die Volksvertreter ist – akzeptieren Sie den Willen der Bürger, die auch künftig darauf vertrauen möchten zu wissen, wie ihr Stadtteil in Zukunft aussehen soll und belassen Sie es beim Beschluss des Bauausschusses, also bei der Gleichbehandlung mit den bisherigen Bauherren in Auloh.
Uns Bürgern ist sehr daran gelegen, daß das Wohngebäude, ebenso wie seine zukünftigen Bewohner, in Auloh gut integriert werden können und kein baulicher Fremdkörper entsteht.„

Gabriele Sirtl, Stauseestraße, 84036 Auloh

Hier der Bericht der LZ vom 23.12.2020 auf den Bezug genommen wird:

 

PRESSEMITTEILUNG 31.12.2020

In den Impfzentren von Stadt und Landkreis könnten täglich Hunderte gegen das Coronavirus immunisiert werden – Impfstoff reicht dafür aber bei Weitem nicht aus

Wann kann Bayern im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie mit den dringend benötigten, nächsten Lieferungen des Impfstoffs der Firmen BioNTech und Pfizer rechnen? Diese Frage sorgt zum Jahreswechsel auch in der Region Landshut für Wirbel. Am Mittwochmittag erhielten Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier aus dem Bayerischen Gesundheitsministerium zunächst die Information, dass die vom Bund für die erste Januarwoche eigentlich fest zugesagte Lieferung entfällt – statt am 4. Januar wäre damit erst am 11. Januar mit Nachschub zu rechnen gewesen. Nun soll diese Tranche laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zwar immerhin am 8. Januar in den Ländern eintreffen, dafür aber soll offenbar in der zweiten Januarwoche keine Lieferung erfolgen. Putz und Dreier haben für dieses Vorgehen keinerlei Verständnis: „Tag für Tag sterben in Deutschland etwa 1.000 Menschen an oder mit dem Coronavirus, auch in Stadt und Landkreis Landshut sind beinahe täglich Opfer zu beklagen. Trotz aller Einschränkungen bleibt die Zahl der Neuinfektionen auf einem viel zu hohen Niveau. Jeder Tag Verzögerung bei den Impfungen kostet also Leben, verursacht großes Leid für unzählige betroffene Familien und zwingt uns darüber hinaus eine Verlängerung der leider alternativlosen Beschränkungen bis hin zum Lockdown auf – mit allen negativen Folgen für die Zivilgesellschaft, die Wirtschaft und die Bildungschancen unserer Kinder.“

OB und Landrat formulieren deswegen eine deutliche Forderung Richtung Berlin: „Die Bundesregierung steht in der Pflicht, unverzüglich eine lückenlose Lieferkette für den Impfstoff sicherzustellen und ihre ursprünglich kommunizierten Zeitpläne einzuhalten.“ Darauf hätten sich die Länder ebenso wie die kreisfreien Städte und Landkreise verlassen. „Unsere Impfzentren vor Ort sind – wie von Bund und Freistaat gefordert – bereits seit 15. Dezember einsatzbereit, wir könnten ab sofort täglich hunderte Menschen impfen“, sagen Putz und Dreier. „Woran es jetzt noch mangelt, ist allein der Impfstoff. Dieses Problem fällt in die Zuständigkeit des Bundes, der daher schnell eine tragfähige, dauerhafte Lösung finden muss.“ Andernfalls laufe die Politik Gefahr, das Vertrauen der breiten Bevölkerungsmehrheit leichtfertig zu verspielen. „Bisher ziehen weite Teile der Bürgerschaft beim Infektionsschutz vorbildlich mit. Ihnen, vor allem aber auch den Ärzten und dem Pflegepersonal in den Krankenhäusern, die sich seit einem Dreivierteljahr bis zur Erschöpfung um schwerkranke Covid-19-Patienten kümmern, sind wir es schuldig, die Impfungen so rasch wie irgend möglich voranzutreiben“, mahnen Putz und Dreier. Denn: „Einen anderen Weg aus der Pandemie und damit zurück zum normalen Leben gibt es nicht.“

Dieser Weg sei ohnehin weit und erfordere Geduld – selbst wenn der Bund die aktuell bestehenden Lieferengpässe beseitigen und Impfstoff im zugesagten Ausmaß zur Verfügung stellen würde, so OB und Landrat weiter. Das verdeutlichen die Zahlen für die Region Landshut: „Allein in der Stadt gehören etwa 7.000 Personen der höchsten Priorisierungsstufe 1 an. Sie sind also entweder über 80 Jahre alt oder Bewohner beziehungsweise Beschäftigte eines Seniorenheims oder haben als Ärzte und Pfleger in einem Krankenhaus direkten Kontakt mit Covid-19-Patienten. Geht man in dieser Priorisierungsgruppe von einer Impfbereitschaft von 70 Prozent der Berechtigten aus, wären das in Landshut rund 5.000 Menschen. Weil für jeden zwei Impfungen erforderlich sind, bräuchten wir also circa 10.000 Impfdosen, um alle aus der höchsten Priorisierungsstufe zu impfen, die das möchten“, rechnet Putz vor. Bislang seien der Stadt bis inklusive der dritten Kalenderwoche 2021 jedoch nur rund 1.500 Dosen in Aussicht gestellt worden. Danach könne die Stadt Landshut nach jetzigem Stand mit wöchentlich etwa 600 Dosen kalkulieren. „Das heißt: Es würde bis April dauern, ehe wir die Impfwilligen der höchsten Priorisierungsstufe versorgt haben.“ Alle anderen Bürger müsse man dann entsprechend länger vertrösten.

Das könne nicht das letzte Wort sein, finden Putz und Dreier: „Unsere Bürger erwarten zurecht, dass die Verantwortlichen in Bund und Ländern sich etwas einfallen lassen und zusätzlichen Impfstoff beschaffen, zumal die Herstellerfirma BioNTech in Deutschland sitzt. Die bisher auf EU-Ebene vereinbarten Kauf- und Lieferverträge mit verschiedenen potentiellen Impfstoffherstellern werden der Situation wohl leider nicht gerecht.“ Aber auch die EU dürfe sich nicht damit zufrieden geben, dass alle ihre Mitgliedsstaaten offenbar dieselben Schwierigkeiten hätten. „Dieser Impfstoffmangel ist kein Zeichen von Einheit und Stärke der EU, sondern nach fast zehn Monaten Pandemie ein Armutszeugnis – zumal seit einem halben Jahr absehbar war, welche Hersteller bei der Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs am besten im Rennen liegen. Darauf hätte man schon im Sommer reagieren und entsprechende Verträge aushandeln oder anpassen müssen.“

Wie zügig die Impfung voranschreiten kann, wenn genügend Impfstoff vorhanden ist, sei bereits jetzt in Israel zu sehen. „Dort wurden bis gestern bereits mehr als 600.000 Menschen geimpft, das entspricht beinahe sieben Prozent der knapp neun Millionen Einwohner“, sagt Putz. Auch andere westliche Staaten wie die USA, Kanada und Großbritannien seien schon wesentlich weiter als Deutschland, wo bis gestern Abend nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nur 78.000 der rund 83 Millionen Bürger teilimmunisiert worden sind. „Unser Anspruch muss es sein, im Interesse der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger jetzt aufs Tempo zu drücken und aufzuholen“, fordern Putz und Dreier. „Landkreise und kreisfreie Städte haben mit den vom Freistaat finanzierten Impfzentren binnen kürzester Zeit die erforderliche Infrastruktur für die bundesweite Impfkampagne geschaffen und auch das nötige medizinische Personal dafür akquiriert. Wir sind sehr zuversichtlich, dass bei uns auch nichts ruckeln wird, sondern dass alles gut funktioniert. Jetzt muss aber der Bund seinen Teil beitragen – und der besteht darin, die schnelle und flächendeckende Versorgung mit Impfstoff sicherzustellen. Das wäre unser Wunsch für den Beginn des Jahres 2021.“

Foto: Klartext.LA

Pressebericht der Polizeiinspektion Landshut, Mittwoch, 30. Dezember 2020

Absperrpfosten angefahren und geflüchtet

LANDSHUT. Von Montag auf Dienstag wurde in Achdorf, Veldener Straße, bei einem Parkplatz eines Sportvereins, ein Absperrpfosten umgefahren und beschädigt. Es entstand ein Sachschaden im dreistelligen Eurobereich. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu verständigen. Wer hat den Unfall beobachtet oder kann sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 0871 9252-0.

Landkreisgebiet Landshut

Mit gestohlenem Roller geflüchtet

ALTDORF, LKR. LANDSHUT. Am Dienstag, gegen 17.15 Uhr, wollte eine Polizeistreife in der Landshuter Straße zwei Jugendliche, die auf einem Roller saßen, zu einer Verkehrskontrolle anhalten. Beide trugen zu diesem Zeitpunkt keinen Helm. Der Fahrer des Rollers, ein 16-Jähriger aus Landshut, hielt jedoch nicht an und versuchte zu flüchten. Der Streifenbesatzung gelang es kurz darauf, den Roller mit den zwei Jugendlichen in der Spitzwegstraße zu stoppen. Die Beiden konnten über die Eigentumsverhältnisse des Rollers keine plausiblen Angaben machen, woraufhin er sichergestellt wurde. Die beiden Jugendlichen wurden vorläufig festgenommen und auf der Dienststelle an die Erziehungsberechtigten übergeben. Einer der Jugendlichen zeigte keinerlei Unrechtsbewusstsein und stritt den Diebstahl ab. Auf die beiden wartet nun eine Anzeige wegen Diebstahls.

Foto: Klartext.LA

PRESSEMITTEILUNG 29.12.2020

OB Putz ruft zu Verzicht auch auf Privatgrundstücken auf

Das Zünden von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie 2, also von Feuerwerkskörpern wie Raketen, Vulkanen, Fontänen, Knallkörpern und Batterien, ist im Bereich der historischen Innenstadt Landshuts und auf dem Gelände der Burg Trausnitz auch an Silvester 2020 aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes verboten. Die Stadt weist zudem darauf hin, dass die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zwischen 21 und 5 Uhr bayernweit verbindliche Ausgangssperre auch in der Silvesternacht gilt. Das Verlassen der Wohnung ist in diesem Zeitraum daher nur aus triftigen Gründen gestattet; das Zünden von Feuerwerkskörpern zählt nicht dazu.

Nicht formell verboten ist dagegen das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf Privatgrundstücken außerhalb der historischen Innenstadt bzw. des Burggeländes. Dennoch appelliert Oberbürgermeister Alexander Putz an die Bürgerinnen und Bürger, in diesem Jahr freiwillig darauf zu verzichten. „Leider verletzen sich jedes Jahr zahlreiche Menschen beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Ein Restrisiko ist nie auszuschließen, auch wenn man Erfahrung im Umgang mit solchen Gegenständen hat und die nötige Vorsicht walten lässt“, sagt Putz. Die Krankenhäuser der Region seien wegen der Corona-Pandemie voll ausgelastet, Ärzte und Pflegepersonal arbeiteten seit Monaten bis zur Erschöpfung. „Die Belastungsgrenze das Gesundheitssystems ist erreicht, wenn nicht gar überschritten“, so der Rathauschef. „Wir dürfen es daher nicht riskieren, die Kliniken nun auch noch mit Patienten zu belasten, die sich beim Böllern verletzt haben. Das ist vermeidbar – wenn wir das Feuerwerk diesmal sein lassen.“ Diese kleine Einschränkung für den Einzelnen sei eine große Hilfe für das Krankenhauspersonal, sagt Putz. „Ich bedanke mich schon jetzt bei allen, die auf diese Weise ihre Solidarität mit unseren Ärzten und Krankenpflegern zeigen.“

Foto: Alexander Putz, Stadt Landshut

Polizeiinspektion Vilsbiburg, Pressebericht vom Dienstag, 29. Dezember 2020

VELDEN, LKRS. LANDSHUT. Brückengeländer auf dem Nachhauseweg beschädigt und anschließend geflüchtet.

Am Freitag, den 04.12.2020, gegen 21.00 Uhr, fuhr ein zunächst unbekannter Kraftfahrzeugführer auf einer Staatsstraße im Bereich Oberbabing gegen ein dortiges Brückengeländer und beschädigte dieses. Dabei entstand ein Sachschaden von ca. 200,- Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend zu Fuß von der Unfallstelle, ohne sich um seine gesetzliche Pflicht zu kümmern. Der Mann hätte bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle zumindest telefonisch mitteilen müssen, dass er an dem Unfall beteiligt war. In der Folge führte die Polizei Vilsbiburg Ermittlungen durch, um den verantwortlichen Fahrzeugführer ausfindig zu machen. Nach kurzer Zeit konnte nun ein Verdächtiger ermittelt werden. Dieser gab im Anschluss in seiner Vernehmung die Tat zu. Den flüchtigen Fahrzeugführer erwartet nun ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

GEISENHAUSEN, LKRS. LANDSHUT. Zwei Personen missachten nächtliche Ausgangssperre.

Am Montag, 28.12.2020, um 22.00 Uhr, wurde der Fahrer eines BMW auf der B 299 einer Verkehrskontrolle unterzogen. Auf Befragen in Bezug auf seine triftigen Gründe zur Nichtbeachtung der geltenden Ausgangssperre gab der 28jährige Mann an, dass er Zigaretten geholt hätte. Um 22.45 Uhr wurde dann im Pfarrangerweg ein weiterer Pkw einer Verkehrskontrolle unterzogen. Auf Befragen gab der 61jährige Fahrer an, dass er einer Freundin ein Weihnachtsgeschenk vorbeigebracht und keine Uhr bei sich getragen habe. Beide Männer müssen nun mit einem Bußgeldbescheid in Höhe von je 500,- Euro rechnen.

Foto: Klartext.LA

Ein brennender Bulldog, ein brennender Roller und eine Personenrettung haben am Montag und Dienstag die Landshuter Feuerwehr beschäftigt. Zunächst geriet am Montagabend in der Rödlstraße ein kleiner Traktor in Brand. Das im Vollbrand stehende Fahrzeug wurde von Atemschutzträgern der Feuerwehr abgelöscht. Am Dienstagmittag musste die Feuerwehr in Landshut bei einem medizinischen Notfall helfen und eine erkrankte Person mittels Drehleiter aus dem ersten Obergeschoss eines Wohnhauses retten. Am frühen Dienstagabend geriet dann in der Dreisellelstraße in der Bayerwaldsiedlung ein Roller in Brand. Auch der Roller brannte komplett aus und wurde von Atemschutzträgern gelöscht.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut

Pressebericht der Polizeiinspektion Landshut, Dienstag, 29. Dezember 2020

Stadtgebiet Landshut

Hubschraubereinsatz wegen Mann in Tarnkleidung

Landshut. Bereits am Freitagvormittag kam es in Frauenberg/Auloh zu einem größeren Polizeieinsatz. Hier hatte eine Frau, gegen 10:30 Uhr, beim Joggen in den Isarauen einen Mann mit Tarnkleidung gesehen, der eine Schusswaffe in der Hand hielt. Daraufhin lief ein größerer Polizeieinsatz an. Im weiteren Verlauf wurde ein Polizeihubschrauber zur Absuche hinzugezogen. Kurze Zeit darauf konnte in der Kanalstraße der Gesuchte festgestellt werden. Es handelte sich um einen 39-jährigen aus Auloh. Der Amtsbekannten konnte ohne Schwierigkeiten festgenommen werden und kam in ein Landshuter Krankenhaus zur Behandlung. Bei der Schusswaffe handelte es sich um eine erlaubnisfreie Schreckschusswaffe, die aber außerhalb des befriedeten Besitztums (Wohnung, Haus oder Grundstück) nicht getragen werden darf. Diese wurde sichergestellt.

Kleintraktor brennt aufgrund technischen Defekts aus

LANDSHUT. Am Montag, gegen 19:00 Uhr, räumte ein 20-Jähriger in Achdorf, in der Pettenkoferstraße, mit einem Kleintraktor Schnee. Während des Räumvorgangs nahm er plötzlich Schmorgeruch wahr und stieg aus dem Fahrzeug. Daraufhin fing der Traktor Feuer und brannte komplett aus. Als Brandursache wird derzeit von einem technischen Defekt ausgegangen. Zum Glück wurde niemand verletzt, der Sachschaden liegt im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Die Feuerwehr Landshut war vor Ort und musste auslaufende Betriebsstoffe binden.

Kellerabteile aufgebrochen

LANDSHUT. Zwischen Montag und Mittwoch wurden im Rennweg, in einem Mehrfamilienhaus, Kellerabteile aufgebrochen. Der oder die Täter entwendeten aus einem Abteil Wein- und Champagnerflaschen, während aus einem weiteren nichts gestohlen wurde. Der Schaden liegt im dreistelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 0871/9252-0.

Elektrisches Heizgerät von Baustelle entwendet

LANDSHUT. Im Verlauf der vergangenen Tage wurde von einer Baustelle in der Papiererstraße 34 ein Elektroheizer von Unbekannten entwendet. Der Wert des Gerätes liegt im vierstelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 0871/9252-0.

Radfahrer beschädigt Linienbus und flüchtet

LANDSHUT. Am Montag, gegen 12:40 Uhr, befuhr ein Linienbus der Stadtwerke die Zweibrückenstraße in Richtung Altstadt. Auf Höhe der Fischergasse kam plötzlich von rechts ein Radfahrer und touchierte mit seinem Lenker den Bus auf der Seite. Der Radfahrer stürzte daraufhin. Er stieg allerdings anschließend wieder auf das Fahrrad und fuhr davon, ohne sich weiter um den Schaden am Bus zu kümmern. Eine Beschreibung des Radfahrers ist nicht möglich. Am Bus entstand ein Sachschaden im dreistelligen Eurobereich. Wer hat den Unfall beobachtet oder kann sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 0871/9252-0.

Landkreisgebiet Landshut

Kupferdachrinnen entwendet

ALTDORF/LANDKREIS LANDSHUT. Von Freitag auf Samstag wurden am Sonnenring ein Regenfallrohr und eine Dachrinne (jeweils aus Kupfer) entwendet. Die Schadenshöhe liegt im dreistelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 0871/9252-0.

Foto: Klartext.LA

 

Polizeiinspektion Vilsbiburg, Pressebericht vom Montag, 28. Dezember 2020 – Nachtrag

GEISENHAUSEN, LKRS. LANDSHUT. Pkw gerät aufgrund Schneeglätte ins Schleudern und prallt anschließend gegen entgegenkommendes Fahrzeug. Zwei Personen werden dabei schwer verletzt, davon konnte bei einer Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Zu einem schweren Unfall kam es heute Abend auf der B 299 zwischen der Abzweigung Frontenhausener Straße und Vilsbiburger Straße. Gegen 18.02 Uhr befuhr diese eine 33jährige Frau in ihrem VW Tuareg in Richtung Landshut. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit geriet sie mit ihrem Pkw bei schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern, prallte zunächst gegen die rechtsseitigen Leitplanken und wurde dann auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Dort prallte ein entgegenkommender Fiat Punto, gelenkt von einer 20jährigen Frau, frontal gegen die rechte hinter Seite des VW. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden beide Fahrzeuglenkerinnen schwer verletzt. Bei der 33jährigen Frau konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Die 20-Jährige ist im 4. Monat schwanger. Die Bergung beider Frauen gestaltete sich äußerst schwierig und langwierig, da schweres Gerät durch die Feuerwehr Geisenhausen eingesetzt werden musste. Nach der Bergung wurden die beiden Verletzten in Krankenhäuser verbracht. Die Fahrbahn musste zwischen den beiden Anschlussstellen total gesperrt werden. Durch die Feuerwehren Vilsbiburg und Geisenhausen erfolgt die Umleitung des Verkehrs. Derzeit ist die Fahrbahn immer noch gesperrt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 20000,- Euro.

 

KRÖNING, LKRS. LANDSHUT. Schneeglatte Fahrbahn führt zu Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Verkehrsteilnehmern. Am Montagabend, den 28.12.2020 gegen 17.15 Uhr, befuhr eine BMW-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug die Kreisstraße LA 2 von Magersdorf in Richtung Angersdorf. Aufgrund des Schneefalls und der dadurch entstandenen Schneeglätte auf der Fahrbahn geriert die Fahrzeugführerin auf die Gegenfahrbahn. In der Folge kam es zu einem Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Fahrzeugführer. Beide Unfallbeteiligten wurden dabei leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 6000,00 €.

Foto: Klartext.LA

Barrierefreie Dusche: Mit Blick auf den demografischen Wandel fordert die IG BAU mehr Anstrengungen beim altersgerechten Bauen und Sanieren.

Presse- Information 28. Dezember 2020

IG BAU warnt vor Mangel an Seniorenwohnungen
Generation Ü65 wächst in Landshut bis 2035 um 29 Prozent
Immer mehr Senioren – aber auch genug altersgerechter Wohnraum? In Landshut könnte die Zahl der Menschen, die älter als 65 sind, bis zum Jahr 2035 auf 18.900 anwachsen – das sind 29 Prozent mehr als noch im Jahr 2017. Ihr Anteil an der Bevölkerung läge dann bei 23 Prozent. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine Demografie-Prognose des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft – und fordert mehr Anstrengungen bei der Schaffung seniorengerechter Wohnungen: „Lift statt Treppe, breitere Türen für Rollator und Rollstuhl, barrierefreie Duschen – nur ein kleiner Teil der Wohnungen in der Stadt ist für die rasant wachsende Generation Ü65 geeignet. Das muss sich ändern“, sagt Michael Matejka. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Niederbayern spricht von einer „demografischen Notwendigkeit“. Es müssten nicht nur zusätzliche Seniorenwohnungen neu gebaut werden. Auch bei der altersgerechten Sanierung bestehender Wohnungen sei der Nachholbedarf groß. „Wenn die Rentner-Generation nicht stärker berücksichtigt wird, droht vielerorts schon in einigen Jahren eine graue Wohnungsnot“, betont Matejka. Dieses Problem werde bereits jetzt durch die Corona-Pandemie verschärft, weil gerade ältere Menschen einen Großteil des Tages zuhause verbringen müssten. Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) biete mit ihrem Programm
„Altersgerecht Umbauen“ zwar Zuschüsse und Kredite. Das Fördervolumen von
150 Millionen Euro in diesem Jahr reiche aber nicht aus, kritisiert die IG BAU. Der Bund müsse die Förderung mindestens verdoppeln, um das Senioren-Wohnen voranzubringen. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus: Laut Haushaltsplan stehen für die altersgerechten Sanierung im nächsten Jahr nur noch 130 Millionen Euro zur Verfügung.
Am Ende stehe die Lebensqualität Tausender Menschen in Landshut auf dem Spiel.
„Es kann nicht sein, dass ein Rentner nur deshalb ins teure Pflegeheim muss, weil eine ambulante Betreuung an der seniorengerechten Ausstattung der eigenen Wohnung scheitert“, macht Matejka deutlich.

Foto: IG BAU